Mittelgroß, Werkprinzip und andere Tabus

perotin @, Rhein-Neckar-Raum, Samstag, 19. Februar 2011, 20:56 (vor 5672 Tagen) @ FranzS.

Hallo,

wie kommt denn diese real existierende Disposition an? Hab mich lange und mit großer Freude an dieser Orgel aufgehalten.

Rückpositiv:
Copula 8
Holzprincipal 4 (sehr spuckend)
Oktave 2
Larigot 1 1/3
Zimbel 1/2 + 2/5 + 1/3
Holzregal 4

Hauptwerk:
Gedacktpommer 16
Principal 8
Spillflöte 8
Oktave 4
Schwiegl 2
Mixtur 2 + 1 1/3 + 1 + 2/3
Mixtur 1 + 1/2 + 1/3 + 1/4
Cornett 4 + 2 2/3 + 2 + 1 3/5
Fagott 16
Trompete 8

Oberwerk:
Principal 8
Hohlflöte 8 *
Dolkan 4
Gambe 4 *
Glöckleinton 2 + 1 *
Cornettino 2 2/3 + 2 + 1 3/5 *
Scharff 1 + 1/2 + 1/4
Musette 8 *
Klarine 4
(* im Schwellkasten)

Pedal:
Principalbass 16
Gedecktbass 8
Oktavbass 8
Nachthorngedackt 8
Choralbass 4
Pommer 4
Flachflöte 2 + 1
Großzink 5 1/3 + 2 2/3 + 1 3/5
Rauschquinte 2 + 1 1/3
Posaune 16
Oboe 8
Singend Regal 4

Das würde zwar heute wohl niemand mehr so planen... Aber bei guter Intonation wird man doch recht viel damit machen können. Immerhin gibt es zwei 8'-Principale im Manual, einen Streicher (leider nur 4'), und wenigstens einige Register sind schwellbar.

Ich würde vielleicht im OW das Cornettino in einen Sesquialter ändern (2' raus) und beim "Glöckleinton" den 1' entfernen. Eine Oboe statt der Musette wäre auch nicht ganz verkehrt.

Der Gedecktbass im Pedal ist vermutlich 16'?

Grüße,
perotin


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