Ein (Alb-)traum in grün

Gast @, Freitag, 22. August 2014, 21:24 (vor 4453 Tagen) @ JRorgel

Es liegt der Verdacht nahe, dass auch im Manual alles moegliche extensiert wurde, was ging....


Ach so, na dann... ist das ganze ja gar nicht soo besonders... Stimmt, da hätte ich auch selber drauf kommen können, dass z.B. auch die Zungen 16'-8'-4' im HW alle aus einer Reihe sind, und auch sonst viel durch die gegend extendiert wurde...
Trotzdem kann ich mir durchaus einen guten Klang vorstellen...

Ich (noch) nicht wirklich! :-P


Im Pedal funktioniert das mit den Extensionen zumindest im Grundstimmenbereich eigentlich ueberraschend gut!
Bei einer "16+8-Unit" z.B. werden ja grade mal 12 Pfeifen gemeinsam benutzt, und an den relevanten Stellen - naemlich nach oben und nach unten hin! - hat der Intonateur auch noch alle Freiheiten, die er braucht, um etwas "leckeres" daraus zu machen.
Gleichzeitig spart man ein Teil Platz (besonders in der Prinzipalreihe!), wo man dann eben das eine oder andere Manualregister mehr disponieren kann.
Also eigentlich ganz effektiv - zumindest was den Platzbedarf angeht :-)))

16+8+4 wird dann dagegen schon deutlich schwieriger, bereits im Pedal. Da kommt zwangslauefig ein relativ ausgeglichener Intonationsverlauf bei rum, was eigentlich keinem dieser drei Register klanglich wirklich richtig gerecht wird.


Im Manual bin ich daher sehr skeptisch - nun sind aber Zungenstimmen auch in der Intonation ganz anders anzufassen?
Ich kann mir z.B. gut vorstellen, dass z.B. die Verlaengerung einer solistisch intonierten(!) Oboe im SW durchaus funktionieren kann - so lange noch mindestens ein deutlich kraeftigeres Cornopean oder eine Trompete in der 8'-Lage zur Verfuegung steht :-)

Zumal ich persoenlich noch nie eine "16-8-4"-Zungen-Unit unter den Fingern hatte:
Hat jemand anderes hier so etwas mal gespielt oder hat jemand vielleicht sogar Aufnahmen davon?


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