neues Gotteslob - Inhalt

Hausorgler @, Feldkirch/Vorarlberg, Samstag, 02. März 2013, 08:05 (vor 4987 Tagen) @ Reinhold Schafroth

Ich glaube, daß gerade diese "leicht antiquierte" Sprache mit ihren in der Gegenwart nicht mehr üblichen Bildern ein Mittel sein kann, die völlige Verbanalisierung aufzuhalten. Grundsätzliche Probleme sehe ich nicht. Es ist doch völlig selbstverständlich, daß es "Insidersprache" gibt. Das ist auch auch außerhalb des des Kirchlichen in vielen Bereichen so und wird da oft cool gefunden. Jedenfalls sind viele Versuche der "Verheutigung" religiöser Sprache problematisch. Wenn sie nicht sofort als peinlich empfunden werden, dann oft nach wenigen Jahren, wenn sich das Lebensgefühl und damit die Sprachbilder mal wieder gewandelt haben.
Die Anglikaner sind da weit selbstbewußter: Das Kirchenenglisch ist ziemlich antiquiert und hat gerade dadurch so eine schöne, leicht hochnäsige Würde. Ich mag das. Aber Briten haben ja insgesamt zu Traditionen und ihrer Inszenierung ein entspannteres Verhältnis.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum