Tastaturen im Barock
Hallo,
ich über gerade am Hymnus "Veni Creator" von Nicolas de Grigny. Im 1. Teil - (Plein Jeu) en taille à 5 - hat man in Takt 7 (ohne den Auftakt) mit den Händen A - c' - c'' - e'' zu greifen.
Wie hat man das denn sicher gegriffen? Schmalere Tasten? Überlange Fingernägel? Assistent?
Für einen Assitenten war sowieso kein Platz zwischen den Gehäusen. :-)
Die Tasten waren kurz und schmaler als heute üblich; Dezimen dürften zu den Standardgriffen gehört haben. Ich tippe mal, dass der Manual-Tenor auf der dritten Zählzeit in die rechte Hand wanderte, und der Griff c'-c''-es'' (!) dürfte doch einigermaßen zu machen sein. Auf der nächsten Drei ist dann ja auch wieder alles gut, außer dem Wechsel g-c' keine Würgerei mit Binnenfingern oder so.
Bei Grigny muss man, wenn ich mich recht erinnere, genau hinsehen, ob das Pedal fest ins GO koppelte -- ich weiß nicht mehr, wie genau es war, und kann gerade nicht nachschlagen. Im geschilderten Fall dürfte das allerdings keine Rolle spielen.
Gruß,
Friedrich
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- Tastaturen im Barock - chp, 06.05.2013, 12:04
- Tastaturen im Barock - Friedrich, 06.05.2013, 13:53
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