Italienische Orgelmusik

Friedrich @, Freitag, 08. Juli 2011, 08:55 (vor 5538 Tagen) @ Frank Berger

Einer, der mir dank einer neueren Aufnahme viel Vergnügen bereitete, ist Gregorio Strozzi (1615--1687). Tolle, affektreiche und kontrapunktisch gediegene bis durchtriebene Stücke eines beinahe Unbekannten, in der bewussten Aufnahme von Elena Sartori (findet man u. a. bei den drei Buchstaben) gespielt auf einer fabelhaften alten Orgel, dramatisch und glanzvoll, mit größtenteils verdoppeltem Prinzipalchor -- herrlich.

Mit den Opernstückchen kann ich nicht soviel anfangen. Dafür kann ich den Verweis auf die Virtuosenschule im frühen 20. Jahrhundert nur erneuern -- Matthey, Bossi usw., da ist was zu holen, was es sonst nirgends gibt. Nur wenige spielen das, u. a. Nicolas Kynaston, der ja auch bei Francesco Germani gelernt hat -- einem Orgler wiederum, der ein paar tolle und geschmackvolle Virtuosenstücke hinterlassen hat.

Gruß,
Friedrich


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