Sauer-Prospektpfeifen 1890

Subkoppel II - I @, Montag, 21. März 2011, 08:46 (vor 5644 Tagen) @ Florian-L

Aufschlussreich könnten handschriftliche Signaturen sein, um Pfeifen zuordnen zu können. Es gibt alte Pfeifen, die im Zuge einer Weiterverwendung mit gestanzten Signaturen versehen wurden, da muss man genau hinsehen, um sie nicht versehentlich dem späten 19. Jahrhundert oder 20. Jahrhundert zuzuordnen.

Gruß, Florian


Hallo,
danke für den Tip.
Signaturen finden sich sich zu Hauf, Registernamen wie auch Tonhöhen.
Letztere sogar 2-3fach pro Pfeife in unterschiedlichen Tonhöhen (H, C, Cis usw.), was ja auf eine Wiederverwendung durch Aufrücken oder Mensurerweiterung schließen lässt.

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Den "Bordun" konnte ich anhand eines Schriftvergleichs an einer anderen Orgel schon eindeutig Randebrock (1875) zuordnen.

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Beim "Gedact" habe ich die Hoffnung, daß dieser aus dem 18. Jhd. (Mellmann) stammen könnte.

Zum Glück haben wir im Frühjahr 2012 eine große Ausreinigung geplant, sodaß ich dann auch alle schlecht zugänglichen Pfeifen näher untersuchen kann.

Gruß,
Subkoppel II - I


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