Domorgel Speyer

Karsten, Sonntag, 03. April 2011, 21:21 (vor 5633 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Viel schwieriger scheint mir die Frage, wie das Ding klanglich unter dem Gurtbogen rauskommt. Da ist entweder wirklich Mega-Power angesagt, oder geschickte Schallenkung auf den einzelnen Ebenen. Denn was in der Orgelkammer nach oben geht - bei direktem Gang in das Kreuzrippen- oder Tonnengewölben einer Kirche ist Abstrahlung nach oben ja ideal - läuft hier gegen die Barriere.
Nun gut, ich sprach ja eben auch von der Gartenmauer, dann klappt's vielleicht auch hier....

Hallo!

Schaut man sich den leeren Platz der Orgel an, so schließt der Raum bündig mit dem Gurtbogen ab. "Hängen bleiben" kann da nichts.

http://www.flickr.com/photos/rmmccallum/5280649357/

Der Raum scheint dann wirklich wie ein Gehäuse zu wirken und den Klang ohne große Verluste (abgesheenn von dem Prospekt) nach vorne zu lenken.

Zudem steht der Schwellkasten des SW oben und so weit es geht vorne, so dass er seinen Klang direkt durch den Bogen nach vorne lenkt und die Werke darunter auch eher nach vorne strahlen. Ich denke, die Seiferts haben das ganz gut gelöst...

Gruß
Karsten


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