Orgelsachverständige

Bauernflöte 2' @, Sonntag, 04. September 2011, 15:04 (vor 5485 Tagen)

Ohne Kommentar möchte ich auf das hier hinweisen, was ich soeben gefunden habe (falls nicht eh schon bekannt):

http://www.youtube.com/watch?v=BPDa7kmBn4s&NR=1

Orgelsachverständige

FranzS. @, Sonntag, 04. September 2011, 15:12 (vor 5485 Tagen) @ Bauernflöte 2'

Servus,

gmahde Wiesn, (= "gemähte Wiese" darunter versteht man in Altbayern eine Tatsache oder eine Information, die schon hinlänglich bekannt ist. Wie auf einer bereits gemähten Wiese kein Ertrag mehr zu holen ist, verhält es sich mit einer schon bekannten Information. Ein synonyme metaphorische Umschreibung ist auch "a oida Huat", der "alte Hut" also, der auch in den restlichen teilen der deutschsprachigen Gebiete bekannt ist.)

Es wird sich am Sachverständigenwesen, dass ja im Grunde genommen keine schlechte Idee ist, nichts ändern. Schwarze Schafe gibt es bekanntlich immer, aber das eigentliche Problem ist ein Gesammtkirchliches, die fehlende Komunikation zwischen den hirachischen Ebenen.

Grüße Franz

Orgelsachverständige

Bauernflöte 2' @, Sonntag, 04. September 2011, 15:24 (vor 5485 Tagen) @ FranzS.

Mit "gmahde Wiesn" kann sogar ein Franke was anfangen. Ich bitte also der Jugend nachzusehen, dass sie eine bereits vollkommen kahle Wiese erneut mähen wollte. Vergelt's Gott! ;-)

Orgelsachverständige

FranzS. @, Sonntag, 04. September 2011, 15:32 (vor 5485 Tagen) @ Bauernflöte 2'

Mit "gmahde Wiesn" kann sogar ein Franke was anfangen. Ich bitte also der Jugend nachzusehen, dass sie eine bereits vollkommen kahle Wiese erneut mähen wollte. Vergelt's Gott! ;-)


die Diskussion lief unter "Vom Borgentreicher Holzweg" und Wolfgang Gourgé hat auch noch ein wenig über die Resonanz berichtet, die das Video auf dem OSV Jahrestreffen ausgelöst hat. Leider weiß ich nicht, wie ich links vom Orgelforum ins Orgelforum verlinken kann.

Grüße Franz

Orgelsachverständige

fluteceleste @, München, Sonntag, 04. September 2011, 15:38 (vor 5485 Tagen) @ FranzS.

Mit "gmahde Wiesn" kann sogar ein Franke was anfangen. Ich bitte also der Jugend nachzusehen, dass sie eine bereits vollkommen kahle Wiese erneut mähen wollte. Vergelt's Gott! ;-)

die Diskussion lief unter "Vom Borgentreicher Holzweg" und Wolfgang Gourgé hat auch noch ein wenig über die Resonanz berichtet, die das Video auf dem OSV Jahrestreffen ausgelöst hat. Leider weiß ich nicht, wie ich links vom Orgelforum ins Orgelforum verlinken kann.

Grüße Franz

Hab grad den alten Beitrag gefunden, hier das diesbezügliche aus Wolfgangs Bericht, das eigentlich alles sagt:

"Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß auch ein unsäglicher youtube-Beitrag einer Orgelbauerin in diesem Zusammenhang zur Sprache kam - wenn auch nicht allzu intensiv, denn dieses Filmchen hilft mit seiner plumpen Polemik in der Sache nicht weiter. Es liegt natürlich nahe, daß dies in Berlin nicht abschließend diskutiert werden konnte; es soll weiter auf der Tagesordnung stehen und zu praktikablen und wirksamen Lösungen (etwa einer Art Verhaltensrichtlinie) weiterentwickelt werden. Da die VOD kein Berufsverband ist, sondern ein konfessionsübergreifender Arbeitskreis, müssen hier auch andere Stellen in den Entscheidungsprozeß eingebunden werden, um zu einer praktisch wirksamen Umsetzung zu kommen. "

Orgelsachverständige

JFK, Sonntag, 04. September 2011, 15:43 (vor 5485 Tagen) @ Bauernflöte 2'

"Wundern Sie sich nicht, warum manche Landschaften mit Orgeln eines Orgelbauers geradezu übersät sind?"

Da ist wohl viel wahres dran, wer kennt sie nicht, die Gerüchte oder Tatsachen der Mauschelei und Vorteilsannahme...

Orgelsachverständige

schnitgers.anderer.erbe, Sonntag, 04. September 2011, 18:02 (vor 5485 Tagen) @ Bauernflöte 2'

Prinzipiell enthält das ganze viel richtiges. Offen gesagt finde ich es aber nicht gut und auch nicht hilfreich dieser ja allerorten polarisierenden und polemisierenden Orgelbäuerin/Organistin eine all zu große Plattform zu bieten. Mich würde jedenfalls mal interessieren wieviel Arbeit sie so hat? :D

Orgelsachverständige

Matthias Mück ⌂ @, Magdeburg, Montag, 05. September 2011, 12:27 (vor 5484 Tagen) @ Bauernflöte 2'

Als Sachverständige kennen wir das schon lange. Frau Andrea Walentowicz, alias OBM Henny Jahn kann man eigentlich nicht ernst nehmen.

Orgelsachverständige

FranzS. @, Montag, 05. September 2011, 19:33 (vor 5483 Tagen) @ Matthias Mück
bearbeitet von FranzS., Montag, 05. September 2011, 20:01

Als Sachverständige kennen wir das schon lange. Frau Andrea Walentowicz, alias OBM Henny Jahn kann man eigentlich nicht ernst nehmen.

Hallo,

ohne Zweifel hat sie nicht alle Nadeln an der Tanne, aber ich tue mich schwer sie nicht ernst zu nehmen, zumindest teilweise. Immerhin ist sie Architektin, akademisch ausgebildete Musikerin, Orgelbaumeisterin und Autorin (zugegeben, Autor kann heute jeder sein). Die "Weltformel Lambdoma", klingt natürlich ein bisschen durchgeknallt, aber wenn sie da mit Schrödinger daherkommt, mit Mathe, Physik usw... kurze Rede langer Sinn, die Frau hat wohl eine Menge Bücher gelesen und möglicherweise sogar verstanden und das kann man sehr wohl ernst nehmen. Zudem sieht ihr Meisterstück (für einen Nichtorgelbauer jedenfalls) doch ganz ordentlich aus. Hier ein Ausschnitt des oben genannten Buches. Es ist vielleicht verrückt, zeigt aber auch, dass Frau Jahn durchaus zum analytischen Denken fähig ist.
Noch zum analytischen Denken von manchen Orgelsachverständigen- was bitte hat eine kleine überteuerte Orgel aus der Schweiz in einer ostbayerischen Dorfkirche zu suchen? Das ist nicht ernst zu nehmen, sowohl aus ökonomischer, praktischer und regionalökonomischer Sicht.

Grüße Franz

Orgelsachverständige

Aeolinchen, Freitag, 09. September 2011, 10:48 (vor 5480 Tagen) @ FranzS.

ohne Zweifel hat sie nicht alle Nadeln an der Tanne, aber ich tue mich schwer sie nicht ernst zu nehmen, zumindest teilweise. Immerhin ist sie Architektin, akademisch ausgebildete Musikerin, Orgelbaumeisterin und Autorin (zugegeben, Autor kann heute jeder sein). Die "Weltformel Lambdoma", klingt natürlich ein bisschen durchgeknallt, aber wenn sie da mit Schrödinger daherkommt, mit Mathe, Physik usw... kurze Rede langer Sinn, die Frau hat wohl eine Menge Bücher gelesen und möglicherweise sogar verstanden und das kann man sehr wohl ernst nehmen.

Das Lambdoma ist ja nicht auf ihrem Mist gewachsen, sondern geht auf Hans Kayser zurück. Ob dessen harmonikales Gedankengebäude als hochinteressant oder als durchgeknallt oder als beides zu bezeichnen ist? Das mag entscheiden, wer immer sich mal redlich bemüht hat, da durchzusteigen.
Im Orgelbau tut man gut daran, sich an gewisse harmonikale Gesetzmäßigkeiten zu halten. Bei den Pfeifenlängen empfiehlt es sich sicherlich, die Oktave zum Diapason im Verhältnis 1:2 zu gestalten und die drüberliegende Quinte alsdann im Verhältnis 1:3.

Orgelsachverständige

Friedrich @, Freitag, 09. September 2011, 12:10 (vor 5480 Tagen) @ Aeolinchen

Im Orgelbau tut man gut daran, sich an gewisse harmonikale Gesetzmäßigkeiten zu halten. Bei den Pfeifenlängen empfiehlt es sich sicherlich, die Oktave zum Diapason im Verhältnis 1:2 zu gestalten und die drüberliegende Quinte alsdann im Verhältnis 1:3.

Das ist es ja eben – man mag das »harmonikale Gesetzmäßigkeiten« nennen, es sind aber doch recht banale handwerkliche Dinge, und sie taugen zu vielem, aber nicht zur Sinnfindung. Als Ideologie vertreten, führen sie gern mal zu Zank und Besserwissertum. Der klassische Goldene Paarhufer.

Der Goldene Schnitt ist ein Werkzeug, schön, praktisch und leicht zu berechnen. Man braucht doch gar nicht dran zu glauben. Man glaubt ja auch nicht an Kombizangen (ok, schön ist was anderes).

Gruß,
Friedrich

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