neogotische orgelgehäuse

Hausorgler @, Feldkirch/Vorarlberg, Donnerstag, 21. März 2013, 15:22 (vor 4909 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

St. Eustache in Paris ist auch so ein nachgotisch-gotisches Ding, das einem beim ersten Anblick die Sehgewohnheiten und liebgewonnenen Schubladisierungen in Frage stellt.
Ähnlich ist es bei der Marktkirche in Paderborn. Hier hat man im barocken Neubau ganz bewußt gotische Elemente (Mittelfenster der Fassade, Gewölbe) eingefügt. Dasselbe sieht man in Coesfeld und auch in der Jesuitenkirche in Köln.
Ich habe einmal gelesen, daß die Jesuiten dies in der Gegenreformation ganz bewußt machten, um trotz allem barocken Modernismus Kontinuität auszudrücken um so die katholische Traditionslinie zu beschwören. Ob das wirklich stimmt?


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