Maria Laach
Ich kann mir aber vorstellen, dass dieser Klangstil genauso gewollt war. Wolke, nicht ortbarer, einhüllender Klang von überallher.
Ist eigentlich bei der Aufstellung kein Wunder. Die beiden Schwellwerke stehen ja seitlich vom Hauptwerk quasi in den Arkaden des Seitenschiffs und klingen nur sehr indirekt ins Kirchenschiff. Ich kann mich noch an die alte Aufstellung erinnern, wo ein Teil des Orgelwerkes im nördlichen Querschiff (noch dazu hinten an der Wand und vom Chorgestühl quasi verdeckt) stand. Auf der Rückempore sah man da gar keine Pfeifen, da stand der Rest anscheinend ebenso wie heute seitlich. Insofern ist die Aufstellung eines Teilwerks mitten auf der Empore klanglich schon ein Fortschritt. Dieser 'Klangmulm' gehörte für mich bei Maria Laach zum Klangbild schon immer dazu, das kenne ich nicht anders. Das passte auch zum Gregorianischen Choral, der auch etwas 'durch den Raum waberte'. Und ich nehme auch an, dass dies durchaus so gewollt war. Und irgendwie passte der Klang auch zum Raum und seiner (eigentlich, wenn der Touristenandrang nicht so groß wäre) kontemplativen Stimmung. Mich hätte da eher ein sehr direkter Klang eher irritiert.
Viele Grüße,
- Karl-Josef
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- Maria Laach - JFK, 05.11.2012, 08:51
- Maria Laach - Axel, 05.11.2012, 09:28
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- Maria Laach - JFK, 05.11.2012, 09:56
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