Frank Volke in St. Andreas, D-Altstadt, 22.05.2011

Clemens Schäfer @, Düsseldorf, Montag, 23. Mai 2011, 10:52 (vor 5584 Tagen)

Hallo Forum,

am 22.05. spielte Frank Volke das dritte Jubilaeumskonzert “20 Jahre Sonntagsorgel an St. Andreas”. Er begann mit Vivaldi BWV 593, a-moll; schlank und duftig registriert die ersten beiden Sätze, mit Zungen der dritte.

Mit Recht beliebt bei den Organisten ist BWV 572, “Pièce d’orgue”, Fantasie G-Dur. Gerade erst von Robert Mäuser in St. Peter gehört, erklang es hier auf absolut passender Orgel. Schnelles Tempo im ersten Teil ist wegen des geringen Nachhalls kein Problem. Und das Gravement erlaubte einmal mehr einen kurzen Blick in die Ewigkeit..

Das große BWV 548, e-moll, reizt dazu, es zur einer Art Orgelsymphonie auszuweiten. Als Binnensätze nutzte Volke BWV 530 - die sechste Triosonate, die passenderweise in der Dur-Parallele G steht. So entsteht ein fast halbstündiger Zyklus von erstaunlicher Geschlossenheit. Das war schon großartig, zumal Volke über den Werken zu stehen schien. Ganz herrlich das Vivace. Erlösend am Ende die picardische Terz.

Wieder knapp 100 Hörer bekundigten anhaltend Dank und Einverständnis.

Gruß Clemens Schäfer

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Forte heißt nicht laut sondern kräftig,
Piano nicht schwach sondern leise!
(Arthur Rubinstein)

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