Cameron Carpenter in Heidelberg
Hallo!
Es ist ein wenig still geworden um Cameron Carpenter, zumindest hier im Forum, aber er scheint – auch den Terminen seiner Website zufolge – ganz gut „im Geschäft“ zu sein.
Am Dienstag, dem 26. März 2013, spielte Cameron Carpenter im Rahmen des „Heidelberger Frühlings“ ein Konzert an der historischen Voit-Orgel (1903) in der Stadthalle Heidelberg.
Infos zu Orgel finden sich unter:
http://www.hfk-heidelberg.de/wolfrum-wettbewerb/Instrumente.html#Stadthalle
http://de.wikipedia.org/wiki/Stadthalle_%28Heidelberg%29#Voit-Orgel
Sehr empfehlenswert ist die Schrift zur Einweihung der restaurierten Orgel:
http://www.verlag-regionalkultur.net/xtc/product_info.php?info=p450_Die-Voit-Orgel-in-d...
Nach den kontroversen Diskussionen im Forum und anderswo sowie den Eindrücken von Aufnahmen hat sich der Eindruck verfestigt: Man muss Carpenter mal live gesehen (naja, und irgendwie auch gehört) haben. Besagtes Konzert bot Gelegenheit in der näheren Umgebung.
Interessant dabei schien mir zu werden, welche „Bosheiten“ sich Carpenter „gegen“ die historische Orgel erlauben würde. Würde er einen Großteil des Konzerts auf seiner kleinen digitalen Orgel bestreiten oder, wie am Anfang seiner Konzerte in Europa, wegen des „Kampfes“ mit der Konzertsaalorgel das Konzert abbrechen? Nichts dergleichen. Er spielte ausschließlich die Voit-Orgel und, man mag es glauben oder nicht, er präsentierte diese sogar wirklich mit ihren Stärken… Doch der Reihe nach.
Das Haus war voll. Und was natürlich besonders schön war: alle Generationen waren vertreten, vom fünfjährigen Steppke bis zum gestandenen Konzertgänger. Ebenfalls entdeckt habe ich den ehemaligen Kustos der Orgel, Prof. Martin Sander. Den hätte ich gerne mal nach dem Konzert nach seiner Meinung gefragt.
Im Foyer wurden „Programmhefte“ für 50 Cent verkauft, wobei die Damen stets vor dem Kauf den Hinweis gaben, dass darin das Programm gerade nicht zu finden sei, da der Künstler dieses immer sehr kurzfristig und im Laufe des Konzerts bekannt gäbe. Der Informationswert war aber auch ansonsten sehr gering. 60% Werbung, viele Bilder, und zwei kurze Standardtexte über Cameron Carpenter. Über die Orgel war darin nichts zu finden. Ich habe auch keine zusätzlichen Flyer oder Broschüren über die Orgel gesehen. Aber das ist ja auch Nebensache und die meisten Konzertbesucher hätten damit wohl auch wenig anfangen können.
Das Programm gestaltete sich dann wie folgt (nach jedem Komponistennamen bitte „Bearbeitung und Kadenz: Cameron Carpenter“ ergänzen):
Erster Teil
Johann Sebastian Bach:
- Prelude, aus der Cello-Suite Nr. 1 G-Dur, BWV 1007
- Nun freut euch liebe Christen g’mein, BWV 734
- Präludium und Fuge G-Dur, BWV 541
Isaac Albéniz:
- Evocacion, aus „Iberia“
César Franck:
- Choral II in h-Moll
Zweiter Teil
Franz Liszt:
- La Campanella, aus „Six Grandes Etudes de Paganini“
Marcel Dupré:
- Variations sur un Noel, op. 20
Cameron Carpenter
- Improvisation in drei Sätzen
Zugaben:
- Liszt: Feux Follets, aus „Études d’exécution transcendante“
- Carpenter: Improvisation
Carpenter begann das Konzert mit Bachs „Prelude“ aus der Cello-Suite Nr. 1, gespielt pedaliter. Daran schloss sich ein hinzugefügter Mittelteil von Carpenter an, der in einem da capo des Preludes mündete, wobei diesmal über dem Original ein Manual-Part drübergelegt wurde. Carpenter spielte und registrierte gewohnt „hyperromantisch“, mit viel Agogik und Dynamikwechseln, die sich aber vor allem im pp bis mf-Bereich hielten.
Keine Ruhe bekamen schon hier die Schwelljalousien. Die gesamte Orgel steht in einem Generalschweller, das III. Manual in einem eigenen Schwellkasten. Allerdings – wenn ich die Beschreibungen der Orgel richtig verstanden habe – wurde die Schwellbetätigung des III. Manuals „historisch“ belassen, so dass es nur auf – halb zu – zu gibt. Von daher wurden von Carpenter meist beide Schweller gleichzeitig betätigt…
Ein weiterer Bach folgte, der Choral „Nun freut euch liebe Christen g’mein“, BWV 734. Carpenter machte sich den Spaß, die Stimmen ganz „typisch“ zu verteilen: Oberstimme rechte Hand, Tenor-cf in die linke Hand und die sehr „bewegte“ Bassstimme, die üblicherweise in die linke Hand gelegt wird (Trompete 8 des II. Manuals), pedaliter. Das ganze natürlich in einem „Affenzahn“.
Als dritter Bach folgte das G-Dur-Präludium und Fuge, BWV 541. Auch hier viel Dynamik und Agogik, aber nach wie vor eher im leisen Bereich. Auch hier fügte Carpenter einige ausladende Kadenzen ein. Das kann man ja auch auf der CD nacherleben… Kann man machen, muss man aber nicht.
Nun folgte eine Anmoderation in Englisch von Carpenter, in der die zumindest von mir erwarteten „Seitenhiebe“ haben. Ich fand es bemerkenswert, dass jemand, der seit mehreren Jahren in Deutschland lebt, entweder nicht Willens oder in der Lage ist, wenigstens ein paar Sätze oder Floskeln in der Landessprache zu sagen. Jedenfalls sei die „Ehre“ und das „Vergnügen“, diese sehr „historische“ Orgel zu spielen, für Carpenter „schwer zu beschreiben“. Er sei froh, mit dem Funkmikrophon wenigstens etwas „modernes“ hier in der Hand zu haben. Nun ja, diese wie auch andere Kommentare wurden den Reaktionen nach von der Mehrzahl der Besuchern als ungemein geistreich und witzig verstanden, aber nicht in dem Sinne, dass Carpenter diese Orgel am liebsten in die Tonne treten würde. Aber vielleicht hat er so langsam gelernt, mit solchen Kommentaren etwas zurückhaltender zu sein. Was mich nämlich überraschte: er betonte, dass die „Stärke“ dieser Orgel in ihren leisen Klängen liege, und Carpenter durch die Programmgestaltung eben diese Stärken hervorheben wollte. Das erklärte auch die bisher zurückhaltende Registrierung. Gut, die Orgel kann und will auch wirklich nicht „laut“, wie man im Laufe des Konzerts merken sollte. Zudem verhindert ein wunderschöner roter Ziervorhang die Abstrahlung der Orgel massiv, aber er wurde halt gesponsort… Jedenfalls hat mich die „Ich komme der Orgel entgegen“-Haltung bei Carpenter doch überrascht… Der Eigenheit der Orgel, vor allem „Leise“ gut zu können, waren dann auch die letzten Programmpunkte geschuldet: Carpenters Transkription der „Evocacion“ aus der Klaviersuite „Iberia“ von Albeniz, in der Carpenter wieder ausgiebig Stimmen und Melodien durch „thumbing down“ hervorheben konnte. Eine sehr stimmungsvolle Transkription.
Die Haare sträubten sich dem Puristen dann bei der „orchestrierten“ Fassung des h-Moll-Chorals. Da jagte eine „kuriose“ Registrierung die nächste, anstatt großer romantischer Bögen über viele Strecken ein kaleidoskopartiges Durchhetzen. Auch hier wurden Melodien und Gegenstimmen häufig durch Soloregistrierungen hervorgehoben, beispielsweise Melodie im Sopran mit Zungenstimmen und dazu die Bassstimme mit der durchschlagenden Pedalzunge – das geht an dieser Orgel!
Nach dem ersten Teil stand dann auch ein Outfit-Wechsel an. Bestritt Carpenter den ersten Teil im schwarzen Japan-Outfit, kam er nun mit Glitzerhose und buntem Motiv-Jackett auf die Bühne. Weiter ging es mit einer beeindruckenden Transkription von Lizsts „La Campanella“. Das „Glöckchen“ dürfte die 2‘-Flöte des III. Manuals gewesen sein. Tosender Applaus nach dieser tollen Wiedergabe.
Es folgte eine Anmoderation von Marcel Duprés Noel-Variationen. Auch diese wurden ordentlich „gegen den Strich“ gebürstet und man hat Dupré regelrecht im Grabe rotieren hören. Alles, was Dupré „hasste“, wurde ausgiebig zelebriert, viel accelerando und ritardando, Verzierungen, „falsche“ Phrasierung, und und. Als besondere „Zirkusummer“ wurden selbst in der Schlusstoccata die Mittelstimmen der Akkordschläge mittels „thumbing down“ auf dem ersten Manual hervorgehoben, die Daumen waren sich bei dem Tempo wohl gegenseitig im Wege…
Schließlich wurden als letzter Programmpunkt drei Improvisationen angekündigt. Sei es, um zu klarzustellen, dass die Stücke wirklich „aus dem Stegreif“ entstehen oder er indirekt auf die Vorteile einer Virtuellen Orgel, die er immer bei sich hat, verweisen wollen, Carpenter registrierte ausgiebig ein und stellte damit das (teilweise ja nicht fachkundige) Publikum auf eine Geduldsprobe.
Das erste Stück war ein flott und marschartig, mit vielen Kino-Orgel-Effekten, vorwiegend im Tutti der Orgel. Der zweite Satz dann scherzo-artig, mit vielen humoresque-artigen Gags, das Finale dann ein ausgelassen heitere Sortie mit versprochenen Ohrwurm-Qualitäten. Alles in gewohnter Carpenter -Manier mit den gewohnten Harmonien, thumbing-down und Virtuosen-Show aufgeladen
Viel Applaus nach jedem Satz, das haus tobte. Carpenter wurde immer wieder auf die Bühne geklatscht und ließ sich zu Zugaben überreden:
Seine Transkription von Liszts „Feux Follets“ beeindruckte und überzeugte ebenso wie „La Campanella“ und gehörte somit für mich zu den besten Programmpunkten, sowie schließlich eine weitere Improvisation im besten „theatre organ“ style... Wiederum donnernder Applaus.
Live erlebt haben sollte man Carpenter auf jeden Fall mal… Teilen oder für gut finden muss man seine Ideen allerdings nicht. Es wäre interessant zu erfahren, wieviele der "neuen" Konzerbesucher nun mal ein "normales" Orgelkonzert besuchen...
Gruß
Karsten
Cameron Carpenter in Heidelberg
Welchen Spieltisch hat der Meister denn bespielt?
Cameron Carpenter in Heidelberg
Welchen Spieltisch hat der Meister denn bespielt?
Oh, dachte das sei selbstverständlich: "natürlich" den Modernen mit Setzeranlage :)
Gruß
Karsten
Cameron Carpenter in Heidelberg
Hallo Karsten,
vielen Dank erstmal für den ausführlichen Bericht.
Viele Grüße
Cameron Carpenter in Heidelberg
Hallo,
zunächst einmal vielen Dank für den Bericht. Hierzu einige Ergänzungen meinerseits (alles rein subjektiv):
- Ich fand es schade, dass CC so wenig moderiert hat. Er hat ja durchaus Entertainer-Qualitäten. Insbesondere für das nicht fachkundige Publikum wären einige zusätzliche Infos ggf. hilfreich gewesen.
- Den Kommentar bzgl. der Qualitäten der Orgel die im "Leisen-Bereich" liegen hatte ich eher abwertend verstanden. Für mich hatte dieser Kommentar den Beigeschmack: "die Orgel ist zu leise". Ich könnte mir vorstellen, das CC sich an der Kuhn-Orgel in der Jesuitenkirche wohler gefühlt hätte...
- Das sie ja auch wirklich durch den beschriebene Vorhang --> den sollte man auf jeden Fall abnehmbar gestalten. Sowas sollte heute ja technisch kein Problem sein... Aber in absehbarer Zeit wird sich ja leider an der Situation der "Stadthalle" nichts ändern. Ein Zuhörer in meiner Nähe brachte es auf den Punkt: die Orgel klingt als wäre sie in Watte gepackt oder man hätte gerade einen Hörsturz gehabt. Erschwert wurde der Gesamtklang natürlich noch durch den (erfreulicher Weise) voll besetzten Saal - dar Raum war nahezu akustisch tot.
- Ich empfand die gewählten Registrierungen als auch die Tempi bei den Bach-Werken völlig daneben. Mal abgesehen von irgendeiner wie auch immer gearteten historischen Aufführungspraxis: mir hat der Gesamtklang einfach nicht gefallen... Da hat diese Orgel, die doch stark nach Kino-Orgel klingt, definitiv nicht ihre Stärken.
- Auch ich habe mir die Frage gestellt wie viele von den Zuhörern ggf. das erste Mal in einem Orgelkonzert waren und man darf gespannt sein ob dadurch evtl. in Zukunft in Heidelberg und Umgebung mehr Menschen Orgelkonzerte besuchen werden. Und ob sie dann enttäuscht sind...
- Insbesondere bei einem Künstler wo auch die Art des Auftritts mit ein Teil der Vorstellung ist empfand ich es als nachlässig, dass sein Spiel nicht abgefilmt und auf eine Leinwand übertragen wurde.
So, ich glaube das war's fürs erste...
Viele Grüße
Benjamin
Cameron Carpenter in Heidelberg
- Insbesondere bei einem Künstler wo auch die Art des Auftritts mit ein Teil der Vorstellung ist empfand ich es als nachlässig, dass sein Spiel nicht abgefilmt und auf eine Leinwand übertragen wurde.
... die dann möglicherweise noch mehr Klang absorbiert hätte?
Cameron Carpenter in Heidelberg
Muß nicht, je nach den Möglichkeiten: In der Hamburger Laeiszhalle hatten sie damals Großbildschirme aus entsprechend hartem Material, die haben/hätten natürlich ein bißchen was verdeckt, aber nicht geschluckt. Eigenartig, daß CC sowas nicht eingefordert hat, ich dachte, so etwas gehörte zu seinen Vertragsstandards.
Danke für den ausführlichen und differenzierten Bericht! Die Eindrücke entsprechen den meinigen von damals; die Bemerkung zur "leisen Orgel" würde ich - ohne sie gehört zu haben - ebenfalls eher als abwertend verstehen. Und daß er es beim Englischen beläßt, ist vielleicht dem subjektiven Wunsch geschuldet, sich in keiner Hinsicht eine Blöße zu geben (ganz unabhängig davon, wie gut sein Deutsch sein mag).
Cameron Carpenter in Heidelberg
Hier ein aktuelles Interview mit Carpenter (englisch).
2014 soll es mit den "touring organs" ernst werden.
Gruß, Florian
--
"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-
Cameron Carpenter in Heidelberg
was für eine Orgel verwendet er denn zuhause? Klingt ja nicht so dolle...
Und wer baut seine touring-organ? Erinnert mich so ein wenig an Virgil Fox'ens Black Beauty
Cameron Carpenter in Heidelberg
was für eine Orgel verwendet er denn zuhause? Klingt ja nicht so dolle...
Sieht nach Rodgers aus.
Gruß, Florian
--
"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-
Cameron Carpenter in Heidelberg
Hallo!
Danke für die Ergänzungen. Ich ergänze wiederum zu einigen Punkten:
- Ich fand es schade, dass CC so wenig moderiert hat. Er hat ja durchaus Entertainer-Qualitäten. Insbesondere für das nicht fachkundige Publikum wären einige zusätzliche Infos ggf. hilfreich gewesen.
Ja, das fand ich auch. Ich vermute, dass seine Entertainer-Qualitäten auch sehr von seiner Tagesform und Laune abhängig sind. Ich hatte den Eindruck, dass er diesbezüglich wirklich nicht "so gut drauf" war an dem Abend.
- Den Kommentar bzgl. der Qualitäten der Orgel die im "Leisen-Bereich" liegen hatte ich eher abwertend verstanden. Für mich hatte dieser Kommentar den Beigeschmack: "die Orgel ist zu leise". Ich könnte mir vorstellen, das CC sich an der Kuhn-Orgel in der Jesuitenkirche wohler gefühlt hätte...
Dass seine Kommentare bzgl. der Orgel abwertend und beleidigend gemeint waren, habe ich auch so verstanden und habe ihm daher auch meine Interpretation, dass er die Orgel "in die Tonne treten" wolle, geschrieben. Als Beleidigung aufgefasst wurden diese "Bonmots" aber meiner Einschätzung gerade bei den meisten wie gesagt nicht, was an dem großteils unfachkundigen Publikum liegen mag.
Nichtsdestotrotz hat er die Orgel - unter dieser Prämisse - wirklich recht gut präsentiert.
Ob sich Carpenter in der Heidelberger Jesuitenkirche wohler gefühlt hätte, glaube ich nicht. Abgesehen davon, dass es ein Sakralraum ist, ist die Orgel zwar "lauter", hat aber mechanische Spieltrakturen und meines Wissens auch mechanische Koppeln, die seinem hypervirtuosen Ansatz dann doch eher im Wege stehen würden.
- Ich empfand die gewählten Registrierungen als auch die Tempi bei den Bach-Werken völlig daneben. Mal abgesehen von irgendeiner wie auch immer gearteten historischen Aufführungspraxis: mir hat der Gesamtklang einfach nicht gefallen... Da hat diese Orgel, die doch stark nach Kino-Orgel klingt, definitiv nicht ihre Stärken.
ja das ist sicher Geschmacksache. Ich habe mit solchen Registrierungen und Tempi gerechnet, sind sie ja gerade Teil seines Interpretationsstils. Wie gesagt: Kann man so machen, muss man aber nicht.
Gruß
Karsten
Cameron Carpenter in Heidelberg
Muß nicht, je nach den Möglichkeiten: In der Hamburger Laeiszhalle hatten sie damals Großbildschirme aus entsprechend hartem Material, die haben/hätten natürlich ein bißchen was verdeckt, aber nicht geschluckt. Eigenartig, daß CC sowas nicht eingefordert hat, ich dachte, so etwas gehörte zu seinen Vertragsstandards.
Hehe, ja vielleicht war das ein Grund für seine von mir empfundenen "schlechte Tagesverfassung". Eine Leinwand wäre in der Stadthalle ohne akustische Nachteile auf dem Podium "unter" der Orgelempore aufstellbar gewesen. Aber die Stadthalle ist auch nicht so extrem groß und der fahrbare Spieltisch war schon gut zu sehen.
Hier ein im netz gefundenes Bild der vollbesetzten Bühne:
![[image]](http://www.heidelberger-philharmoniker.de/fileadmin/RobertSchweizer/2004_2005/Konzerte/1Chorkonz/1ChorKonz2004-01.jpg)
Die abstrahlenden Teile der Orgel beginnen ab der Emporenhöhe, darunter wäre genug Platz für eine Leinwand. Deutlich zu sehen auch der gigantische Vorhang...
Gruß
Karsten
Cameron Carpenter auf Leinwand
- Insbesondere bei einem Künstler wo auch die Art des Auftritts mit ein Teil der Vorstellung ist empfand ich es als nachlässig, dass sein Spiel nicht abgefilmt und auf eine Leinwand übertragen wurde.
So, ich glaube das war's fürs erste...
Viele Grüße
Benjamin
ja, lieber Herr Danner,
der eine wünscht sich sehnsüchtig eine Leinwand, der andere eher das Gegenteil. Die Art des Auftritts....ein Teil der Vorstellung.....das sehe ich anders. Wichtig ist die Musik. Ich muß ein Konzert mit geschlossenen Augen verfolgen können (man sieht: alles subjektiv), dann ist das ok. Aber es gäbe auch die Möglichkeit, 'ne ordentliche Show zu machen bei Musik ALS PLAYBACK. Hauptsache, die Lichteffekte stimmen.
Nur zu, immer weiter so. Dann kann ich nämlich mit den Konzerten meiner Gemeinde werben: Hier OHNE Leinwand und trotzdem Qualität. Wem's nicht paßt, der darf sich gerne weiterhin "Wetten, daß" anschauen, diese Sendung zur gezielten Volksverdummung.