Guten Abend allerseits!
Ich komme in Kürze für einen Termin nach Darmstadt und hätte am Nachmittag noch Zeit, eine oder zwei Orgeln etwas näher kennenzulernen. Sollte hier jemand sein, der entsprechende Kontakte zu interessanten Orgeln in DA hat oder jemanden kennt, der solche hat, wäre ich für eine Kontaktaufnahme - auch per PN - dankbar!
Einen schönen Abend wünscht
Jörg
Orgeln in Darmstadt
Markus Hinz, Montag, 16. Juni 2014, 17:14 (vor 4520 Tagen) @ jrbecker
Orgeln in Darmstadt
jrbecker
, Dienstag, 24. Juni 2014, 13:13 (vor 4513 Tagen) @ Markus Hinz
bearbeitet von jrbecker, Dienstag, 24. Juni 2014, 13:17
Vielen Dank für den Tipp! - Leider musste ich mich wegen des engen zeitlichen Rahmens innerhalb der Stadtgrenzen bewegen. Meine Anfragen bei den ortsansässigen Institutionen waren nur bedingt erfolgreich, bei denjenigen, die freundlicherweise geantwortet haben, ließ sich aufgrund der Kurzfristigkeit leider nichts einrichten, aber immerhin reichte es zum Knüpfen erster Kontakte für künftige Termine mit etwas längerer Vorlaufzeit.
Erfolg hatte ich dagegen, bei einer Kirche, die ich gar nicht auf dem Plan hatte: Im Vorbeifahren sah ich die Tür der Stiftskirche offen stehen. Parkplatz gesucht, reingegangen, Pfarrer getroffen, sehr nett unterhalten, Orgel fotografiert und angespielt... Recht interessante und verhältnismäßig große Orgel für die nicht allzugroße Kirche - oder wie der Pfarrer sagte: "etwas überdimensionale Krankenhauskapelle".
Die Kirche hat übrigens einen höchst interessanten Ausstattungsgegenstand: Das "Medizinfenster" des Glaskünstlers Johannes Schreiter, ein Fenster, das zusammen mit 20 anderen Fenstern ursprünglich für die Heilig-Geist-Kirche in Heidelberg entworfen wurde. Dort wurde die Serie allerdings aufgrund heftiger Proteste nicht umgesetzt. So war es möglich, dieses Fenster hier umzusetzten, drei oder vier weitere Entwürfe der Serie wurden an anderen Orten umgesetzt. In der Kirche hängt eine Bilderserie mit allen Entwürfen und kurzen Erklärungen dazu. Sehr lohnenswert, das!
LG
Jörg
Orgeln in Darmstadt
3rd_astronaut, Dienstag, 24. Juni 2014, 18:05 (vor 4512 Tagen) @ jrbecker
Da jetzt zumindest hier offen recht wenig kam zu DA, schreibe ich im nachhinein noch etwas...
ich kann nur das naheliegende nennen (weil ich in DA nie viel Orgel gespielt habe) und habe auch keine aktiven kontakte mehr: in der kuppelkirche (st. ludwig) gibt es eine noch relativ neue&große winterhalter-orgel (ich kenne nur das nicht erwähnenswerte vorgängerinstrument), in der pauluskirche eine große schuke (vielleicht ist diese orgel eher bekannt durch die ferienkurse für neue musik denn als instrument für sich).
wie gesagt, keine geheimtipps, sondern das wäre die kath. und evangel. "hauptorgel".
Orgeln in Darmstadt
untersatz32, Dienstag, 24. Juni 2014, 18:17 (vor 4512 Tagen) @ jrbecker
Die liest sich aber interessant, diese Orgel.
Gruss TH
Orgeln in Darmstadt
hardy
, Dienstag, 24. Juni 2014, 22:12 (vor 4512 Tagen) @ untersatz32
Hallo, an der Pauluskirchen-Orgel habe ich 1999 einen Kurs über "Jazz auf der Orgel" mitgemacht. U. a. mit dem ehemaligen Merseburger Domorganisten Wauer. (Lebt der eigentlich noch?)
Die Orgel war damals mit selbst nachgerüstetem Diskettenlaufwerk, vielleicht lächelt man heute darüber :) und schwenkbarem Registertableau.
Optimale Bedingungen, viel Platz auf der Empore, draußen war es heiß, innen angenehm.
Die Orgel ist von Schuke (West), hat HW, OW, BW, SW, Pedal und klang für meine Begriffe in den Grundstimmen usw. ganz gut, allerdings habe ich sie nie so richtig laut gehört. Auf einer mitgenommenen CD allerdings schon recht mixturlastig.
Hier die Dispo:
http://www.darmstadt-online.de/paulusgemeinde/orgel.htm
Gruß, Hardy
Übrigens: im Gemeindehaus eine kleinere Orgel des Orgelbauers Eichler, sehr klangschön! Dispo unten auf der Seite.
Orgeln in Darmstadt
hardy
, Dienstag, 24. Juni 2014, 22:15 (vor 4512 Tagen) @ hardy
Guckt euch mal den Gottesdienstplan dort an, jedesmal ist der Organist mit angegeben! Vorbildlich!
http://www.paulusgemeinde-darmstadt.de/gottesdienste
Orgeln in Darmstadt
3rd_astronaut, Dienstag, 24. Juni 2014, 23:27 (vor 4512 Tagen) @ hardy
Hallo, an der Pauluskirchen-Orgel habe ich 1999 einen Kurs über "Jazz auf der Orgel" mitgemacht. U. a. mit dem ehemaligen Merseburger Domorganisten Wauer. (Lebt der eigentlich noch?)
Die Orgel war damals mit selbst nachgerüstetem Diskettenlaufwerk, vielleicht lächelt man heute darüber :) und schwenkbarem Registertableau.
Optimale Bedingungen, viel Platz auf der Empore, draußen war es heiß, innen angenehm.
Die Orgel ist von Schuke (West), hat HW, OW, BW, SW, Pedal und klang für meine Begriffe in den Grundstimmen usw. ganz gut, allerdings habe ich sie nie so richtig laut gehört. Auf einer mitgenommenen CD allerdings schon recht mixturlastig.
Ich denke, heute würde man ein Werk weniger vorsehen bei der Registerzahl. Die Orgel kann sowohl auf der Empore als auch im Raum unangenehm laut und schrill werden (wenn man entsprechend registriert). Die Kirche ist halt (zumindest akustisch) eher klein für die Orgel. Das klingt jetzt vielleicht zu negativ... Klar ist eine Orgel der Größe schon ein nettes Spielzeug ;-)
Orgeln in Darmstadt
jrbecker
, Mittwoch, 25. Juni 2014, 01:11 (vor 4512 Tagen) @ untersatz32
Die liest sich aber interessant, diese Orgel.
Gruss TH
Genau den Begriff benutzte ich ja auch ... ich wollte den Pfarrer nicht zu lagen aufhalten, daher habe ich nicht alles angespielt und was ich ausprobierte auch nur kurz spielen können. Einige Anmerkungen gebe ich gerne zum Besten:
Zum einen ist die Akustik in der nicht großen Kirche recht angenehm, es gibt durchaus einen Hall-Anteil, obwohl die Kirche wohl in der Neuzeit um ein Stockwerk beraubt wurde: Man betritt die Kirche durch den Hauteingang und muss zuerst einmal ein ganzes Stockwerk nach oben laufen. Hier sieht man ja den Innenraum. Die Orgel steht auf der rückwärtigen Empore, aber in die Ecke gerück, wo die rechte Seitenempore auf die Orgelempore stößt. Man kann also nicht von der einen zur anderen Empore gehen, dazwischen steht die Orgel...
Dadurch ist auf der Empore, die zudem noch recht tief ist, viel Platz z. B. für einen Chor und weitere Musiker. Allerdings ist die Empore nicht geneigt. Die Orgel steht so weit vorne, dass sie von allen Seiten (also auch von hinten) sehr gut zugänglich ist. (Meine Fotos kann ich auch noch einstellen, aber ich muss sie erst durchsehen, das schaffe ich heute nicht mehr.)
Die Disposition am Spieltisch weicht leicht von der bei Orgbase.nl ab:
Im Rückpositiv (I) heißt das 8'-Register am Spieltisch "nur" Gedackt, den "Glockenton II 1 3/5'+1'" gibt es nicht (mehr?), statt dessen steht ein "normaler" Sesquialter II 2 2/3'+1 3/5' und die 4'-Zunge heißt am Manubrium "Schalmey-Regal".
Im Hauptwerk (II) ist die Zusammensetzung der gemischten Stimmen anders als in Orgbase.nl: Mixtur VI ist auf 2' basiert und Zink III auf 4/5'.
Im RP steht die Rohrpfeife 4' im Prospekt, das ist optisch ein Hingucker. Man erkennt aber auch auf dem Foto, dass die Pfeifen sehr lange Füße haben und dass hier sicher auch Platz für einen offenen 4' gewesen wäre, der das Plenum, das von dem 5fachen Scharf orgelbewegt glänzend gekrönt wird, sicher ein wenig stärker grundiert hätte, als es der Prinzipal 2' tut. Abgemildert wird dieses zeittypische 2'-Plenum durch die insgesamt 5 Repititionen des Scharfs, damit landet es immerhin in der letzten Stufe auf 4'.
Im Vergleich dazu klingt der Prinzipalchor des HW sehr "erwachsen", der 8' trägt schön in der Akustik des Raums, zusammen mit dem 4' sollte schon eine mittelgroße Gemeinde gut zu begleiten sein. Mit der Mixtur hat das Plenum einen sehr gesunden Sound, der am Spieltisch sehr direkt empfunden und deutlich kräftiger wirkt, als der Sound des RP. Das müsste man mal unten im Kirchenraum abhören, um die Balance hier wirklich richtig einschätzen zu können.
Nun der Weitchor: Im RP mit Gedackt und Rohrpfeife ein weicher Klang, die Basis für Soloregistrierungen mit Sesquialter und Schweizerquinte ist gut intoniert. Im HW steht aufgrund der Zusammenfassung von 4' und 2 2/3' zur weiten Rauschquinte II nur die Spillflöte 8' zur Begleitung dieser Soloregistrierungen zur Verfügung. Die ist zwar nicht zu dezent intoniert, ich würde mir allerdings durchaus wünschen, hier auch in der Klangfarbe durch die Hinzunahme einer 4'-Flöte etwas abwechseln zu können. Und trotz dieses kleinen Mankos: Der Weitchor des HW ist mit dem 2' schlüssig intoniert und gibt einen deutlichen Gegensatz zu dem kräftigen Prinzipalklang. Der Zink hat eine interessante Zusammensetzung, die ich in der verfügbaren Zeit nicht komplett abhören konnte. Er beginnt bei C auf 4/5'+2/3'+1/2' und repetiert bei B, f° und b°, ab dann durchlaufend. Spätestens ab f° dürfte einer der Chöre in eine Septime repetieren, aber wie gesagt: das herauszuhören, hat mir die Zeit gefehlt. Auf jeden Fall gibt sich der Zink von der Intonation her "kornettig" únd ist für eine stärkere Melodieführung gerade auch von bewegten Passagen gut geeignet. Mich persönliche stört der "fremde" Oberton dabei nicht, ich fühle mich dadurch nicht in der Verwendung dieses Registers eingeschränkt. Sehr sinnvoll in diesem Zusammenhang die Ausstattung beider Manuale mit jeweils einem Tremulanten.
Bei den Zungen wird es nun stark subjektiv: Ich bin ein Freund der Kurzbecherigen. Dulzian 16' im HW ergibt mit Musette und Schalmeyregal einen angenehm zurückhaltend schnarrenden Chor. Die drei sind intonatorisch aufeinander abgestimmt, die Musette klingt neobarock dezent, Schalmey-Regal legt sich in genau gleicher Manier oben drüber, und koppelt man diese beiden an das Hauptwerk, schnarrt der Dulzian wie ein sanftes Kätzchen untendrunter... Dabei ist der Dulzian auch im Hauptwerksplenum noch deutlich in der 16'-Lage hörbar, auch wenn ich aus Zeitgründen andere Kombinationen nicht testen konnte, denke ich, dass er recht vielseitig verwendbar ist. Wenn ich eingangs schrieb, ich sei ein Freund der Kurzbecherigen, dann müsste ich mich über diese Zungenbesetzung der beiden Manuale freuen. Aber tatsächlich vermisse ich bei einer Orgel dieser Größe, bei dieser Akustik und vor allem aber auch bei diesem "erwachsenen" Hauptwerksplenum eine vollbecherige 8'-Zunge. Oder vielleicht wäre ich auch glücklicher, wenn statt des Dulzian ein barockes Fagott 16' stünde, wir haben diese Situation ja bei der neuen Orgel der Pauluskirche Berlin-Zehlendorf diskutiert. Wie dem auch sei: Hier wäre eine andere Zungenbesetzung in wenigstens einer Position angebracht. Da die Hauptwerkzunge in 16'-Lage gebaut ist, steht die Pedalzunge in der 8'-Lage, und diese ist nun eine Trompete. Leider habe ich diese nicht angespielt, es waren zu er Zeit noch weitere Besucher in der Kirche und ich hatte das Gefühl, sie schon genug "gequält" zu haben.
Die Pedalregister blieben bislang außen vor. Dazu kann ich nicht viel sagen: Der Subbass kommt seiner Aufgabe gut nach, die Stellung im Prospekt kommt ihm zugute. Dagegen tritt der Prinzipal 8' fast etwas zurück mit seinem Vetter aus dem HW kann er nicht wirklich konkurrieren. Aus Zeitgründen wiederum konnte ich vor allem den Effekt des Kornetts, der sicherlich die 16'-Lage durch seine Obertöne verstärken soll - nicht testen.
Zusammenfassung: Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass es eine interessante Orgel ist, wenngleich es noch das ein oder andere Detail an ihr zu entdecken gäbe. Der Raum steuert mit seiner Akustik seinen Anteil zum Wohlgefallen bei, allerdings würde selbst ich als neobarockfreundlich eingestellter Organist mir wenigstens eine Änderung wünschen (wie oben beschrieben). Intonatorisch insgesamt schon schlüssig stellt sie meiner Meinung nach ein Instrument dar, mit dem die Kirche recht gut ausgestattet ist.
Beste Grüße
Jörg
P.S.: Fotos gibt es auch, muss ich aber erst ein wenig verkleinern, komme ich aber jetzt noch nicht zu.
Orgeln in Darmstadt
untersatz32, Mittwoch, 25. Juni 2014, 09:26 (vor 4512 Tagen) @ jrbecker
Danke für diese ausführliche Einschätzung!
Die SCHWEIZER-Quinte im RP freut mich besonders ;-)
Wie wär's noch mit einer Hessen-Octav oder Bayern-Terz ;-)
Gruss TH
PS: Die Orgel liest und hört (laut Bericht) sich etwas Bornefeldig an ?!
Orgeln in Darmstadt
jrbecker
, Mittwoch, 25. Juni 2014, 14:34 (vor 4512 Tagen) @ untersatz32
PS: Die Orgel liest und hört (laut Bericht) sich etwas Bornefeldig an ?!
Hmm... eher nicht Bornefeld, dafür ist zu vieles an dieser Orgel "anders" als bei mir geläufigen Bornefeld-Dispositionen:
- Bornefeld disponierte in der 8'-Lage in den Manualen gerne auch eine engeres Register (Pommer, Gedacktpommer, Quintade), das fehlt hier
- Der Subbaß heißt bei Bornefeld eigentlich immer "Untersatz", zumindest, wenn er alleine im Pedal als 16' ist.
- Auch im RP fände sich dann bestimmt ein Register mit einem entlegeneren Oberton.
Und schließlich das Hauptargument: Bei Orgbase.nl findet sich:
"Adviseur bij de bouw was dhr. H. Bauer uit Darmstadt. Het front werd ontworpen door de architect H. Stüve uit Darmstadt.", was translated by google soviel heißt wie: "Advisor bei der Konstruktion war mr. H. Bauer aus Darmstadt. Die Front wurde von dem Architekten H. Stüve aus Darmstadt entwickelt."
Nun kenne ich mich in der Darmstädter Kirchen(musik)geschichte nicht aus, um zu wissen, wer Herr Bauer gewesen sein könnte.
Nicht immer lässt übrigens die Namensgebung oder die Ausführung eines Registers Rückschlüsse auf den beteiligten Gutachter zu. In meiner Orgel z. B. finden sich sowohl im Angebot als auch in den verschiedenen Schriftwechseln keine Angaben zur Bauart einzelner Register, sondern nur zur Materialität. Dass aber bei meinem 2fachen Glockenton im Pedal die 2'-Reihe als überblasendes Gedackt (!) und die 1'-Reihe als Rohrflöte gebaut ist, ist nirgendwo erwähnt. Ebenso nicht, dass meine Feldpfeife 2' b° überbläst... Wer ist nun für diese "Besonderheiten" verantwortlich?
LG
Jörg
Orgeln in Darmstadt
Florian-L
, Donnerstag, 26. Juni 2014, 10:09 (vor 4511 Tagen) @ jrbecker
Nicht immer lässt übrigens die Namensgebung oder die Ausführung eines Registers Rückschlüsse auf den beteiligten Gutachter zu. In meiner Orgel z. B. finden sich sowohl im Angebot als auch in den verschiedenen Schriftwechseln keine Angaben zur Bauart einzelner Register, sondern nur zur Materialität. Dass aber bei meinem 2fachen Glockenton im Pedal die 2'-Reihe als überblasendes Gedackt (!) und die 1'-Reihe als Rohrflöte gebaut ist, ist nirgendwo erwähnt. Ebenso nicht, dass meine Feldpfeife 2' b° überbläst... Wer ist nun für diese "Besonderheiten" verantwortlich?
Mir fiele Ernst Karl Rößler ein, von dem ähnliche "Besonderheiten" bekannt sind.
Gruß, Florian
Orgeln in Darmstadt
jrbecker
, Donnerstag, 26. Juni 2014, 11:25 (vor 4511 Tagen) @ Florian-L
Mir fiele Ernst Karl Rößler ein, von dem ähnliche "Besonderheiten" bekannt sind.Gruß, Florian
Ja, schon klar, aber der war hier definitiv nicht beteiligt. Hier war Hans Georg Bertram - aber eigentlich auch nur am Rande - involviert, ansonsten "nur" der seinerzeit zuständige OSV. Bertram hat aber nur den Tausch der beiden 2'-Register vorgeschlagen, nichts über die Pfeifenbauarten. Und auch der OSV hat in keinem der mir vorliegenden Schriftwechsel gesagt, wie die Regsiter ausgeführt sein müssten.
Gruß
Jörg
Orgeln in Darmstadt
Hausorgler
, Feldkirch/Vorarlberg, Donnerstag, 26. Juni 2014, 07:24 (vor 4511 Tagen) @ untersatz32
Die SCHWEIZER-Quinte im RP freut mich besonders ;-)
Wie wär's noch mit einer Hessen-Octav oder Bayern-Terz ;-)
Gruss TH
Seit Planyavsky gibt es doch fürs RP das "Mixtürli Schwyzer Art" ;-)
Regional-Register, war: Orgeln in Darmstadt
jrbecker
, Donnerstag, 26. Juni 2014, 09:30 (vor 4511 Tagen) @ Hausorgler
Ich glaube, dass gab es schon vor Planyavski...
Ich habe jedenfalls diese Disposition schon einmal woanders gefunden, nämlich 1987 an der Pinwand meiner Ausbildungsstätte auf einem schon abgegriffenen, maschinengeschriebenen A4-Blatt... Allerdings heißen in meiner Aufzeichnung einige Register anders: Im Bollwerk heißt der 2' "Badedas" und die 8'-Zunge "nur" "Trompeta rectal", im Stauwerk ist mein Streicher eine "Bäholine 8'"...
Da gibt es ja noch ganz andere regionale Bezüge:
Pommer 16'
Ostpreusse 8' ...
Besonders erfreue ich mich immer wieder am Ziegenquark, dem Querulanten und das Indianergeheul barfuß...
LG
Jörg
Regional-Register, war: Orgeln in Darmstadt
Hausorgler
, Feldkirch/Vorarlberg, Donnerstag, 26. Juni 2014, 10:20 (vor 4511 Tagen) @ jrbecker
Da ist sie ja wieder - die schon lange verloren geglaubte Superdispo! Danke! :-)
Regional-Register, war: Orgeln in Darmstadt
Frank Berger
, Wassenberg, Donnerstag, 26. Juni 2014, 15:34 (vor 4511 Tagen) @ Hausorgler
hab' sie in zwei Fassungen zuerst 1978 gelesen in der Festschrift "Internationale Orgelwoche" zu Einweihung der Ratzeburger Domorgel, angeblich dem Neithard Bethke von Josef von Glatter-Götz als Entwurf geschickt ....
Regional-Register, war: Orgeln in Darmstadt
Tastenhalter
, Donnerstag, 26. Juni 2014, 15:57 (vor 4511 Tagen) @ Frank Berger
hab' sie in zwei Fassungen zuerst 1978 gelesen in der Festschrift "Internationale Orgelwoche" zu Einweihung der Ratzeburger Domorgel, angeblich dem Neithard Bethke von Josef von Glatter-Götz als Entwurf geschickt ....
Selbst wenn es nicht so sein sollte: Den Beiden wäre (bzw. war) das auf jeden Fall zuzutrauen.
Gruß Tastenhalter