Rund um Riedlingen - Bilderbogen (1)

Clemens Schäfer @, Düsseldorf, Dienstag, 23. August 2011, 10:54 (vor 5553 Tagen)
bearbeitet von Clemens Schäfer, Dienstag, 23. August 2011, 11:09

Hallo Forum,

einige Tage Verwandtenbesuch in Riedlingen (liegt zwischen Sigmaringen und Ulm an der Donau) brachten mal wieder Bilder aus dieser so kulturträchtigen Region.

Eine Nachricht zuvor: In Tettnang gibt es in der (evang.) Schloßkirche eine neue Orgel und zwar ein Instrument des Freiburger Orgelbauers Späth. Leider habe ich im Tettnanger Schloß nur ein Amtsgericht, nicht aber eine Kirche gefunden (bekommt man wohl nur bei Schloßführungen - und natürlich bei GD’en - zu sehen). Erstaunt war ich allerdings, daß man das Amtsgericht ohne jede Kontrolle betreten konnte; das gibt’s hierzulande schon lange nicht mehr.

Aus Tettnang, St. Gallus, hier diese Fotos. Die Kirche wurde innen vermutlich in den 80-iger Jahren modernisiert. Ja, über Geschmack läßt sich nicht wirklich streiten. Aber ich fands hilflos bieder. Reiser-Orgel von 1957 (44/III).
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In Friedrichshafen konnte ich die Orgel der evang. Schloßkirche (Weigle 1970, 41/III) sehen und hören. Freilich wurde nur die Begleitung von Kirchenliedern geübt. [image][image]Ein beeindruckend mächtiger Kirchenbau übrigens.


In Dürrenwaldstetten (zwischen Riedlingen und Gammertingen) diese Kirche und Orgel (Späth 1972, 15/II):
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In Gammertingen gibt es neben dem Betriebsmittelpunkt der HzL (Hohenzollernsche Landesbahn)
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die Kirche St Leodegar. Mönch hat hier 1973 dieses schlichte Werk erstellt (24/II):
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Von dort ging es weiter nach Trochtelfingen, St. Martin (Stehle 1981, 23/II):
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So wird aus einer Buchhandlung schnell und ohne großen Aufwand eine Spielzeugecke - gesehen in Münsingen:
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In der evang. Stadtkirche von Münsingen eine Orgel von Vier (1976, 36/IV):
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Bad Urach hat in der evang. Amanduskirche zwei Orgeln. Die Chororgel (Mühleisen 2001, 19/II) steht hinter dem Chorbogen auf einer Betonplattform an der Südwand in einigen Metern Höhe über dem Chorgestühl. Sie als Schwalbennest zu bezeichnen, trifft daher nicht so recht. Sie sieht aus, als wäre sie als Standorgel konzipiert gewesen (vielleicht gebraucht gekauft?).
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Die Hauptorgel (Weigle 1901, 45/III) im Westwerk macht einen prächtigen Eindruck:
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Und noch ein Blick in die Kirche St. Vitus in Hayingen:
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(wird fortgesetzt)

--
Forte heißt nicht laut sondern kräftig,
Piano nicht schwach sondern leise!
(Arthur Rubinstein)

Rund um Riedlingen - Bilderbogen (1)

jrbecker @, Dienstag, 23. August 2011, 11:34 (vor 5553 Tagen) @ Clemens Schäfer

Lieber Herr Schäfer,

auch wenn noch Fortsetzung(en) folgen: schon einmal vielne Dank für Ihren Bilderbogen! Es sind sicherlich eine ganze Reihe sehr interessanter Instrumente dabei. Zu einer Orgel werfe ich gleich mal eine Frage in die Runde:

In der evang. Stadtkirche von Münsingen eine Orgel von Vier (1976, 36/IV):
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Diese Orgel ist ja im Völkl auch vorgestellt (S. 126). Sie hat nicht echt vier Manuale, sondern das unterste Manual ist ein Koppelmanual. II - III - IV sind dann HW - Pos - BW. An Koppeln gibt es nur IV/III und dann natürlich II/Ped, III/Ped, IV/Ped.

Ich finde die Anwendung eines Koppelmanuals auch bei einer dreimanualigen ORgel grundsättzlich eine gute Idee. Meine Frage hier ist nur: Was koppelt das Koppelmanual? Koppelt es nur II+III auf I oder II+IIII+IV? Auf jeden Fall könnte ich mir gut vorstellen, dass man so etwas auch mit schaltbaren Koppeln hätte belegen können, also z. B. dass II ständig an I gekoppelt ist, man aber III/I und IV/I wahlweise dazuschalten kann. Wer kennt diese Orgel und weiß, was hier genau umgesetzt wurde? Hat es sich bewährt?

LG
Jörg

Münsingen ,war: Rund um Riedlingen - Bilderbogen (1)

fluteceleste @, München, Samstag, 03. März 2012, 12:24 (vor 5360 Tagen) @ jrbecker

Meine Frage hier ist nur: Was koppelt das Koppelmanual? Koppelt es nur II+III auf I oder II+IIII+IV? Auf jeden Fall könnte ich mir gut vorstellen, dass man so etwas auch mit schaltbaren Koppeln hätte belegen können, also z. B. dass II ständig an I gekoppelt ist, man aber III/I und IV/I wahlweise dazuschalten kann. Wer kennt diese Orgel und weiß, was hier genau umgesetzt wurde? Hat es sich bewährt?

LG
Jörg

Hi Jörg, weil ich grade hier bei Vier am Herumsurfen war, und mir dein obiger Post einfiel:Das Koppelmanual koppelt III an II (Pos.->HW). Das BW(IV) kann man somit nicht ans HW koppeln, denn die übrigen Koppeln lauten IV/III, II/P, III/P, IV/P. Stattedessen geht also BW/Pos. Ob es sich bewährt hat, kann ich leider nicht sagen ;o)
Gruß Stefan

PS: In welchen Orgeln gibt es eigentlich sonst noch "Forteklappen"? Vielleicht bei welchen mit Physharmonicas?
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Münsingen ,war: Rund um Riedlingen - Bilderbogen (1)

untersatz32 ⌂ @, Amriswil, Samstag, 03. März 2012, 13:33 (vor 5360 Tagen) @ fluteceleste

Konntest du die Orgel auch spielen?

Vielleicht koppelt IV-III (und Koppelmanual III und II auf I) ja IV dann aufs Koppelmanual durch?

Viele Grüsse

Thomas

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Thomas Haubrich

Münsingen ,war: Rund um Riedlingen - Bilderbogen (1)

fluteceleste @, München, Sonntag, 04. März 2012, 08:00 (vor 5359 Tagen) @ untersatz32

Konntest du die Orgel auch spielen?

Vielleicht koppelt IV-III (und Koppelmanual III und II auf I) ja IV dann aufs Koppelmanual durch?

Viele Grüsse

Thomas

Also das war so ca.20 Jahre her, dass ich dort mal gespielt hab, und nach meiner erinnerung koppelt da nix durch..aber ortskundige vor!

Rund um Riedlingen - Bilderbogen (1)

Martin78 @, Dienstag, 23. August 2011, 12:00 (vor 5553 Tagen) @ Clemens Schäfer
bearbeitet von Martin78, Mittwoch, 24. August 2011, 15:43

Bad Urach hat in der evang. Amanduskirche zwei Orgeln. Die Chororgel (Mühleisen 2001, 19/II) steht hinter dem Chorbogen auf einer Betonplattform an der Südwand in einigen Metern Höhe über dem Chorgestühl. Sie als Schwalbennest zu bezeichnen, trifft daher nicht so recht. Sie sieht aus, als wäre sie als Standorgel konzipiert gewesen (vielleicht gebraucht gekauft?).
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Hallo, auch von mir vielen Dank für die schönen Bilder.

Zumndest die Homepage des Orgelbauers lässt eigentlich ausschließen, dass die Mühleisen-Orgel in Bad Urach nicht für diesen Standort konzipiert worden ist.

Ganz nebenbei, eine nach meiner Meinung recht interessante Zweit-, aber nicht unbedingt Chororgel-Disposition.

Viele Grüße,
Martin

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