Dreistimmige Inventionen (JSB)

nokuhn, Montag, 28. April 2014, 19:21 (vor 4564 Tagen)

Kuerzlich hat mir ein Bekannter erzaehlt, sein Orgellehrer habe ihm vor Jahren zur Verbesserung seines Pedalspiels dás Einueben der Inventionen als Trios empfohlen.
Hat das hier schon mal jemand probiert? Fuer mich leider ausser Reichweite.

MfG

Nokuhn

Dreistimmige Inventionen (JSB)

hintersatz, Montag, 28. April 2014, 19:31 (vor 4564 Tagen) @ nokuhn

Ich habe die Zweistimmigen mal mit einem E-Bassisten auf einer Westerngitarre gespielt, die Hälfte haben wir geschafft und eine Menge Spaß gemacht hat es obendrein.

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Karsten @, Montag, 28. April 2014, 19:35 (vor 4564 Tagen) @ nokuhn
bearbeitet von Karsten, Montag, 28. April 2014, 19:40

Kuerzlich hat mir ein Bekannter erzaehlt, sein Orgellehrer habe ihm vor Jahren zur Verbesserung seines Pedalspiels dás Einueben der Inventionen als Trios empfohlen.
Hat das hier schon mal jemand probiert? Fuer mich leider ausser Reichweite.

Ja, auf die Idee kamen bei den zweistimmigen Inventionen unter anderen Max Reger und Karl Straube. Reger ergänzte eine Mittelstimme.
Diese Schule des Triospiels haben Rosalinde Haas (MDG), Roberto Marini (Fugatto) und Christian Barthen (Naxos) komplett eingespielt.
http://www.youtube.com/watch?v=2uP9_pBNdqE

Gruß
Karsten

Dreistimmige Inventionen (JSB)

hintersatz, Montag, 28. April 2014, 20:58 (vor 4564 Tagen) @ Karsten

Gibt es eine Notenausgabe des Triosatzes ? Das Pedal aus der Klavierpartitur herauszulesen, würde wohl etwas stressig...

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Nachthorn, Dienstag, 29. April 2014, 00:21 (vor 4564 Tagen) @ hintersatz

Ich habe bei mir im Notenschrank die Ausgabe J. S. Bach, Sechs Trios für Orgel bearbeitet von J. M. Michel, Strube 1983
Michel hat 6 dreistimmige Inventionen für Orgel (incl. Pedalsatz) eingerichtet.
Die Noten sind aber soweit ich weiß im Handel vergriffen.

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Nachthorn, Dienstag, 29. April 2014, 01:08 (vor 4564 Tagen) @ Nachthorn

... und die Bearbeitung der zweistimmigen Inventionen von Reger gibts hier:
http://opus4.kobv.de/opus4-udk/files/473/RA+6637.pdf

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Tastenhalter @, Dienstag, 29. April 2014, 20:19 (vor 4563 Tagen) @ Nachthorn

Im 2. Band seiner Orgelschule hat Flor Peeters neben Präl. fis-moll, WTK II, und Fuge Fis-Dur,WTK I, die 3-st. Invention e-Moll als Trio bearbeitet.
r.H. Vox humana 8', Nasard 2 2/3'
l.H Fluit 8', Zing.princ.4',
Ped. Subbas 16', Gemshorn 8',
alles mit Finger- bzw. Fußsatz und Phrasierungsbögen versehen. (1954!)

Gruß Tastenhalter

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Karsten @, Dienstag, 29. April 2014, 19:41 (vor 4563 Tagen) @ hintersatz

Gibt es eine Notenausgabe des Triosatzes ? Das Pedal aus der Klavierpartitur herauszulesen, würde wohl etwas stressig...

Im Internet gibt es midi-Dateien der Stücke. Mittlerweile sollten alle Notensatzprogramme diese Dateien einlesen können. Der Rest ist dann etwas Formatierungaarbeit. Der Pedalpart dürfte dennoch etwa modifiziert werden müssen...

Gruß
Karsten

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Flûte harmonique, Montag, 28. April 2014, 21:50 (vor 4564 Tagen) @ Karsten

Kuerzlich hat mir ein Bekannter erzaehlt, sein Orgellehrer habe ihm vor Jahren zur Verbesserung seines Pedalspiels dás Einueben der Inventionen als Trios empfohlen.
Hat das hier schon mal jemand probiert? Fuer mich leider ausser Reichweite.


Ja, auf die Idee kamen bei den zweistimmigen Inventionen unter anderen Max Reger und Karl Straube. Reger ergänzte eine Mittelstimme.
Diese Schule des Triospiels haben Rosalinde Haas (MDG), Roberto Marini (Fugatto) und Christian Barthen (Naxos) komplett eingespielt.
http://www.youtube.com/watch?v=2uP9_pBNdqE

Gruß
Karsten

Die Frage hat sich nach meinem Verständnis nicht auf die Schule des Triospiels von Reger/Straube bezogen, sondern auf die dreistimmigen Inventionen (Sinfonien, BWV 787-801), oder liegt hier ein Missverständnis vor?

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Karsten @, Montag, 28. April 2014, 23:50 (vor 4564 Tagen) @ Flûte harmonique

Die Frage hat sich nach meinem Verständnis nicht auf die Schule des Triospiels von Reger/Straube bezogen, sondern auf die dreistimmigen Inventionen (Sinfonien, BWV 787-801), oder liegt hier ein Missverständnis vor?

Nö, aber die Inventionenbearbeitungen von Straube/Reger in diesem Zusammenhang (ergänzend) zu erwähnen ist ja meiner Meinung nach so abwegig nicht.

Gruß
Karsten

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Manuel, Dienstag, 29. April 2014, 00:44 (vor 4564 Tagen) @ Karsten

Sind die Dinger nicht sauschwer???

Dreistimmige Inventionen (JSB)

nokuhn, Dienstag, 29. April 2014, 18:26 (vor 4563 Tagen) @ Manuel

Hallo,

zunaechst vielen Dank fuer Eure Antworten.

Tatsaechlich ging es mir bei meiner Frage um das Spiel der (unbearbeiteten)dreistimmigen Inventionen auf der Orgel als Trio, und um Eure Erfahrungen damit.

Natuerlich sind die Stuecke teilweise "sauschwer", anspruchsvoller als die sechs Triosonaten fuer Orgel wegen des Pedalsatzes (Notation hin oder her).

Wir haben ja eine beachtliche Zahl hochkaraetiger Organisten im Forum. Waere es nicht reizvoll, wenn einige sich zusammenfaenden und (auf einer midi-faehigen Orgel?)die 15 Stuecke aufnaehmen? Es waere doch ein netter Einstieg in ein bereits zuvor andiskutiertes Projekt der Eigenpraesentation?

Viele Gruesse

Nokuhn

Dreistimmige Inventionen (JSB)

hintersatz, Dienstag, 29. April 2014, 19:41 (vor 4563 Tagen) @ nokuhn
bearbeitet von hintersatz, Dienstag, 29. April 2014, 19:44

Wäre es nicht reizvoll, wenn einige sich zusammenfänden..

Dem Vorschlag möchte ich hinzufügen, ich fände es durchaus reizvoll, wenn sich zum Beispiel einige Organisten zusammenfänden, die kein komplettes 40min-Programm einspielen wollen, und das Ihre in eine Aufnahme am selben Instrument zusammen einspielen. Bei den 40min Mindestspielzeit möchte ich gerne bleiben, weil ich eine homogene Hintergrundmusik für das Forum präsentieren möchte, bei zusammengestückelten kurzen Stücken aus verschiedenen Quellen wirkt das Ergebnis unruhig und anstrengend. Konzertorganisten-Fähigkeiten sind zwar nicht verboten, aber keine Voraussetzung.

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Karsten @, Dienstag, 29. April 2014, 19:43 (vor 4563 Tagen) @ hintersatz

Bei den 40min Mindestspielzeit möchte ich gerne bleiben, weil ich eine homogene Hintergrundmusik für das Forum präsentieren möchte, bei zusammengestückelten kurzen Stücken aus verschiedenen Quellen wirkt im Ergebnis unruhig und anstrengend.

WAAAAAS? Unser wertvolles und ehrwürdges Orgelrepertoire soll zur Hintergrundmucke degradiert werden!? Das geht mal gaaaa nicht! ;)

Entsetzter Gruß
Karsten

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Clemens Schäfer @, Düsseldorf, Dienstag, 29. April 2014, 22:27 (vor 4563 Tagen) @ Karsten

Hallo,

Hintergrundmusik fürs Forum? Das ist ja wohl das Letzte, was wir brauchen! Also, da stehe ich einem evtl. audio-Angebot des Forums doch sehr skeptisch gegenüber. Muß wirklich nicht sein. Da gibt es andere Quellen, die jeder kennt und viele nutzen.

Gruß Clemens Schäfer

--
Piano heißt nicht schwach sondern leise, Forte nicht laut sondern kräftig (Artur Rubinstein)

Dreistimmige Inventionen (JSB)

hintersatz, Mittwoch, 30. April 2014, 15:29 (vor 4562 Tagen) @ Clemens Schäfer

Hintergrundmusik fürs Forum?

Ich muss mich da nochmals berichtigen: "Hintergrundmusik für die Startseite" sollte es lauten, eine Hintergrundmusik im Forenscript zu installieren, dafür fehlen mir dann doch etwas die Kenntnisse...

Dreistimmige Inventionen (JSB)

3rd_astronaut, Dienstag, 29. April 2014, 23:30 (vor 4563 Tagen) @ nokuhn
bearbeitet von 3rd_astronaut, Dienstag, 29. April 2014, 23:59

Wir haben ja eine beachtliche Zahl hochkaraetiger Organisten im Forum. Waere es nicht reizvoll, wenn einige sich zusammenfaenden und (auf einer midi-faehigen Orgel?)die 15 Stuecke aufnaehmen? Es waere doch ein netter Einstieg in ein bereits zuvor andiskutiertes Projekt der Eigenpraesentation?


Naja, eigentlich weiß hier jeder, wie die 3-stimmigen Inventionen klingen, oder? Da fände ich andere Stücke wesentlich reizvoller für eine "Einspielung" hier oder anderorts. Spontan fällt mir z.B. Gerhard Bunks Legende ein, ein tolles Stück und auf YouTube vollkommen absent. Oder: Der kultige "Tumult am Prätorium" ist seit kurzem auf der Röhre, aber der Rest der Sinfonie ist auch toll. Oder: Karl Höller hat große Repertoirelücken auf YT. Karl Hoyer ist eine 0-Nummer dort. Carl Piutti kaum was. Karg-Elert op. 65 bei weitem nicht vollständig. Oder Kurt Hessenbergs Triosonate, wem die Bachschen zu einfach sind. Oder oder oder...

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Flûte harmonique, Mittwoch, 30. April 2014, 15:10 (vor 4562 Tagen) @ nokuhn
bearbeitet von Flûte harmonique, Mittwoch, 30. April 2014, 15:13

Hallo,

zunaechst vielen Dank fuer Eure Antworten.

Tatsaechlich ging es mir bei meiner Frage um das Spiel der (unbearbeiteten)dreistimmigen Inventionen auf der Orgel als Trio, und um Eure Erfahrungen damit.

Natuerlich sind die Stuecke teilweise "sauschwer", anspruchsvoller als die sechs Triosonaten fuer Orgel wegen des Pedalsatzes (Notation hin oder her).

Wir haben ja eine beachtliche Zahl hochkaraetiger Organisten im Forum. Waere es nicht reizvoll, wenn einige sich zusammenfaenden und (auf einer midi-faehigen Orgel?)die 15 Stuecke aufnaehmen? Es waere doch ein netter Einstieg in ein bereits zuvor andiskutiertes Projekt der Eigenpraesentation?

Viele Gruesse

Nokuhn

Ich finde diese Arbeit nicht besonders erquicklich: natürlich ließe sich jede der 15 Sinfonias auf der Orgel ausführen, aber die notwendigen Eingriffe in die Bass-Stimme, um sie an einen gängigen Pedalumfang von 30 oder 32 Tasten anzupassen, würden schon erheblich in die Substanz der Musik eingreifen. Der Arbeitsaufwand, spieltechnische Anforderungen und klangliches Resultat stehen dabei in keinem Verhältnis zueinander.

Dann doch lieber die Zeit in die sechs Triosonaten BWV 525-530 investieren, und auch in die sehr schönen Zehn Trios op. 49 von Rheinberger, die übrigens nicht alle auf zwei Manualen ausgeführt werden müssen.

Sorge-Trios, war: Dreistimmige Inventionen (JSB)

Solcena ⌂ @, Mittwoch, 30. April 2014, 18:54 (vor 4562 Tagen) @ Flûte harmonique

Dann doch lieber die Zeit in die sechs Triosonaten BWV 525-530 investieren, und auch in die sehr schönen Zehn Trios op. 49 von Rheinberger, die übrigens nicht alle auf zwei Manualen ausgeführt werden müssen.

A propos Trios - als C-Organist habe ich mich sehr über einen Notentipp aus einem anderen Forum gefreut, den ich auch hier weiter verbreiten möchte: Von Georg Andreas Sorge (1703-1778) gibt es Orgeltrios in einer Kooiman-Ausgabe bei Harmonia, die mir ganz gut gefallen. Das sind 11 wirklich einfache Trio-Kompositionen. Einen Vorgeschmack gibt es auf imslp.

Das ist eine unbekümmerte, fröhliche Musik im sehr überschaubaren Rahmen (manche werden sie vielleicht bieder finden), die aber für mich einen hohen Praxisnutzen hat. Durch die verwandten Tonarten (C-Dur, G-Dur, a-Moll, e-Moll) kann man sich etliche dreiteilige Zyklen zusammenstellen; das Heft werde ich sicherlich öfter in Gottesdiensten benutzen.

Wäre ich Orgellehrer, würde ich diese Stücke meinen Orgelschülern als Vorstufe zu Krebs und Bach auf jeden Fall mit an die Hand geben.

LG
Solcena

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Florian-L @, Dienstag, 29. April 2014, 08:21 (vor 4564 Tagen) @ Karsten

Diese Schule des Triospiels haben Rosalinde Haas (MDG), Roberto Marini (Fugatto) und Christian Barthen (Naxos) komplett eingespielt.

Und Ulrich Walther (Priory).

Gruß, Florian

Dreistimmige Inventionen (JSB)

CB, Dienstag, 29. April 2014, 08:37 (vor 4564 Tagen) @ Karsten

Von der Schule des Triospiels gibt es ebenfalls eine sehr empfehlenswerte Einspielung aus dem Bremer Dom mit Ulrich Walther (KU Graz), m.W. die einzige Einspielung an einer pneumatischen Orgel.
…das ist schon ein sehr spezielles, sozusagen Insider-Repertoire und man muss sich natürlich darüber im Klaren sein, dass der Arbeitsaufwand in keiner Relation zu einer Publikumswirksamkeit steht.
Aber abgesehen von ihrer musikalischen Qualität und ihrem enormen pädagogischen Nutzen, ist die SdT zudem eine sehr wichtige und hochinformative Quelle im Hinblick auf Ästhetik und Aufführungspraxis der Zeit um 1900 (Stichwort: Riemann etc.) und eignet sich von daher besonders gut für Gesprächskonzerte oder etwa Konzert + Vortrag für ein interessiertes Fachpublikum.
Die Orgel der Pfarrkirche St. Michael in Saarbrücken ist eigentlich ein sehr schönes Instrument und steht in einem großartigen Raum.
Es gibt bei youtube auch noch andere Aufnahmen dieser Orgel, die eventuell einen etwas besseren Eindruck zulassen…und sehr wahrscheinlich in der kommenden Zeit einige Demessieux-Einspielungen von dort.

Allen einen schönen Dienstag und eine gute Woche,
CB

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Contrebasson 32' @, Wien, Dienstag, 29. April 2014, 10:04 (vor 4564 Tagen) @ CB

Die Orgel der Pfarrkirche St. Michael in Saarbrücken ist eigentlich ein sehr schönes Instrument und steht in einem großartigen Raum.
Es gibt bei youtube auch noch andere Aufnahmen dieser Orgel, die eventuell einen etwas besseren Eindruck zulassen…und sehr wahrscheinlich in der kommenden Zeit einige Demessieux-Einspielungen von dort.

Allen einen schönen Dienstag und eine gute Woche,
CB

... schöne Videos jedenfalls. ;-)

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Florian-L @, Dienstag, 29. April 2014, 08:24 (vor 4564 Tagen) @ nokuhn

Kuerzlich hat mir ein Bekannter erzaehlt, sein Orgellehrer habe ihm vor Jahren zur Verbesserung seines Pedalspiels dás Einueben der Inventionen als Trios empfohlen.
Hat das hier schon mal jemand probiert? Fuer mich leider ausser Reichweite.

Wenn es rein um das Pedalspiel geht, eignen sich dafür auch die Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach.

Gruß, Florian

Dreistimmige Inventionen (JSB)

untersatz32, Dienstag, 29. April 2014, 10:01 (vor 4564 Tagen) @ Florian-L

.... genau, aber bitte ohne "Elaboration..." Bäääh!
Aber jetzt binnich wieder fies...

Gruss TH

Dreistimmige Inventionen (JSB)

Florian-L @, Mittwoch, 30. April 2014, 08:48 (vor 4563 Tagen) @ untersatz32

.... genau, aber bitte ohne "Elaboration..." Bäääh!
Aber jetzt binnich wieder fies...

Dachtest du daran? ;-)

Gruß, Florian

Dreistimmige Inventionen (JSB) - Cellosuite von CC-Bach

untersatz32, Mittwoch, 30. April 2014, 10:09 (vor 4563 Tagen) @ Florian-L
bearbeitet von untersatz32, Mittwoch, 30. April 2014, 10:18

Oh ja, ich mag gar nicht mehr daran denken.
Schade, dass ich mir die CD/DVD gekauft habe... *)

Grüsse

Thomas


*) EIN Gutes hat es: ich werde mir die Bach'schen Cello-Suiten in den kommenden Monaten als Pedalübungen reinpfeifen. Allerdings un"elaboriert", Bach ist für mich genial genug.
Da muss ich nicht noch von mir aus reihenweise Sept/Non/Elften-Akkorde und Major-Sevens im Tutti dazuwürgen.
Sorry, bin bestimmt kein Purist, ganz und gar nicht. Aber too much ist für mich too much.
Und: betreffs ORGEL: diese hochgelobte 1-Million-Dollar-Wunder-Edel-Kiste klingt,
zumindest auf der DVD/CD in meinen Ohren grauenhaft künstlich: da lob ich mir mein HW zuhause!
Dann kann ich auch - für weniger Geld - mit ner Monarke oder Rodgers oder Allen herumtouren, wenn das Ergebnis dann auch nicht besser klingt.

Die Dupre-Noel-Variationen auf dieser neuen CD sind meines Erachtens und meiner ganz persönlichen Meinung nach komplett musikalisch massakriert.
Da lob ich mir Roth/Scott/Latry/Engels/Welzel/Tharp & Co.
(Jeder andere mag das anders sehen).

HILDEEEEEEEEEEE, meine Blutdruck-Tabletten...!!!

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