Symposion Lübeck, St. Marien (III)....
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(blühender Raps zwischen Hamburg und Lübeck...)
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(Holstentor, St. Marien und rechts St. Petri)
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(an der Holstentorhalle; im Hintergrund jenseits der Trave die Musikhochschule und der Dom)
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(Tagungsequipment)
Der zweite Tag begann mit dem Vortrag von Mads Kjersgaard...
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...zur Rekonstruktion der Totentanzorgel.Kjersgaards Vortrag war sehr detailreich; wenn ich ihn richtig verstanden habe, ist die Totentanzorgel keineswegs lückenlos dokumentiert, insbesondere sind deren Mensuren verschollen. Das ließe auch einen Nachbau nicht ganz unproblematisch erscheinen.
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Für einige Heiterkeit im Autitorium sorgte sein gelegentlich anspringender Bildschirmschoner.....
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(Ibo Ortgies - rechts - in der Diskussion mit Mads Kjeersgaard)
Sodann waren die Orgelbauer dran, und zwar in dieser Reihenfolge (auf die Ziffern achten....):
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(Zettel: LKMD Hans Jürgen Wulf; Hand: Philipp Klais)
Insgesamt fand ich die Statements der Orgelbauer eher ein wenig enttäuschend. Es gab in etwa dieselbe erwartbare Aufteilung wie bei den Organisten: die "Historiker" plädierten eher für die Rekonstruktion der Westorgel zur Buxtehude-Zeit (auch hier war, soweit ich es überblicken kann, die Rekonstruktion der Totentanzorgel nicht umstritten), die "Modernisten" dagegen für eine neue, nicht historisch orientierte Westorgel bzw. hielten sich diplomatisch zurück.
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(Steve Dieck/Fisk)
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(Gerald Woehl)
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(Frits Elshout/Flentrop)
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(Philipp Klais)
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(Hendrik Ahrend)
Ein sich von der herrschenden Tendenz deutlich abhebender Vorschlag kam von Konrad...
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...Mühleisen: er plädierte dafür, alle verwertbaren Register der Kemper-Orgel (durchaus eine ganze Reihe, wie auch Hans Martin Petersen betont hatte) wieder zu verwenden in einem technischen Neubau und mit neuem Gehäuse, das allerdings wesentlich tiefer angebracht sein müsse als die jetzige Kemper-Orgel.
Irgendwo sympathisch! Denn Mühleisen war sicher klar, daß er damit komplett gegen den Strom schwamm. Der Haupteinwand gegen seinen Vorschlag kam denn auch prompt von Hans Martin Petersen: die Umsetzung dieser Idee käme kaum billiger als ein kompletter Neubau, und sie würde nichts daran ändern können, daß auch die besseren Kemper-Register für den riesigen Raum unterdimensioniert seien.
Durchaus diskutabel, auch wenn ich ihn skeptisch sehe, schien mir der Vorschlag von...
...Kristian Wegscheider, dessen Wortmeldungen - ebenso wie die von Ibo Ortgies - einigen Unterhaltungswert hatten: er plädierte für den Wiederaufbau des Lettners als Standort einer modernen "Zweitorgel" als Gegenpart für eine rekonstruierte Buxtehude-Orgel im Westen.
Freilich drängen sich da sofort die Fragen auf: was, wenn die Rekonstruktion des Lettners, die eine deutliche Abkehr vom Einraum-Konzept des Wiederaufbaus darstellen würde, nicht möglich ist? Und könnte man auf einem Lettner eine raumbeherrschende symphonische Orgel unterbringen? Im Nachhinein erscheint mir das ziemlich zweifelhaft. Der zerstörte Lettner hatte zwar eine gar nicht mal so kleine Orgel (s.o. Teil I), aber keine raumbeherrschende. Kristian Wegscheider schwebte, so wie ich ihn verstand, eine Lösung wie in englischen Kathedralen vor. Vielleicht ist diese Idee nicht so schlecht, aber ein solcher Lettner - Statik, Architektur - wäre dann doch noch etwas anderes als der untergegangene.
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(Rowan West)
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(Mathias Metzler)
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(Claudius Winterhalter - der Sean Connery des Orgelbaus.....)
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(Gerhard Grenzing)
....to be continued.....
gesamter Thread:
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