München, St. Matthäus, 22. August: Hans Leitner

Flûte harmonique, Dienstag, 19. August 2014, 09:35 (vor 4464 Tagen) @ Dorforganist
bearbeitet von Flûte harmonique, Dienstag, 19. August 2014, 16:15

Möglicherweise kommen noch andere Süd-Forenser außer "Flûte harmonique" und mir (vielleicht "Dorforganist", "Thofi" oder Dieter Hausmann ?). Jedenfalls würde ich einem anschließenden Umtrunk durchaus begrüßen (gibt ja genügend Lokalitäten in dem Viertel).


Würde ich sehr gerne, bin aber in anderen Gefilden unterwegs. Bin gespannt auf Eure Eindrücke: ich habe sie letztes Jahr in der Langen Nacht der Musik gehört, da war sie erst teilweise fertig. Klang damals, naja, sagen wir mal "eigenwillig" (inklusive kleinerer Heuler und Hänger), war aber wenigstens in keinster Weise das übliche "französisch-romantische". Wobei: Symphonisches kann man durchaus auch rauskitzeln, die Dispo ist ja alles andere als langweilig, die Anordnung im Raum genauso.

Viel Spaß!

Etwas Kulinarisches nach dem musikalischen Teil des Abends: sehr gerne! Allerdings werde ich erst nach dem Konzert unten in der Kirche sein, da ich umblättere und registriere.

Auch jetzt ist die Orgel erst teilweise fertig, da die Kirchengemeinde noch einige Zeit mit der Finanzierung der ersten Projektphase beschäftigt sein wird und völlig offen ist, ob und wann die endgültige Fertigstellung der Orgel mit 131 Registern erfolgt; 68 Register sind derzeit spielbar.

Das ist der gegenwärtige Stand der Orgel in St. Matthäus:


I. Hauptwerk C-g'''
Prinzipal 16'
Bordun 16'
Metallprinzipal 8'
Rohrflöte 8'
Violoncello 8'
Silbermanngamba 8'
Oktave 4'
Kleingedeckt 4'
Quint Nasard 2 2/3'
Kornett 3-5 fach
Oktave 2'
Schwiegel 2'
Rauschflöte 4 fach
Mixtur 4 fach
Cimbel 3 fach
1. Trompete 16'
1. Trompete 8'

II-I
III-I
IV-I
I-I 16'
II-I 16'
III-I 16'
IV-I 16'


II. Oberwerk C-g'''
Quintatön 16'
Harfenprinzipal 8'
Gemshorn 8'
Holzgedackt 8'
Quintade 8'
Unda maris 8'
Weitprinzipal 4'
Holzflöte 4'
Sesquialtera 2 fach
Oktave 2'
Mixtur 4 fach
Fagott 16'
Fagott 8' (Fortführung von Fagott 16')

III-II
IV-II
II-II 16'
III-II 16'
IV-II 16'


IV. Schwellwerk C-g'''
Rohrgedackt 16'
Prinzipal 8'
Hohlflöte 8'
Lieblich Gedackt 8'
Weidenpfeife 8'
Oktave 4'
Koppelflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Waldflöte 2'
Terz 1 3/5'
Flageolett 1'
Plein jeu 5-6 fach
Glockencymbel 3 fach
Englisch Horn 16'
Oboe 8'
Tremulant

IV-IV 16'


Pedal C-f'
Groß Bordun 32' (Groß Quinte 10 2/3' + Prinzipal 16')
Prinzipal 16'
Subbaß 16'
Gedacktbaß 16'
Quintade 16'
Groß Quinte 10 2/3'
Oktavbaß 8'
Gedecktbaß 8' (Fortführung von Gedacktbaß 16')
Violoncello 8' (Transmission aus I. Manual Hauptwerk)
Hohlflöte 4'
Rohrpfeife 2'
Choralbaß 2 fach
Hintersatz 4 fach
Oktavmixtur 2 fach
Posaune 16'
Fagott 16' (Transmission aus II. Manual Oberwerk)
Sordun 16'
2. Trompete 8'
Fagott 8' (Transmission aus II. Manual Oberwerk)
Clairon 4'
Cornetto 4'
Cantus 2'

I-P
II-P
III-P
IV-P

Walze, Balanciertritt für Schwellwerk.
Crescendo an (Piston auf der rechten Seite), Tutti (Piston auf der rechten Seite).
Walze 1, 2, 3 (drei Registerwippen auf der rechten Seite).
Pleno 1, 2, 3 (drei Registerwippen auf der rechten Seite).
1.024 Setzerkombinationen. Sequenzer vor- und rückwärts.


Der neue Woehl-Spieltisch hat Manualumfänge bis a''', das Pfeifenwerk ist zurzeit aber noch bis g''' ausgeführt.
Das Positiv der früheren Steinmeyer-Orgel und das geplante neue Récit von Woehl, beide dem dritten Manual zugeordnet, werden erst in der noch ausstehenden letzten Projektphase (wieder) eingebaut, ebenso wie das neue Fernwerk & Pedal über der Sakristeiempore sowie eine Reihe zusätzlicher Register und Tremulanten in den bereits vorhandenen Teilwerken. Gerald Woehl hatte übrigens beim Neubau des Spieltisches die ersten beiden Manuale von elektropneumatischer auf mechanische Traktur umgestellt.

Gruß,
Martin


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