Alles offen in Rostock

Friedrich @, Mittwoch, 13. Januar 2021, 17:09 (vor 2069 Tagen) @ kjz1

Ein Kommissionsmitglied wäre da relativ radikal und spricht vom Gehäuse nur mehr von einem "Vorhang".


Das wäre natürlich auch ein (radikaler) Ansatz. Der Prospekt (evtl. sogar nur teilweise klingend) quasi nur als 'Verblendung' und dahinter dann (auf einem Stahlgerüst?) eine neu konzipierte Orgel unter Mitverwendung noch nutzbarer Teile der bisherigen Orgel.

So ist mein Vorschlag auch gedacht. Klar kann auf dem heutigen Tragwerk so etwas eher nicht realisiert werden. Auch eine halbe Diskantlade mit 17 Tönen braucht ihre Infrastruktur. Der ganze Bereich zwischen Scheinbalkon und Gewölbe müsste dazu umgestaltet werden. Ich habe, wie gesagt, versucht, von der Akustik her zu denken.

Klar dürfte sein, dass das Hauptwerk nicht bleiben kann, wo es heute steht. Karl-Bernhardins Portativexkursion zeigt deutlich, dass ausgerechnet dort das akustisch schwärzeste Loch ist. Sobald man das entscheidet und dazu nimmt, dass man die akustisch besten Zonen möglichst nutzen will, kommt das ganze Innere in Bewegung wie brockigstes Treibeis.

Viele Grüße
Friedrich


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