Orgelpark Symposium 2023

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Mittwoch, 07. Juni 2023, 13:03 (vor 1191 Tagen)

Es wird hier zwar kaum jemanden interessieren, aber die wenigen dafür ganz besonders - hiermit Weitergabe der Einladung von Hans Fidom!
Ich schmneiss' noch ein paar Namen rein, die dabei sind und hier im Forum doch bekannt:
Christoph Bossert, Hans-Ola Ericsson, Albert Blancafort, Jürgen Scriba, Dominik Susteck, Ansgar Wallenhorst. Wie aber der mail zu entnehmen, wird man zunächst nicht alles aus der Ferne wahrnehmen können.

---

Dear all,

Tomorrow, the International Orgelpark Symposium 2023 starts. You are of course MOST welcome to come to Amsterdam, but there is also the option to follow it (partly at least) online:

THURSDAY 8 JUNE: https://youtube.com/live/4IlyrnqwiFI
FRIDAY 9 JUNE: https://youtube.com/live/DfGsnHr9Cak

The symposium program is here:

https://www.orgelpark.nl/en/Agenda/INTERNATIONAAL-SYMPOSIUM%3A-Hyperorganic-Movements-%...

The concerts in the evening will not be streamed. Also the Saturday lectures will not be streamed – but they will be recorded. On a later moment, we will make the symposium, as completely as possible, accessible online.

Feel free to share the links above with your friends and any other person that you think might be interested.

Very best wishes,

Hans Fidom
ORGELPARK RESEARCH

Orgelpark Symposium 2023

reini @, Freitag, 09. Juni 2023, 21:01 (vor 1189 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Leider führt der Orgelpark-Link ins Nirwana....

Orgelpark Symposium 2023

Karsten @, Freitag, 09. Juni 2023, 21:24 (vor 1189 Tagen) @ reini

Leider führt der Orgelpark-Link ins Nirwana....

Von hier aus
https://www.orgelpark.nl/en/
kann man sich ganz gut durchklicken...

Gruß
Karsten

Orgelpark Symposium 2023

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Freitag, 09. Juni 2023, 22:40 (vor 1189 Tagen) @ Karsten

Leider führt der Orgelpark-Link ins Nirwana....


Von hier aus
https://www.orgelpark.nl/en/
kann man sich ganz gut durchklicken...

Gruß
Karsten

Ich hab noch nicht alles durch... Interessant fand ich die Aussage von Ansgar Wallenhorst, dass an seiner Orgel in Ratingen über den Sinua-Registereditor schon viele spezielle Schaltungen sozusagen als Presets vorliegen, entstanden durch viele Beiträge zahlreicher Gastorganisten. Wallenhorst soielte kürzlich in Dortmund Reinoldi, wo dieselbe Technik angeboten wird, und dort fand sich überhaupt nichts gespeichert.

Er spielte dann darauf an, dass man die Sachen (als Hausorganist bzw. Instrumentenverwalter) auch vermitteln müsste.

Nun scheinen mir die Möglichkeiten, sinnvolle Zusammenstellungen zu machen, in Dortmund doch deutlich beschränkter als in Ratingen zu sein (und Ratingen ist ja schon seit 10 Jahren am Netz), aber er legte damit die Aufmerksamkeit doch auf einen wichtigen Punkt: Solange das alles relativ neu ist, muss auch jemand begeistert damit hausieren gehen und andere entflammen. Ist ja gewissermaßen genau so bei "Orgel allgemein".

Die Hyperorgelbewegung.... Orgelpark Symposium 2023

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Montag, 19. Juni 2023, 17:38 (vor 1179 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Wie gesagt, Nische in der Nische, aber trotzdem: Hier eine Orientierungshilfe zum Freitagvormittag des Symposiums in stichwortartiger Revue.

Der archivierte Stream hier:
https://www.youtube.com/watch?v=DfGsnHr9Cak

Zunächst Christoph Bossert - ich bin da nur durchgezappt, ich glaube, zu "seiner" Hyper Organ in WÜ sagte er gar nichts. Er blieb bei dem, was man so kennt aus letzter Zeit, stellte vor allem DVVLIO vor, und das haben wir ihier im Forum ja schon auf dem Schirm.

01:31:30
Philip Kloeckner, Chicago First Methodist Church, Skinner op. 414 (IV/59, 1924, verändert)
https://pipeorgandatabase.org/organ/22822
https://www.chicagotemple.org/opus414/
Renovierung durch Schantz geplant, Rückführung einiger Register, Ergänzung von Einzelton-Registern mit entsprechender Steuerung (es sind sowieso Pitman-Laden).
Themen: Ausnutzung der zentralen Position in der Stadt, Öffnung für Nutzung außerhalb gottesdienstlicher und üblicher konzertanter Rahmen, Schwerpunkte Neuer Musik und Improvisation. Orgelvermittlung auf anspruchsvollem und auch Einsteiger-Niveau, auch für Schulklassen. Frage aus dem Publikum, was die Orgel denn nun "HYper" machen würde. Die Antowrt noch etwas ausweichend, man sucht noch. (Vermutung: Das ETS-Potential wird sicher den Hauptteil ausmachen, aber mit Windmodulation muss auch gearbeitet werden können)

Hans Fidom macht in der Moderation kurz einen Abzweig auf nach Rotterdam: Restaurierung der berühmten Marcussen-Orgel in der Laurenskerk, bei dieser Gelegenheit Ergänzung durch eine Einzeltonsteuerung-Chororgel. 3 Mio EUR, eine für die Stadt tätige Stiftung hat den "kommunalen" Charakter der Orgel anerkannt und zahlt die Hälfte. Spannend!
Näheres dazu: https://laurenskerkrotterdam.nl/hyperorgelrotterdam-2/

01:52:30
Michael Veltman (Nachfolger von Dominik Susteck), Kunststation St. Peter, Köln.
Fidom moderierte auf das SINUA-Update der Spielanlage hin. Veltman hatte sichtlich Mühe mit Englisch und ich verstand nicht wirklich, worauf er hinaus wollte, aber es dauerte immerhin nicht lang. Mein Eindruck war, dass das Publikum durchaus fachlich viel weiter im Thema steckte als er bei der Planung seines Beitrgas dachte, es blieb sehr allgemein. Instrumententechnisch kam da praktisch nichts.

02:02:30
Hans Hellsten, Malmö (Leiter Musikhochschule, selbst Organist). Neuer Campus für Hochschule für Musik, Theater und Bildende Kunst in Bau auf dem ehem. Werftgelände von Kockums. Die Vision: Hyper Organ - nicht groß, klanglich noch völlig offen - im Konzertsaal (auf dem Dach einer ehemaligen Werfthalle). Hauptziel: Musiker, die nicht Organisten sind, sollen diese Orgel spielen/ansteuern können. Projekt noch in Anfangsphase, bisher eher nur Idee ("An Ambition, not a Project"). Finanzierung außerhalb des üblichen Rahmens wohl möglich aufgrund der Attraktivität der Idee. Hans-Ola Ericsson äußerte spontan den Gedanken, über Real-Time Verbindung zur bereits bestehenden Hyperorgel in der Petrikirche herzustellen, da nur 800 Meter entfernt. Hier könnten in Echtzeit klangliche und spielerische Interaktionen stattfinden. Zum städtebaulich interessanten Umbau der ehemaligen Kockums-Werft hier:
https://www.varvsstaden.se/

02:21:00
Claudius May-Woehl spricht über die kürzlich eingeweihte Orgel von Wildeshausen. 8 differenzierte Winddrücke, 1.300 Pfeifen auf Einzeltonventilen - insofern schon gute Grundlagen für eine Hyper Organ. Der Spielschrank war schon fertig geplant, ein 2. Spieltisch wird nun angestrebt (Fundraising läuft), mit 7 Winddrosseln vorbereitet. CMW preist auch die Offenheit der KG und ihre große Lebendigkeit (sehr großer Kinderchor, hohe Zahl Konfirmanden etc.). Wie und wann es zur Öffnung für Hyper Organ Ideen kam, sagte er nicht.
Richtig detaillierte Infos gibt es wohl noch nicht zur Orgel, die Dispo auf Wiki lässt die ETS-Reihen erahnen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Alexanderkirche_(Wildeshausen)#Orgel

02:29:10
Münster - Winfried Müller (Organist St. Joseph MS) und Uta Hillebrand stellen ihr Scheunen-Orgel-Projekt vor, 130m2, max. 50 Personen, geplante Hauskonzertreihe, zur Zeit Klais 5-Reg-Orgel und Steinway D vorhanden. Planung einer Orgel gebaut von Elbertse/Van Vulpen nach Entwurf von Hans FIdom inspiriert von ACC mit 12 Reg. auf 4 Man. mit ETS, Schweller im Generalschweller, ein Versuch, die "Fallen" der Multiplex-Technik zu vermeiden. (Das techn. Konzept wurde projiziert, ist in HD-Wiedergabe halbwegs zu lesen)

02:32:20
Johan Hedlund, Vikar und Mila Ortgies Thoors, Organistin von St. Johannes Eskilstuna (S): 
Klosters Kyrka - Vision einer Begegnung von Musik und Theologie. Kirche und Hauptorgel von 1929, diese Orgel war 50 Jahre stumm. Insgesamt sind 4 Orgeln in der Kirche, die erste eine große Åkermyan & Lund, pneumatisch, 1973 setzte man davor eine große Magnusson. Außerdem gibt es eine 2004 von Walter Thür begonnene und von Martin Hausner fertiggestellte Chororgel mit romantischer Ausrichtung.
https://sv.wikipedia.org/wiki/Klosters_kyrka#Orgeln
Die Magnusson soll versetzt und im Chorraum auf mehrere Stationen aufgeteilt werden. Die Empore wird rückgebaut auf 1929. Ein Generalspieltisch wird die gegenwärtig mechanische Magnusson, die pneumatische Åkerman und die elektrische Thür verbinden. Hedlund erwartet sehr inspirierende Begegnungen, außerdem muss die Kirche ohnehin restauriert werden, was den Anlass für das Projekt bot. Projektbeginn und Ende sind noch nicht bekannt. Auch hier werden Gedanken der Verbindung zwischen Orgel, Kirchenraum, Kommune und Gesellschaft allgemein artikuliert.

Maximilian Schnaushätte über das Projekt Klangraum Zion in Berlin (Zionskirche) sprechen sollen, war aber leider kurzfristig erkrankt.

In der Ankündigung der Mittagspause erwähnte Fidom noch, dass in Lettland ein Projekt im Kommen sei, außerdem in Lübeck (da hab ich über Danksagmüller schon mal was gehört, aber wieder vergessen, ist wohl auch noch sehr "anfänglich") und er sprach von der Transept-Orgel in Groningen. Das könnte die Bolswarder Orgel in der "Der Aa Kerk" sein, die ist noch "leer", das würde dann wohl auf ein Instrument nach Art der Utopa-Barockorgel des Orgelparks hinauslaufen (mech. Springlade mit überbauter Einzeltonsteuerung)
https://de.wikipedia.org/wiki/Orgeln_der_Der_Aa-kerk_(Groningen)#Bolswarder_Orgel

So viel erst mal.

Orgelpark Symposium 2023

elias.orgel, Mittwoch, 05. Juli 2023, 15:35 (vor 1163 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Es gibt Veranstaltungen da frage ich mich, wieso ich unbedingt dabei sein musste
welche da wünsche ich mir dabei gewesen zu sein und ein paar wenige
wo ich sagen kann: ich war dabei...

zeitgleich zum Kirchentag fand in den Niederlanden ein Orgel-Event statt, welches, wie mir scheint, in Deutschland kaum beachtet wurde. Unter dem Titel „hyperorganic movements“ waren Organistys*, Orgelbauys, Musikys und alle Interessierten in die ehemalige Parkkirche in Amsterdam eingeladen. Im Mittelpunkt standen die technischen und musikalischen Möglichkeiten der HyperOrgeln.
(HyO - Klangquellen (Pfeifen) nach Belieben zu kombinieren und den Windstrom (zu ihnen) zu steuern, unterscheiden HyO von herkömmlichen Pfeifenorgeln).

Am Donnerstag begrüßte uns Jasmine Karimova mit ihrer Stimme und live an der Orgel, bevor Hans Fidom, der Leiter des Orgelparks, das Symposium eröffnete und uns einen Ausblick auf die eingeladenen Gäste, Themen, und musikalischen Entdeckungen gab. Die HyO als analoge Möglichkeit in einer Welt in der Orgelvideos schneller und mehr Klicks bekommen als es mit einem „echten Konzert“ möglich wäre. Welche neuen Angebote für welches Publikum kann sich mit solchen Instrumenten ergeben?

Elisabeth Hubmann zeigte uns, dass es durchaus eine interessante Verbindung von klassischer Orgel und Pop-Musik gibt und Jacob Lekkerkerker beschrieb eine ganze Reihe von neuen Wegen für Ausbildung, Lehre und Studium bei welchen die Grenzen zwischen Schülys und Lehrys keineswegs mehr klar sind. Den letzten Vortrag des Tages bestritten Dominik Susteck (Sinua) mit den digitaltechnischen Möglichkeiten (Einzeltonsteuerung) vernetzter Spielanlagen und Ansgar Wallenhorst welcher über seine Ideen und Konzepte zu einer „fluiden Orgel“ berichtete.

Das Konzert von Maarten Wilmink (Teil seines Bachelor-Examens) begann auf der Van Straten-Orgel (Kopie Blockwerk-Orgel 1479) und der Utopa-Barockorgel (mechanische Trakturen), dann ging es weiter am digitalen Spieltisch, mit welchem sich die Sauer- und die Barockorgel gleichzeitig steuern lassen. Stehende Ovationen des vollen Saales wurden von den Prüfern mit Bestnoten gekrönt.


Am Freitag Morgen begann Christoph Bossert mit einem hoch interessanten Bericht über die Ideen, Visionen und Träume bei der Realisierung „seines“ Instruments in Würzburg verbunden mit Überlegungen zu Registern und Registrierungen auf historischen Orgeln. Phillip Kloeckner möchte die große Skinner Orgel im Chicago Temple aufrüsten und Michael Veltman berichtete Aktuelles von einer der ersten HyO (Kunststation St. Peter Köln). Kimberly Marshall, welche an diesem Tag auch das abendliche Konzert, ganz ohne hyper an der Vater/Müller Orgel in der Oude Kerk, spielte, lud uns auf eine geradezu philosophische Reise durch antike Malereien und Texte von Kafka oder David Whyte ein. Annie Bloch nutzte für ihre Improvisation die an Cavaillé-Coll angelehnte Verschueren Orgel. Adrian Foster wiederum bot die ganze Bandbreite durch die Verwendung von moderner Elektronik (Mikrofone in den Orgeln) und Echtzeitbearbeitung der Klänge bis hin zu direkten Klangveränderungen an einzelnen Pfeifen. Das Duo Gammut Inc. zeigte neben selbstgebauten Musikmaschinen komplett computergesteuerte Kompositionen für HyO verschiedener Größen. Annie Garlid gab Einblicke in die Überschneidungen von experimenteller, klassisch zeitgenössischer und populärer Musik, während Maxime Denuc den Saal mit den Orgeln (über Laptop) in eine Techno-Disco verwandelte, leider traute sich niemand zu tanzen, der Applaus hingegen war gewaltig.

Den letzten (Sams)Tag eröffnete Jürgen Scriba mit der Frage „was passiert wenn die Technik veraltet ist oder ausfällt“ und ob technisch aufwendigere Konstruktionen mehr musikalische Möglichkeiten bieten (PorportionalVentile). Ein runder Tisch von Orgelbauern (no innen) warf noch einen ganz anderen Blick auf den aktuellen Orgelbau, wie sich eine Pfeifenorgel gegenüber Musik aus Lautsprechern behaupten kann und ob nicht doch die Organistys oft der bremsende Faktor bei Innovationen sind. (mein Lieblingsthema: schlechtes Spieltischdesign). Im Anschluss präsentierte Carles Viarnés Ausschnitte aus seinem neuen Album Hyper-O wobei er mobile Orgelmodule (von Albert Blankavort), Digitalpiano sowie elektronische Komponenten etc nutzte.
Hans-Ola Ericssohn fasste viele Ideen und Diskussionen abschließend zusammen und erzählte über seinen musikalischen Werdegang wobei er einmal mehr eindrücklich bewies, dass es keinerlei Powerpoint-Praesentation oder ähnlichem bedarf um einen ganzen Saal gebannt zu fesseln - ihm hätte ich gerne noch länger zugehört, was definitiv nicht bei allen (wahrscheinlich nicht einmal bei den meisten "Reden" der Fall war ;-)

Zum Abschlusskonzert wurden die beiden Orgeln in Amsterdam per Internet mit dem Instrument der Pacific Spirit United Church in Vancouver zu einer „Global HyperOrgel“ verbunden, die Anwesenden an beiden Orten konnten die jeweils andere Orgel über Lautsprecher hören, von „live gespielt“ bis „komplett PC gesteuert“ war alles dabei.

Mein persönlicher Eindruck: So müssen sich die Menschen gefühlt haben welche das erste mal bewegte Bilder (Kino) gesehen haben – das lässt sich nicht beschreiben – nur erleben.

Allein dieses Konzert wäre (mbMn) den weiten Weg nach Amsterdam wert gewesen (die Kosten sowieso)
und ich kann endlich einmal sagen:
- ich war live dabei.


pS: Herzlichen Dank an Karl-Bernhardin Kropf für die VideoLinks - die habe ich gesucht.

* entgendern nach Phettberg – ich meine aus tiefstem Herzen immer alle Menschen

"Organistys"??

alla_marcia, Mittwoch, 05. Juli 2023, 17:16 (vor 1163 Tagen) @ elias.orgel

* entgendern nach Phettberg – ich meine aus tiefstem Herzen immer alle Menschen

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Danke für Deinen Bericht - auch ich meine aus tiefsten Herzen immer alle Menschen mit. Daher verstehe ich nicht, warum man das generische Maskulinum, das der deutschen Sprache nun schon seit ewigen Zeiten innewohnt und auch immer alle Menschen "mitgemeint" hat, ersetzen muss durch abstruse grammatische Neukonstruktionen à la "Organistys" oder "Schülys". Das verleiht Deinem Bericht eine ungewollt satirische Note - und liest sich, mit Verlaub, einfach nur bescheuert.

Hast Du das so intendiert?

PS: Es ist nicht die Sprache, die im Zweifelsfall diskriminiert - es ist jeder Mensch selbst, im Gebrauch einer jeden Sprache. Du kannst jede Sprache krass verändern und durchgendern, bis der Arzt kommt. Die diskriminierenden Gedanken bekommst Du so nicht aus den Köpfen der Menschen heraus.

"Organistys"??

perotin, Mittwoch, 05. Juli 2023, 18:06 (vor 1163 Tagen) @ alla_marcia

Danke für Deinen Bericht - auch ich meine aus tiefsten Herzen immer alle Menschen mit. Daher verstehe ich nicht, warum man das generische Maskulinum, das der deutschen Sprache nun schon seit ewigen Zeiten innewohnt und auch immer alle Menschen "mitgemeint" hat, ersetzen muss durch abstruse grammatische Neukonstruktionen à la "Organistys" oder "Schülys".

Kirchenmusikerin zum Pfarrer: "Im Rückpositiv lässt sich das Gedackt 8' nicht mehr einschalten. Außerdem ist die HW-Mixtur auf einigen Tönen übel verstimmt. Ist es o.k., wenn ich kurzfristig das Orgelbauy anrufe?"

:-)

"Organistys"??

GoswinHeilmann, Mittwoch, 05. Juli 2023, 19:35 (vor 1163 Tagen) @ perotin

Orgelbauy? Wie soll man das überhaupt aussprechen? So in etwa "Orgelbaui"?

"Organistys"??

perotin, Donnerstag, 06. Juli 2023, 22:03 (vor 1162 Tagen) @ GoswinHeilmann

Orgelbauy? Wie soll man das überhaupt aussprechen? So in etwa "Orgelbaui"?

Vermutlich. Aber vielleicht sollte der BDO zu dieser wichtigen Zukunftsfrage einen Ausschuß einrichten.

"Organistys"??

elias.orgel, Donnerstag, 12. Oktober 2023, 01:57 (vor 1065 Tagen) @ GoswinHeilmann

Orgelbauy? Wie soll man das überhaupt aussprechen? So in etwa "Orgelbaui"?

Solltest Du generell Schwierigkeiten mit guter oder "korrekter" Aussprache haben, dann würde ich Dir meinen (ehemaligen) Gesangs- und SprechProf empfehlen.

Falls Du allerdings bereits bei "Konfi" (Kurzform für Konfirmanden) oder "Studis" (Kurzform für Studenten) nicht genau weißt wie Mann das aussprechen sollte - es gibt online (zB Wikipedia) sogar Hörbeispiele...

ansonsten käme ich wahrscheinlich nie auf die Idee Dir vorzuschreiben wie Du sprechen, schreiben oder orgelspielen solltest und würde mich eher selten dazu hinreißen lassen das (egal wie bescheuert es wäre) zu kommentieren ;-)

ich freue mich immer wenn Hedwig was besser weiß !!!

"Organistys"??

Orlos @, Mittwoch, 05. Juli 2023, 20:42 (vor 1163 Tagen) @ alla_marcia

Zur Zeit lese ich dieses Buch (z. B. während eher uninteressanten Predigten) und kann es (bislang) empfehlen.

OT: "Organistys"?? Auch nicht schlechter als...

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Mittwoch, 05. Juli 2023, 21:36 (vor 1163 Tagen) @ Orlos

Zur Zeit lese ich dieses Buch (z. B. während eher uninteressanten Predigten) und kann es (bislang) empfehlen.

Tja. Der Verlagstext sagt: "Ein Muss für alle, die genug vom Gendern haben."

Ist es dann ein "Soll" für die, die sich nur informieren wollen? Oder ist es ein "Kann weg", sobald man die (möglicherweise vorhandene - ich kenn's ja nicht) Ideologie dahinter entdeckt hat?

Ein gefundenes Kubelik-Zitat im Netz (nicht aus dem Buch) gibt Antwort:

«Dabei ist die Auswahl der Gruppen, die vorgeblich vor einer ausgrenzenden, stigmatisierenden Sprache geschützt werden müssen, völlig willkürlich. Sie entspricht genau jener, die im linken Weltbild den Katalog besonders gefährdeter Personen anführen: Frauen, Schwarze, Homosexuelle, Behinderte, Asylanten. Bezeichnenderweise gibt es aber eine Vielzahl anderer Gruppen, die in der Öffentlichkeit mitunter in viel höherem Maße aggressiven, beleidigenden Äußerungen ausgesetzt sind: Unternehmer, Spekulanten, Jäger, Aristokraten, Geistliche, Raucher, Politiker oder Polizisten. Für sie gibt es weder Sprach­empfehlungen noch Gleich­behandlungs­beauftragte. [...]
Die Auswahl der zu schützenden Gruppen ist in der Praxis vom Weltbild der Sprachwächter bestimmt, und diese sind in fast allen Fällen im linken politischen Milieu zu suchen.»

Da bleibe ich lieber linksgrünversifft, bevor ich ein Bedürfnis nach dem Gleichstellungsbeauftragten für den Unternehmer an sich entwickle.
Wurden die skandinavischen Sprachen oder Englisch auch durch linke Gruppen ihrer Zwei- bzw. Dreigeschlechtlichkeit beraubt?

EDIT: Das wird der neue Aufmacher im AHS-Blog! :D

OT: "Organistys"?? Auch nicht schlechter als...

jens79, Donnerstag, 06. Juli 2023, 15:54 (vor 1162 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Zur Zeit lese ich dieses Buch (z. B. während eher uninteressanten Predigten) und kann es (bislang) empfehlen.


Tja. Der Verlagstext sagt: "Ein Muss für alle, die genug vom Gendern haben."

Ist es dann ein "Soll" für die, die sich nur informieren wollen? Oder ist es ein "Kann weg", sobald man die (möglicherweise vorhandene - ich kenn's ja nicht) Ideologie dahinter entdeckt hat?

Ein gefundenes Kubelik-Zitat im Netz (nicht aus dem Buch) gibt Antwort:

«Dabei ist die Auswahl der Gruppen, die vorgeblich vor einer ausgrenzenden, stigmatisierenden Sprache geschützt werden müssen, völlig willkürlich. Sie entspricht genau jener, die im linken Weltbild den Katalog besonders gefährdeter Personen anführen: Frauen, Schwarze, Homosexuelle, Behinderte, Asylanten. Bezeichnenderweise gibt es aber eine Vielzahl anderer Gruppen, die in der Öffentlichkeit mitunter in viel höherem Maße aggressiven, beleidigenden Äußerungen ausgesetzt sind: Unternehmer, Spekulanten, Jäger, Aristokraten, Geistliche, Raucher, Politiker oder Polizisten. Für sie gibt es weder Sprach­empfehlungen noch Gleich­behandlungs­beauftragte. [...]
Die Auswahl der zu schützenden Gruppen ist in der Praxis vom Weltbild der Sprachwächter bestimmt, und diese sind in fast allen Fällen im linken politischen Milieu zu suchen.»

Da bleibe ich lieber linksgrünversifft, bevor ich ein Bedürfnis nach dem Gleichstellungsbeauftragten für den Unternehmer an sich entwickle.

Kubelik ist ja auch im Umfeld der "Demo für alle" aufgetreten.
Auch wenn man dem Gendern kritisch gegenübersteht, wie ich übrigens auch, sollte man sich nicht auf solch angebräunelte Gestalten berufen.
Vielleicht wäre es doch besser, den Predigten zuzuhören.

Orgelpark Symposium 2023

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Mittwoch, 05. Juli 2023, 21:50 (vor 1163 Tagen) @ elias.orgel

Danke für die Berichte über das, was (noch) nicht online nachzuverfolgen ist oder wofür ich zu faul war. ;-)

Gibt es irgendwo Infos zu den Blancafort-Modulen? Da war ich wiederum erfolglos und vermutete, dass das Projekt supergeheim ist und dort erst gelüftet wird?

Für die Skeptiker:
Hört man noch etwas von der Voigt-Orgel mit Echtzeit-Nachtemperierung (Adaptive Temperierung)? Oder von den beliebig zuweisbaren Bauformen-Laden der Ettlinger Orgel von Matz & Luge?
(Achtung, ich sage nicht, dass dort vor Ort nicht gute Musik gemacht wird)
Das waren/sind Technologien, von denen man sich vielleicht auch viel mehr erwartet hat, als dann eingetreten ist. Vielleicht mag es an den Ausführenden liegen, oder die Orte sind zu abgelegen oder.... es ist halt dioch nicht so sehr der Bringer gewesen.

Die Hyper-Orgel-Geschichte hat schon auch Hype, also Mode, der sicher auch bald diue Luft ausgehen wird. Aber die Beteiligten sind nicht irgendwer, und es sind auch nicht nur zwei oder drei. Natürlich kann man in solchen Netzwerken neu glänzen, sich neu ins Gespräch bringen mit dem, was man schon immer macht. Da würde ich z. B. Bossert innerhalb des Netzwerks tendenziell verorten. Andere entdecken erst Neues und finden Gleichgesinnte und inspirieren einander. Das passiert vor allem im Orgelpark. Und dass die Orgel zum Spielen gerbracht wird, nicht nur anhand vorgefertigter Befehle, sondern in Echtzeit durch Empfindungen eines Musikers, der eigentlich eher etwas anders spielt, das ist ein Gewinn. Denn es sieht ja nicht so aus, dass sich die Orgelkultur ausschließlich aus eigener Kraft in ihrem Stande halten kann. Daher ist meine Wertschätzung für das Symposium und seine Teilnehmer mehr als nur höfliche Wertschätzung einer Minderheit. Mir fehlt charakterlich die Energie für Durchbrüche, aber ich genieße (und halte für richtig) Vieles von dem, was da kommt und schon passiert. Heiße Luft ist natürlich auch dabei, und die zu benennen, ist wichtig, und ebenfalls in größerer Gemeinschaft besser zu leisten.

Und zum anderen:
"ys" sah ich zum ersten Mal, nun ja. Ich bevorzuge die Doppelpunktlösung. Wie man im Text sieht, lasse ich das auch mal weg.

Orgelpark Symposium 2023 - Letztes Video online

elias.orgel, Dienstag, 31. Oktober 2023, 11:49 (vor 1045 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Orgelpark Videos

mittlerweile ist auch ein Video vom letzten Tag des Symposiums (Sa vormittag) online

Symposium 2023 DAY3 Sat June 10th

falls es noch jemanden interessiert...

Orgelpark Symposium 2023 - Samstag, Jürgen Scriba

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Dienstag, 31. Oktober 2023, 21:35 (vor 1045 Tagen) @ elias.orgel

Orgelpark Videos

mittlerweile ist auch ein Video vom letzten Tag des Symposiums (Sa vormittag) online

Symposium 2023 DAY3 Sat June 10th

falls es noch jemanden interessiert...


Vielen Dank noch mal für die Erinnerung - ich hatte es schon aus dem Blick verloren.
Jürgen Scribas Referat brachte dann doch mehr als die Bestätigung der Vermutung, dass er vor allem über sein espressivo-System sprechen würde.
Zu meinen persönlichen Entdeckungen gehörten zunächst Grafiken und Erkenntnisse aus einer im ISO-Journal 56/2017 erschienen Untersuchung über den Zusammenhang von Tastenweg und Ventilöffnung/Tonentwicklung - mit dem Ergebnis, dass die Proportionalität der Traktur überbewertet wird, gerade bei großen Orgeln. (Da hatten wir ja ohnehin schon auf mechanischen Instrumenten meist das Gefühl, dass wir keine wirkliche Kontrolle mehr haben, weil Torsion u. a. die Feinheit der Bewegung aufzehrte. Ausnahmen mögen mit hoher Spannung versehene Trakturen sein, wie Grenzing sie baut.). So mahnt Scriba dazu, die Anforderung bzw. den Bedarf von Proportionalantrieben gut zu prüfen. Nicht überraschend kommt er zu dem Ergebnis, dass seine Technologien attraktive Alternativen darstellen. Auf jeden Fall kostet - seiner Aussage nach - ein Espressivo-System nicht mehr las eine konventionelle elektrische Traktursteuerung, bringt aber noch einige Features mehr. Proportionalsystme langen hingegen mit den zehnfachen Kosten zu.

By the way nannte er dann die Firma, die die Schrittmotoren für Hamburg-Nikolai (KLais-Orgel) herstellte, nämlich Termisound.

Darüber hinaus warb er leidenschaftlich anhand des von ihm miterlebten Kollapses von Laukhuff zur Standardisierung von Steuervorgängen. Und hier kam er mit einer für mich persönlich sehr wichtigen Info, die mir vor einem Jahr Benedikt Aufterbeck (Sinua) bei einem kurzen Gespräch am Rand des AGGREGATE-Festivals nur andeuten konnte: Erstens überhaupt eine gemeinsame Arbeit von Scriba und Sinua, jedenfalls in Hinblick auf die Standardisierung von Schnittstellen (und in einer Art und Weise, die es erlaubt, Systeme auch zu warten, umzubauen etc., wenn die Entwickler, warum auch immer, nicht mehr zur Verfügung stehen). Auch das Einbinden von MIDI in die leistungsfähigere Sprache OSC gehörte dazu, was gerade für große Orgeln mit Einzeltonsteuerung von Interesse ist. Ein Teilnehmer fragte nach der Einbindung von After touch oder MPE (MIDI Polyphonic Expression). Scriba antwortete, dass digitalseitig diese Kombinationen im System möglich wären, aber orgelseitig (was sollte ein Ventil infolge von After touch Befehlen tun, wie müsste es gbaut sein?) gegenwärtig (noch) nicht gefragt ist, weshalb er hier noch keinen eigenen Fokus setzt.
Nun, da würde ich spontan antworten, dass große Orgeln selbst bei rein ein-aus-schaltenden Magneten für After touch sehr geeignet wären, sei es nur die wörtliche Information von Druck auf den Tastenboden oder die proportionale Umsetzung des Tastentiefgangs - beides gar nicht einmal in eine proportionale Öffnung EINES Ventils, sondern in eine stufenweise Zu- und Abschaltung weiterer Ton- bzw. Trakturmagnete, so wie Akzent- oder Sforzato-Koppeln oder der eletromechanische Second Touch, nur feinstufiger. Das aber nur am Rande.

Ergänzt wurde der Vortrag durch einen launigen Exkurs in die Betriebswirtschaft - sicher vor allem für anwesende Orgelbauer gedacht - der ebenfalls mit einbigen Vorurteilen oder Wünschen aufräumte.

Hans Fidom erwähnte, dass nächstes Jahr Franz Danksagmüller angesagt ist, und sein Thema wird gerade das Bedürfnis nach MPE usw. im Orgelbau sein. (Nun, er nutzt diese Fähigkeiten schon länger auf rein elektronischer Klanglichkeit mit seinem Hakan Continuum und dem Kyma System.) Das wäre dann eine spannende Antithese zu dem von Scriba festgestellten Noch-nicht-Bedarf an solchen Techniken.

So, das war mal wieder aus der Nischennische in der Nische. Doch, doch, ich begeistere mich auch weiterhin für Tunder, Weckmann, Bach, Duruflé, beispielsweise.
Der Vortrag dauerte eine Stunde

Orgelpark Symposium 2023 Day 3: IOOF, OB-Podium, FutureStops

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Mittwoch, 01. November 2023, 13:11 (vor 1044 Tagen) @ elias.orgel
bearbeitet von Karl-Bernhardin Kropf, Mittwoch, 01. November 2023, 16:03

Orgelpark Videos

mittlerweile ist auch ein Video vom letzten Tag des Symposiums (Sa vormittag) online

Symposium 2023 DAY3 Sat June 10th

falls es noch jemanden interessiert...

Als Einsprunghilfe für Vielleicht-doch-Interessierte:

Nach Scribas Vortrag ist ab 01:11:00 eine Vertreterin des International Online Organ Festival zu hören. Interessant, wie es in Corona dazu kam - es sind ja tolle Videos (+100) entstanden, wir sprachen hier auch schon darüber. Da ein Festival nicht ewig laufen kann, soll das Portal und seine 13.000 Follower (über eine Million Abrufe) sich wandeln, in eine Art Forum usw. Anekdote: An dieser Stelle brachte der anwesende Christoph Bossert wieder sein Plädoyer dafür, dass die (Orgel-)Welt im Dorfe und somit auch an der Dorforgel begänne. Das wurde aber humorig aufgegriffen.

Ab 01:37:00 wird es interessant - das Orgelbauer-Forum.
Hans Elbertse (Elbertse), Adjan Smitsman (Van Vulpen), Erik Winkel (Flentrop), Reiner Schuhenn (Rieger), Albert Blancafort (Blancafort), Claudius May-Woehl (Woehl) stellen sich Fragen von Hans-Ola Ericsson danach, was ihnen wichtig ist, wonach sie in ihren Instrumenten suchen oder suchen wollen würden. Man erfährt Interessantes, auch (z. B. von Schuhenn), dass Kunden oft zurückhaltend gegenüber Vorschlägen für Neuerungen oder Abweichungen von Schemata sind, abgesehen davon (man kennt das), dass auf Kunden- und Betreuerseite oft auch Sachverstand fehlt.

Bei 02:34:00 geht es weiter mit einer Vorführung von zwei Mini-Modulorgeln aus der Blancafort-Werkstatt (Arbeit eines Mitarbeiters mit Gebrauchtmaterial). Ein spanischer Musiker (Carles Viarnès) stellt sie im Techno-Zusammenhang musikalisch vor. Was die beiden je eine Reihe umfassenden Kistchen leisten können, ist schon interessant. Insgesmat aber, musikalisch bedingt, etwas zu lang geraten (Bossert ging nach kurzer Zeit schon mal aus dem Raum.... :D), für mich eher ein Exkurs in die Orgel-Techno-Dance-Szene. Allerdings sind da die Sachen von Maxim Denuc (der ist im Netz auf der "Gulliver"-Orgel oder auch St. Antonius Düsseldorf zu hören) sind da schon interessanter.

Ab 03:33:30 gibt es Blake Hargreave, einen als Podcaster, Veranstalter u. v. m. aktiven Menschen aus Kanada. Er hat das Portal bzw. die Podcast-Reihe FutureStops gegründet. Die Podcasts können aktuell nicht fortgesetzt werden, aber da ist einiges zusammen gekommen. Bemerkenswert sind die Erfahrungen aus einem Orgelfestival mit nahezu ausschließlich neuer Musik, dessen Marketing sich völlig abseits üblicher Pulikumssschichten ereignete und sehr hohes Interesse - auch daran, auch künftig Orgelmusik hören zu wollen - nachgewiesen werden konnte. Seine Einschätzungen zur Publikumsgewinnung (in der Diskussion) sind schon interessant.

EDIT: Hier kann man Aussagen von Hargreave nachlesen.

So weit erst mal.

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