Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 08:44 (vor 711 Tagen)
Hatte kürzlich einen erschreckenden Artikel dazu gesehen und dann war der Weg zur HP und der Unterseite dazu nicht mehr weit.
https://fakten.orgelmuseum-kelheim.de/
Die Pfarrgemeinde hat wohl auch mal ihre Sicht dazu geschrieben, war aber gestern nicht abrufbar.
Habe mir vorgenommen, nichts weiter dazu zu schreiben (gelte ja eh schon als Oberstänkerer hier), die Verbreitung reicht schon, aber ich finde das einfach unglaublich, erst recht, wenn man sich bewusst macht, wie lange das schon so geht - und erst recht, dass es hier um das Miteinander in einer Kirche geht. Wieso griff das Bistum nicht ein? Verpflichtende Mediation etc.
Schlicht unfassbar. Was übrigens nur versteckt hervorgeht: Nach Kündigung läuft eine Räumungsklage gegen den Verein, die meiner jur. Laieneinschätzung nach auch erfolgreich sein dürfte. Wenn ein Eigentümer rechtsfehlerfrei eine "Änderung" beschließt... Das Bistum schaut offensichtlich immer noch lediglich zu.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MCVL
, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 15:16 (vor 711 Tagen) @ MartinH
Tja, ich habe mir das jetzt alles einmal durchgelesen, aber den wirklichen Grund für das zerrüttete Verhältnis zwischen den Museumsmachern und der Kirchengemeinde bzw. deren derzeitigem Pfarrer geht nicht wirklich daraus hervor.
Kennt jemand den Grund, den Auslöser für die Differenzen?
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 19:51 (vor 711 Tagen) @ MCVL
bearbeitet von MartinH, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 20:26
Also doch noch kurz:
U.a. eine/die Nutzungsvereinbarung. Kein Vereinsvorstand von (edit: bei!:)) Sinnen würde diese geforderte unterschreiben. Im übrigen ist der demokratisch gewählt, das Museum hat eine lange Geschichte dort, also darf erwartet werden, dass man mit ihm ordentlich umgeht. Kann sich eigentlich jemand diese Gemengen-/Faktenlage außerhalb Bayerns vorstellen? In Castrop-Rauxel z.B.? Ich jedenfalls nicht - da kommt wieder ein mir extrem unsympathischer Teil einer "bayerischen Mentalität" zum Vorschein.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
jori
, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 19:57 (vor 711 Tagen) @ MartinH
bearbeitet von jori, Samstag, 05. Oktober 2024, 23:26
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Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
perotin, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 20:49 (vor 711 Tagen) @ jori
Interessiert Niemand.
Ach wirklich?
Es geht um ein ORGELmuseum, noch dazu in Deutschland. Warum sollte das hier nicht thematisiert werden...
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MCVL
, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 21:16 (vor 711 Tagen) @ perotin
Interessiert Niemand.
Ach wirklich?
Es geht um ein ORGELmuseum, noch dazu in Deutschland. Warum sollte das hier nicht thematisiert werden...
So sieht es aus. Zumal dort auch einige Raritäten zu finden sind.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 21:25 (vor 711 Tagen) @ MCVL
Ich hatte es 2020 besucht und auch ein paar Fotos gemacht, sind auf Commons. (Manche wurden allerdings wegen unklarer Rechtelage gelöscht und mir war Nachfragen zu aufwendig.) Der Organ index wartet aber immer noch auf Ergänzung. Valley gibt's noch in Bayern, sonst noch was? Also doch recht besonders. Damals bekam ich noch die letzten Töne eines der nicht allzu häufigen Konzerte dort mit, mit sehr gutem Besuch.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Niederrheiner
, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 22:02 (vor 711 Tagen) @ MartinH
Nach meiner leider vielfältigen Erfahrung im Streit zwischen Kirchenmusik und Pfarrherrlichkeiten ist von Seiten der Pfarrherrlichkeit meist der Neid auf die gut besuchten kirchenmusikalischen Veranstaltungen die eigentliche Ursache der Konflikte.
Diverse Anlässe diese Konflikte dann beliebig zu eskalieren sind dann schnell gefunden und umgesetzt. Für die Abmahnung eines langjährigen verdienten Kirchenmusikers (der für C-Gehalt neben seiner reduzierten A-Stelle in der Gemeinde tätig war), sollte auch schon mal ein falsch stehender Stuhl im Kirchenraum herhalten. Im Presbyterium habe ich dann zum Glück eine Mehrheit gefunden, das zu verhindern.
Von daher könnte gerade der gute Konzertbesuch die eigentliche Ursache für den Konflikt sein.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat der Verein mit seinem Geld die Kirche vom Verfall gerettet und es steht daher auch etwas im Grundbuch. Das sollte die Position des Vereins stärken.
Ich wünsche auf jeden Fall viel Glück.
Viele sehr gute und engagierte Pfarrer wären sehr erfreut, wenn so ein Verein Leben und Kultur in die sonst ja nur spärlich besuchten Kirchen brächte. Es sind beileibe zum Glück nicht alle Pfarrer so. Nur die paar ganz schlimmen, fallen eben sehr auf.
Natürlich sind Musiker auch manchmal speziell, in allen Fällen, die ich mitbekommen habe (und ich war nie persönlich direkt involviert), lag das Problem aber ziemlich eindeutig bei der Pfarrherrlichkeit, daher vermute ich hier ähnliches, kann mich aber täuschen.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 22:20 (vor 711 Tagen) @ Niederrheiner
Für die Abmahnung eines langjährigen verdienten Kirchenmusikers (der für C-Gehalt neben seiner reduzierten A-Stelle in der Gemeinde tätig war), sollte auch schon mal ein falsch stehender Stuhl im Kirchenraum herhalten. Im Presbyterium habe ich dann zum Glück eine Mehrheit gefunden, das zu verhindern.
Das reicht mir nicht. Leute, die sowas versuchen, gehören rausgeschmissen.
Ansonsten reicht für mich bereits die vorformulierte Nutzungsvereinbarung, um die Sache einordnen zu können. Dazu haarsträubende Geschichten auf der Vereinsseite. Ob es ein technisches Problem ist, dass die Stellungnahme der Kirchengemeinde nicht abrufbar ist? Es gäbe ja viel zu erklären.
Wie gesagt, bei solchen Fällen erwarte ich Einsatz übergeordneter Stellen mit Konfliktberatung und ggf. auch arbeitsrechtlichen Maßnahmen. Und zwar zeitig, jetzt ist wohl alles schon lange zu spät.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
perotin, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 23:16 (vor 711 Tagen) @ MartinH
Für die Abmahnung eines langjährigen verdienten Kirchenmusikers (der für C-Gehalt neben seiner reduzierten A-Stelle in der Gemeinde tätig war), sollte auch schon mal ein falsch stehender Stuhl im Kirchenraum herhalten. Im Presbyterium habe ich dann zum Glück eine Mehrheit gefunden, das zu verhindern.
Das reicht mir nicht. Leute, die sowas versuchen, gehören rausgeschmissen.
Aber in Kelheim scheint es ja (vor allem) ein kath. Priester zu sein, der dem Verein große Probleme macht. Und katholische Priester müssen es, glaube ich, heutzutage schon arg doll treiben, um rausgeworfen oder auch nur versetzt zu werden. Das dürfte mit dem in Deutschland immer extremer werdenden Priestermangel zusammenhängen. Auch könnte "Klerikalismus" eine Rolle spielen - man bedenke: Bistum Regensburg!
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Regermann
, Oberpfalz, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 23:18 (vor 711 Tagen) @ MartinH
Ja es gibt noch mehr:
Orgelbaumuseum Ostheim v. d. Rhön (Unterfranken)
--
freundliche Grüße, Regermann
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Freitag, 04. Oktober 2024, 07:43 (vor 710 Tagen) @ Regermann
Danke, hatte ich ganz vergessen.
Trotzdem sind das Ausnahmen, die sicher meist mit hohem ideellen ehrenamtlichen Engagement betrieben werden. Da sind solche beschämenden, lange existenten Zustände wie in Kelheim schlicht nicht tolerierbar (die Kindergartenaktionen drumherum erst recht nicht). Was sagt eigentlich die Stadt dazu, die ja auch gefördert hat?
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 21:34 (vor 711 Tagen) @ jori
Interessiert Niemand.
Wenn niemand(en) großgeschrieben ist, ist es ein weiterer Interessent.
Nimm es einfach an.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
jori
, Freitag, 04. Oktober 2024, 19:46 (vor 710 Tagen) @ MartinH
bearbeitet von jori, Samstag, 05. Oktober 2024, 23:26
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Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Samstag, 05. Oktober 2024, 17:08 (vor 709 Tagen) @ jori
Du weißt ja, dass ich im Gegensatz zu Dir nur sehr selten persönlich werde und es mir mehr um die Sache/Fakten geht (gefärbt natürlich durch meine pers. Ansichten, und durchaus nicht diplomatisch, aber genauso wenig sachgrundlos). Insofern war das für mich schon fast ein Ausrutscher.
Aber, wenn ich schon dabei bin: Das letzte ad hominem von Dir war doch das Clavio-Forum. Jetzt dachte ich, wenn ich weg bin, kann wieder schön ruhig und ungestört diskutiert werden. Und was muss ich nun sehen: völlig tote Hose - nicht mal die Sparwitzchen der Kollegen. Ich bin enttäuscht.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
jori
, Samstag, 05. Oktober 2024, 19:59 (vor 709 Tagen) @ MartinH
bearbeitet von jori, Samstag, 05. Oktober 2024, 23:27
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Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Poupoulcorouse
, Elberfeld, Samstag, 05. Oktober 2024, 20:05 (vor 709 Tagen) @ jori
Die Höflichkeit in dieser Halle hat letzthin etwas nachgelassen.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
JSBach
, Samstag, 05. Oktober 2024, 20:21 (vor 709 Tagen) @ Poupoulcorouse
wo ist hier der Like-Knopf?
OT: Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Samstag, 05. Oktober 2024, 23:20 (vor 709 Tagen) @ JSBach
wo ist hier der Like-Knopf?
Genau, eigentlich schätze ich die schlanke Anlage hier, aber ab und an wären Emojis, die man mal so schnell drücken kann und nicht einbinden muss, ganz nett.
Langzeit-Foristen lösen das Probnlem natürlich mit ihrer Menschen- bzw. Mitforistenkenntnis.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Samstag, 05. Oktober 2024, 21:27 (vor 709 Tagen) @ jori
Man ist glücklich, dass du nicht mehr User bei Clavio bist.
Die Zeit wird zeigen, ob man dich auf Dauer hier ertragen wird.Rechtschreibfehler darf man gerne behalten.
Da ich Deine nervigen und meist fach-/themenfremden Einlassungen hier nicht unnötig aufwerten will, nur noch abschließend die Anregung, mal nachzudenken, ob es evtl. vorher noch was gab, was man gerne hätte behalten dürfen. Das war's jetzt aber wirklich zu Deinem offensichtlichen Lieblingsthema.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
hintersatz
, Sonntag, 06. Oktober 2024, 00:00 (vor 709 Tagen) @ MartinH
bearbeitet von hintersatz, Sonntag, 06. Oktober 2024, 00:39
Liebe Kinder, wir sind hier schon relativ basisdemokratisch aufgestellt, dass heißt aber nicht, dass ihr euch mit den Wattebäuschchen, mit denen ihr euch grade beschmeisst, auch aus dem Kindergarten kegelt. Der kleine Jori und der Martin möchten dann gerne abgeholt werden. Von wem auch immer.
Den kleinen Martin würde ich für die Zukunft(?) gerne ermahnen, seine Beiträge etwas weniger Szene-intern als allgemeinverständlich zu halten. Im juristischen Sinn bin ich für den Schwachsinn, den du hier verzapfst, zunächst einmal verantwortlich, daher mein Begehren, den Schwachsinn,den du hier verzapfst, auch nachvollziehen zu können. Und mach dir da bitte keine Illusionen, an mir redest du hier nicht vorbei. Du hattest hier schon mal fröhlich spekuliert, dass es eines Prozesses bedürfe um dich hier los zu werden. Ich bin bin zwar schon lange nicht mehr Herr meines Forums (dem Herrn an dieser Stelle herrzlich gedankt), aber Herr meiner Datenbank. Noch Fragen?
Genau, mit der Mitgliedschaft unseres Neuankömmlings Martin hat hier so ein interner Szene-Slang um sich gegriffen, den ich gerne näher erklärt haben möchte. Ansonsten: Zensur, Zensur, wir sind die Wächter dieser Welt,Zensur, Zensur, wir schneiden raus, was nicht gefällt. War mal ein Lied, irgendwo.
--
Organiste titulaire de l'Opus diaboli
Ermahnungen
Evacuant, Sonntag, 06. Oktober 2024, 08:56 (vor 708 Tagen) @ hintersatz
Den kleinen Martin würde ich für die Zukunft(?) gerne ermahnen, seine Beiträge etwas weniger Szene-intern als allgemeinverständlich zu halten.
Ich würde empfehlen, Ermahnungen bezüglich allgemeinverständlicher Beiträge erst mal nachdrücklich an den kleinen hintersatz zu richten.
Ermahnungen
MartinH, Sonntag, 06. Oktober 2024, 09:24 (vor 708 Tagen) @ Evacuant
Huch, dass ich in Rätseln spräche, wäre mir durchaus neu. Aber wie gesagt, diese persönlichen Hick-Hacks empfinde ich als langweilig und irrelevant.
Ermahnungen
Große Pfeife
, Sonntag, 06. Oktober 2024, 18:45 (vor 708 Tagen) @ MartinH
Hast Du eigentlich Bock, Deine Mailfunktion freizuschalten?
Ermahnungen
MartinH, Mittwoch, 09. Oktober 2024, 20:38 (vor 705 Tagen) @ Große Pfeife
Natürlich, das hatte ich schlicht übersehen...
Ermahnungen
perotin, Sonntag, 06. Oktober 2024, 19:32 (vor 708 Tagen) @ MartinH
Aber wie gesagt, diese persönlichen Hick-Hacks empfinde ich als langweilig und irrelevant.
Nicht nur Du.... Um solches einigermaßen in Grenzen zu halten, scheint es mir ratsam, auf bestimmte Beiträge gar nicht zu antworten. Niemand ist hier gezwungen, jeden "Rülpser" zu kommentieren.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
hintersatz
, Samstag, 05. Oktober 2024, 23:54 (vor 709 Tagen) @ MartinH
Clavio ist kommerziell aufgestellt und wird meiner Erfahrung nach recht professionell moderiert. Klar kann man sich's überall verderben, bloß hier bleiben se alle.
Clavio ist so ziemlich das einzige Forum außer meinem hier, in dem ich die Moderation als angenehm empfinde, ich werde hier übrigens auch moderiert und sogar gelöscht. Find' ich gut.
--
Organiste titulaire de l'Opus diaboli
Clavio, war:Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Sonntag, 06. Oktober 2024, 09:21 (vor 708 Tagen) @ hintersatz
Clavio ist kommerziell aufgestellt und wird meiner Erfahrung nach recht professionell moderiert. Klar kann man sich's überall verderben, bloß hier bleiben se alle.
Clavio ist so ziemlich das einzige Forum außer meinem hier, in dem ich die Moderation als angenehm empfinde, ich werde hier übrigens auch moderiert und sogar gelöscht. Find' ich gut.
Ich wurde dort soweit ich weiß nie moderiert und erst recht nicht gelöscht. Dass Leute kommen und gehen (und auch in der Kritik stehen), ist doch ganz normal. Man muss es natürlich nicht ankündigen (und bekommt dann auch wiederum Kritik), aber mir ging's schlicht um "klare Verhältnisse". Eine Art kommerzieller Einflussnahme konnte ich dort in den Foren nie sehen.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Große Pfeife
, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 20:05 (vor 711 Tagen) @ MartinH
Sagen wir mal so: Ich habe dem für die Beerdigung meines Vaters zuständigen Pfarrer mit einem Anruf beim Bischof gedroht, wenn er sich nicht sofort ans Kirchenrecht und die allgemeinverbindlichen theologischen Grundannahmen hält.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 20:09 (vor 711 Tagen) @ Große Pfeife
Kommst Du etwa aus Castrop-Rauxel? Dürfen da Frauen und ungeweihte oder unheilige Männer den Altarraum betreten?
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Große Pfeife
, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 21:00 (vor 711 Tagen) @ MartinH
Zentrales Münsterland. Der Pfarrer aber nicht.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 21:09 (vor 711 Tagen) @ Große Pfeife
Macht nichts. Die katholische Kirche ist ja allumfassend.
Merkwürdig übrigens, dass dort nun schon seit über zwei Wochen die Beleuchtung defekt ist, trotz beauftragter Fachfirma.
https://orgelmuseum-kelheim.de
Und das im High-Tec-Land Bayern. Vielleicht sollte man Amtshilfe aus dem Münsterland anfordern. Könnten dann auch volle Batterien mitbringen. Das scheint dort ja auch nicht so einfach zu sein.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MCVL
, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 20:09 (vor 711 Tagen) @ MartinH
Also doch noch kurz:
U.a. eine/die Nutzungsvereinbarung. Kein Vereinsvorstand von Sinnen würde diese geforderte unterschreiben. Im übrigen ist der demokratisch gewählt, das Museum hat eine lange Geschichte dort, also darf erwartet werden, dass man mit ihm ordentlich umgeht. Kann sich eigentlich jemand diese Gemengen-/Faktenlage außerhalb Bayerns vorstellen? In Castrop-Rauxel z.B.? Ich jedenfalls nicht - da kommt wieder ein mir extrem unsympathischer Teil einer "bayerischen Mentalität" zum Vorschein.
Diese Nutzungsvereinbarung habe ich gelesen und dort ist mir eben der Passus ins Auge gestochen vom "früher einvernehmlichen Miteinander". Irgend etwas muß da doch vorgefallen sein...
Nein, diese Vereinbarung würde sicher kein Vereinsvorstand unterzeichnen, merkwürdig auch die Befristung auf je ein Kalenderjahr.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 20:43 (vor 711 Tagen) @ MCVL
Wenn ich mich recht erinnere (will nicht mehr nachschauen) reichte ja auch eine so empfundene "Ehrverletzung" eines Pfarreimitglieds für eine (fristlose?) Kündigung. Hätte so was eigentlich gerichtlich Bestand? Knapp 6000 EUR für einen gerichtlichen Vergleich, auch nicht schlecht. Was sagt da eigentlich die Stiftungsaufsicht?
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Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Freitag, 04. Oktober 2024, 07:42 (vor 710 Tagen) @ MartinH
Wenn sich Situation mal so zerrüttet darstellen, muss einer der beiden Gegner den Ring verlassen, das lehrt die tragische Erfahrung, nicht nur aus kirchlichem Umfeld. Wobei sie aus KiMu-Sicht weniger tragisch wäre, wenn auch mal die klerikale Seite aus dem Ring ginge. Dies aber verhindern evangelischerseits die verbeamtete Stellung und die bessere Einflussnahme auf Kirchengemeinderatsmitglieder und katholischerseits das, was Perotin schon benannte.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Gast
, Freitag, 04. Oktober 2024, 18:49 (vor 710 Tagen) @ MartinH
Also doch noch kurz:
U.a. eine/die Nutzungsvereinbarung. Kein Vereinsvorstand von (edit: bei!:)) Sinnen würde diese geforderte unterschreiben. Im übrigen ist der demokratisch gewählt, das Museum hat eine lange Geschichte dort, also darf erwartet werden, dass man mit ihm ordentlich umgeht.
Im Zweifelsfall zaehlt dass, was schriftlich vereinbart wurde. Und da ist es eigentlich grob fahrlaessig, dass bei Gruendung keine entsprechenden Vertraege aufgesetzt wurden!
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Samstag, 05. Oktober 2024, 17:22 (vor 709 Tagen) @ Gast
Im Zweifelsfall zaehlt dass, was schriftlich vereinbart wurde. Und da ist es eigentlich grob fahrlaessig, dass bei Gruendung keine entsprechenden Vertraege aufgesetzt wurden!
Ich weiß nicht so recht, kann man da nicht auf die jahrzehntelang gelebte Praxis "abstellen"? Viele Verträge können durchaus wirksam ohne Schriftform geschlossen werden: mündlich, oder einfach nur durch konkludentes Handeln. Oder nicht?
Abgesehen davon können Verträge (ohne festgelegte Laufzeit) doch auch aufgekündigt/verändert werden.
Was wollen die eigentlich stattdessen dort haben? Oder nur "andere Nasen"? Was ich auch unmöglich finde, sind Kosten von fast 6000 EUR für diesen Popelvergleich (ungleich Urteil!). Da kann mir keiner erzählen, dass der besonders zeit-/arbeitsaufwendig war. Da lassen die fürstlich bezahlten Herren Anwälte ein paar Vordrucke aus dem Rechner. Dazu noch ein, zwei offensichtlich fragwürdige eidesstattliche Versicherungen. Und das soll 6000 EUR "wert" sein (wohl durch den Streitwert?)?
Hätte man auf einem Urteil bestanden, wäre es wohl noch teurer geworden?
Auch noch nach Klagezustellung hätte man das ja noch abwenden können. Daas das "so ausgeht", dürfte ja wohl jedem klar gewesen sein. Schlief da das Bistum - oder freuen die sich evtl. an Knatsch? Wie gesagt: nur kopfschüttel.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Gast
, Samstag, 05. Oktober 2024, 20:01 (vor 709 Tagen) @ MartinH
Im Zweifelsfall zaehlt dass, was schriftlich vereinbart wurde. Und da ist es eigentlich grob fahrlaessig, dass bei Gruendung keine entsprechenden Vertraege aufgesetzt wurden!
Ich weiß nicht so recht, kann man da nicht auf die jahrzehntelang gelebte Praxis "abstellen"? Viele Verträge können durchaus wirksam ohne Schriftform geschlossen werden: mündlich, oder einfach nur durch konkludentes Handeln. Oder nicht?
Vorweg: Ich bin kein Jurist, da muss Wolfgang ran :-)
Ich gehe allerdings davon aus, dass 30 Jahre «fair use» (=Gewohnheitsrecht?) gesetzlich nicht den gleichen Wert entsprechender schriftlicher Vertraege haben.
Grundsaetzlich kann man auch muendlich Vertraege schliessen - dann hat man aber auch die Herausforderung, diese Absprachen evt. auch beweisen zu muessen - und «Wort gegen Wort» ist nicht sonderlich hilfreich vor Gericht oder auf hoeher See…
Abgesehen davon können Verträge (ohne festgelegte Laufzeit) doch auch aufgekündigt/verändert werden.
Du hast du grundsaetzlich recht!
Mit einem gut durchdachten Vertrag waeren die Huerden fuer eine Kuendigung aber deutlich hoeher - ein «Mir passt deine Nase nicht» seitens des Pfarrers reicht da nicht, im Grunde muesste die Gemeinde Eigenbedarf(?) anmelden und auch nachweisen. (?)
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Wolfgang Gourgé
, Sonntag, 06. Oktober 2024, 00:34 (vor 709 Tagen) @ MartinH
Im Zweifelsfall zaehlt dass, was schriftlich vereinbart wurde. Und da ist es eigentlich grob fahrlaessig, dass bei Gruendung keine entsprechenden Vertraege aufgesetzt wurden!
Ich weiß nicht so recht, kann man da nicht auf die jahrzehntelang gelebte Praxis "abstellen"? Viele Verträge können durchaus wirksam ohne Schriftform geschlossen werden: mündlich, oder einfach nur durch konkludentes Handeln. Oder nicht?
...ja. Jahrzehntelange Praxis im gegenseitigen Einvernehmen ist ebenfalls ein wichtiger Punkt.
Abgesehen davon können Verträge (ohne festgelegte Laufzeit) doch auch aufgekündigt/verändert werden.
...grundsätzlich ebenfalls "ja", mit Kündigungsfrist. Wie lang diese ausfällt, kann problematisch sein (was für ein Typ von Vertrag ist es, ist es überhaupt ein vertypter, können sich Verlängerungen aus der eingeräumten Nutzung ergeben? - der Teufel steckt im Detail.....).
Was wollen die eigentlich stattdessen dort haben? Oder nur "andere Nasen"? Was ich auch unmöglich finde, sind Kosten von fast 6000 EUR für diesen Popelvergleich (ungleich Urteil!). Da kann mir keiner erzählen, dass der besonders zeit-/arbeitsaufwendig war. Da lassen die fürstlich bezahlten Herren Anwälte ein paar Vordrucke aus dem Rechner. Dazu noch ein, zwei offensichtlich fragwürdige eidesstattliche Versicherungen. Und das soll 6000 EUR "wert" sein (wohl durch den Streitwert?)?
...die Gerichts- und Anwaltsgebühren sind gesetzlich festgelegt und richten sich nach dem Streitwert, in Zivilsachen ist es - anders als in Strafsachen - unüblich, davon abzuweichen, jedenfalls in gewöhnlichen Fällen. Bei Vergleichen, die ungefähr 50 : 50 ausgehen, werden meist "die Kosten gegeneinander aufgehoben", soll heißen: jede Partei trägt 50% der Gerichtskosten und zur Gänze ihre außergerichtlichen Kosten, also auch die Anwaltsgebühren.
Hätte man auf einem Urteil bestanden, wäre es wohl noch teurer geworden?
...nicht zwingend; Vergleiche sind für Anwälte wie Gerichte aus gutem Grund gebührentechnisch attraktiv: der Vergleich entlastet das Gericht und auch die Anwälte. Deshalb gibt es bei Vergleichen die sog. "Vergleichs-" bzw. "Einigungsgebühr", die mit einem Gebührensatz von 1,5 angesetzt ist. Die Gerichte sind zudem nach der ZPO gehalten, in jeder Phase des Rechtsstreits auf einen Vergleich hinzuwirken, § 278 Abs. 1 Zivilprozessordnung (ZPO).
Auch noch nach Klagezustellung hätte man das ja noch abwenden können. Daas das "so ausgeht", dürfte ja wohl jedem klar gewesen sein. Schlief da das Bistum - oder freuen die sich evtl. an Knatsch? Wie gesagt: nur kopfschüttel.
...dem Bistum scheint es egal zu sein, der - mir von mehreren Seiten wiederholt und nachvollziehbar geschilderte - autoritäre (Corps-)Geist im Bistum Regensburg mag das Seine dazu beisteuern.
Mein Eindruck, in aller Vorsicht und Zurückhaltung: da der ständige Krach offenbar mit dem Dienstantritt eines neuen Pfarrers begann, liegt es jedenfalls nicht fern, dass darin die Ursache liegen könnte, also schlicht im menschlichen Bereich. Wer die Kirchen sozusagen "von innen" kennengelernt hat, hat solche Konkurrenz-"Rangeleien", die völlig irrationale Hintergründe haben können, oft selbst erlebt (so auch ich). Die Gefahr für solche Entwicklungen ist besonders dann groß, wenn ein großes Ungleichgewicht zwischen den Beteiligten besteht: der eine macht seinen "Job" engagiert und gut und ist sehr beliebt, der Gegenspieler ist eher mittelmäßig oder sogar schlecht, aber formal/organisatorisch in der besseren/höherrangigen Position, aus der heraus er dem anderen das Leben schwermachen kann. In solchen Situationen brennt meist schon nach kurzer Zeit die Lunte. Ich könnte auch Beispiele nennen, aber ich will den Text hier nicht überfrachten. Leider ist die Unfähigkeit und der Unwille der Kirchen, solche Konflikte kleinzuhalten und möglichst schnell zu lösen, monströs, weil die kirchlichen Mechanismen das "Wegducken" und "Aussitzen" fördern, egal, wie destruktiv die Folgen dieses Nichtstuns dann am Ende sind.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Sonntag, 06. Oktober 2024, 09:45 (vor 708 Tagen) @ Wolfgang Gourgé
Allerdings, da sind dann maximal destruktive Folgen zu erwarten, egal, wie lange eine Kündigungsfrist angesetzt wird. Die scheint mir seitens der Stiftung eh viel zu knapp bemessen gewesen zu sein, so 2, 3 Monate, wenn ich das richtig verfolgt habe. Wobei ja nicht mal die Eigentumsverhältnisse gegenseitig klar sind: die Kirchenstiftung behauptete, sie wisse nicht, wem die Orgeln gehörten etc. Ein Orgelmuseum ohne Räume kann wohl gleich aufgeben.
Diese Kirche wurde übrigens gerade wegen der geplanten öffentlichen Nutzung als Museum öffentlich gefördert. Anderweitig hätte ich mir gut vorstellen können, dass nur eine Bausicherung drin gewesen wäre, die wird ja kirchlich auch quasi nicht mehr genutzt. Die Krönung wäre, dass das Vermögen bei Auflösung der Kirchenstiftung zuflösse. Vielleicht gehen die ja jetzt schon an den Kosten der Räumungsklage pleite.
Unvorstellbar alles...
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Max Reger
, Wallfahrtsstadt Kevelaer, Sonntag, 06. Oktober 2024, 16:24 (vor 708 Tagen) @ MCVL
Tja, ich habe mir das jetzt alles einmal durchgelesen, aber den wirklichen Grund für das zerrüttete Verhältnis zwischen den Museumsmachern und der Kirchengemeinde bzw. deren derzeitigem Pfarrer geht nicht wirklich daraus hervor.
Kennt jemand den Grund, den Auslöser für die Differenzen?
Den Internetauftritt bemerke ich als relativ unstruktiert und es ist schwer, den Vorgang in seiner Entwicklung zu erfassen und nachzuvollziehen, leider.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Montag, 07. Oktober 2024, 11:54 (vor 707 Tagen) @ Max Reger
bearbeitet von MartinH, Montag, 07. Oktober 2024, 11:59
Dann frag' halt den Pfarrer - oder das Bistum, was es so tat oder unterließ.
Weder die Stellungnahme der Pfarrei
https://www.mariaehimmelfahrt.org/fileadmin/MH/Pfarrbrief/2024/20240714_Fragen_zum_Orge...
noch das Interview beim Bistum
https://bistum-regensburg.de/news/das-orgelmuseum-in-der-franziskanerkirche-kelheim
finde ich erhellender.
Öffentlichkeit kann hier jedenfalls nicht schaden.
Vielleicht zahlt die Kirchenstiftung ja die öffentlichen Gelder zurück, die für die Kirche als Museum gezahlt wurden, wenn das nun nicht mehr (ohne Knebelverträge) gewünscht wird.
PS Was eigentlich, wenn sich herausstellt, dass die Kirche gar nicht mehr geweiht ist? Die ganze Mühsal mit den Altarbetrachtungen - umsonst.
Strebel-Orgel in Kelheim
MCVL
, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 22:11 (vor 711 Tagen) @ MartinH
bearbeitet von MCVL, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 22:15
Etwas OT: in Kelheim gibt es auch noch eine kleine Strebel-Orgel, ich habe vor langer Zeit mal kleinere Werke von Rheinberger auf ihr im Radio gehört. Kennt die jemand und wo steht die eigentlich?
Strebel-Orgel in Kelheim
MartinH, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 22:27 (vor 711 Tagen) @ MCVL
St. Matthäus offensichtlich:
http://orgbase.nl/scripts/ogb.exe?database=ob2&%250=2055669&LGE=EN&LIJST=lang
Strebel-Orgel in Kelheim
MCVL
, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 22:31 (vor 711 Tagen) @ MartinH
Jep, das ist sie. Genau, Eisenbarth hat die mal restauriert, das habe ich noch im Kopf. Danke!
Strebel-Orgel in Kelheim
MartinH, Donnerstag, 03. Oktober 2024, 22:38 (vor 711 Tagen) @ MCVL
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
untersatz32, Freitag, 04. Oktober 2024, 11:48 (vor 710 Tagen) @ MartinH
Was für ein höchst fragwürdiges Verhalten und Vorghehen seitens der Pfarreileitung, des Verwaltungsrates und des betreffenden Pfarrers, sowie deren frommem "Fanclub" - gegenüber einem, dem Allgemeinwohl und der Erhaltung von Kultur und Musik verpflichteten Verein, der von Ehrenamtlichen getragen wird - und den Menschen und "Nächsten" darin. Solche Leute nennen sich "Christen"...! Das Bistum schweigt und betet... Oder auch nicht.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
elias.orgel, Freitag, 04. Oktober 2024, 12:58 (vor 710 Tagen) @ MartinH
bearbeitet von elias.orgel, Freitag, 04. Oktober 2024, 13:01
... und erst recht, dass es hier um das Miteinander in einer Kirche geht.
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leider finde ich die Quelle* nicht mehr,
aber ich erinnere mich noch gut an ein Buch, in dem es darum ging, dass der (alte) Organist Mittel und Wege kennt und anwendet um jemand anderem den Zugang zum Instrument unmöglich zu machen...
besonders vor Augen ist mir der Satz
"Na, dann wissen Sie ja jetzt wie das geht..."
auch ich habe (wie wahrscheinlich viele andere) ähnliches erlebt und muß gestehen, dass mir so ein Verhalten sehr befremdlich ist - das war sogar mit der Hauptgrund, warum ich darauf bestanden habe, dass der Spieltisch in Marten "offen" und nicht abschließbar ist...
bei uns ist wirklich jeder interessierte
(f/m/d uadua) immer herzlich willkommen
aber selbstverständlich
"kann auch der Frömmste nicht in Frieden orgeln, wenn es dem ... Pfarrer nicht gefällt"
;-)
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* es könnte sich um das Buch von G. Bunk "Liebe zur Orgel" handeln
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Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...
... für Gott
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Freitag, 04. Oktober 2024, 14:17 (vor 710 Tagen) @ elias.orgel
Was ich besonders schlimm finde: dort (tolle Gegend übrigens!) könnten sich alle bestens aus dem Weg gehen, überhaupt ist es doch schön, dass so in dieser Kirche samt zugehörigen Räumen wieder Leben eingezogen ist. Gottesdienste finden da m.W. so gut wie nie mehr statt.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Freitag, 04. Oktober 2024, 16:50 (vor 710 Tagen) @ MartinH
Übrigens, man kann mit Login einige Artikel komplett lesen.
Zitat:
https://www.mittelbayerische.de/lokales/landkreis-kelheim/das-orgelmuseum-in-kelheim-bl...
"Als Beispiele nannte er unter anderem: Dass dem Verein die Nutzung des Altarbereichs verboten sein soll, dass mindestens acht Wochen vor Konzerten und anderen Veranstaltungen diese textlich angezeigt werden müssen und pro Veranstaltung (Sondernutzung) eine Aufwandspauschale von 100 Euro an die Kirchenstiftung fällig werde. Wenn Dienstleister oder Werkunternehmer kommen, müsse man deren „Unbedenklichkeit“ bestätigen lassen. Auch die vorgeschlagene Regelung bzgl. (zusätzlicher) Schlüssel zum Zugang, zu Reinigung oder Reparaturen hält man für schwierig. „Offensichtlich soll der Verein entrechtet und mundtot gemacht werden, so einen Vertrag kann man nicht eingehen", sagte Hopfner."
Sehe ich genauso, das ist eigentlich alles inakzeptabel und lässt nur darauf schließen, dass man den Verein raushaben will. Woanders war auch zu lesen, dass es nicht nur ums Anzeigen der Konzerte, sondern ums Genehmigen ging.
Und was soll denn das mit der Unbedenklichkeit? Wenn ein Pfarrer so ein Geschiss mit mir als Handwerker machte, könnte er sein Zeug künftig gerne selbst reparieren. *kopfschüttel*
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Karl-Bernhardin Kropf
, Rostock, Freitag, 04. Oktober 2024, 20:11 (vor 710 Tagen) @ MartinH
Wenn Dienstleister oder Werkunternehmer kommen, müsse man deren „Unbedenklichkeit“ bestätigen lassen.
...von der Glaubenskongregation! :D
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Freitag, 04. Oktober 2024, 20:24 (vor 710 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
Wenn Dienstleister oder Werkunternehmer kommen, müsse man deren „Unbedenklichkeit“ bestätigen lassen.
...von der Glaubenskongregation! :D
Klar, ein kleiner kompetenter Blick ins Schlafzimmer z.B. darf schon sein. Da könnte ja sonst jeder (in den Altarraum!) kommen...
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Hausorgler
, Feldkirch/Vorarlberg, Mittwoch, 09. Oktober 2024, 08:59 (vor 705 Tagen) @ MartinH
Mich überrascht so etwas gar nicht. Pfarrherren sind leicht reizbar.
Offensichtlich gibt es massive Konflikte mit dem Pfarrer. Die Homepage des Orgelmuseums ist etwas chaotisch und nicht sehr erhellend. Aber wenn der Pfarrer ein langfristig geplantes Konzert kurzfristig torpediert, weil er just zu diesem Zeitpunkt plötzlich meint, in der Kirche eine Messe halten zu müssen, damit man dort den Portiuncula-Ablass gewinnen kann (sic!), dann spricht das Bände. Warum muß man - wenn man eine Pfarrkirche hat- dann ausgerechnet in einer seit langer Zeit profanierten Kirche plötzlich eine Messe halten? Das ist ein Mißbrauch des Sakralen, welches man in diesem Konflikt zu eigenen Zwecken verwendet. So etwas ist schändlich - aber gar nicht so selten.
Ich weiß schon, warum ich seit Jahrzehnten keine Messen mehr spiele, und mit denen möglichst wenig zu tun haben möchte.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Evacuant, Mittwoch, 09. Oktober 2024, 09:50 (vor 705 Tagen) @ Hausorgler
Aber wenn der Pfarrer ein langfristig geplantes Konzert kurzfristig torpediert, weil er just zu diesem Zeitpunkt plötzlich meint, in der Kirche eine Messe halten zu müssen, damit man dort den Portiuncula-Ablass gewinnen kann (sic!), dann spricht das Bände. Warum muß man - wenn man eine Pfarrkirche hat- dann ausgerechnet in einer seit langer Zeit profanierten Kirche plötzlich eine Messe halten?
Soweit ich weiß, ist die Kirche nicht profaniert. Und dass die Messe für den Portiuncula-Ablass in die Franziskanerkirche gelegt wird,ist zumindest nachvollziehbar.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Mittwoch, 09. Oktober 2024, 20:36 (vor 705 Tagen) @ Evacuant
bearbeitet von MartinH, Mittwoch, 09. Oktober 2024, 20:42
Ist auch Tag und Uhrzeit nachvollziehbar? Und die Kündigung des Vereins samt extrem kurzer Räumungsfrist (nach Jahrzehnten Tätigkeit)? Zumindest letztere dürfte m.E. auch kassiert werden vor Gericht, was aber auch niemandem mehr groß hilft außer finanziell halt den Anwälten. So kommt's, wenn man Mediation nicht kann oder will, oder beides.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Evacuant, Mittwoch, 09. Oktober 2024, 20:58 (vor 705 Tagen) @ MartinH
Ist auch Tag und Uhrzeit nachvollziehbar?
Aber sicher:
"Noch heute kann der Portiunkula-Ablass am 2. August oder am darauffolgenden Sonntag (ab 12 Uhr des Vortages bis 24 Uhr) gewonnen werden."
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Donnerstag, 10. Oktober 2024, 07:45 (vor 704 Tagen) @ Evacuant
bearbeitet von MartinH, Donnerstag, 10. Oktober 2024, 09:44
Also wäre auch noch Sonntag möglich gewesen. (Zu diesem merkwürdigen Ablass sage ich lieber nichts - als Ex-Katholik (ja, ich weiß, das gibt's eigentlich gar nicht) bin ich da wohl auch nicht befugt und kompetent dazu.)
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Hausorgler
, Feldkirch/Vorarlberg, Freitag, 11. Oktober 2024, 09:04 (vor 703 Tagen) @ Evacuant
Dann wäre allerdings zu fragen, ob diese Messe auch in den vergangenen Jahren in dieser Kirche stattgefunden hat. Wenn nicht, ist ein ein Mißbrauch des Sakralen, um Machtausübung zu legitimieren.
Zum Ablass: Da ich kathol. Theologe bin, erlaube ich mir durchaus einen Gedanken hierzu: Absurd.
Cis Eden ultraque
3rd_astronaut, Freitag, 11. Oktober 2024, 15:58 (vor 703 Tagen) @ Hausorgler
Zum Ablass: Da ich kathol. Theologe bin, erlaube ich mir durchaus einen Gedanken hierzu: Absurd.
also ich mag das ja … so wird die zeit nach dem tod etwas plan- und berechenbar, so kann man doch erst arbeiten! man muss sich zu bestimmter zeit nach erledigung gewisser hausaufgaben an bestimmten orten einfinden und vorgegebene gefühle entwickeln (z.b. kindliche unterwerfung ggü dem papst), und man erreicht dann genau etwas. ;-) Als orgel-leichtmatrose kann ich vielleicht auch an den rabattaktionen für seeleute partizipieren?
https://www.kathpedia.com/index.php?title=Enchiridion_indulgentiarum_1999
Cis Eden ultraque
hintersatz
, Samstag, 12. Oktober 2024, 00:15 (vor 703 Tagen) @ 3rd_astronaut
Sowas kommt dabei heraus, wenn man 2TJ in ein Fantasiegebäude zuviel Geld investiert. Aber damit ist es ja dann langsam auch vorbei.
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Organiste titulaire de l'Opus diaboli
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Poupoulcorouse
, Elberfeld, Freitag, 11. Oktober 2024, 13:28 (vor 703 Tagen) @ Evacuant
So wie sich das für mich gerade überblicken lässt: Nicht nur irgendwie nachvollziehbar, sondern zwingend, weil auf Franziskanerkirchen beschränkt.
Über Sinn oder Unsinn solcher Sperenzchen möchte ich mich jetzt ausdrücklich nicht auslassen.
Und wenn der Portiuncula-Ablass in Kelheim bisher keine Tradition hatte, dann sind auch trotz der Notwendigkeit, diesen Ort zu nutzen, natürlich keine destruktiven Motive ausgeschlossen.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Freitag, 11. Oktober 2024, 15:10 (vor 703 Tagen) @ Poupoulcorouse
Also ich als Abgefallener habe immerhin kapiert, dass das ganze noch voll gültig und möglich wäre bis folgenden Sonntag abend. Also, warum nicht dann?
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Hausorgler
, Feldkirch/Vorarlberg, Samstag, 12. Oktober 2024, 00:42 (vor 703 Tagen) @ Poupoulcorouse
bearbeitet von Hausorgler, Samstag, 12. Oktober 2024, 00:48
Nein, für den Portiuncula-Ablass genügt eine gewöhnliche Pfarrkirche: https://www.kathpedia.com/index.php?title=Portiuncula-Ablass . Aus meiner schwäbischen Heimat erinnere ich mich an eine Begebenheit aus den 1980ern: Pfarrkirchen, die einen solchigen Ablass verteilen wollten, mussten bis anhin durch ihren Paraochus einzeln um denselben in Rom ansuchen - und bezahlen. Irgendwann merkten die römischen Kontoverwalter, daß die Nachfrage nach diesem Benefizium deutlich zurück gegangen war. Man fragte also die zuständige Diözese an, warum dem so sei. Das war für die Diözese peinlich. Wer will schon an solcher Gnadengabe desinteressiert erscheinen. Also erwirbt seitdem die Diözese das Ablassspenderecht für alle Pfarrkircne en bloc. Fazit: Die Franziskanerkirche zu Kelheim war überhaupt nicht zwingend zur Gewinnung dieses Ablasses erforderlich.
Es KÖNNTE natürlich sein, daß man in Regensburg die Pfarreien immer noch einzeln ansuchen und bezahlen läßt. DANN könnte es sein, daß es für Franziskanerkirchen nichts kostet, weil es ja ursprünglich ein Franziskanerprivileg war. Und DANN könnte es sein, daß der Parochus bloß sparsam haushaltet. Ich mutmaße jetzt aber. Weil mir Gedankenspiele über Absurdes Spaß bereiten.
Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
Poupoulcorouse
, Elberfeld, Samstag, 12. Oktober 2024, 11:48 (vor 702 Tagen) @ Hausorgler
Oh? Okay, dann war das wohl eine Fehlinfo. Danke für die Aufklärung!
CD aus Kelheim, war:Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Montag, 20. Januar 2025, 17:42 (vor 602 Tagen) @ MartinH
bearbeitet von MartinH, Montag, 20. Januar 2025, 18:21
Aktuelleres hatte ich jetzt nicht gefunden. (Die "kaputte Beleuchtung" lechzt weiterhin nach Amtshilfe aus dem Ausland, auch bestimmte Oberstübchen könnten vielleicht gleich mit erhellt werden.) Ob die Räumung bald ansteht? Man bedenke übrigens: Öffentliche Mittel zur Sanierung gab es *nur* dank der zusätzlichen denkmalgerechten Nutzung als Museum.
Eine ältere CD (das Erscheinungsjahr ist mir mom. gar nicht bekannt) aus besseren Zeiten mit Heidrun Hensel und Klemens Schnorr dank der freundlichen Unterstützung des Tonmeisters:
https://youtu.be/-CyfvI_nQtc?si=ne7qMdgdTueg094y
Auch interessante Werkauswahl. Ich kam noch nicht dazu, die Trackzeiten und anderes zu ergänzen, insoweit gerne Mithilfe. Auch könnte die Audioqualität überprüft werden, wurde alles online "gewandelt".
CD aus Kelheim, war:Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Montag, 27. Januar 2025, 06:37 (vor 595 Tagen) @ MartinH
bearbeitet von MartinH, Montag, 27. Januar 2025, 07:07
Weiß jemand Aktuelleres? Räumungsklage evtl. "schon" durchgesetzt? Dann sollte man prüfen, ob Förderungen rückgefordert werden können wegen Wegfall der Grundlage. Sowieso immer gut, wenn man sein Eigentum (über das man gnadenlos herrscht, bis hinein in "verbotene Altarbereiche") auch mal selbst finanziert, da bekommt man gleich ein ganz anderes Verhältnis zum Wert. Einige unnötige Tausender für Anwalts- und Gerichtsscharmützel einer sonnenklaren Situation hatte man ja auch. Oder kam das Bistum doch noch in die Puschen? Bei der CD dachte ich übrigens, Schnorr dürfte zu den Zuständen (inkl. Nichtwürdigung der Kirchenmusik) in Freiburg sicher auch einiges zu sagen haben. Und als Bogen zum Stars-Kohle-und-Sternchen-"Opus Klassik". Sollten sich die Herren und Damen Juroren mal anhören. Auch wenn nicht so viel Kohle floss und keine proprietären Formate wie MDG-2+2+2, das eh keiner nutzt, zu bejubeln sind.
PS Z.B. Redaktionskommentar hinter Paywall, mir nicht bekannt:
https://www.mittelbayerische.de/lokales/landkreis-kelheim/unwuerdiges-theater-16760918
Pressemeldungen, war:Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
fluteceleste
, Montag, 27. Januar 2025, 12:42 (vor 595 Tagen) @ MartinH
Unter dem Datum des erwähnten Kommentars vom 10.8.24 findet sich noch folgender Artikel:
"Veranstaltungs-Pingpong geht weiter
Orgelverein kündigt Konzert am Tag des offenen Denkmals an, Pfarrer fordert Absage
Kelheim. Seit die Kirchenstiftung Mariä Himmelfahrt dem Kelheimer Orgelverein im Mai das Nutzungsrecht der Franziskanerkirche gekündigt hat, kommt es zu einer Art Veranstaltungs-Pingpong: Der Verein – der die Kündigung nicht akzeptiert – kündigt Veranstaltungen an, die dann aus unterschiedlichen Gründen nicht stattfinden oder verlegt werden müssen.
Eine solche Situation deutet sich nun erneut an: am Tag des offenen Denkmals am 8. September will der Verein ein Konzert und eine Museumsführung anbieten. Das teilt der erste Vorsitzende Christian Hopfner mit. Stadtpfarrer Reinhard Röhrner forderte Hopfner daraufhin am Donnerstag auf, die Veranstaltung abzusagen, auch „um weitere Folgen für den Verein zu vermeiden“. Der E-Mail-Verkehr liegt unserer Redaktion vor. Röhrner: „Dieses Konzert kann nicht stattfinden.“ Die Kirche sei zu dieser Zeit nicht frei. Eine Genehmigung sei weder erbeten noch erteilt worden. Das Nutzungsverhältnis sei gekündigt. Hopfners Antwort erfolgte am Freitag: „Das Konzert wird stattfinden!“ Hopfner wirft Röhrner mit Verweis auf Vorfälle aus der jüngeren Vergangenheit vor, den Verein „aushungern“ zu wollen.
Brandschutz weiter Thema
Rückblick: Seit Juni hat der Orgelverein einen „Notbetrieb“ aufgenommen. Ein Konzert fand in der Franziskanerkirche statt. Ein zweites musste Ende Juni verlegt werden. Der Verein spricht von „Aussperrung“. Die beiden elektronischen Schlüssel hätten nicht funktioniert, was nur durch Sperrung der Zugangsberechtigung durch die Kirchenstiftung zu erklären sei. Wie berichtet, widersprach Röhrner dieser Darstellung: „Der Zugang wurde nicht gesperrt. Anderslautende Aussagen sind schlicht falsch und sollen wohl nur dazu dienen, die Pfarrkirchenstiftung in der Öffentlichkeit in Misskredit zu bringen.“
Kürzlich gab es einen weiteren Fall: Ein am 3. August geplantes Konzert sagte der Verein wieder ab, da dem Kirchenanzeiger entnommen werden konnte, dass zeitgleich ein Gottesdienst angesetzt war. Wie berichtet, kann das Orgelmuseum außerdem wie im Vorjahr nicht an der Kunst- und Kulturnacht (KuKuK) am 30. August teilnehmen. Die Organisatoren führen das auf Streitigkeiten zwischen Orgelverein und Kirchenstiftung zurück.
Pfarrer Röhrner spricht in diesem Zusammenhang von einer „Falschmeldung“. Der Grund für die Nicht-Teilnahme sei nicht der Streit – „Hintergrund sind einzig die Brandschutzauflagen, die trotz intensiver Bemühungen bis heute immer noch nicht gelöst werden konnten. Die Auflagen betreffen nicht die Gottesdienste, sondern müssen für andere Veranstaltungen wie Konzerte erfüllt werden.“
Räumungsklage anhängig
Bei Gottesdiensten gelte Bestandsschutz, diese könnten ohne Teilnehmergrenze stattfinden, so Röhrner weiter. Alles andere sei stark reglementiert. Diese Auflagen habe nicht die Pfarrei gemacht, sondern die Genehmigungsbehörden. Die Kirchenstiftung stehe hinter der KuKuK. Gerne würde man die Franziskanerkirche weiter zur Verfügung stellen, dafür müsse aber erst die Thematik mit der Brandmeldeanlage geklärt werden. Im Vorjahr habe der Orgelverein von sich aus die Teilnahme abgesagt und ein Angebot, auf die Stadtpfarrkirche auszuweichen, abgelehnt.
Hopfner hingegen wirft Röhrner in seiner Antwort-Mail eine „Blockadehaltung“ vor: „Die von Ihnen einseitig aufgekündigte, über mehr als 20 Jahre gelebte Vereinbarung über die Nutzung gilt nach wie vor fort. Entgegen Ihrer Vorstellung berechtigt Sie die ausgesprochene Kündigung nicht dazu, den Förderverein Orgelmuseum Franziskanerkirche Kelheim bei der satzungsgemäßen Erfüllung seiner Aufgaben zu behindern.“
Auch sei unklar, ob die Kündigung das Nutzungsverhältnis „rechtswirksam beende“, so Hopfner weiter. Derzeit läuft eine Räumungsklage gegen den Verein am Landgericht Regensburg. Eine Frist zur Klageerwiderung läuft laut Gericht bis 10. September".
Das aktuellste, was ich finden konnte, ist hier auf https://fakten.orgelmuseum-kelheim.de/absage-konzert-am-08-09-2024/ zu finden. Dazu Meldung in der Mittelbayerischen vom 7.9.24:
"Konzert abgesagt
Das Orgelmuseum soll öffnen
Kelheim. Christian Hopfner, Vorsitzender des Fördervereins Orgelmuseum Franziskanerkirche, hält an der Teilnahme des Museums am „Tag des offenen Denkmals“ fest. Das geht aus einer E-Mail Hopfners an die Mittelbayerische hervor. Hopfner kündigt Führungen um 14.30 und 15.30 Uhr bei kostenfreiem Eintritt an.
Das geplante Konzert um 17 Uhr mit dem Moosburger Münsterorganisten Stefan Metz und dem Blechbläserquintett Tritonus Brass findet aber laut Hopfner nicht statt.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat in ihrem offiziellen Programm alle Angebote im Orgelmuseum als abgesagt markiert. Hintergrund ist, dass die Kirchenstiftung, der die Franziskanerkirche gehört, dem Orgelverein das Nutzungsrecht gekündigt hat. Stadtpfarrer Reinhard Röhrner hatte den Verein aufgefordert, die Veranstaltung am 8. September abzusagen. Der Verein geht derzeit gerichtlich gegen die Kündigung vor."
Pressemeldungen, war:Orgelmuseum Kelheim in Schwierigkeiten
MartinH, Montag, 27. Januar 2025, 14:06 (vor 595 Tagen) @ fluteceleste
Alles schon älter, auch auf der Faktenseite des Museums ist einiges dazu zu lesen. AZ Landgericht Regensburg 73 O 1113/24, vielleicht findet man dazu irgendwo was.