Bornefeld-Orgel zu verkaufen

Wolfgang Gourgé @, Donnerstag, 16. Oktober 2014, 21:38 (vor 4406 Tagen) @ Hausorgler

....mich würde es eher wundern, wenn sie überhaupt einen Käufer findet.

Gruß,
Wolfgang...


Ja das stimmt schon. So wie sie ist, dürfte sie nicht so leicht zu einem guten Preis zu verkaufen sein. Und schon gar nicht bei ebay. Ebay ist da eigentlich Resterampe für alles, was schnell weg muß. Es gibt in dem Segment inzwischen einfach zu viele (und interessantere) Angebote. Wenn ich mit der liebäugeln würde, dann nur mit dem Hintergedanken, sie sehr billig zu erwerben um sie teilweise anders zu bestücken und das bestehen Bleibende wohl auch umintonieren zu lassen.

101 € sind ja schon geboten. Soweit ich weiß, müßte nach den ebay-Grundsätzen der Anbieter selbst dann verkaufen, wenn es bei diesem Betrag bliebe und der Preis also weit unter seinen Erwartungen bleibt.
Also, was schätzen wir? Ich biete 3000 €. Wer bietet mehr? Weniger?

...richtig - wenn kein Mindestgebot festgelegt wird, gilt das Höchstgebot, und wenn es noch so weit unter den Erwartungen liegt. Deshalb gehört es eigentlich zum kleinen Einmaleins, bei einer Ebay-Versteigerung ein Mindestgebot festzulegen.....

3000 Euro würde ich in so ein Ding niemals investieren (ehrlicherweise noch nicht mal 1/10 davon.....). Ich kenne zwei Ott-Kleinorgeln aus den 1930ern, die eine ist diese hier, die andere steht in einer Stader Friedhofskapelle und gehört dort auch hin, weil sie klanglich wie von der Spielart her (Schwerarbeit...) zum Heulen ist, allenfalls für Masochisten zu gebrauchen. Ich denke mal, daß das B.-"Gerät" ähnlich klingen dürfte. Sowas taugt allenfalls als Grabbeigabe für H.B., der in seinen Traktaten vom Orgelpositiv als "Angeld einer neuen Geistordnung" geschwafelt hat. Man kann nur froh sein, daß aus dieser "Geistordnung" nichts geworden ist und heute niemand mehr daran denkt, Orgeln so zu bauen und intonieren, wie ihm das vorschwebte.

Gruß,
Wolfgang


gesamter Thread:

 

powered by my little forum