Harmonium versus DO
Richtig, und ich frage mich auch, warum man dort wo kein Platz ist nicht auf ein Harmonium zurückgreift? Ich spreche nicht von den deutschen oder amerikanischen Gotteslästerungsmaschinen, sondern von einem richtigen Harmonium. Beispielsweise gibt es ein schönes Alexandre in Frankreich für extrem wenig Geld zu kaufen. Meist ist bis auf die Balganlage auch nicht viel zu machen und man hat auf jeden Fall für unter 5000€ ein erstklassiges Instrument, das allen Gottesdienstlichen Aufgaben gerecht wird. Zudem ist ein Harmonium äußerst wartungsfreundlich. Ein solches Harmonium genügt auch für 90% der Harmoniumliteratur. Und wer jetzt sagt, so ein Harmonium wäre viel zu leise, der hat schlichtweg keine Ahnung.
Grüße
Franz
da hat der Franz völlig recht. Allerdings kommt es auch auf die Akustik der Kirche an.
Ich habe mal in einer mittelgroßen Kirche einer perigordinischen Bastide ein Harmonium (mit vielleicht 25 Registern) gespielt. Das Teil hat die gesamte Kirche unvorstellbar ausgefüllt, man konnte es kaum glauben.
Gruß
Andreas, der sich schon auf den baldigen Besuch des Harmoniummuseums in Bars (Dordogne) freut und dann wieder mal das alte Harmonium von Jean Guillou traktieren wird (das Museum befindet sich in der alten Dorfkirche).
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