Einführung Gotteslob

Nachthorn, Dienstag, 13. Mai 2014, 17:38 (vor 4555 Tagen) @ 3rd_astronaut

Das Vorgehen in Bamberg klingt (trotz der unschönen Verspätung um ein Jahr) nach der ersten durchdachten Einführung des neuen Gesangbuchs, von der ich höre.
Die Mehrzahl der Organisten sind Nebenamtler und nicht in der Lage, mit geringem Aufwand einen Begleitsatz zu einer gegebenen Choralmelodie zu improvisieren.
Die Folge ist also:
a) entweder ein unnötiger Mehraufwand für die Gottesdienstvorbereitung, der nicht vergütet wird oder
b) das Festhalten am bisherigen Notenmaterial (Orgelbuch zum Gotteslob), so dass neue Lieder bis zur Bereitstellung des neuen Orgelbuchs nicht gesungen werden können und Änderungen im bekannten Liedgut (Melodie, Pausen,...) nicht von Anfang an konsequent eingeübt werden.

Ein neues Gesangbuch flächendeckend einzuführen, ohne, dass die benötigten Hilfsmittel (Orgelbuch, Kantorenbuch,...) verfügbar sind, halte ich für fahrlässig.

Wie ist Eure Meinung dazu?
Wieviel Mehraufwand habt ihr mit Liedern aus dem neuen Gesangbuch?


Nachthorn


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