Ulm Pauluskirche Disposition

untersatz32, Donnerstag, 26. Juni 2014, 16:41 (vor 4515 Tagen)

Hallo!

Hier noch die Disposition der Pauluskirchenorgel (ich tippte sie von der Eckerle-CD ab)

Auxilliarreihen koppeln nicht (d.h. müssen auf dem jeweiligen Manual gezogen werden)

Die Manualzahl bzw. Ped VOR der Auxilliarreihe gibt an, wo diese steht

BEI FRAGEN BITTE KANTOR PHILIP HARTMANN ODER ORGELBAUER THOMAS GAIDA KONTAKTIEREN.

Angaben ohne Gewehr (pengpeng...)

Orgel der Pauluskirche Ulm IV / 79

Link 1910/11, 1970 / Mühleisen 1996 / Gaida 2013 / 2014

1910 Erbaut von Gebr. Link aus Giengen a.d. Brenz als op. 535, pneumatische Kegelladen.

1911 Erweiterung um drei Register, Tremolo und einen zweiten Schwellkasten im III. Manual

1970 Umbau durch Link: Austausch von zwölf Registern, neuer Prospekt, neuer Spieltisch,
Umstellung auf elektropneumatische Traktur.

1996 Überholung und Rekonstruktion von acht der ausgebauten Register durch die Werkstätte
für Orgelbau Mühleisen, Leonberg.

2013/14 Renovierung durch Orgelbau Thomas Gaida, Wemmetsweiler. Neuer Spieltisch,
Erweiterung auf IV/79.


Ich war selber noch nicht da.
Zum KLang und zur bisherigen Rezeption: ein bekannter Organist nimmt dort begeisterterweise gerade einen Teil einer relativ prominenten Reger-Gesamtreihe auf, und Priory hat für nächstes Jahr auch schon angeklopft.
Selber hinfahren und selber gucken/spielen/hören...


I. Hauptwerk

II Gedeckt 32’
Principal 16‘
Violon 16’
Salicional 16’
II Gedeckt 16’
Principal 8’
Gamba 8’
Fugara 8‘
Konzertflöte 8’
Doppelgedeckt 8’
Gemshorn 8’
Dulciana 8‘
II Gedeckt 8’
Octave 4‘
Geigenprincipal 4‘
Rohrflöte 4’
Dolce 4’
Quinte 2 2/3’
Octave 2’
Mixtur 3fach 2 2/3’
Mixtur 3-5fach 1 1/3’
Kornett 4-5fach 8’
Trompete 8’
P Contraposaune 32’
Tuba 16’
Tuba 8’
Tuba 4’
II Trompete 16’
II Trompette harmonique 8’
II Corno 4’
II Basson 16’
II Fagott 8’
II Fagott 4’
III Oboe 8’
III Oboe 4’
Solo
Tibia pomposa 8’
Flauto mirabilis 8’
Flauto mirabilis 4’
Flauto mirabilis 2’
Flauto mirabilis 1’

II. Schwellwerk
Gedeckt 32’
Gedeckt 16’
Geigenprincipal 8’
Bourdon 8’
Gedeckt 8’
Flauto amabile 8’
Aeoline 8’
Voix céleste 8’
Octave 4’
Flöte 4’
Flauto dolce 4’
Quinte 2 2/3’
Piccolo 2’
Terz 1 3/5’
Mixtur 4-5fach 2’
Kornett 5fach 8‘
Trompete 16‘
Trompette harmonique 8‘
Corno 4‘
Clairon 4’
Basson 16’
Fagott 8’
Fagott 4’
Tremolo
III Oboe 8’
III Oboe 4’
I Tuba 16’
I Tuba 8’
I Tuba 4’
I Violon 16’
I Salicional 16’
I Gamba 8’
I Dulciana 8’
I Dolce 4’

III. Schwellwerk
II Gedeckt 32’
II Gedeckt 16’
Flötenprincipal 8’
Flöte 8’
Quintatön 8’
Viola 8’
Viola céleste 8’
II Gedeckt 8’
Fugara 4’
Violine 4’
Traversflöte 4’
Nasard 2 2/3’
Flageolet 2’
Clarinette 8’
Vox humana 8’
Oboe 8’
Oboe 4’
Tremolo
II Trompete 16’
II Trompette harmonique 8’
II Corno 4’
II Basson 16’
II Fagott 8’
II Fagott 4’
I Tuba 16’
I Tuba 8’
I Tuba 4’
I Violon 16’
I Salicional 16’
I Gamba 8’
I Dulciana 8’
I Dolce 4’

IV. Auxiliarwerk
II Gedeckt 32’
I Violon 16’
I Salicional 16’
II Gedeckt 16’
I Gamba 8’
I Dulciana 8‘
Gedeckt 8’
I Dolce 4’
P Contraposaune 32’
I Tuba 16’
I Tuba 8’
I Tuba 4’
II Trompete 16’
II Trompette harmonique 8’
II Corno 4’
II Basson 16’
II Fagott 8’
II Fagott . 4’
III Oboe 8’
III Oboe 4’
Cymbalum (Effektregister)
Solo
Tibia pomposa 8’
Flauto mirabilis 8’
Flauto mirabilis 4’
Flauto mirabilis 2’
Flauto mirabilis 1’

Pedal
Bassus magnus 32’
Principalbass 32’
Contraviolon 32’
Contrabourdon 32’
II Gedecktbass 32’
Principalbass 16’
Violonbass 16’
Subbass 16’
I Harmonikabass 16’
II Gedecktbass 16’
Quintbass 10 2/3’
Terzbass 6 2/5’
Octavbass 8’
Bourdon 8’
I Cellobass 8’
I Dulciana 8’
II Gedeckt 8’
Choralbass 4’
Flötenbass 4’
I Cello 4’
I Dolce 4’
II Gedeckt 4’
I Cello 2‘
I Dolce 2‘
II Gedeckt 2’
Contraposaune 32’
Posaune 16‘
I Tuba 8’
I Tuba. 4’
I Tuba 2’
II Trompete 8’
II Trompete 4’
II Corno 2’
II Basson 16’
II Fagott 8’
II Fagott
III Oboe 8’
III Oboe 4‘
III Oboe 2’
Solo
Tibia pomposa 8’
Tibia pomposa 4’
Tibia pomposa 2’
Flauto mirabilis 8’
Flauto mirabilis 4’
Flauto mirabilis . 2’
Flauto mirabilis 1’


Auflistung der Auxilliarreihen:
Contraposaune/Tuba 32 16 8 4 2
Gedacktreihe 32 16 8 4
Oboenreihe 8 4 2
Fagottreihe 16 8 4
Harmonikareihe 16 8 4
Tibia pomposa
Flauto mirabilis


Sämtliche Normalkoppeln,
Super- und Suboctavkoppeln
Normallage ab
Pizzicato
Sostenuto
Pedal divide
Sforzando
Registerfessel
Schwellerkoppel
Crescendo
Setzer
Midi
Tacet
General- und Einzeltransposer

Viele Grüsse

Thomas

Ulm Pauluskirche Disposition

Florian-L @, Freitag, 27. Juni 2014, 08:17 (vor 4514 Tagen) @ untersatz32

Pedal
Bassus magnus 32’
Principalbass 32’
Contraviolon 32’
Contrabourdon 32’

Sind die 32'-Register im Pedal in der tiefen Oktave akustisch?

Gruß, Florian

Ulm Pauluskirche Disposition

untersatz32, Freitag, 27. Juni 2014, 08:49 (vor 4514 Tagen) @ Florian-L

Sind die 32'-Register im Pedal in der tiefen Oktave akustisch?

Gruß, Florian

Ist davon auszugehen.

Ich kann halt von den - ebenfalls akustisch ("Harmonic Bass") - erzeugten "Magnus-Bässen" in Konz, Esch, Amriswil etc. nur sagen (aus live Erleben und auf Aufnahmen): die klingen absolut "echt", man vermisst keinerlei 10-Meter-Pfeifen.

Manch echter Untersatz 32' (oftmals zu quintig/unruhig intoniert oder zuwenig Schub/zuwenig "Mitwachsen") oder Principal 32' (von letzteren nur die Allerbesten (=dicken Kübel)) erzeugt nicht so ein "wohliges" Bauchgefühl.

Cavaille-Coll und Walcker hatten das auch drauf.

Es sind - von der Lautstärke her unterschiedlich-starke - 10 2/3' und 6 2/5' - Kombinationen (d.h. Gedacktbass 32' im Schwellwerk ist viel zarter als "Principal 32'" etc.).

Ich war immer schon ein Fan von diesen 6 2/5'-Geschichten (im Luxus dann noch mit 4 4/7' und/oder 3 5/9'), aber es hat was... Definitiv!

Ist ja nun mal keine Kunst oder grosses Geheimnis und eigentlich allbekannt - man muss es nur richtig anwenden. Bloss einfach mal 'ne 10 2/3'-Quinte ranklatschen hilft da nicht.
Winddruck, Aufschnitt und Mensur, sowie Akustik und Aufstellung spielen da eine grosse Rolle, deswegen frage ich mich, warum es so oft eher enttäuscht und eben nicht wie gewünscht wirkt.


Grüsse

Untersatz 32'

Ulm Pauluskirche Disposition

Florgel @, Freitag, 27. Juni 2014, 09:40 (vor 4514 Tagen) @ untersatz32

Sind die 32'-Register im Pedal in der tiefen Oktave akustisch?

Gruß, Florian


Ist davon auszugehen.

Ich kann halt von den - ebenfalls akustisch ("Harmonic Bass") - erzeugten "Magnus-Bässen" in Konz, Esch, Amriswil etc. nur sagen (aus live Erleben und auf Aufnahmen): die klingen absolut "echt", man vermisst keinerlei 10-Meter-Pfeifen.

Manch echter Untersatz 32' (oftmals zu quintig/unruhig intoniert oder zuwenig Schub/zuwenig "Mitwachsen") oder Principal 32' (von letzteren nur die Allerbesten (=dicken Kübel)) erzeugt nicht so ein "wohliges" Bauchgefühl.

Cavaille-Coll und Walcker hatten das auch drauf.

Es sind - von der Lautstärke her unterschiedlich-starke - 10 2/3' und 6 2/5' - Kombinationen (d.h. Gedacktbass 32' im Schwellwerk ist viel zarter als "Principal 32'" etc.).

Ich war immer schon ein Fan von diesen 6 2/5'-Geschichten (im Luxus dann noch mit 4 4/7' und/oder 3 5/9'), aber es hat was... Definitiv!

Dem schließe ich mich vollinhaltlich an.
Klanglich sind diese Schaltungen schon was ganz Anderes als die üblichen 10 2/3´- das klingt nämlich richtig nach 32´ ... und wenn ich im Vergleich an die beiden 32´-er im Regensburger Dom denke, dann wird mir ganz komisch. ;)
So´n 32´ in der Dorfkirche muss man schon mal erlebt haben.

Und die 32´-Contraposaune hat übrigens auch nur halbe Becherlänge ...

Auf den Gaida-64´ wartend ;)
Grüsse, Florian

Ulm Pauluskirche Disposition

untersatz32, Freitag, 27. Juni 2014, 12:52 (vor 4514 Tagen) @ Florgel


Und die 32´-Contraposaune hat übrigens auch nur halbe Becherlänge ...
Grüsse, Florian


Yau, meine Contrabombarde 32' von Mr. 007 G hat auch halbe Länge. Aber oben an der Bechermündung RIESENkübel...

Hört man nicht. Besser als in mancher Kathedraleorgel, die ich unter den Fingern hatte... Da haben wir am Klang, dem Winddruck und der Menusr richtig getüftelt .....:-)

Ist auch leider eine der letzten Giesecke-Bombarden (2012).
Sehr schade, dass die zugemacht haben...

Grüsse TH

Ulm Pauluskirche Disposition

stein @, Freitag, 27. Juni 2014, 16:10 (vor 4514 Tagen) @ untersatz32

Gaida der Orgelflüsterer!

Michel Gaillard von Aubertin hat in St Remy Forbach bei Saarbrücken, die 70ger Jahre Haerpfer Orgel frisiert. Ebenfalls wurde zur Quinte die tiefe Terz hinzugefügt. Solch eine freche, flotte und perkussionsartige Ansprache vermag kein offener 32 Fuss zu verrichten.
gruss stein

Ulm Pauluskirche Disposition

untersatz32, Freitag, 27. Juni 2014, 17:20 (vor 4513 Tagen) @ stein

Gaida der Orgelflüsterer!

Michel Gaillard von Aubertin ....
gruss stein


Oh ja!!! Der Michel Gaillard ist tatsächlich ein Orgelflüsterer!!!
Ich denke nur dran, was der aus der Orgel von Chateau Salins gemacht hat!
Chapeau!!!!

Grüsse

Thomas

Ulm Pauluskirche Disposition

Karsten @, Freitag, 27. Juni 2014, 18:11 (vor 4513 Tagen) @ untersatz32


Orgel der Pauluskirche Ulm IV / 79

Link 1910/11, 1970 / Mühleisen 1996 / Gaida 2013 / 2014

1910 Erbaut von Gebr. Link aus Giengen a.d. Brenz als op. 535, pneumatische Kegelladen.

1911 Erweiterung um drei Register, Tremolo und einen zweiten Schwellkasten im III. Manual

1970 Umbau durch Link: Austausch von zwölf Registern, neuer Prospekt, neuer Spieltisch,
Umstellung auf elektropneumatische Traktur.

1996 Überholung und Rekonstruktion von acht der ausgebauten Register durch die Werkstätte
für Orgelbau Mühleisen, Leonberg.

2013/14 Renovierung durch Orgelbau Thomas Gaida, Wemmetsweiler. Neuer Spieltisch,
Erweiterung auf IV/79.

Hallo!

Ich will jetzt kein Spiel- oder besser Spaß-Verderber sein, aber...
Bei dem Instrument handelt es sich um eine ziemlich bedeutende und seltene Orgel der deutschen Romantik. In der letzten Zeit ging die Tendenz bei solchen Instrumenten zum Glück Richtung möglichst genauer Restaurierung und Rekonstruktion des Originalzustandes. Da überraschen solche massiven "unhistorischen" Zubauten und Ergänzungen dann doch.

Gruß
Karsten

Ulm Pauluskirche Disposition

Kooiker @, Freitag, 27. Juni 2014, 19:14 (vor 4513 Tagen) @ Karsten

Stimmt, und schade und lacherlich !!!!!

Ulm Pauluskirche Disposition

Karsten @, Freitag, 27. Juni 2014, 19:19 (vor 4513 Tagen) @ Kooiker

Stimmt, und schade und lacherlich !!!!!

Mit dem "schade" bin ich einverstanden, "lächerlich" finde ich solche Umbaukonzepte grundsätzlich aber nicht...

Gruß
Karsten

Ulm Pauluskirche Disposition

Erik, Ede, Freitag, 27. Juni 2014, 20:01 (vor 4513 Tagen) @ Kooiker

Stimmt, und schade und lacherlich !!!!!

Lacherlich? Warum?

Ulm Pauluskirche Disposition

untersatz32, Freitag, 27. Juni 2014, 20:05 (vor 4513 Tagen) @ Kooiker
bearbeitet von untersatz32, Freitag, 27. Juni 2014, 20:15

Tja, immer schön aus der Ferne ohne die tatsächliche Orgel (vorher/nachher) - und die Situation vor Ort - zu kennen pauschal nach Schema "F" & 08-15 urteilen, Herr Kooiker:

DAS ist für mich "schade" und in der Tat "lächerlich"...

Scheinbar ist die Orgel nicht "zu lächerlich", um von einem renommierten Organisten darauf eine CD im Rahmen einer prominenten Reger-Gesamteinspielung, sowie von Priory ein Volume einer geplanten Rheinberger-Gesamteinspielung zu realisieren.

Ich traue sehr versierten und bekannten Dom- und Konzertorganisten, die sich bislang enthusiastisch über diese Orgel äusserten eher als Ihnen.

Freundliche Grüsse & Schönes Wochenende!

Thomas Haubrich

Ulm Pauluskirche Disposition

Florgel @, Freitag, 27. Juni 2014, 20:19 (vor 4513 Tagen) @ Karsten


Orgel der Pauluskirche Ulm IV / 79

Link 1910/11, 1970 / Mühleisen 1996 / Gaida 2013 / 2014

1910 Erbaut von Gebr. Link aus Giengen a.d. Brenz als op. 535, pneumatische Kegelladen.

1911 Erweiterung um drei Register, Tremolo und einen zweiten Schwellkasten im III. Manual

1970 Umbau durch Link: Austausch von zwölf Registern, neuer Prospekt, neuer Spieltisch,
Umstellung auf elektropneumatische Traktur.

1996 Überholung und Rekonstruktion von acht der ausgebauten Register durch die Werkstätte
für Orgelbau Mühleisen, Leonberg.

2013/14 Renovierung durch Orgelbau Thomas Gaida, Wemmetsweiler. Neuer Spieltisch,
Erweiterung auf IV/79.


Hallo!

Ich will jetzt kein Spiel- oder besser Spaß-Verderber sein, aber...
Bei dem Instrument handelt es sich um eine ziemlich bedeutende und seltene Orgel der deutschen Romantik. In der letzten Zeit ging die Tendenz bei solchen Instrumenten zum Glück Richtung möglichst genauer Restaurierung und Rekonstruktion des Originalzustandes. Da überraschen solche massiven "unhistorischen" Zubauten und Ergänzungen dann doch.

Gruß
Karsten

Der Gedanke ist durchaus verständlich, die Frage ist aber auch, wie sinnvoll sowas wäre. Mit den Arbeiten von 1970 und 1996 ist ja ne sehr große Menge an neuem Material reingekommen und vom ursprünglichen Gehäuse ist ja nicht mehr recht was übrig- ganz zu Schweigen von der Intonation. Dazu hat man ja in der Nachbarschaft zwei Orgeln die ja "mustergültig" restauriert wurden, so in St. Georg wo die Traktur eine -historisch offensichtlich mustergültigst vertretbare- Mechanopneumatik verbaut hat und in der Martin-Luther-Kirche die Walcker.
Ich denke, dass man sich auch angesichts dieser Nachbarschaft durchaus bewusst für diesen Weg entschieden hat.
Der beste Weg zu urteilen ist der, hinzufahren, zu hören und zu spielen.

Grüße,
Florian

Ulm Pauluskirche Disposition

untersatz32, Freitag, 27. Juni 2014, 20:22 (vor 4513 Tagen) @ Karsten
bearbeitet von untersatz32, Samstag, 28. Juni 2014, 09:27

Hallo Karsten,


die vorgefundene elektropneumatische Technik und der alte Spieltisch stammten grossteils von 1970, die Intonation wurde nun 2013 noch mehr auf die originale Orgel hin vorgenommen. Streicher und Flöten, sowie eine Oboe ergänzt.

Am besten fährst du selber mal hin, Philip Hartmann gibt dir - und jedem ernsthaft Interessierten - sicher eine Privatvorführung.

Gerade im Bezug auf die hier letzthin geposteten "Regereien" eine spannende Orgel geworden.

Ich kannte die Orgel noch im Zustand VOR der Renovierung 2013/14:
hat mich nicht besonders aus dem Sockel gehauen, auch von der Traktur her - jetzt ist sie auch wieder "schneller" bzw. repetitiver.

Viele Grüsse

Thomas

Ulm Pauluskirche Disposition

abstrakte @, Samstag, 28. Juni 2014, 00:23 (vor 4513 Tagen) @ untersatz32

Scheinbar ist die Orgel nicht "zu lächerlich", um von einem renommierten Organisten darauf eine CD im Rahmen einer prominenten Reger-Gesamteinspielung, sowie von Priory ein Volume einer geplanten Rheinberger-Gesamteinspielung zu realisieren.

Vielleicht mal ein wenig Butter bei die Fische: wer will denn da Reger einspielen, und mit wem hat Priory da etwas vor? Die bisherigen Angaben sind da noch ein wenig nebelig.

Grüße,
Abstrakte

Ulm Pauluskirche Disposition

untersatz32, Samstag, 28. Juni 2014, 08:34 (vor 4513 Tagen) @ abstrakte
bearbeitet von untersatz32, Samstag, 28. Juni 2014, 09:31

Flute harmonique hat wie immer ins Schwarze getroffen...

(Ich wollte einfach noch nicht ungefragt mit Namen "rumwedeln" - aber wenn's bereits im Ulmer Postboten steht ... ;-) )

Bei Priory gibt es scheins Pläne zu einer Rheinberger-Serie (auch eine schöne Neuigkeit!), da stand der Name Roger Sayer im Raum.
Anscheinend stehen noch weitere Organisten betreffs Aufnahmen dort (Ulm) in den "Startlöchern":
am besten Kantor Philip Hartmann fragen, den "Hausherrn" - der ist sicher offen betreffs Auskünften.

Schönes Wochenende!

Thomas

Ulm Pauluskirche Disposition

FranzS., Samstag, 28. Juni 2014, 10:33 (vor 4513 Tagen) @ untersatz32

Hallo Karsten,


die vorgefundene elektropneumatische Technik und der alte Spieltisch stammten grossteils von 1970, die Intonation wurde nun 2013 noch mehr auf die originale Orgel hin vorgenommen. Streicher und Flöten, sowie eine Oboe ergänzt.

...richtig, ich habe die Orgel auch vorher kennengelernt und das Instrument erinnerte (möglicherweise aufgrund der schwerwiegenden Umbauten in den 70ern) eher an eine katholische Großorgel der 30er bis 60er Jahre, wie sie im bairischen Sprachraum gebaut wurden (z.B. Zeilhuber). Bei uns zuhaus wäre das nichts besonders, allerdings in Gegenden in denen die Orgelbewegung richtig eingeschlagen hat (was in den evangelisch geprägten Teilen Schwabens ja der Fall ist), ist eine solche Orgel natürlich hochromantisch. Damit wir uns nicht falsch verstehen, mir gefiel die Orgel eigentlich sehr, glaube aber, dass mit der Neuinterpretation durch Thomas Gaida die Orgel massiv an Qualität und Bedeutung gewonnen hat und zudem endlich wieder ihrem Anspruch einer spätromantischen Monumentalorgel gerecht wird. Der große Andrang bedeutender Organisten bestätigt die Entscheidung der Verantwortlichen.

Grüße
Franz

Ulm Pauluskirche Disposition

untersatz32, Samstag, 28. Juni 2014, 11:32 (vor 4513 Tagen) @ FranzS.

...mir gefiel die Orgel eigentlich sehr, glaube aber, dass mit der Neuinterpretation durch Thomas Gaida die Orgel massiv an Qualität und Bedeutung gewonnen hat und zudem endlich wieder ihrem Anspruch einer spätromantischen Monumentalorgel gerecht wird. Der große Andrang bedeutender Organisten bestätigt die Entscheidung der Verantwortlichen. Grüße Franz ....<

Genau. Nicht mehr und nicht weniger.

Es gibt ja noch andere sehr gute "Orgelflüsterer" - wie eben z.B. M. Gaillard etc. - und ich will hier auch nicht zum Seligsprechungsverfahren Gaidas aufrufen, aber mehr wollte ich in dem Posting mit der Dispo - und der Eckerle CD - nicht bezwecken - einige scheint's ja positiv zu interessieren.

Die CD mit Michael Eckerle ist wirklich sehr, sehr schön (siehe dort).

Die Orgel hat enorm gewonnen, und das zählt. Der Vergleich mit den umgebauten (oder originären) bayrischen Grossorgeln passt:

Viele Grüsse

TH

Ulm Pauluskirche Disposition

abstrakte @, Sonntag, 29. Juni 2014, 02:03 (vor 4512 Tagen) @ untersatz32

Alles klar, besten Dank für die Infos.

Gruß,
Abstrakte

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