Die enharmonische Orgel

Bernd_Walther_Brandt, 48683 Ahaus, Dienstag, 07. Juni 2011, 22:12 (vor 5628 Tagen)

...hat mich sehr beeindruckt.

Klangbeispiel


Das Klangbeispiel ist überwältigend. Wie aus einer anderen Welt. WIe funktioniert dieses Instrument genau, wie ist es in der Lage solche Klänge zu erzeugen?

Die technische Beschreibung ist doch etwas schwer zu lesen.

Die enharmonische Orgel

Andreas Scotty Böttcher ⌂ @, Dresden, Mittwoch, 08. Juni 2011, 01:53 (vor 5627 Tagen) @ Bernd_Walther_Brandt
bearbeitet von Andreas Scotty Böttcher, Mittwoch, 08. Juni 2011, 02:01

Dieses Instrument und das Klangbeispiel bestätigen mich in meiner Auffassung, dass die Pfeifenorgel im Grunde der älteste Synthesizer ist.

Möglicherweise wollte man hier ja sogar den Spieß umdrehen und Synthesizerklänge mit der Pfeifenorgel imitieren. Gut möglich bei Baujahr 1979 - und hervorragend gelungen.

Herzlich grüßt
Scotty.

--
"Tradition ist Bewahrung des Feuers und nicht Anbetung der Asche." (Gustav Mahler)

Die enharmonische Orgel

Phys, Freitag, 10. Juni 2011, 12:37 (vor 5625 Tagen) @ Andreas Scotty Böttcher

Wirklich faszinierend. Hier sind weitere Klangbeispiele, die meisten leider zu kurz, finde ich, machen Appetit auf mehr, was ja auch in ihrer Absicht liegen dürfte. Die letzten sind deutlich länger.

Sehr spannend die tonalen Möglichkeiten, etwa in Kombination mit Gesang, wie bei den ersten Beispielen, aber auch die Glissandoartigen Effekte im Impromptu c-moll und der Vokalise - teilweise aber auch sehr gewöhnungsbedürftig, wenn nicht nur als Verzierung eingesetzt.

Technisch ist sie eigentlich gar nicht so aufregend, eben 'nur' 48teilige statt 12teiliger Oktaven mit entsprechend vielen Pfeifen, interessant wird es dann aber bei der Gestaltung des Spieltischs und der beschriebenen harmonischen Auswahlautomatik je nach gespielten Akkorden.

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