Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Flûte harmonique, Sonntag, 19. Oktober 2014, 14:35 (vor 4403 Tagen)
Christoph Frommen hat ein interessantes Video von den Vorbereitungen zur Einspielung der 6. Symphonie von Louis Vierne (die Stephen Tharp vergangene Woche in Saint-Sulpice in Paris für Aeolus aufgenommen hat) auf YouTube veröffentlicht, aus der Perspektive des Tonmeisters...
Grüße,
Martin
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
hintersatz, Sonntag, 19. Oktober 2014, 20:40 (vor 4403 Tagen) @ Flûte harmonique
..das ist ja wohl mal Werbung: informativ und super spannend!
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
hardy
, Sonntag, 19. Oktober 2014, 21:10 (vor 4403 Tagen) @ hintersatz
... sehr spannend,toll gemacht, eigentlich hätte man sich da ja schon fast anseilen müssen...
Ohne dass ich da etwas kritisieren will, aber ist es bei diesen nicht ganz ungefährlichen Aktionen nötig, daß die Orgel in gleicher räumlicher Höhe aufgenommen werden muss? Sicherlich klingt sie dort am "originalsten". Aber sie klingt dort sicher anders als für den Hörer unten. Das ist wohl eine generelle Frage, wie ein Instrument bei einer Aufnahme klingen soll.
Bei einer Führung in der Kirche vor etlichen Jahren wurde gesagt, wo nach Marcel Duprés Meinung der akustisch beste Platz wäre, etwa vorne links im Mittelschiff.
Gruß
Hardy
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Florian-L
, Montag, 20. Oktober 2014, 08:27 (vor 4403 Tagen) @ hardy
Ohne dass ich da etwas kritisieren will, aber ist es bei diesen nicht ganz ungefährlichen Aktionen nötig, daß die Orgel in gleicher räumlicher Höhe aufgenommen werden muss? Sicherlich klingt sie dort am "originalsten". Aber sie klingt dort sicher anders als für den Hörer unten.
Ja, das Hörbeispiel im Abspann klingt äußerst plastisch und sehr beeindruckend. Ich hätte die Orgel ohne weitere Information nicht erkannt.
Gruß, Florian
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Florian-L
, Dienstag, 21. Oktober 2014, 08:39 (vor 4402 Tagen) @ Florian-L
bearbeitet von Florian-L, Dienstag, 21. Oktober 2014, 08:59
Kommt es nur mir so vor, oder hört man im Schlussakkord tatsächlich ein Subsubkontra H?
Oder gibt es einen "Effets d'Orage"-Tritt in St-Sulpice, der diesen Eindruck verursachen könnte?
Gruß, Florian
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
untersatz32, Dienstag, 21. Oktober 2014, 14:23 (vor 4401 Tagen) @ Florian-L
Huch, tatsächlich: irgendetwas in der Art scheint es zu sein... Klingt Klasse: evtl. kann man nicht benötigte Noten (Tiefes C ???) auf Contra-H umstimmen...?
Gruss Thomas
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Friedrich
, Dienstag, 21. Oktober 2014, 15:43 (vor 4401 Tagen) @ untersatz32
Huch, tatsächlich: irgendetwas in der Art scheint es zu sein... Klingt Klasse: evtl. kann man nicht benötigte Noten (Tiefes C ???) auf Contra-H umstimmen...?
Ich habe das so (mit 64’-H) schon mal gehört, und zwar auf der Motette-CD mit Guggenmos in Sydney, wo es ja einen realen 64’ gibt.
Mit gefällt das nicht so. Klar, es ist ein hübscher Überraschungseffekt. Aber Vierne hat das Stück in h/H geschrieben, und damit war ihm von vornherein klar, dass der Schlussakkord nie donnern wird. Dafür braust er aus dem Finalschluss heraus, und das funktioniert in meinen Ohren besser als das Gedonner. Dieser Schluss, ohne Tempobeugung durchgehalten, braucht am Ende das Kontra-H musikalisch einfach nicht. Das ist schiere Freude, der Zieleinlauf eines Marathonläufers. Den steckt man doch nicht in schwere Stiefel dafür.
Fazit: Lasst doch die Contrebombarde in Ruhe. Diesen Kohl macht man einfach nicht fett.
Viele Grüße
Friedrich
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Flûte harmonique, Dienstag, 21. Oktober 2014, 16:19 (vor 4401 Tagen) @ Friedrich
bearbeitet von Flûte harmonique, Dienstag, 21. Oktober 2014, 16:35
Huch, tatsächlich: irgendetwas in der Art scheint es zu sein... Klingt Klasse: evtl. kann man nicht benötigte Noten (Tiefes C ???) auf Contra-H umstimmen...?
Ich habe das so (mit 64’-H) schon mal gehört, und zwar auf der Motette-CD mit Guggenmos in Sydney, wo es ja einen realen 64’ gibt.Mit gefällt das nicht so. Klar, es ist ein hübscher Überraschungseffekt. Aber Vierne hat das Stück in h/H geschrieben, und damit war ihm von vornherein klar, dass der Schlussakkord nie donnern wird. Dafür braust er aus dem Finalschluss heraus, und das funktioniert in meinen Ohren besser als das Gedonner. Dieser Schluss, ohne Tempobeugung durchgehalten, braucht am Ende das Kontra-H musikalisch einfach nicht. Das ist schiere Freude, der Zieleinlauf eines Marathonläufers. Den steckt man doch nicht in schwere Stiefel dafür.
Fazit: Lasst doch die Contrebombarde in Ruhe. Diesen Kohl macht man einfach nicht fett.
Viele Grüße
Friedrich
Agreed! Denselben Effekt haben wir auch im Final der 5. Vierne-Symphonie. Das Kontra-A einer umgestimmten Bombarde 32' würde ich dort zum Schluss nicht hören wollen, weil es ihm einen viel zu schweren Klang geben würde. Der Jubel, der sich im Final von Opus 47 allmählich entfaltet, ist meiner Meinung nach ungleich größer (weil subtiler und weniger vordergründig) als in Viernes Sechster. Man bedenke, was für eine Tristan-Spannung und -Atmosphäre in den vorangegangenen vier Sätzen aufgebaut wurde, die sich auf den letzten drei Seiten und schließlich ungebremst und mit voller Wucht in den drei Schlussakkorden entlädt. Das ist einzigartig in Viernes Schaffen.
Grüße,
Martin
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Florian-L
, Mittwoch, 22. Oktober 2014, 10:05 (vor 4401 Tagen) @ Flûte harmonique
Agreed! Denselben Effekt haben wir auch im Final der 5. Vierne-Symphonie. Das Kontra-A einer umgestimmten Bombarde 32' würde ich dort zum Schluss nicht hören wollen, weil es ihm einen viel zu schweren Klang geben würde.
Zumal sich durch die Quinte A-e° im Pedal bei Verwendung von 16'-Registern ohnehin ein 32'-Effekt ergibt.
Gruß, Florian
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Friedrich
, Mittwoch, 22. Oktober 2014, 10:28 (vor 4401 Tagen) @ Florian-L
Agreed! Denselben Effekt haben wir auch im Final der 5. Vierne-Symphonie. Das Kontra-A einer umgestimmten Bombarde 32' würde ich dort zum Schluss nicht hören wollen, weil es ihm einen viel zu schweren Klang geben würde.
Zumal sich durch die Quinte A-e° im Pedal bei Verwendung von 16'-Registern ohnehin ein 32'-Effekt ergibt.
… oder eben nicht. Es sind zwei Töne, und sie klingen auch als solchen, wenn auch etwas gewichtiger als eine Oktave, weil sich so etwas ähnliches wie ein Differenztoneffekt ergibt. Wenn beide Töne aber voll registriert sind, wird alles lauter, aber dieser Effekt wird verwischt, anders als etwa bei der 12’-Bombarde in Orléans, von der wir es vor ein paar Wochen mal hatten.
Als Orgelfreunde und -spieler müssen wir besonders sensibel sein für das Klanggespür der Komponisten, wie es sich in ihren Partituren ausdrückt, sowohl in den Registrierangaben (soweit vorhanden) als auch im Tonsatz. Um auf das Finale der Sechsten Vierne zurückzukommen: Die Sixte ajoutée im Schlussakkord sagt viel mehr über die Musik als ein eventuelles Kontra-H im 32’-Register. Die muss man hören, nicht den Potenzfurz da unten, der nicht mehr sagt als »Ich kann es, also mache ich es«.
Viele Grüße
Friedrich
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Karsten
, Dienstag, 21. Oktober 2014, 18:06 (vor 4401 Tagen) @ untersatz32
Huch, tatsächlich: irgendetwas in der Art scheint es zu sein... Klingt Klasse: evtl. kann man nicht benötigte Noten (Tiefes C ???) auf Contra-H umstimmen...?
Ich weiß nicht ob es den Aufwand lohnt, alle Cs (die Manuale sind ja im Tutti angekoppelt) umzustimmen. Aber ein Tontechniker hat da heutzutage ja noch andere Möglichkeiten...
Gruß
Karsten
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
tombecher
, Saarbrücken, Dienstag, 21. Oktober 2014, 18:37 (vor 4401 Tagen) @ Karsten
Ich weiß nicht ob es den Aufwand lohnt, alle Cs (die Manuale sind ja im Tutti angekoppelt) umzustimmen. Aber ein Tontechniker hat da heutzutage ja noch andere Möglichkeiten...
Gruß
Karsten
hä???
;-)
Gruß, Thomas
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Friedrich
, Dienstag, 21. Oktober 2014, 18:40 (vor 4401 Tagen) @ Karsten
Huch, tatsächlich: irgendetwas in der Art scheint es zu sein... Klingt Klasse: evtl. kann man nicht benötigte Noten (Tiefes C ???) auf Contra-H umstimmen...?
Ich weiß nicht ob es den Aufwand lohnt, alle Cs (die Manuale sind ja im Tutti angekoppelt) umzustimmen. Aber ein Tontechniker hat da heutzutage ja noch andere Möglichkeiten...
Huch! Da fehlt mir jetzt ein bisschen die Fantasie. Schluss in C spielen und beim Schlussschnitt runterrechnen? Dasselbe nur mit dem 32’-C, das dann aber nicht gespielt worden wäre, sondern als Solo-Sample dazukäme?
Aber Du hast recht, mit »Tirasses GPR« müsste man an alle Cs ran, und das sind eine ganze Menge bei dieser Orgel. Andererseits: Mit Octaves graves Grand Chœur (und den sich daraus ergebenden Koppelketten) ließen sich doch die entsprechenden Töne alle mitgreifen bei dem Schlussakkord, sodass man die Tirasse I getrost durch den kleinen Finger links ersetzen könnte.
Viele Grüße
Friedrich
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
otto krämer, Dienstag, 21. Oktober 2014, 18:43 (vor 4401 Tagen) @ Friedrich
...wenn man die Quinte drüber (fis') mitspielt, ergibt sich der gehörte Effekt auch.
Französische Intonation vorausgesetzt, rumpelt die Unterokatave mit.
So einfach ist das . . Stephen weiß das auch ;-)
Gruß!
Otto
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Friedrich
, Dienstag, 21. Oktober 2014, 19:41 (vor 4401 Tagen) @ otto krämer
...wenn man die Quinte drüber (fis') mitspielt, ergibt sich der gehörte Effekt auch.
Französische Intonation vorausgesetzt, rumpelt die Unteroktave mit.
So einfach ist das . . Stephen weiß das auch ;-)
Könnte sein … Aber das hieße nun einmal, etwas zu spielen, was nicht dasteht. Vielleicht bin ich zu deutsch oder zu sehr Musikwissenschaftler und hechele der Illusion der Werktreue zu eifrig hinterher, aber wenn ich (in einem anderen Universum) die Sechste spielen könnte und eine Aufnahme mit einem eins-A Tontechniker wie Frommen machte, würde ich sie mir nicht kaputtmachen, indem ich eine Note spiele, die dort nicht steht – und das auch noch ganz am Schluss.
Nää, ihr seht, ich werde mit diesem Pseudo-Ravalement-Schluss nicht glücklich.
Viele Grüße
Friedrich
P. S.
Kann natürlich sein, dass Frommen und Tharp diese Version für den Film reserviert haben und wir es auf der CD ganz fein und korrekt hören. Kann ich mir sehr gut vorstellen.
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
stein
, Dienstag, 21. Oktober 2014, 21:53 (vor 4401 Tagen) @ Friedrich
Kann natürlich sein, dass Frommen und Tharp diese Version für den Film reserviert haben und wir es auf der CD ganz fein und korrekt hören. Kann ich mir sehr gut vorstellen.
Ich habe ihn noch nicht gefragt, aber da bin ich mir sicher.
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
JSBach
, Dienstag, 21. Oktober 2014, 22:56 (vor 4401 Tagen) @ stein
könntest du ihn denn fragen, da du ihn zu kennen scheinst? :)
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Karsten
, Dienstag, 21. Oktober 2014, 23:35 (vor 4401 Tagen) @ JSBach
könntest du ihn denn fragen, da du ihn zu kennen scheinst? :)
Erfreut euch doch einfach an den überdurchschnittlichen Orgelaufnahmen aus dem Hause Aeolus :)
Ob Herr Frommen seine "Betriebsgeheimnisse" verraten würde (oder ob wir die wissen wollen)?
;)
Gruß
Karsten
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
kjz1, Dienstag, 21. Oktober 2014, 19:32 (vor 4401 Tagen) @ Friedrich
Schluss in C spielen und beim Schlussschnitt runterrechnen? Dasselbe nur mit dem 32’-C, das dann aber nicht gespielt worden wäre, sondern als Solo-Sample dazukäme?
So könnte es möglich sein (C im Pedal als separates Sample, runterrechnen und zusammenmischen); aber die Tontechniker hier sollten wissen, ob so etwas möglich wäre. Ansonsten: einfach mal Herrn Frommen fragen...
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Florian-L
, Donnerstag, 23. Oktober 2014, 13:08 (vor 4399 Tagen) @ kjz1
So könnte es möglich sein (C im Pedal als separates Sample, runterrechnen und zusammenmischen); aber die Tontechniker hier sollten wissen, ob so etwas möglich wäre. Ansonsten: einfach mal Herrn Frommen fragen...
Hier seine Antwort:
..."gut hingehört! Das ist ein kleiner Spaß, den ich mir erlaubt habe, um auszuprobieren, was technisch möglich ist. Natürlich hat die Orgel keinen 64' aber wir haben das tiefe C separat aufgenommen und es dann einen Halbton tiefer gepitcht, um es dann unter den Schlußakkord zu mischen. Klingt phänomenal. Nur wird das nicht so auf die CD kommen, sonst erhalte ich in Zukunft sicherlich Hausverbot in Saint-Sulpice..."
Gruß, Florian
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Friedrich
, Donnerstag, 23. Oktober 2014, 13:25 (vor 4399 Tagen) @ Florian-L
So könnte es möglich sein (C im Pedal als separates Sample, runterrechnen und zusammenmischen); aber die Tontechniker hier sollten wissen, ob so etwas möglich wäre. Ansonsten: einfach mal Herrn Frommen fragen...
Hier seine Antwort:..."gut hingehört! Das ist ein kleiner Spaß, den ich mir erlaubt habe, um auszuprobieren, was technisch möglich ist. Natürlich hat die Orgel keinen 64' aber wir haben das tiefe C separat aufgenommen und es dann einen Halbton tiefer gepitcht, um es dann unter den Schlußakkord zu mischen. Klingt phänomenal. Nur wird das nicht so auf die CD kommen, sonst erhalte ich in Zukunft sicherlich Hausverbot in Saint-Sulpice..."
Haha.
Und wääääär hat’s beides geraten?
:-P
Orgelklang, mit seiner verlässlichen Periodizität, lässt sich in Aufnahmen übrigens super runter- oder raufziehen. Es dauert eine ganze Weile, bis die Charakteristik sich so stark ändert, dass man es bemerkt. Ich hatte mal ein altes Tonbandgerät (eher ein vorsintflutliches Diktiermonster), da konnte ich so einiges ausprobieren.
Viele Grüße
Friedrich
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
otto krämer, Donnerstag, 23. Oktober 2014, 18:05 (vor 4399 Tagen) @ Friedrich
...Glückwunsch, Friedrich...lag ich doch daneben.
Davon geht die Welt nicht unter...
;-)
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
untersatz32, Donnerstag, 23. Oktober 2014, 13:26 (vor 4399 Tagen) @ Florian-L
Haha! Super! Aber Klasse Gag!!!
Ich will auch ein Sample von St Sulpice ;-) ;-) ;-)
Thomas
PS: Danke fürs Nachforschen!
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Florian-L
, Mittwoch, 22. Oktober 2014, 08:48 (vor 4401 Tagen) @ Friedrich
Huch! Da fehlt mir jetzt ein bisschen die Fantasie. Schluss in C spielen und beim Schlussschnitt runterrechnen? Dasselbe nur mit dem 32’-C, das dann aber nicht gespielt worden wäre, sondern als Solo-Sample dazukäme?
Oder vielleicht doch "nur" den "Effets d'Orage"-Tritt benutzen, so es diesen in St-Sulpice wirklich gibt. Jedenfalls erwähnt ihn David Bridgeman-Sutton in diesem Beitrag im letzten Absatz, der sich auf die dritte Abbildung bezieht.
Gruß, Florian
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
Karsten
, Mittwoch, 22. Oktober 2014, 09:03 (vor 4401 Tagen) @ Florian-L
Oder vielleicht doch "nur" den "Effets d'Orage"-Tritt benutzen, so es diesen in St-Sulpice wirklich gibt. Jedenfalls erwähnt ihn David Bridgeman-Sutton in diesem Beitrag im letzten Absatz, der sich auf die dritte Abbildung bezieht.
Den Donner-Tritt gab es in St. Sulpice. Traditionellerweise war das der Tritt ganz links.
Dieser wurde im Laufe der Zeit deaktiviert und an seiner statt die Pedalkoppel zum Schwellwerk ergänzt. Die übrigen beiden Pedalkoppeltritte wurden umgebaut, so dass die Reihenfolge entsprechend der Manuale (GCh, GO, R) wieder gegeben ist.
Gruß
Karsten
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
untersatz32, Mittwoch, 22. Oktober 2014, 09:46 (vor 4401 Tagen) @ Florian-L
Ich weiss nicht. Der betäigt doch - miteinander oder nacheinander - die tiefsten Pedaltöne, so dass es richtig "donnert". Das würde wohl - jedenfalls bei den Orage-Tritten, die ich kenne - eher ein unharmonisches Rumpeln geben, und kein genau abgestimmtes Kontra-H.
Also, sorry, mir gfallts. Muss aber nicht jedem gefallen.
Liebe Grüsse
Thomas
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
stein
, Montag, 20. Oktober 2014, 09:49 (vor 4403 Tagen) @ hardy
Konserve und Realität gehen manchmal weit auseinander.
Die Aufnahmen von Aeolus sind immer etwas ganz besonderes.
Das klingt einfach.
Im Konzert muss man häufig unten Platz nehmen, da die besten Plätze in schwindelnder Höhe nicht zugänglich sind.
Aeolus: 6. Symphonie von Vierne mit Stephen Tharp
kjz1, Montag, 20. Oktober 2014, 10:46 (vor 4403 Tagen) @ stein
Konserve und Realität gehen manchmal weit auseinander.
Allerdings. Manchmal kennt man eine Orgel nur von Aufnahmen und ist dann realiter enttäuscht, weil bei der Aufnahme der Klang zu stark manipuliert wurde.
Die Aufnahmen von Aeolus sind immer etwas ganz besonderes.
Das klingt einfach.
Aeolus gehört da zu den positiven Ausnahmen, vielleicht auch, weil Herr Frommen über sehr viel Erfahrung mit Orgelaufnahmen verfügt.
Im Konzert muss man häufig unten Platz nehmen, da die besten Plätze in schwindelnder Höhe nicht zugänglich sind.
Die NDdP-Orgel soll ja auch am besten auf den Seitenemporen klingen, die aber normalerweise für das Publikum nicht zugänglich sind.