Étienne Walhain in St. Andreas, D-Altstadt
Hallo Forum,
ein reines Franck-Programm hatte Étienne Walhain aus dem belgischen Tournai zur Sonntagsorgel in St. Andreas mitgebracht. Es gab “Pièce héroique”, “Choral II h-moll” und “Choral III a-moll”. Offenbar mit großer Akkuratesse hatte sich Walhain mit den klanglichen Möglichkeiten der von Beckerath Orgel vertraut gemacht - und die sind wahrlich nicht zu unterschätzen. Immer wieder kommt man ins Staunen, was und wie etwas an diesem Instrument möglich ist. Walhain hatte wohl intensiv probiert und lieferte ausgefeilte, teils überraschende Registrierungen, die den Charakter der Werke bestens zur Geltung brachten. So war es eine Lust zuzuhören, zumal Walhain die gefundenen Lösungen mittels ruhiger Tempi auch noch auszukosten verstand. Hier ist vielleicht der einzige Kritikpunkt: Gerade das a-moll-Werk hätte ein wenig mehr “Drängen” vertragen können. Dennoch zerfiel die Musik nicht.
Freundlicher Beifall der kaum 40 Hörer.
Gruß Clemens Schäfer
PS.
Heute in St. Lambertus, D-Altstadt, 19:30h, Eintritt frei: Ben van Oosten (Bach, Franck, Dupré und Guilmant)
Mittwoch, Auferstehungskirche, D-Oberkassel, 18:30h, Eintritt frei: Thorsten Göbel (Dupré, Peeters und Jongen)
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Forte heißt nicht laut sondern kräftig,
Piano nicht schwach sondern leise!
(Arthur Rubinstein)
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