Nochmals: Weise ab 1969

Florgel @, Montag, 25. März 2013, 18:18 (vor 4907 Tagen) @ jbraki

Hallo,

tja - schwierig - aber so ganz kann ich das nicht gelten lassen.

Sicher - ich spiel auch lieber auf einer tollen Jann / Klais / Eisenbarth etc..
Und ausserdem bringt auch manche "Marken"Orgel in diesen Baujahren oft "Schreiregister" mit sich.

Unbestritten, ich denke auch, dass es da nicht unbedingt ein Monopol gab- trotzdem ...


ABER - unsere Weise klingt - so fair muss man sein - wirklich nicht so schlecht wie das immer grundsätzlich behauptet wird (dürfte auch so 35 jahre alt sein).
Allerdings haben wir etwas "entkraust".
sprich die 6fach Mixtur wurde zur 4 fach
dann das ganze Obertonszeug raus - dann kommt auf einmal ein 1 fuß raus usw..
dem 16er Pedalsubbass etwas mehr Kraft verleihen.
Und schon klingt das ganz ordentlich.

Aber dann ist das natürlich auch nicht mehr "Original".
Unbestritten, es gibt mittlerweile verschiedene tolle Beispiele, was mit dieser Substanz möglich ist.


Entsprechend registriert und viel weite Lage im GD - dann ist das typische "Geschrei" weg - und es klingt echt gut.

Fazit - man muss nur versuchen aus der vorhandenen Orgel das Beste rauszuholen.
Was nutzt die größte Orgel wenn der Organist immer nur brav 8+4 zieht - egal ob Fastenzeit oder Ostern. Und dann ist es relativ egal ob die Weise oder ein Ferrari unter den Orgeln klingt.

Ja, aber dann erübrigt sich ja jede Frage über Qualität. Natürlich ist es wichtig das Beste rauszuholen. Dennoch ist ein Organist doch sehr stark vom Instrument abhängig.

Gruß
jbraki

Liebe Grüße zurück,

Florian


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