Andrzej Chorosinski, Auferstehungskirche, D-Oberkassel
Was nun folgte, sank nämlich leider im Niveau doch deutlich herab. Da gab es höchst zweifelhafte Bearbeitungen von Chopin für die Orgel ( Etüde es-moll op. 10 -Lemare, Scherzo b-moll - Chorosinski). Kein Komponist ist so eng mit dem Pianoforte verbunden wie gerade Chopin. Tut mir leid, aber die Orgel vermag perlende Diskantläufe, überhaupt virtuose Anschlagkultur, kaum abzubilden. Manches klang gar kirmesk, platt und farblos. Hier fragt sich, wie neulich bei di Rosa, was das soll. Werkdienlich ist es jedenfalls nicht.
Zu Chopin und Orgel: Chopin war ja in jungen Jahren als Harmoniumvirtuose herumgereist, hatte mit Sicherheit Kontakt zu Orgeln. Ich stimme absolut zu, daß die Orgel.....s.o......kaum abbilden kann. Aber es gibt eben doch einige wenige Stücke, die mit Orgel sehr wohl machbar sind, ja, die das Stück mindestens genauso wirkungsvoll präsentieren kann. Nicht umsonst hat der große FRANZ LISZT zwei Chopin-Preludes für Orgel transkribiert. Auch das eine oder andere Nocturne ist dankbar, wenn man denn ein entsprechendes Instrument (große romantische Disposition) zur Verfügung hat.
HG
Andreas
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Clemens Schäfer,
07.05.2014, 22:19
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