Wie klingt eine Harmonia aetheria?

perotin @, Rhein-Neckar-Raum, Donnerstag, 07. Juli 2011, 14:30 (vor 5538 Tagen) @ FranzS.
bearbeitet von perotin, Donnerstag, 07. Juli 2011, 21:43

die Firma Binder und Siemann baute um 1910 in kleinere Instrumente öfters eine auf 2 2/3 ins 2. Manual. Meine "ehemalige" hatte sie bei 10 Registern als einzige Mixtur. Sie ist etwas schwächer wie eine damals übliche Hauptwerksmixtur gleicher Fußtonlage. Jedoch gibt sie, oktavgekoppelt, überraschend viel Glanz (man konnte sogar ein "Bachplenum" damit basteln) und unteroktavgekoppelt cornettartige Kraft. Ähnliche Mixturen wurden auch oft "Echomixtur" getauft.

Auch bei (größeren) Instrumenten aus jüngerer Zeit findet man die Harm. aetherea nicht so selten. Einige Beispiele:

Münster zu Ingolstadt

Altenberger Dom

Magdeburger Dom (hier im Positiv -- nix Zimbel ;-)

Elisabethkirche Marburg

Domkirche Lampertheim

Aschaffenburg

Runding (mit etwas ungewohnter Benennung)

Nikolaikirche Leipzig - noch mit einigen Ladegast-Pfeifen...

Grüße,
perotin


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