Eminent Grand Theatre 2000

Hausorgler @, Feldkirch/Vorarlberg, Sonntag, 19. Februar 2012, 05:42 (vor 5320 Tagen) @ untersatz32

WENN DER JUNGE FREUDE HAT AN DER PFEIFENORGEL, SOLL ER AUCH PFEIFENORGEL LERNEN.

SUCHT EUCH VOR ALLEM EINEN GUTEN ORGEL-LEHRER/LEHRERIN...


Vielleicht hat das Kind Begeisterung fürs Kirchenorgelspiel, nicht aber fürs Klavierspiel. Dann wäre es schade, wenn man seine Begeisterung mit einer Ochsentour übers Klavier solange "auf die Probe" stellt, bis sie verdampft ist.
Ich kenne einen Domorganisten, der Kinder -absolute Anfänger- direkt auf seiner Domorgel unterrichtet, weil sie Freude an der Orgel und nur an der Orgel haben. Er beklagte einmal mir gegenüber, daß die meisten Kollegen schlicht zu arrogant seien, absolute Tasteninstrumentsneulinge zu unterrichten: "Geh Du mal zwei Jahre in Klavierunterricht, dann kannste wiederkommen".
Gut, die vorgestellte elektronische Orgel ist schon wegen des Stummelpedals und der versetzten Klaviaturen kein geeignetes Übeinstrument. Aber man findet zB bei ebay immer wieder elektronische Sakralorgeln (Vollpedal, parallele Klaviaturen, Kirchenorgelregister), die für n Apfel und n Ei wegggehen, vor allem, wenn sie in die Jahre gekommen sind.
Und bevor sich wer verwundert die Augen reibt: Ja, ich mag diese Instrumente nicht, aber besser als nichts ist das allemal - und wenn der Junge dann dazu noch auf einer richtigen Orgel in einer Kirche üben darf, wärs doch schon mal ein guter Anfang.
Ich wünsche dem Jungen, daß er ein/e Orgellehrer/in findet der/die undogmatisch an die Sache herangeht und vor allem eines respektiert: Seine Begeisterung für die Orgel. Seien wir dankbar, wenn sich heute noch ein junger Mensch für die Kirchenorgel interessiert!


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