Orgeln im Allgäu - Ein Reisebericht - Teil 5 - Ende

jrbecker @, Donnerstag, 18. August 2011, 22:51 (vor 5504 Tagen)
bearbeitet von jrbecker, Samstag, 20. August 2011, 18:25

Kommt man als evangelischer Organist in eine katholisch dominierte Region, so denkt man sich eigentlich, dass man in der evangelischen Kirchengemeinde willkommen ist und einem dort vielleicht auf höfliche Nachfrage auch einmal das Üben an der Orgel erlaubt wird – erst recht, wenn es sich um ein eher unbedeutendes Instrument aus dem Jahre 1972 handelt: Eine zweimanualige Weigle-Orgel mit 12 Registern. Erwähnenswert allenfalls das historische Gehäuse aus der Erbauungszeit der Kirche, errichtet von dem Orgelbauer Schäfer aus Biberach.
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Aber meine höfliche Anfrage gleich zu Beginn des Urlaubs bescherte mir eine kurze und knappe Absage: Der Pfarrer sei momentan in Urlaub und jemand anders könne über meine Anfrage nicht entscheiden. Unverständnis machte sich bei mir breit, aber nachdem ich dann das Instrument gesehen hatte, denke ich, dass ich tatsächlich nichts verpasst habe. (Auch in dieser Kirche finden wir - ähnlich wie in St. Josef in Memmingen, nur eine Stufe kleiner - eine reichhaltige Ausmalung des Chorraums:)
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Ähnlich erging es mir übrigens bei der Konkurrenz: Versprach ein Blick in die St. Ulrich-Kirche in Wangen ein interessantes Spielerlebnis, so blieb meine per Mail gestellte Anfrage an das Pfarrbüro nicht nur während unseres Urlaubs unbeantwortet… also auch hier hat man meine Anfrage lieber totgeschwiegen als sich damit auseinandersetzen zu müssen, einem Besucher den Zugang zur Orgel gewähren zu wollen. Es wäre interessant gewesen, eine weitere Karl-Orgel kennenzulernen, aber leider sollte es nicht sein (Disposition habe ich auch hier nicht finden können):
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Da lobe ich mir den Organisten der Klosterkirche zu Weißenau. Dank eines Kontakts aus dem Orgelforum war es sehr einfach, dort einen Termin auszumachen, zu dem ich mich mit ihm traf. Er führte mich und meine Familie hinauf zum Spieltisch, wies mich auf zwei, drei Besonderheiten der Holzhey-Orgel hin und ließ mich dann für den Rest des Nachmittags alleine.
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Dieser Nachmittag wird eines der unvergesslichen Erlebnisse meines Organistendaseins sein. Die Orgel befindet sich dank der 1987 erfolgten Restaurierung in einem sehr guten Zustand, es ist eine große Freude, die unterschiedlichsten Klangfarben dieser Orgel zu erkunden und den Raum damit zu benetzen. Von den zartesten Flöten bis hin zu dem fülligen und satten Plenum – hier findet sich nichts schreiendes, nichts, was mich an die „norddeutsch“ angehauchten neobarocken Pfeifenkisten denken lässt, die es in meiner Heimatstadt zu Hauf gibt und die nach nun 40 – 50 jähriger Dienstzeit als abgeschrieben eingestuft werden und um deren Ersatz man sich bemüht. Dieser unverwechselbare Klang einer typischen süddeutschen Barockorgel lässt für viele Literatur keinerlei Wünsche offen (naja, dass ich keinen Reger mag, schrieb ich ja schon…).
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Dieser Orgel wünsche ich noch ein langes Leben und dass sie noch viele Orgelfreunde mit ihrem "kernigen Sound" für sich begeistern kann. Für mich jedenfalls war diese Orgel gerade der richtige Urlaubsabschluss.

Was zum Schluss meines kleinen Berichts nun bleibt, ist eine Empfehlung, im Allgäu nicht zu versäumen, immer auch einmal einen Blick in die Kirche hinein zu werfen, und zwar nicht nur in die großen bekannten, sondern ruhig auch in die, die ein wenig Abseits der üblichen touristischen Routen liegen. Hätte ich ein wenig mehr Zeit gehabt, hier und dort nach einem Orgelschlüssel oder einem Treffen mit dem Organisten zu fragen, ich bin mir sicher, dass ich nicht überall so abgewiesen worden wäre, wie in Wangen selbst. Das zeigen die Erfahrungen an der großen Holzhey-Orgel in Weißenau.

Und jetzt soll hier mal Schluss sein.

Vielen Dank für die geschätzte Aufmerksamkeit! (Über Rückmeldungen würde ich mich freuen, gerne auch über Ergänzungen der Dispositionen, ich sehe, Aeolinchen war schon aktiv, vielen Dank!)

LG
Jörg

Orgeln im Allgäu - Ein Reisebericht - Teil 5 - Ende

chp, Freitag, 19. August 2011, 06:29 (vor 5504 Tagen) @ jrbecker

Hallo,

Ähnlich erging es mir übrigens bei der Konkurrenz: Versprach ein Blick in die St. Ulrich-Kirche in Wangen ein interessantes Spielerlebnis, so blieb meine per Mail gestellte Anfrage an das Pfarrbüro nicht nur während unseres Urlaubs unbeantwortet… also auch hier hat man meine Anfrage lieber totgeschwiegen als sich damit auseinandersetzen zu müssen, einem Besucher den Zugang zur Orgel gewähren zu wollen.

na ja, wenn das so ist wie in der Gemeinde meiner Schwiegereltern, dann beantwortet ausschließlich die Gemeindesekretärin Emails und wenn die im Urlaub ist (meistens die ganzen Ferien über, das kann man auf halben oder noch geringeren Stellen gut ansammeln) - eben keiner. Und in Bayern gehen die Ferien noch bis Mitte September...

Danke für die Berichte!

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.

Orgeln im Allgäu - Ein Reisebericht - Teil 5 - Ende

jrbecker @, Freitag, 19. August 2011, 06:56 (vor 5504 Tagen) @ chp
bearbeitet von jrbecker, Freitag, 19. August 2011, 07:05

... nur das mein Bericht aus dem letzten Sommer erzählt, und da waren in Bayern noch keine Schulferien als wir dort waren. Und im Übrigen dürften die Wangener ziemlich hektisch werden, wenn man sie als "bayerisch" bezeichnet... (Bayerisch war Wangen nur von 1802 bis 1810! - und auch in Ba-Wü waren zu der Zeit noch keine Ferien *gins*)

Edith ergänzt: Ich schrieb ja bewusst, dass meine Frage nicht nur während unseres Urlaubs unbeantwortet blieb. Damit meine ich: Ich habe auch danach keine Mail nach dem Motto "Sorry, wir hatten Urlaub" erhalten. Diese Vorgehensweise ist mir nämlich in Rostock passiert: Da erwischte meine Mail-Anfrage tatsächlich KBKs Sommerurlaub! Trotzdem erhielt ich danach dann von Herrn Kropf noch eine erklärende Mail mit dem hier erwähnten Inhalt - das fand ich super! - In Wangen dagegen Fehlanzeige...

LG
Jörg

Orgeln im Allgäu - Ein Reisebericht - Teil 5 - Ende

schnitgers.anderer.erbe, Freitag, 19. August 2011, 06:57 (vor 5504 Tagen) @ chp

Hallo,

Ähnlich erging es mir übrigens bei der Konkurrenz: Versprach ein Blick in die St. Ulrich-Kirche in Wangen ein interessantes Spielerlebnis, so blieb meine per Mail gestellte Anfrage an das Pfarrbüro nicht nur während unseres Urlaubs unbeantwortet… also auch hier hat man meine Anfrage lieber totgeschwiegen als sich damit auseinandersetzen zu müssen, einem Besucher den Zugang zur Orgel gewähren zu wollen.


na ja, wenn das so ist wie in der Gemeinde meiner Schwiegereltern, dann beantwortet ausschließlich die Gemeindesekretärin Emails und wenn die im Urlaub ist (meistens die ganzen Ferien über, das kann man auf halben oder noch geringeren Stellen gut ansammeln) - eben keiner. Und in Bayern gehen die Ferien noch bis Mitte September...

Danke für die Berichte!

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.


Da hast du natürlich vollkommen recht, kämpfe gerade gegen das selbe Problem, gar nicht so weit entfernt. Alle im Urlaub! Kann man nur hoffen, nicht plötzlich zu versterben, wahrscheinlich wartet man dann auch auf die Beerdigung auch sechs Wochen.
Kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass in Wangen noch mehr Anfragen (sowohl von mir, als auch Bekannten) dieser Art und auch Angebote Orgeldienste zu übernehmen in die "Ablage senkrecht" gewandert sind. Also ist dort die Welt noch in Ordnung und eine wohlbestallte und regulierte Musica sacra nicht in Gefahr.

Orgeln im Allgäu - Wangen

Aeolinchen, Freitag, 19. August 2011, 10:02 (vor 5504 Tagen) @ jrbecker

Kommt man als evangelischer Organist in eine katholisch dominierte Region, so denkt man sich eigentlich, dass man in er evangelischen Kirchengemeinde willkommen ist und einme dort vielleicht auf höfliche Nachfrage auch einmal das Üben an der Orgel erlaubt wird – erst recht, wenn es sich um ein eher unbedeutendes Instrument aus dem Jahre 1972 handelt: Eine zweimanualige Weigle-Orgel mit 12 Registern. Erwähnenswert allenfalls das historische Gehäuse aus der Erbauungszeit der Kirche, errichtet von dem Orgelbauer Schäfer aus Biberach.

Gab es in Biberach einen Zweig der Orgelbauer Schäfer? Oder handelt es sich um eine Verwechslung mit dem Biberacher Orgelbauer Schefold?

Ähnlich erging es mir übrigens bei der Konkurrenz: Versprach ein Blick in die St. Ulrich-Kirche in Wangen ein interessantes Spielerlebnis, so blieb meine per Mail gestellte Anfrage an das Pfarrbüro nicht nur während unseres Urlaubs unbeantwortet… also auch hier hat man meine Anfrage lieber totgeschwiegen als sich damit auseinandersetzen zu müssen, einem Besucher den Zugang zur Orgel gewähren zu wollen. Es wäre interessant gewesen, eine weitere Karl-Orgel kennenzulernen, aber leider sollte es nicht sein (Disposition habe ich auch hier nicht finden können):

Die Disposition war vor ca. 15 Jahren folgende:

Hauptwerk

Bourdon 16'
Prinzipal 8'
Rohrgedackt 8'
Oktave 4'
Hohlflöte 4'
Rohrnasat 2 2/3'
Oktave 2'
Rauschpfeife 3fach 2'
Mixtur 5fach 1 1/3'
Helltrompete 8'

Schwellwerk

Harfenprinzipal 8'
Koppelflöte 8'
Dulciana 8'
Praestant 4'
Blockflöte 4'
Schwiegel 2'
Terz 1 3/5'
Quinte 1 1/3'
Scharff 4fach 1'
Musette 16'
Hautbois 8'

Rückpositiv

Gedackt 8'
Prinzipal 4'
Spitzflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Prinzipal 2'
Terz 1 3/5'
Quinte 1 1/3'
Septime 1 1/7'
Sifflöte 1'
Cymbel 4fach 2/3'
Bärpfeife 8'
Schalmei 4'

Pedal
Prinzipalbaß 16'
Subbaß 16'
Zartbaß 16'
Oktavbaß 8'
Flötenbaß 8'
Dolkan 4'
Hintersatz 4fach 2'
Posaune 16'

Inwieweit die Disposition die originale ist, weiß ich nicht. Das Rückpositiv ist neueren Datums, das dritte Manual war ursprünglich ein Oberwerk.

Ende der 1990er Jahre ist die Orgel noch einmal umgebaut worden. Die jetzige Disposition habe ich nicht parat.

Orgeln im Allgäu - Wangen

jrbecker @, Samstag, 20. August 2011, 13:37 (vor 5503 Tagen) @ Aeolinchen

Vielen Dank für die Dispositionen!

Hier in Wangen sieht man ja eigentlich einen Aufbau, der 4 Manualwerke vermuten lässte. Wenn das Rückpositiv neu ist, dann ist zumindest wohl der Prospekt des (ehemaligen?) Oberwerks erhalten geblieben ... Wie wichtig wäre es gewesen, die Orgel tatsächlich spielen zu können, um mehr über ihren Aufbau zu erfahren!

LG
Jörg

Orgeln im Allgäu - Wangen

jrbecker @, Samstag, 20. August 2011, 13:42 (vor 5503 Tagen) @ Aeolinchen

Erwähnenswert allenfalls das historische Gehäuse aus der Erbauungszeit der Kirche, errichtet von dem Orgelbauer Schäfer aus Biberach.


Gab es in Biberach einen Zweig der Orgelbauer Schäfer? Oder handelt es sich um eine Verwechslung mit dem Biberacher Orgelbauer Schefold?


Ääh ... das weiß ich nicht... Die Info stammt aus der Datenbank Weisel, also einer reinen Sekundärquelle. Die Info kann fehlerhaft sein, weil ich sie nicht überprüfen kann. Sollte es in Biberach tatsächlich einen Orgelbauer Schäfer gegeben haben, hätte ich erwartet, dass er in der Orgelbauerübersicht des Buches "Historische Orgeln in Oberschwaben - Der Landkreis Biberach" auftaucht - tut er aber nicht. Von daher könnte es tatsächlich Schefold (oder Schefhold) heißen können.

Nix genaueres weiß ich leíder nicht.

LG
Jörg

Orgeln im Allgäu - Ein Reisebericht - Teil 5 - Ende

JFK, Freitag, 19. August 2011, 11:24 (vor 5504 Tagen) @ jrbecker

Ein sehr schönder Bericht. Danke!

Mich würde interessieren, wieviel von der ursprünglichen Substanz der Weißenauer Orgel noch erhalten ist? War es damals ein Quasi-Neubau durch Sandtner oder tatsächlich ein Restaurierung mit umfassenden noch vorhandenem Material?

Orgeln im Allgäu - Ein Reisebericht - Teil 5 - Ende

Aeolinchen, Freitag, 19. August 2011, 12:13 (vor 5504 Tagen) @ JFK

Ein sehr schönder Bericht. Danke!

Mich würde interessieren, wieviel von der ursprünglichen Substanz der Weißenauer Orgel noch erhalten ist? War es damals ein Quasi-Neubau durch Sandtner oder tatsächlich ein Restaurierung mit umfassenden noch vorhandenem Material?

Einige Angaben hat Hubert Sandtner in Acta Organologica 24 gemacht. Leider nicht sehr detailliert.
Ganz grob:
Pfeifenwerk: "1474 labiale Zinnpfeifen und 46 labiale Holzpfeifen (62% bzw. 30% des Originalbestands)" original. 4 Labialregister und alle Zungenregister sind rekonstruiert.
Windladen: original, aber stark verändert
Windanlage: völlig neu
Spieltisch und Trakturen: stark verändert. Klaviaturen, Spiel- und Koppelanlage im Spieltisch und Wellaturen sind rekonstruiert
Gehäuse: original, Weiß-Gold-Fasung neu

Orgeln im Allgäu - Ein Reisebericht - Teil 5 - Ende

JFK, Freitag, 19. August 2011, 12:22 (vor 5504 Tagen) @ Aeolinchen
bearbeitet von JFK, Freitag, 19. August 2011, 12:25

ah das ging aber schnell :-)
Dankeschön. Also durchaus noch sehr umfangreiche Grundsubstanz für solche Verhältnisse. Schön, wenn sich die Orgel seit der Restaurierung so gut gehalten hat.

Wenn ich mir den Spieltisch so ansehe sieht es zumindest danach aus, dass die süddeutsche Oktave um die fehlenden Töne ergänzt wurde.

Orgeln im Allgäu - Ein Reisebericht - Teil 5 - Ende

Aeolinchen, Freitag, 19. August 2011, 18:45 (vor 5503 Tagen) @ JFK

ah das ging aber schnell :-)
Dankeschön. Also durchaus noch sehr umfangreiche Grundsubstanz für solche Verhältnisse. Schön, wenn sich die Orgel seit der Restaurierung so gut gehalten hat.

Wenn ich mir den Spieltisch so ansehe sieht es zumindest danach aus, dass die süddeutsche Oktave um die fehlenden Töne ergänzt wurde.

Die originalen Tonumfänge sind: Manuale C-f''', Pedal C-a.
Ergänzt sind nur die Pedaltöne b-d'.

Bildqualität - war: Orgeln im Allgäu - Ein Reisebericht

jrbecker @, Freitag, 19. August 2011, 20:53 (vor 5503 Tagen) @ jrbecker

Liebe Leser,

ich habe beim Hochladen der Bilder in das Forum schon festgestellt, dass sich dabei die Qualität der Bilder deutlich verschlechtert. Jedoch kam ich nicht gleich auf die Idee, die Bilder auf eine externen Server hochzuladen und dann hier nur noch zu verlinken. Das hole ich in den nächsten Minuten (bis Stunden) nach. Liegen die Fotos z. B. bei ImageShack und werden hier verlinkt, ist die Qualität der Fotos deutlich besser. Unter Umständen dauert das Laden etwas besser, aber ich glaube, die höhere Qualität entschädigt dafür...

Teil 5 ist schon nach dieser Methode verändert, die übrigen Teile folgen jetzt. Ich bitte um Verständnis, war mein erster Beitrag mit so vielen Bildern, da hoffe ich, ihr tut das noch unter "Üben" ab...

Jetzt viel Spaß mit den "neuen" Fotos...

LG
Jörg

Wangen evang. Stadtkirche

KarlM, Samstag, 20. August 2011, 16:59 (vor 5503 Tagen) @ jrbecker

Hallo

einfach ein wenig Ehrenrettung für die Wangener Gemeinde

bisher war ein Pfarrerehepaar, die beide hervorragend Orgel spielten,
für die Musik zuständig
die sind seit 10 Wochen weg, Stelle seither unbesetzt,
und Evangelisch ist in Wangen Diaspora, da wird tatsächlich die
Sekretärin im Urlaub sein.
Übrigens wurde 2011 die Kirche innen neu saniert mit viel Staub,
und die Orgel wird demnächst ausgereinigt, also hätte das Spielen wohl
keinen großen Spaß gemacht.....

grüße
Karl

Wangen evang. Stadtkirche

jrbecker @, Samstag, 20. August 2011, 17:21 (vor 5503 Tagen) @ KarlM
bearbeitet von jrbecker, Samstag, 20. August 2011, 17:27

Hallo Karl,

noch einmal: Ich berichte hier von meinen Erlebnissen aus dem Jahr 2010. Die Sekretäring war nicht im Urlaub, denn ich habe ja vor etwas mehr als einem Jahr mit ihr telefoniert...

Das Pfarrerehepaar war seinerzeit in Urlaub und das allein war der Grund, warum meine Anfrage nicht entschieden wurde. Ich kenne das von "zu Hause" so, dass die Aufgaben im KV so verteile sind, dass auch eine solche Frage im Urlaubsfalle des Pfarrers hätte entschieden werden können. Erst recht, weil die Orgel ja nun nicht gerade ein "Hingucker" ist. Denn schließlich: In die Kirche durfte ich ja, auf die Empore auch, ich durfte auch den Spieltisch aufmachen und die Disposition abschreiben. Nur einschalten und losspielen, das durfte ich nicht... (dabei habe ich immer eine Kopie meines C-Prüfungszeugnisses in der Notentasche, wenn ich im Urlaub unterwegs bin, aber das wollte hier garniemand sehen...)

LG
Jörg

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