Mitarbeitersuche
Im letzten Ars Organi-Heft werden auffallend viele Orgelbauer gesucht. Das freut mich sehr - oder ist es so, daß manche Firmen erfolgreich sind und "Nachwuchs" brauchen, andere dafür schließen müssen, wovon man kaum etwas hört?
Gruß Hardy
Mitarbeitersuche
Im letzten Ars Organi-Heft werden auffallend viele Orgelbauer gesucht. Das freut mich sehr - oder ist es so, daß manche Firmen erfolgreich sind und "Nachwuchs" brauchen, andere dafür schließen müssen, wovon man kaum etwas hört?
Gruß Hardy
...es ist auch so, dass es manchmal Gerüchte gibt (obwohl Gerüchte im Orgelbereich ja sonst äußerst selten sind ;-)), bei erstmals renommierten Orgelbaufirmen wäre auftragstechnisch nichts mehr los. Sowas ist für die Firmen natürlich äußerst unerfreulich, zumal es meistens auch stimmt. Wie schaffe ich das Gerücht als Firmenchef nun aus der Welt? Ganz klar, ich schreibe eine fiktive Stellenanzeige in die Ars Organi, weil es da auch jeder Mitbewerber liest. Klingt zwar etwas pessimistisch, aber ich bin mir sicher, dass einige Stellenanzeigen aus diesem Grund aufgegeben wurden.
Grüße
Franz
Mitarbeitersuche
Auf die Idee wäre ich ja nun garnicht gekommen...
Mir fiel auf, daß vor eigen Monaten eine doch namhafte Firma im Fernsehen sagte, es gäbe in Deutschland kaum mehr zu tun (offensichtlich wohl aber im Ausland), andererseits sehe ich in den Fachorganen durchaus nicht wenige Anzeigen und auch Berichte über Neubauten in Deutschland. Oft auch von deutschen Firmen.
Gruß Hardy
Mitarbeitersuche
Ganz klar, ich schreibe eine fiktive Stellenanzeige in die Ars Organi, weil es da auch jeder Mitbewerber liest. Klingt zwar etwas pessimistisch, aber ich bin mir sicher, dass einige Stellenanzeigen aus diesem Grund aufgegeben wurden.
Das glaube ich nicht...
Mitarbeitersuche
Ich kann mir das auch nicht vorstellen.
--
Gruß
MAT
Mitarbeitersuche
Wie schaffe ich das Gerücht als Firmenchef nun aus der Welt? Ganz klar, ich schreibe eine fiktive Stellenanzeige in die Ars Organi, weil es da auch jeder Mitbewerber liest. Klingt zwar etwas pessimistisch, aber ich bin mir sicher, dass einige Stellenanzeigen aus diesem Grund aufgegeben wurden.
Dass die Stellenanzeige fiktiv ist, würde sich schnell herumsprechen. In Orgelbauerkreisen kennt man sich ja. Da wird gefragt, wer denn nun die ausgeschriebene Stelle bekommen hat.
Und dann hätte der Firmenchef ein echtes Problem.
Mitarbeitersuche
Fragt sich nur welches Problem grösser ist?
Da kann man schon einmal solch ein Risiko eingehen, wenn es um den Erhalt der Firma geht. Aber als gängiges Mittel würde ich das nicht vermuten, da setzt man sicher auf andere Pferde.
Mitarbeitersuche
Fragt sich nur welches Problem grösser ist?
Die Antwort ist doch klar:
Problem 1: Es gibt Gerüchte, dass es der Firma schlecht geht.
Problem 2: Es gibt Gerüchte, dass es der Firma schlecht geht, und es ist außerdem bekannt, dass die Firma fiktive Stellenanzeigen aufgibt.
Mitarbeitersuche
Ich dachte an andere Probleme:
1. Die Firma macht bald pleite wenn nichts passiert.
oder
2. Man versucht mit irgend welchen Tricks noch einmal alles Mögliche.
Bei dieser Auswahl sieht alles ganz anders aus.
Oder nach dem Motto "Die Ratten versenken das schwimmende Schiff", gibt es mal weniger Aufträge, so kommen einige Mitarbeiter dem drohenden Niedergang zuvor, was dann auch zu Personalmangel führen kann.
Mitarbeitersuche
vielleicht mal nicht gleich ins negative gedacht: Macnhmal überfordert ein Auftrag auch die personellen Kapazitäten einer bisher kleinen Orgelbauwerkstatt, sodass sie kurzfristig austockt. Offen ist dann allerdings, ob das Anstellugnsverhältnis zeitlich begrenzt ist.
Mitarbeitersuche
Als ich eine Firma suchte, die unsere Orgel reinigen sollte, stieß ich auch auf einen kleinen Betrieb, dessen Inhaber sagte, die nächsten 2 Jahre geht zeitlich diesbezüglich nichts. Und kurzfristig jemanden einstellen wolle er auch nicht.
Mitarbeitersuche
Macnhmal überfordert ein Auftrag auch die personellen Kapazitäten einer bisher kleinen Orgelbauwerkstatt, sodass sie kurzfristig austockt.
Als ich eine Firma suchte, die unsere Orgel reinigen sollte, stieß ich auch auf einen kleinen Betrieb, dessen Inhaber sagte, die nächsten 2 Jahre geht zeitlich diesbezüglich nichts. Und kurzfristig jemanden einstellen wolle er auch nicht.
...kommt beides schon mal vor; bei letzterem stellt sich die Frage, ob sich die kurzfristige Antellung für den Arbeitgeber auch wirklich lohnt, denn es braucht nun mal wie überall eine Eingewöhnungsphase.
Ich habe auch schon gehört, dass es Firmen gibt, die auf eine Gruppe von externen Fachleuten zurückgreifen können (die sie schon kennen),wenn es denn notwendig sein sollte. Meiner Meinung nach, nicht die schlechteste Lösung, solange die externen außerhalb dieser 'Rückgriffe' ihr auskommen haben.
Die Zeiten des "ich lerne einen Beruf und das mach ich dann bis zur Rente" sind leider (in vielen Bereichen) vorbei.