Christuskirche Karlsruhe

Florian-L, Donnerstag, 07. April 2011, 06:36 (vor 5629 Tagen) @ jrbecker
bearbeitet von Florian-L, Donnerstag, 07. April 2011, 06:41

Die Orgel ist ja im Jahr 2010 reorganisiert und erweitert worden. Dabei hat die Orgel auch eine neue Spielanlage erhalten, mit vielen neuen elektrischen Koppeln. Darunter befindet sich auch eine "Hyperkoppel", mit der das neue romantische "Hauptwerk B" wohl in 2'-Lage an das Pedal gekoppelt werden kann. Nun ist das Pedal dieser Orgel ja mit 19 Registern nicht gerade knauserig besetzt, wo liegt also der praktische Nutzen für eine solche Hyperkoppel?

Laut Artikel in Ars Organi 4/2010 handelt es sich um eine Doppeloktav-Koppel, also werden, wenn ich es richtig auffasse, die Register vom Hauptwerk B in 8'- und 4'-Lage an das Pedal gekoppelt.

Außerdem ist unter den Koppeln als letztes Register ein "Sarrussophon 16'" aufgeführt, mit dem Zusatz "(Rohrschalmey)". - Eine Rohrschalmey 8' (keine orgelbewegte, nein, eine im Jahr 2010 neu gebaute!) steht ja im neuen Echowerk. Ist das Sarrussophon 16' eine Transmission der Rohrschalmey ins Pedal? Oder wie ist diese Nennung unter den Koppeln zu verstehen? Die übrigen Transmissionen tauchen "an Ort und Stelle" in der Pedaldisposition auf...

Das Sarrusophon 16' ergibt sich, wenn man die Suboktavkoppel IV B/P und Rohrschalmey 8' zieht; diese hat nämlich eine ausgebaute Kontraoktave.
Ob dieses Register wohl so ähnlich klingt? ;-)

Gruß, Florian

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"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-


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