War jemand zugegen?

Bernd_Walther_Brandt, 48683 Ahaus, Montag, 04. Juli 2011, 20:13 (vor 5541 Tagen)

Gestern wurde in Mönchengladbach die neue Weimbs Orgel eingweiht. Leider wäre der Weg ein bisschen zu weit für mich gewesen, war jemand aus dem Forum dort? Mich würden Meinungen dazu interessieren, die Orgel wurde ja schon heftig diskutiert. Es spielte Olivier Latry.

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Karsten, Dienstag, 05. Juli 2011, 07:08 (vor 5541 Tagen) @ Bernd_Walther_Brandt

Da war ich leider nicht, aber auf der Internetpräsenz von Weimbs sind einige Bilder der Orgel, nun mit vollständigem Prospekt, zu finden:
http://www.weimbs.de/Ak_Rheydt.html

Gruß
Karsten

P.S: Latry hat sicherlich perfekt wie immer interpretiert...

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Martin78 @, Dienstag, 05. Juli 2011, 08:16 (vor 5541 Tagen) @ Bernd_Walther_Brandt

Mich würden Meinungen dazu interessieren, die Orgel wurde ja schon heftig diskutiert. Es spielte Olivier Latry.

Hab mir mal gerade die Dispo angeschaut... diese Orgel repräsentiert sicher einen bisherigen "Höhepunkt" der "fetten" Gemeindesang-/"Ich-hätte-lieber-zwei-vollbesetzte-Manuale..."-Orgeln.

Obwohl: Da gibt es ja auch gravitätische Beispiele anderer Orgelbauer. Auch in Amerika finden sich oft vergleichbare Dispositionen.

Viele Grüße,
Martin

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BourdonCéleste, Dienstag, 05. Juli 2011, 08:35 (vor 5541 Tagen) @ Martin78

Sehr nette Dispo, aber warum gibt es keine Koppeln Super II / I und Super II / P ? Das erscheint doch irgendwie inkonsequent...

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jrbecker @, Dienstag, 05. Juli 2011, 09:02 (vor 5541 Tagen) @ Martin78

Hab mir mal gerade die Dispo angeschaut... diese Orgel repräsentiert sicher einen bisherigen "Höhepunkt" der "fetten" Gemeindesang-/"Ich-hätte-lieber-zwei-vollbesetzte-Manuale..."-Orgeln.

Obwohl: Da gibt es ja auch gravitätische Beispiele anderer Orgelbauer. Auch in Amerika finden sich oft vergleichbare Dispositionen.

Viele Grüße,
Martin

... hier ein Beispiel aus Amerika. - Wobei hier durch die Extensionen das Pedal doch noch etwas mehr Gewicht erhält. Oktavkoppeln hat es hier allerdings auch nicht, dagegen Cymbelstern und Nachtigall - die mir persönlich in einer solchen Disposition fast ein wenig fremd wirken...

LG
Jörg

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Karsten, Dienstag, 05. Juli 2011, 09:15 (vor 5541 Tagen) @ jrbecker

... hier ein Beispiel aus Amerika. - Wobei hier durch die Extensionen das Pedal doch noch etwas mehr Gewicht erhält. Oktavkoppeln hat es hier allerdings auch nicht, dagegen Cymbelstern und Nachtigall - die mir persönlich in einer solchen Disposition fast ein wenig fremd wirken...


Cymbelstern udn Nachtigall werden sich im wahrsten Sinne des Wortes als "weertvollste" Register entpuppen, denn durch deren gezielten Einsatz öffnet man die Kreditkarten, Portemonnaies äh... Herzen der Gottesdienst- und Konzertbesucher. Und das ist bei den spendenabhängigen Kirchen in den USA nicht so ganz unwichtig ;)

Gruß
Karsten

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doppelfloete_h @, Hannover, Dienstag, 05. Juli 2011, 10:55 (vor 5541 Tagen) @ Karsten


P.S: Latry hat sicherlich perfekt wie immer interpretiert...

...interpretiert oder gespielt ? ;-)

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Karsten, Dienstag, 05. Juli 2011, 11:22 (vor 5541 Tagen) @ doppelfloete_h


P.S: Latry hat sicherlich perfekt wie immer interpretiert...


...interpretiert oder gespielt ? ;-)

Interpretiert, also Literaturspiel. Hast schon richtig gelesen.
Wenn er auch improvisiert haben sollte, bin ich mir nicht sicher, daher habe ich es ausgenommen. Improvisation hängt bei ihm (wie auch jedem anderen auch) von Tagesform ab und wie inspirierend er das Instrument findet. Ich habe Latry jedenfalls auch schon mal "nicht so toll" im Konzert improvisieren gehört, aber das ist Jammern auf SEHR hohem Niveau und schmälert Latrys Gesamtleistung nicht.

Gruß
Karsten

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MichaelS ⌂ @, Brackenheim, Dienstag, 05. Juli 2011, 17:05 (vor 5540 Tagen) @ Martin78

Als großartigen "Höhepunkt" würde ich das jetzt nicht bezeichnen. Allenfalls alsweiteren Markstein für eine Entwicklung in die richtige Richtung, auch wenn mit persönlich eine (barocke? klassische?) Klankrone im SW fehlt, vielleicht ein Larigot oder LArigot II 1 1/3´+1´ ?
Auch gefällt mir bei z. B. Seifert die gesunde Dreimanualigkeit durch die Wechselschleifen oder Transmissionen I/II wie z. B. in Eibingen - das eröffnet
Möglichkeiten.
Auch mein Entwurf für Rauenberg (der im Wesentlichen 1:1 umgesetzt wurde von Göckel) würde heute anders aussehen...

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Aeolinchen, Dienstag, 05. Juli 2011, 18:00 (vor 5540 Tagen) @ MichaelS

Als großartigen "Höhepunkt" würde ich das jetzt nicht bezeichnen.

Das war wohl eher in rein quantitativer Hinsicht gemeint. Dass insgesamt 30 Manualregister auf nur zwei Manuale verteilt sind, dürfte zumindest eher selten sein. Ein anderes neueres Beispiel fällt mir noch ein:
http://www.die-orgelseite.de/disp/D_Augsburg_StElisabeth.htm

Allenfalls alsweiteren Markstein für eine Entwicklung in die richtige Richtung, auch wenn mit persönlich eine (barocke? klassische?) Klankrone im SW fehlt, vielleicht ein Larigot oder LArigot II 1 1/3´+1´ ?

Ein Larigot, ob als 1 1/3' oder zweifach 1 1/3´+1´ ist aber auch keine barocke/klassische Klangkrone. Die Chöre 1 1/3' + 1' sind doch sicher in der Progressio enthalten.

Auch gefällt mir bei z. B. Seifert die gesunde Dreimanualigkeit durch die Wechselschleifen oder Transmissionen I/II wie z. B. in Eibingen - das eröffnet
Möglichkeiten.

Anderes Beispiel: Winterhalter-Orgel in Alpirsbach:
http://www.orgelbau-winterhalter.de/html/orgeln/d_alpirsbach.html

Im ersten Moment denkt man: Gewöhnungsbedürftig! Aber du hast recht: Man hat letztlich viel mehr Möglichkeiten als mit der schnöden Zweimanualigkeit.

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Martin78 @, Mittwoch, 06. Juli 2011, 07:29 (vor 5540 Tagen) @ Aeolinchen

Als großartigen "Höhepunkt" würde ich das jetzt nicht bezeichnen.


Das war wohl eher in rein quantitativer Hinsicht gemeint. Dass insgesamt 30 Manualregister auf nur zwei Manuale verteilt sind, dürfte zumindest eher selten sein. Ein anderes neueres Beispiel fällt mir noch ein:
http://www.die-orgelseite.de/disp/D_Augsburg_StElisabeth.htm

Stimmt, deswegen auch die " ".

30 Register auf zwei Manualen eine Seltenheit? Das sieht man doch mittlerweile schon öfters.

Was haltet ihr dann von der auf 43 Register erweiterten Orgel in Wattenscheid?

Ich denke, mehr Register bei nur 2 Manualen dürften sich in Deutschland wohl nicht finden lassen. Oder doch?

Gruß,
Martin

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doppelfloete_h @, Hannover, Freitag, 08. Juli 2011, 17:00 (vor 5537 Tagen) @ Karsten

...ich dachte ehrlich gesagt eher an die frage, ob er wohl die literatur nur (technisch) gespielt hat oder sie tatsächlich interpretierte... ;)
okay, ein wenig provokant - ich geb's ja zu. er ist aber schon ein beeindruckender virtuose, selbst ich fand sein bwv 540 in hildesheim letztes jahr irgendwie faszinierend. auch technische perfektion hat was für sich.
gruß aus h.

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Karsten, Freitag, 08. Juli 2011, 18:03 (vor 5537 Tagen) @ doppelfloete_h

...ich dachte ehrlich gesagt eher an die frage, ob er wohl die literatur nur (technisch) gespielt hat oder sie tatsächlich interpretierte... ;)
okay, ein wenig provokant - ich geb's ja zu. er ist aber schon ein beeindruckender virtuose, selbst ich fand sein bwv 540 in hildesheim letztes jahr irgendwie faszinierend. auch technische perfektion hat was für sich.

Hallo!

Ich glaube, ich weiß, was du meinst, sehe es aber ein bisschen anders.
Ich würde bei Latry nicht die rein technische Perfektion gegen eine Interpretation ausspielen. Er setzt seine Virtuosität immer in den Dienst des Stückes, unmusikalisches oder reines Noten runterspielen habe ich bei ihm bisher nie erlebt.

Meiner Meinung nach umfasst Latrys "Perfektionismus" aber nicht nur den rein technischen, sondern auch den interpretatorischen Aspekt: Jedes Detail der Spielweise scheint mir dermaßen durchdacht, musikalisch überzeugend und "stimmig", aber wiederum dermaßen "kontrolliert", dass die Interpretation einen leicht "nüchternen", man könnte fast sagen "einstudierten" Charakter bekommt - ohne dass es negativ auffällt. Da fehlt mir irgendwie das gewisse Fünkchen Spontaneität. Das fällt besonders auf, wenn man Latry mehrmals an verschiedenen Konzertstätten erlebt hat. Das "déjà-vu" oder besser: "déjà-écouté" (abgesehen von Instrument und Raum) stellt sich recht oft ein.
Man vergleiche mal Latrys Aufnahmen des Andante sostenuto aus Widors Symphonie gothique, aufgenommen einmal in Kufstein und dann einige Jahre zuvor an Notre-Dame (ersten Orgelportrait nach der Restaurierung). Bis auf wenige Details meint man, eine "identische" Interpretation zu hören.

Das ist natürlich beckmessern auf hohem Niveau und lässt sich auch auf einige andere Konzertorganisten beziehen. Aber auf Dauer werden solche "aalglatten" Interpretationen eben langweilig, vor allem eben im Konzert.

Auf der anderen Seite hat das den großen Vorteil, dass man sicher sein kann, bei Latry ein überdurchschnittliches Orgelkonzert zu erleben. Ist ja auch was ;)

Gruß
Karsten

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Bernd_Walther_Brandt, 48683 Ahaus, Samstag, 09. Juli 2011, 09:35 (vor 5537 Tagen) @ Bernd_Walther_Brandt

Ich habe dann doch etwas gefunden:

Ab etwa 13 Uhr Nachmittags, als die meisten Besucher des Gottesdienstes sich beim Sommerfest im Gemeindehaus an Speis und Trank erfreuten, hörte man bereits im Umkreis von fünfzig Metern um die Kirche wie sich der Meister Olivier Latry an der neuen Orgel für das um 15 Uhr stattfindende Konzert warm spielte.

Ein durchaus interessantes Programm erwartete die Zuhörer und größtenteils auch eingefleischten Latry-Fans. Klassisch, eröffnete der Titularorganist von Notre-Dame de Paris mit dem Präludium und Fuge in Es-Dur (BWV552) von J.S. Bach. Die Interpretation dieses relativ oft gehörten Werkes war angenehmerweise weniger schnell als üblich sodass einzelne Abschnitte und Soggetti klar hervortraten und die dadurch entstehenden Spannungsbögen - dieses von Natur aus etwas langatmigen Stückes, die Zeit nicht lang werden ließen. Nach dem dezent registriertem Präludium folgte die Fuge. Mit glasklarer Transparenz und stetem Tempo registrierte Latry hier etwas mehr auf sodass man schon eine kleine Idee bekam welches Potential hinter diesem optisch sehr lichtem, und schlanken Instrument steckt.

Angenehm überraschte auch der zweite Bach nämlich der Choral „Jesu, meine Freude“ aus dem Orgelbüchlein. Eine warme Registrierung und die musikalische Umsetzung gemäß dem Titel lies tatsächlich Freude aufkommen. Ebenso freute es, dass ein Organist von der Größe Latrys, dass in Sachen Konzertliteratur leider oft stiefmütterlich behandelte Orgelbüchlein in sein Repertoire einbezog.

Falls der Zuhörer selbst nach dieser technisch – musikalischen Glanzleistung noch nicht bemerkt haben sollte das Olivier Latry an der Orgel sitzt, sodann spätestens als sich mit den mächtigen Bombarden, Trompeten und Posaunen der Orgel das Präludium und Fuge über B.A.C.H. von Franz Liszt ankündigte. Wie schon der Bach faszinierte die Klarheit und Transparenz mit der Latry musizierte. Eindrucksvoll flog Latry durch die verschiedenen Dynamiken des Stückes. Vom leisen pianissimo ins tosende forte fortissimo wechselte er stimmungsgemäß der einzelnen Passagen des Werkes die Klangfarbe.

Der Zuhörer wurde mit großer Vehemenz von der Barockzeit in die Romantik katapultiert. Nichts desto trotz war der Übergang mit der dem Präludium und Fuge über die Töne B.A.C.H. ein gelungener literarischer Übergang so dass die nicht existierende musikalische Verbindung leicht verschmerzt werden konnte.

Einer der Höhepunkte des Konzertes war Richard Wagners Pilgerchor aus dem Thannhäuser nach einer Transkription von Franz Liszt (wieder eine thematische Relation zum letzten Werk). Eine Fülle von leisen und doch prächtigen Klangfarben legte sich wie ein Mantel um die Zuhörer die bei der einfühlsamen Interpretation bestimmt die Verzweiflung Elisabeths nachvollziehen konnten.

Nach dem Wagner wechselte der deutsche Teil des Konzertes in den fulminant, virtuosen französischen Teil, angeführt vom ersten Satz der sechsten Orgelsymphonie von Charles-Marie Widor. Es war deutlich spürbar das Olivier Latry in seinem Element angekommen war. Schnellere, aber dennoch musikalische Tempi, schmetternde französische Registrierung, und bewundernswerte Unerschrockenheit im Angesicht so großer Werke wie eben dem ersten Satz der widorschen Orgelsymphonie oder dem weltberühmten „Carillon de Westminster“ von Louis Vierne.

Zum Abschluss des Konzertes gab es dann - fast wie selbstverständlich noch eine Improvisation des Meisters über das Kirchenlied „Segne du, Maria“ bei dem er die Melodie des bekannten Liedes kunstvoll variierte und veränderte. Latry nutzte diese letzte Gelegenheit ausgiebig, um die Orgel klanglich noch einmal auszureizen. Dabei entstanden Klangfarben, die sogar den Orgelbauern selbst einen Ausdruck der Verwunderung ins Gesicht zauberte.

Nach circa fünf minütigem Applaus mit „Standing Ovations“ und einer Zugabe (Toccata aus der „Suite Gothique“ von Léon Boellmann) war das Konzert beendet.

Der Großteil der Besucher verließ anschließend das Gotteshaus, während andere still sitzen blieben und wieder ein Teil auf die Empore stürmte um kurz mit Olivier Latry zu sprechen oder um die Orgel von der Nähe aus zu betrachten. Die Überwältigung ob des erlebten spiegelte sich in vielen Gesichtern wieder. Ein freudiger Tag mit tiefen Eindrücken ging für die Rheydter zu Ende. Das sah, und hörte man an jeder Ecke der Kirche und auf dem Vorplatz.

Zur Orgel:

Das Design der Orgel ergänzt und bereichert den Raum in hohem Maße. Die schlichte Erscheinung des Gehäuses aus offenen Rahmen, setzt den Gedanken von Transparenz und Helligkeit der Architektur fort. Blitzende Pfeifen, und ein Fenster in der Rückwand der Orgel lassen auch hier ein Spiel aus Licht und Schatten zu, was jede negative Kritik die am doch stark von der Norm abweichenden Aussehen der Orgel verpuffen lässt.

Auch klanglich weicht die Orgel stark von der Norm ab. Friedbert Weimbs, der Intonateur der Firma ließ sich vom Raum inspirieren und schuf eine Orgel deren Facettenreichtum kaum in Worte zu fassen ist. Von kaum hörbaren Streicherstimmen bis zum tosenden Tutti sind feinste dynamische Abstufungen möglich. Die vielen teilweise „unerhörten“ Klangfarben der Orgel untermalen die kontemplative Stimmung des Raumes aufs feinste. Weimbs schuf eine Orgel mit viel Charakter.

Leider taten sich durch die erweiterten Sitzgelegenheiten und die demzufolge stark erhöte Anzahl von Besuchern akustische Probleme auf, die die Präsenz der Orgel in richtung Vierung stark in Mitleidenschaft zog.

„Eine Orgel, die fasziniert, vom ersten Ton an, die inspiriert mit allen Sinnen und die Zeit vergessen lässt, weil es Spaß macht, darauf zu Üben“ – Ulrich Peters, OSV Bistum Aachen

„Eine Orgel, die man nicht überall hört! Besondere Klänge und Konzeption“ –

Olivier Latry

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