Habe gerade einen Film in der SWR Mediathek entdeckt.
http://swrmediathek.de/player.htm?show=6dbe7e90-bb99-11e6-8e1e-005056a12b4c
Der Herr der Pfeifen
--
OrgelDiehl
Oberlinger
Orgelfritze, Freitag, 09. Dezember 2016, 20:03 (vor 3563 Tagen) @ Orgeldiehl
Geht ja auf Weihnachten, da stehen Märchen immer hoch im Kurs.
Die Hoffnung die vermittelt wird, dass diese grausligen Kisten nur noch in China zu stehen kommen, ist dann aber auch wieder ein gewisser Trost.
Aber es ist doch schön, dass unser aller GEZ-Gebühren die Produktion dieses Jubel-Image-Films möglich gemacht haben.
Sind in der neuen Wunder-Orgel dann auch die Pfeifen auf so unnachahmliche Weise mit Kabelbindern rastriert, wie man das in der chinseischen Saal-Orgel bewundern kann?
Oberlinger
Hilbrands
, Freitag, 09. Dezember 2016, 20:16 (vor 3563 Tagen) @ Orgelfritze
Sind in der neuen Wunder-Orgel dann auch die Pfeifen auf so unnachahmliche Weise mit Kabelbindern rastriert, wie man das in der chinseischen Saal-Orgel bewundern kann?
Das soll sie wohl erdbebensicher machen...
Oberlinger
hardy
, Freitag, 09. Dezember 2016, 23:09 (vor 3563 Tagen) @ Hilbrands
Die Qualität der früheren Instrumente, so wurde hier früher meiner Erinnerung nach schon festgestellt, hing wohl sehr davon ab, wie sehr man ihnen auf die Finger guckte (pos. Bsp: Bonn-Beuel).
Oberlinger
elsenp
, Samstag, 10. Dezember 2016, 21:08 (vor 3562 Tagen) @ Orgelfritze
Wunderorgel --- ich lach mir 'nen Ast. Was bitte, ist daran wunderlich, wenn man versucht, auf kleinem Raum Pfeifen unterzubringen? Eher verwunderlich fand ich die in Stan und Olli-Manier ausgeführte "Reparatur" des Balgdeckels. Da zeigte sich deutsche Handwerkskunst in Perfektion! Dafür lieben uns die Asiaten.
Gruß
Peter
Oberlinger
Wolfgang Gourgé
, Samstag, 10. Dezember 2016, 22:44 (vor 3562 Tagen) @ elsenp
Wunderorgel --- ich lach mir 'nen Ast. Was bitte, ist daran wunderlich, wenn man versucht, auf kleinem Raum Pfeifen unterzubringen? Eher verwunderlich fand ich die in Stan und Olli-Manier ausgeführte "Reparatur" des Balgdeckels. Da zeigte sich deutsche Handwerkskunst in Perfektion! Dafür lieben uns die Asiaten.
Gruß
Peter
....ehrlich gesagt, wundere ich mich etwas über den ziemlich unfreundlichen Grundton dieses Threads (ich meine das ganz allgemein).
Daß Oberlinger-Orgeln nicht immer positiv aufgefallen sind, was handwerkliche/klangliche Qualität angeht - geschenkt. Ich könnte mehrere ebenfalls mal renommierte Firmen nennen, für die dasselbe gilt.
Ebenfalls "geschenkt": Begriffe wie "Wunderorgel" (wohl eher keine Idee des portraitierten Orgelbauers) oder "Herr der Pfeifen". Reporter müssen das, worüber sie reportieren, eben nunmal in griffige Formeln für Laien fassen. Was ist daran so schlimm, zumal es hier ohnehin kaum jemand ernstnimmt?
Was hier noch überhaupt nicht zur Sprache gekommen ist: dass hier jemand im fortgeschrittenen Alter nach dem insolvenzbedingten Aus seinen Orgelbaubetrieb wieder in Gang zu bringen versucht, und weder das noch die Person des besagten Orgelbauers selbst wirken auf mich unsympathisch, dito seine Mitarbeiter/innen.
Also: wie wär's mal mit "eine Chance geben"?
findet:
Wolfgang
PS: wo waren da Kabelbinder an Pfeifen zu sehen? Ich hab' keine entdeckt, lass' mich aber gerne aufklären, falls ich da was übersehen haben sollte.
Oberlinger
Peliagus, Samstag, 10. Dezember 2016, 23:37 (vor 3561 Tagen) @ Wolfgang Gourgé
Teile ich völlig!
Oberlinger
RinaL, Sonntag, 11. Dezember 2016, 00:01 (vor 3561 Tagen) @ Wolfgang Gourgé
Ich finde auch,dass der Ton ziemlich unfreundlich ist.Meine Erfahrung mit Oberlinger-Instrumenten ist gemischt,aber ich muss ehrlich sagen: Hut ab!,dass Herr Oberlinger nicht aufgesteckt hat und nach neuen Wegen sucht,Kunden zu begeistern.
Oberlinger
friedemannw
, Gießen, Sonntag, 11. Dezember 2016, 00:25 (vor 3561 Tagen) @ Wolfgang Gourgé
Wunderorgel --- ich lach mir 'nen Ast. Was bitte, ist daran wunderlich, wenn man versucht, auf kleinem Raum Pfeifen unterzubringen? Eher verwunderlich fand ich die in Stan und Olli-Manier ausgeführte "Reparatur" des Balgdeckels. Da zeigte sich deutsche Handwerkskunst in Perfektion! Dafür lieben uns die Asiaten.
Gruß
Peter
....ehrlich gesagt, wundere ich mich etwas über den ziemlich unfreundlichen Grundton dieses Threads (ich meine das ganz allgemein).Daß Oberlinger-Orgeln nicht immer positiv aufgefallen sind, was handwerkliche/klangliche Qualität angeht - geschenkt. Ich könnte mehrere ebenfalls mal renommierte Firmen nennen, für die dasselbe gilt.
Ebenfalls "geschenkt": Begriffe wie "Wunderorgel" (wohl eher keine Idee des portraitierten Orgelbauers) oder "Herr der Pfeifen". Reporter müssen das, worüber sie reportieren, eben nunmal in griffige Formeln für Laien fassen. Was ist daran so schlimm, zumal es hier ohnehin kaum jemand ernstnimmt?
Was hier noch überhaupt nicht zur Sprache gekommen ist: dass hier jemand im fortgeschrittenen Alter nach dem insolvenzbedingten Aus seinen Orgelbaubetrieb wieder in Gang zu bringen versucht, und weder das noch die Person des besagten Orgelbauers selbst wirken auf mich unsympathisch, dito seine Mitarbeiter/innen.
Also: wie wär's mal mit "eine Chance geben"?
findet:
WolfgangPS: wo waren da Kabelbinder an Pfeifen zu sehen? Ich hab' keine entdeckt, lass' mich aber gerne aufklären, falls ich da was übersehen haben sollte.
Bei 23:52 sieht man die Kabelbinder, die die großen Pfeifen halten. Über die Ursachen kann man spekulieren: Bekommt man die Pfeifen sonst nicht raus?
Aber ich weiß: Orgelservice in China ist eine große Geduldssache. Und wenn man etwas nicht mitgenommen hat (oder etwas spezielles kaputt gegangen ist), kann man nicht einfach in einen Baumarkt oder in eine Fachgeschäft gehen. Selbst einfache Sachen, wie z.B. Holzleim sind extrem schwer aufzutreiben.
Sehr amüsant ist die Kommunikation zwischen den beiden Kollegen bei der Balgreparatur... "Jetzt hascht's kaputt gmacht...!" :D :D :D Herrlich!
Oberlinger
3rd_astronaut, Sonntag, 11. Dezember 2016, 00:49 (vor 3561 Tagen) @ friedemannw
mit kabelbinder und gaffa-tape kann man auch ne rakete reparieren ;-)
freu mich drauf, an weihnachten wieder mal ne oberlinger zu bespielen!
Oberlinger
Wolfgang Gourgé
, Sonntag, 11. Dezember 2016, 01:00 (vor 3561 Tagen) @ friedemannw
Wunderorgel --- ich lach mir 'nen Ast. Was bitte, ist daran wunderlich, wenn man versucht, auf kleinem Raum Pfeifen unterzubringen? Eher verwunderlich fand ich die in Stan und Olli-Manier ausgeführte "Reparatur" des Balgdeckels. Da zeigte sich deutsche Handwerkskunst in Perfektion! Dafür lieben uns die Asiaten.
Gruß
Peter
....ehrlich gesagt, wundere ich mich etwas über den ziemlich unfreundlichen Grundton dieses Threads (ich meine das ganz allgemein).Daß Oberlinger-Orgeln nicht immer positiv aufgefallen sind, was handwerkliche/klangliche Qualität angeht - geschenkt. Ich könnte mehrere ebenfalls mal renommierte Firmen nennen, für die dasselbe gilt.
Ebenfalls "geschenkt": Begriffe wie "Wunderorgel" (wohl eher keine Idee des portraitierten Orgelbauers) oder "Herr der Pfeifen". Reporter müssen das, worüber sie reportieren, eben nunmal in griffige Formeln für Laien fassen. Was ist daran so schlimm, zumal es hier ohnehin kaum jemand ernstnimmt?
Was hier noch überhaupt nicht zur Sprache gekommen ist: dass hier jemand im fortgeschrittenen Alter nach dem insolvenzbedingten Aus seinen Orgelbaubetrieb wieder in Gang zu bringen versucht, und weder das noch die Person des besagten Orgelbauers selbst wirken auf mich unsympathisch, dito seine Mitarbeiter/innen.
Also: wie wär's mal mit "eine Chance geben"?
findet:
WolfgangPS: wo waren da Kabelbinder an Pfeifen zu sehen? Ich hab' keine entdeckt, lass' mich aber gerne aufklären, falls ich da was übersehen haben sollte.
Bei 23:52 sieht man die Kabelbinder, die die großen Pfeifen halten. Über die Ursachen kann man spekulieren: Bekommt man die Pfeifen sonst nicht raus?
Aber ich weiß: Orgelservice in China ist eine große Geduldssache. Und wenn man etwas nicht mitgenommen hat (oder etwas spezielles kaputt gegangen ist), kann man nicht einfach in einen Baumarkt oder in eine Fachgeschäft gehen. Selbst einfache Sachen, wie z.B. Holzleim sind extrem schwer aufzutreiben.
Sehr amüsant ist die Kommunikation zwischen den beiden Kollegen bei der Balgreparatur... "Jetzt hascht's kaputt gmacht...!" :D :D :D Herrlich!
....ja, das Hessische ist auch und gerade bei alltäglichen Gesprächsgegenständen von hohem Unterhaltungswert - ein Fahrt im Wiesbadener Bus, möglichst auf einer Linie mit hoher Rentnerfrequenz, und der Tag ist gemacht....(sagt ein gebürtiger Wiesbadener.....)....
Aber: sicher, daß das Kabelbinder sind? Würde ich eine Pfeife mit Kabelbinder fixieren, verliefe dieser exakt horizontal auf der Pfeife.
Hier sieht man aber keine "horizontalen", sondern "diagonale" Verläufe. Ist das möglicherweise was anderes (keine Ahnung, was....)? Eine Art Stimmring oder so? Wenn der Kabelbinder nicht exakt horizontal verläuft, ist sein Durchmesser grösser als der der Pfeife - also wird er die Pfeife nicht exakt fixieren können, wozu er doch - bei aller Zweckentfremdung - da ist....
Also: bitte nochmal genau hinsehen......
Gruß,
Wolfgang
Oberlinger
JSBach
, Sonntag, 11. Dezember 2016, 07:18 (vor 3561 Tagen) @ Wolfgang Gourgé
ich bin mir ziemlich sicher, dass die Reparaturszene sowas von gestellt war...
Oberlinger
friedemannw
, Gießen, Sonntag, 11. Dezember 2016, 14:49 (vor 3561 Tagen) @ Wolfgang Gourgé
Aber: sicher, daß das Kabelbinder sind? Würde ich eine Pfeife mit Kabelbinder fixieren, verliefe dieser exakt horizontal auf der Pfeife.
Hier sieht man aber keine "horizontalen", sondern "diagonale" Verläufe. Ist das möglicherweise was anderes (keine Ahnung, was....)? Eine Art Stimmring oder so? Wenn der Kabelbinder nicht exakt horizontal verläuft, ist sein Durchmesser grösser als der der Pfeife - also wird er die Pfeife nicht exakt fixieren können, wozu er doch - bei aller Zweckentfremdung - da ist....
Sie verlaufen in diesem Fall nicht horizontal, weil die Kabelbinder (vermutlich) durch Löcher in einem dahinter liegenden Raster (oder um eine dahinter liegende Leiste) gehen. Dann liegen die automatisch schräg, weil ein Ende oben aus dem Loch geht, das andere Ende unten aus dem Loch geht.
Die Körper der Pfeifen sehen an diesen Stellen auch irgendwie "eingeschnürt" aus - vielleicht sind die recht großen Pfeifen gekröpft und durch das Gewicht des Kropfes biegen sich die Pfeifen durch, was durch die Kabelbinder versucht wurde zu minimieren.
Ich merke: Wir sollten mal 'ne Forums-Exkursion machen... :D
Oberlinger
RinaL, Sonntag, 11. Dezember 2016, 19:21 (vor 3561 Tagen) @ friedemannw
Ich merke: Wir sollten mal 'ne Forums-Exkursion machen... :D
Nach China oder wie?!
Aber ich wäre dabei,wenn die Arbeit es zulässt.
Oberlinger
Wolfgang Gourgé
, Sonntag, 11. Dezember 2016, 20:47 (vor 3561 Tagen) @ friedemannw
Aber: sicher, daß das Kabelbinder sind? Würde ich eine Pfeife mit Kabelbinder fixieren, verliefe dieser exakt horizontal auf der Pfeife.
Hier sieht man aber keine "horizontalen", sondern "diagonale" Verläufe. Ist das möglicherweise was anderes (keine Ahnung, was....)? Eine Art Stimmring oder so? Wenn der Kabelbinder nicht exakt horizontal verläuft, ist sein Durchmesser grösser als der der Pfeife - also wird er die Pfeife nicht exakt fixieren können, wozu er doch - bei aller Zweckentfremdung - da ist....
Sie verlaufen in diesem Fall nicht horizontal, weil die Kabelbinder (vermutlich) durch Löcher in einem dahinter liegenden Raster (oder um eine dahinter liegende Leiste) gehen. Dann liegen die automatisch schräg, weil ein Ende oben aus dem Loch geht, das andere Ende unten aus dem Loch geht.
Die Körper der Pfeifen sehen an diesen Stellen auch irgendwie "eingeschnürt" aus - vielleicht sind die recht großen Pfeifen gekröpft und durch das Gewicht des Kropfes biegen sich die Pfeifen durch, was durch die Kabelbinder versucht wurde zu minimieren.Ich merke: Wir sollten mal 'ne Forums-Exkursion machen... :D
....unbedingt mit Opernbesuch. Danach freut man sich auf jede Distler-Partita, gespielt auf Ott-Positiven.....
Oberlinger
Poupoulcorouse
, Elberfeld, Sonntag, 11. Dezember 2016, 14:53 (vor 3561 Tagen) @ Wolfgang Gourgé
Oh ja, das weckt bei mir auch heimatliche Gefühle.
Von einem gebürtigen Nassauer zum anderen.
Oberlinger
kjz1, Sonntag, 11. Dezember 2016, 21:13 (vor 3561 Tagen) @ friedemannw
Der Prospekt weckt ja auch Erinnerungen, an die Orgel in Vallendar. Der Rundbogen mit den Strahlen oben, dann in der Mitte das gespiegelte Pfeifenfeld. Da scheint derselbe Gehäusedesigner am Werk gewesen zu sein.
Ansonsten: beachtlich, wie man in Windesheim versucht, die Tradition nicht aussterben zu lassen. Da sollte man hier nicht den 'beckmesserischen Scharfrichter' spielen, das hat die Firma nicht verdient.
Oberlinger
stein
, Sonntag, 11. Dezember 2016, 22:23 (vor 3561 Tagen) @ kjz1
Der Prospekt weckt ja auch Erinnerungen, an die Orgel in Vallendar. Der Rundbogen mit den Strahlen oben, dann in der Mitte das gespiegelte Pfeifenfeld. Da scheint derselbe Gehäusedesigner am Werk gewesen zu sein.
Ansonsten: beachtlich, wie man in Windesheim versucht, die Tradition nicht aussterben zu lassen. Da sollte man hier nicht den 'beckmesserischen Scharfrichter' spielen, das hat die Firma nicht verdient.
Ich habe die Vallendarer Orgel einmal gespielt, fand sie sehr ansprechend.
Oberlingers Kleinorgeln sind teilweise klanglich und optisch sehr schön. In Windesheim standen meist über 10 oder 20 Instrumente zum Verkauf, da hatte mir die ein oder andere Orgel es schon angetan. Ich kann mich noch sehr an den 16 Fuss Cubus erinnern. Dieser war in der tiefen Oktave ein 8 und 5 1/3 Quinte. Hier wurden die Töne in einem viereckigem Kasten mit labyrinthartigen Gängen (etwa 1 m mal 0,75) m angeblasen. Das muss er in Kreuznach mit einem 32 Fuss schon in den 60 gern gemacht haben. Eine platzsparende Methode, die ich nie mehr wo anders gesehen habe. 80 Kilo Euro finde ich einen sehr selbstbewussten Preis. Kenne aber den Inhalt des Windesheimer Wunderwerkes nicht. Eine Hausorgel würde ich niemals als Katze im Sack kaufen. Die müsste fix und fertig sein, klanglich vollkommen überzeugen, dann würde ich mir den Preis anschauen.
Oberlinger
Solcena
, Sonntag, 11. Dezember 2016, 23:54 (vor 3560 Tagen) @ stein
80 Kilo Euro finde ich einen sehr selbstbewussten Preis. Kenne aber den Inhalt des Windesheimer Wunderwerkes nicht.
Das hier oben müsste sie sein, oder?
Oberlichter hat doch schon seit Jahr und Tag vergleichbare kompakte Serienmodelle, teilweise mit Cubus, auf seiner HP, von daher erschließt sich mir auch nicht, weswegen es jetzt "Wunderorgel" heißt, inkl. großer Präsentation. Ist es die geringe Gehäusetiefe?
Cubus, war: Oberlinger
fluteceleste
, Montag, 12. Dezember 2016, 11:26 (vor 3560 Tagen) @ stein
Eine recht kontroverse Diskussion dieses Registers findet sich im Forums-Archiv sowie hier, siehe auch Beschreibung bei organstops.org.
Cubus, war: Oberlinger
stein
, Montag, 12. Dezember 2016, 18:01 (vor 3560 Tagen) @ fluteceleste
2012 hatte ich das geschrieben:
der Cubus war gerade neu draussen, da hatte Oberlinger drei baugleiche Kleinorgeln in Hufeisenform angeordnet in seiner Ausstellung. Unterschiede lediglich in äusserer Gestaltung, Solozunge oder Sesquialter oder so.
1. Orgel schon bei leiser 8' Begleitung schöner runder 16' Klang.
Hätte ich sofort genommen.
2. Orgel, erst bei angekoppelten Plenomanualen befriedigender 16 Fuss
3. Orgel, 16 Fuss nicht zu erahnen.
Cubus, war: Oberlinger
tombecher
, Saarbrücken, Dienstag, 13. Dezember 2016, 00:34 (vor 3559 Tagen) @ stein
Hallo,
auch ich kann mich erinnern: Hatte die drei Ausstellungs-Orgeln seinerzeit mal ausprobiert und auch mir war damals die durchaus unterschiedliche Qualität der drei Cubi aufgefallen. Einer war allerdings richtig gut - hatte was von einem sanften offenen 16' (in einer Kabinett-Orgel!) das fand ich toll. Die beiden anderen funktionierten nicht so gut (vergleichsweise unausgeglichen, "röchelnder" Klang...).
Da hätte es sicher noch Weiterentwicklungspotential gegeben. Aber so was will auch finanziert werden. Vermutlich konnten nicht genügend dieser Instrumente verkauft werden, um die Weiterentwicklung des Cubus (eigentlich eine tolle Idee!) zu ermöglichen...
Viele Grüße
Thomas
Oberlinger
Seraphonium, Montag, 12. Dezember 2016, 23:40 (vor 3559 Tagen) @ Orgelfritze
![[image]](images/uploaded/20161212223809584f26d1ba5b5.jpg)
Das sind eindeutig Kabelbinder.
Die Töne haben sicherlich nicht richtig funktioniert, vielleicht weil die Pfeifenplatte zu dünn gegossen wurde. Das gibt es in meiner Orgel auch, dort wurden aber stramme Weißblechringe angelötet.
Und vor 12 Jahren war sicher auch schon bekannt dass Pfeifen besser aussehen wenn man sie mit Handschuhen bearbeitet.
Oberlinger ist und bleibt einfach Schrott.
Oberlinger
3rd_astronaut, Dienstag, 13. Dezember 2016, 00:06 (vor 3559 Tagen) @ Seraphonium
Das sind eindeutig Kabelbinder.
Die Töne haben sicherlich nicht richtig funktioniert, vielleicht weil die Pfeifenplatte zu dünn gegossen wurde. Das gibt es in meiner Orgel auch, dort wurden aber stramme Weißblechringe angelötet.
aber wenn die kabelbinder nicht ihrer eigentlichen funktion dienen (befestigung), sondern die pfeife in sich stabilisieren sollen, würden sie doch eher gerade (horizontal) sitzen als so schräg?
Oberlinger
Seraphonium, Dienstag, 13. Dezember 2016, 19:56 (vor 3559 Tagen) @ 3rd_astronaut
Aber warum sollte eine Pfeife so tief unten befestigt sein (und woran)???
Das Material ist schon extrem eingequetscht was bei einer einfachen Befestigung die lediglich gegen umkippen schützen soll gar nicht nötig wäre.