Oberlinger - Orgel Abtei Dormitio Jerusalem

Tastenhalter @, Samstag, 14. Juni 2014, 16:32 (vor 4523 Tagen) @ tadelberger

Oberlinger hat einen kleinen Teil (ca. 1/3) der ehemaligen Produktionshalle zurückgekauft?/zurückgemietet? und baut hier mit zwei ehemaligen Mitarbeitern wieder Orgeln - z.Zt. ein großer Auftrag nach Fernost. ........ Außerdem wurden einige Kirchengemeinden (auch unsere ev.) zwecks Wartung angeschrieben.
Also: es gibt ihn immer noch!

Zufällig ist mir dieser Tage der Rundbrief der (deutschen) Abtei Dormitio Jersualem in die Hände und darin die Notiz über die dortige Oberlinger-Orgel ins Auge gefallen. Über den Zusammenhang dieser Meldung mit dem Schicksal der besagten Firma möge jede(r) sich seine eigenen Gedanken machen.

„Eine weniger gute Zukunftsperspektive bekam … unsere große Orgel bescheinigt. Prof. Reiner Schuhenn, Orgelsachverständiger des Erzbistums Köln, kam nach mehreren Tagen intensiver Arbeit zu dem Ergebnis, dass das Instrument – mit 32 Jahren – eine nur beschränkte Lebenserwartung hat, die durch alle Wartungs- und Reparaturarbeiten nicht sinnvoll zu verlängern ist. Für die im Jahr 2015 anstehende Innenrenovierung unserer Basilika wird die Orgel ohnehin abgebaut werden müssen. Vor diesem Hintergrund kommt das Gutachten zu dem Ergebnis, dass wir uns baldmöglichst dem Projekt eines Orgelneubaus widmen sollten. Vor allem in finanzieller Hinsicht wird das eine enorme Herausforderung bedeuten.“

Hier Foto
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und Dispo
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Dazu noch ein Zitat von Josef Zimmermann, Organist an der Hohen Domkirche zu Köln, im Vorwort zur Festschrift anläßlich der Orgelweihe 1982:
"Der Erbauer, die Firma Gebr. Oberlinger Orgelbau Windesheim, hat ein nicht alltägliches Werk geschaffen, das ihre Leistungsfähigkeit einmal mehr unterstreicht."

Er hat es sicher im guten Sinne gemeint.

Gruß Tastenhalter


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