Englische Romantik

orgelsolo ⌂, Voitsberg, Samstag, 23. Juli 2011, 20:38 (vor 5524 Tagen)

Guten Abend,

Nachdem ich hier im Forum vor längerer Zeit um Konzertliteratur-Anregungen für meine
eher kleinere romantische Rieger Orgel gebeten habe, bin ich durch einen Hinweis auf die englische Romantik gestoßen, und muss sagen dass ich derzeit ein voller Fan britischer Musik bin.

Die englischen (und auch amerikanischen) Komponisten haben ein besonderes Gefühl
für Melodie und romantische Harmonien, ohne banal zu sein. Diese Stücke sind nicht schwer zu spielen und, im Gegensatz zur Französischen Romantik, auch auf kleineren Orgeln gut zu realisieren. Man braucht dafür keine Aliquoten, keine Zungenstimmen, und auch nicht die Akustik einer Kathedrale.

Hat es nicht in England sogar Orgeln gegeben, die nur 8 & 16 Füsse hatten?
- allerdings sind ja die Engländer glaub ich immer bei der Schleiflade geblieben, oder?

Jedenfalls finde ich das englisch-romantische Musik ein Geheimtipp für deutsch-romantische Orgeln ist.

Was mir auch aufgefallen ist, dass die zeigenössische Orgel(Gebrauchs)musik aus England und Amerika nicht so "spröd" ist - wie andere moderne Werke. Diese Stücke haben einen speziellen Klangcharakter zwischen Romantik und Moderne.
Ich hab 2 herrliche meditative Stücke von Christopher Tambling und Robert Jones entdeckt, die ich auch spielen werde.

Gruß, Martin

Englische Romantik

orgelquaeler, Südwestdeutschland, Montag, 25. Juli 2011, 06:48 (vor 5523 Tagen) @ orgelsolo

Morgen!

Kennst du die Toccata in 7 von John Rutter? Ein wunderschöner "Rausschmeißer", der auf einer kleinen Orgel mit mindestens einer freien Kombination auch gut geht.
Zeitgenössisch, aber nicht spröde.

Grüße

OQ

Englische Romantik

orgelsolo ⌂, Voitsberg, Montag, 25. Juli 2011, 20:02 (vor 5523 Tagen) @ orgelquaeler

Klar kenne ich die Toccata in Seven, und John Rutter ist für mich schon ein
"Wohlfühlkomponist" - vor allem seine Chorwerke.

Ich habe zu Pfingsten eine Toccata von Robert Jones gespielt, die auch
überhaupt nicht schwer war, aber Wirkung gezeigt hat.

Die zeitgenössische englische Kirchenmusik scheint mir überhaupt noch sehr
der Romantik verpflichtet zu sein, mit einem Hauch Moderne und
eventuell eine Prise Popularmusik.
Vom Kevin Mayhewverlag gibts da einiges verlegt, obwohl auch nicht alle Stücke
genial sind. allerdings könnte man sich da viele imrpovisatorische
Anregungen suchen.

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