Günter Seggermann verstorben

willscher, Samstag, 02. Juli 2011, 06:19 (vor 5544 Tagen)

Moin moin,
das Hamburger Abendblatt berichtet, daß am 27.6. der Hamburger Organist und Orgelsachverständige Günter Seggermann im Alter von 90 Jahren verstorben ist.
Bis fast zuletzt war er aktiv. Wir verdanken ihm u.a. sein wertvolles Buch über die
Hamburger Orgeln.

Gruß aus HH

Andreas

Günter Seggermann verstorben

Karsten, Samstag, 02. Juli 2011, 07:28 (vor 5544 Tagen) @ willscher

Moin moin,
das Hamburger Abendblatt berichtet, daß am 27.6. der Hamburger Organist und Orgelsachverständige Günter Seggermann im Alter von 90 Jahren verstorben ist.
Bis fast zuletzt war er aktiv. Wir verdanken ihm u.a. sein wertvolles Buch über die
Hamburger Orgeln.

Hallo!

Herzlichen Dank für die Mitteiling dieser traurigen Neuigkeit.
Seggermann hat nicht nur durch sein erwähntes opus magnum über Hmaburgs Orgeln, saondern auch zahlreiche Artikel und kleinere Werke (Orgelführer, Festschriften).
Möge er anch einem erfüllten Leben in Frieden ruhen und hoffen wir, dass sein umfangreiches Archiv in verantwortungsvolle Hände gelangt (ist).

Gruß
Karsten

P.S. Seggermanns Website - krasser könnte der Gegensatz zu zuletzt besprochenen Imternetpräsenzen nicht sein ;)
http://www.orgel-pfeifen.de/

Günter Seggermann verstorben

perotin @, Rhein-Neckar-Raum, Samstag, 02. Juli 2011, 12:08 (vor 5543 Tagen) @ Karsten

Seggermanns Website - krasser könnte der Gegensatz zu zuletzt besprochenen Imternetpräsenzen nicht sein ;)
http://www.orgel-pfeifen.de/

So wie auf dem Foto habe ich ihn von früheren Orgeltagungen in Erinnerung - als recht temperamentvollen, fröhlichen Hanseaten.

R.I.P.

Günter Seggermann verstorben

Karl-Bernhardin Kropf, Samstag, 02. Juli 2011, 13:04 (vor 5543 Tagen) @ perotin

Er war wirklich jemand, auf den der Begriff "Original" zutraf. Und aufgrund seines Alters konnte er Anekdoten und Begegnungen aus erster Hand erzählen, die schon laaange zurückliegen. Immerhin hat er viel von seinem Wissen aufgeschrieben. Das ist ja immer die Tragik, wenn solche Menschen aus dem Leben gehen, dass zu wenig von dem bleibt, was sie erfahren haben.
Generationsbedingt hatte er für die neueren Moden nicht so viel übrig, auch beim Restaurieren nicht. Aber inzwischen wird in der Orgelszene das wieder geschätzt, was er zu schätzen seit seiner Jugend gar nicht erst aufgehört hat.
Und fröhlich war's immer mit ihm, ja.

Ehrendes Angedenken.

Günter Seggermann verstorben

Tastenhalter @, Samstag, 02. Juli 2011, 15:23 (vor 5543 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

In der letzten Nummer von "Ars Organi" teilt G. Seggermann in einem kleinen Beitrag mit, wie es aus seiner Sicht zu den jährlich stattfindenden GdO-Tagungen gekommen ist.
Er hatte 1954 Stade als Tagungsort gewählt und dort in der Mitgliederversammlung den Vorschlag gemacht, das Treffen jährlich in "irgend einem anderen Orgelgebiet" zu veranstalten. "Ich bin also eigentlich der Initiator des jährlichen Turnus", hält er fest.
Mit der Wahl Stades als Tagungsort wird schon damals sein Bemühen deutlich, dem Norden Deutschlands die gebührende Achtung angedeihen zu lassen. Er schreibt: "Dass der Süden und der Westen anscheinend bevorzugt wurden, monierte ich Walter Supper gegenüber einmal." Noch in letzter Zeit legte er Wert darauf, dass der Norden ausreichend repräsentiert wurde, so noch bei der Tagung in Konstanz 2008, wo er bei der Nachwahl zum Hauptausschuss einen norddeutschen Orgelbauer als Kandidaten vorschlug, mit dem ausdrücklichen Hinweis darauf, dass der Norden ausreichend vertreten sein müsste, was einen süddeutschen Teilnehmer prompt dazu veranlasste, mit der gleichen Begründung einen süddeutschen Kandidaten vorzuschlagen.
G. S. wird als eines der "Urgesteine" der GdO bei den Orgeltagungen, bei denen er meist anzutreffen war, von vielen vermisst werden.

Mit Bedauern
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