Historisierende Windanlage
Als ich gerade im Thread "Goslar" das Stichwort "Historisierende Windanlage" las, gab mir das erneut Gelegenheit, über die Sinnhaftigkeit solcher historisierender Bauweisen oder Restaurierungen nachzudenken:
Am Palmsonntag hatte ich den dringenden Eindruck, die Posaune 16´ im Pedal der von mir fast täglich gespielten Orgel sei komplett ausgefallen. Wie sich nach dem Gottesdienst herausstellte, war das nicht ganz zutreffend; sie spricht nur, wenn viele Manualregister gezogen sind, zumindest in der großen Oktav unglaublich langsam an (abgesehen davon, daß sie wegen des presslufthammerartigen Gedröhns nur ungern verwendet wird) und ist dann für schnelles Pedalspiel nicht zu gebrauchen.
Das Problem ist seit der Restaurierung durch Seifert bekannt. Die Fa. hat dazu erklärt, sie hätte eben den ursprünglichen Zustand wieder hergestellt, und dazu gehörten auch die Windprobleme - m. E. ist man damit übers Ziel hinausgeschossen, oder wie sieht das Forum das?
gesamter Thread:
- Historisierende Windanlage - Rochus Schmitz, 19.04.2011, 08:19
- Historisierende Windanlage - Friedrich, 19.04.2011, 10:34