Elisa Teglia in St. Andreas, D-Altstadt

Clemens Schäfer @, Düsseldorf, Dienstag, 01. Juli 2014, 13:11 (vor 4506 Tagen)

Hallo Forum,

Elisa Teglia, Cueno (I), war in St. Andreas am 29.06.2014 zu Gast bei der Sonntagsorgel.

Teglia ist in Düsseldorf keine Unbekannte. Bereits mehrfach war sie in St. Andreas an der Konsole, 2013 auch in St. Lambertus. Und stets hat sie anspruchsvolle Programme.

So ging es dieses Mal mit Francks drittem Choral a-moll los. Frisches Tempo, nicht behäbig. Gut durchhörbar und fein registriert. Das geht auf diesem wandlungsreichen Instrument prima. Sehr schön, gläsern und leuchtend danach. “Claire de Lune” aus den Drei Impressionen op. 72 von Karg-Elert.. Da hätte man länger zuhören mögen. Am Ende ein Ohrwurm: Cortège et Litanie op. 19 Nr. 2 von Dupré. Dieses Stück verfolgt einen danach noch tagelang und hat etwas von einem perpetuum mobile. Auch das war bestens gespielt.

Dankbarer, kurzer Beifall der kaum 40 Hörer.

Gruß Clemens Schäfer

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Piano heißt nicht schwach sondern leise, Forte nicht laut sondern kräftig (Artur Rubinstein)

Elisa Teglia in St. Andreas, D-Altstadt

stein @, Dienstag, 01. Juli 2014, 14:56 (vor 4506 Tagen) @ Clemens Schäfer

Dankbarer, kurzer Beifall der kaum 40 Hörer.

Lieber Herr Schäfer,

Danke für den Bericht.
Die jeweils letzte Zeile Ihrer Berichte sind häufig dann doch sehr ernüchternd bei dem reichhaltigen Angebot an Orgelkonzerten in Düsseldorf. Manche würden hier sicherlich von einem Überangebot sprechen (ich würde mich über ein solches freuen).
Wie aber finanziert sich das alles? Ohne Idealismus wird es heute immer schwerer.
Ich kenne viele Beispiele, wo in solchen Fällen gerade ein Handgeld gezahlt wird, was die Fahrtkosten deckt. Oder noch nicht einmal das.
Kann jemand von Erfahrungen berichten, ohne natürlich Namen Kirchen und Organisten zu diffamieren.
gruss stein

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