Guten Tag,
Ich möchte den Ventus-Motor von meinem Harmonium
mal wieder ölen und stehe vor der Frage welches Öl ich da nehmen soll.
Habt ihr da Empfehlungen?
In der Gebrauchsanweisung zu einem Ventus Motor steht
Shell Tellus C22 oder C46, wenn man da im Internet sucht kommt man
auf keinen grünen Zweig.
Danke, Martin
Öl für Gebläseschmierung
untersatz32, Donnerstag, 27. März 2014, 10:02 (vor 4591 Tagen) @ orgelsolo
Am besten Mal bei Firma Laukhuff nachfragen, oder hier ist einer von unseren LISTEN-Orgelbauern schneller mit Antwort.
Viele Grüsse
Thomas
Öl für Gebläseschmierung
Wolfgang Gourgé
, Donnerstag, 27. März 2014, 13:02 (vor 4591 Tagen) @ untersatz32
Am besten Mal bei Firma Laukhuff nachfragen, oder hier ist einer von unseren LISTEN-Orgelbauern schneller mit Antwort.
Viele Grüsse
Thomas
...ganz normales Haushaltsöl - Fahrrad, Nähmaschine - dürfte völlig genügen, es ist ja ein kleines Gebläse mit normalen Gleitlagern. Damit wurde der Motor "meiner" Orgel auch immer geölt.
Gruß,
Wolfgang
Öl für Gebläseschmierung
untersatz32, Donnerstag, 27. März 2014, 13:43 (vor 4591 Tagen) @ Wolfgang Gourgé
Meine 480-PS-Wumme nimmt nur SD14-6-KW14 PSX-Oel von Enzo Ferrari persönlich - mit Silber-Drehverschluss am Ausgiesser ;-)))
Öl für Gebläseschmierung
MAT
, Donnerstag, 27. März 2014, 14:15 (vor 4591 Tagen) @ Wolfgang Gourgé
Normales Nähmaschinenöl nehm ich auch! Reicht völlig. Lt. Gebläsebeschreibung ist eine Ölung auch nur etwa alle 10 Jahre nötig.
--
Gruß
MAT
Öl für Gebläseschmierung
Wolfgang Gourgé
, Donnerstag, 27. März 2014, 18:46 (vor 4590 Tagen) @ MAT
Normales Nähmaschinenöl nehm ich auch! Reicht völlig. Lt. Gebläsebeschreibung ist eine Ölung auch nur etwa alle 10 Jahre nötig.
...also, alle 10 Jahre halte ich für etwas zu optimistisch - nach zehn Jahren liegt die letzte Ölung nicht nur ziemlich lange zurück, sondern es ist auch durchaus möglich, daß es sprichwörtlich die letzte Ölung war....;-).....
Ich erlebte mal, wie ein Gebläse kaputtging. Es war ein Gebläse in einer Orgel von 1951; das Gebläserad war bleischwer(ich rettete das unglaublich verdreckte Rad schließlich aus einem Verlies im Klosterkeller vor dem Hausmeisterraum, um es in meinem Internatszimmer aufzustellen; in der Dusche, wo ich es reinigte, kam eine Brühe heraus, vor der selbst der weiße Riese geflüchtet wäre....), das Ding brauchte endlose 20 Sekunden, bis es hochgelaufen war. 30 Jahre hatte das Gebläse durchgehalten, ein Versuch von Hausmeister und Orgelpater mit einem letzten Ölungsversuch brachte keinen Erfolg mehr: erst quietschte es beim Anlaufen, dann fing es an zu rumpeln, dann wurde das Rumpeln so laut, daß die verschreckte Organistin - eine Bauerntochter des Dorfes - lieber wieder abstellte......die Welle hatte sich in die Lagerschale eingefressen.
Klar, man muß nicht alle paar Wochen Öl nachfüllen. Aber 10 Jahre - das ist doch ein bißchen lang, zumindest kontrollieren würde ich mindestens einmal im Jahr.
Gruß,
Wolfgang
Öl für Gebläseschmierung
tombecher
, Saarbrücken, Donnerstag, 27. März 2014, 13:50 (vor 4591 Tagen) @ orgelsolo
Hallo,
ich nehm immer konventionelles Motorenöl (für's Auto)... 15W40 oder 10W40.
Viele Grüße, Thomas
Öl für Gebläseschmierung
Oktavkoppler
, Donnerstag, 27. März 2014, 16:19 (vor 4591 Tagen) @ tombecher
Motorenöl bitte nur für Langsamläufer mit Ringschmierung verwenden.
Für Schnell-Läufer (Dochtschmierung) liefert Laukhuff Synthetiköl.
Grüße
Oktavkoppler
Öl für Gebläseschmierung
jori, Donnerstag, 27. März 2014, 17:54 (vor 4590 Tagen) @ Oktavkoppler
Motorenöl bitte nur für Langsamläufer mit Ringschmierung verwenden.
Für Schnell-Läufer (Dochtschmierung) liefert Laukhuff Synthetiköl.Grüße
Oktavkoppler
Ich benutze das Synthetiköl "Shell Tellus 123". Das Öl wurde vor 28 Jahren von Laukhuff samt Schnell-Läufer-Windmaschine geliefert.
In den Katalogen von Laukhuff konnte ich es jetzt aber nicht ausfindig machen.
Gruß
jori
Öl für Gebläseschmierung
Oktavkoppler
, Donnerstag, 27. März 2014, 19:06 (vor 4590 Tagen) @ jori
Öl für Schnell-Läufer findest Du
im Laukhuff-Katalog Kapitel 6, Seite 6.45 Artikelnummer 6 410 00,
Langsamläuferöl Nr. 6 410 10.
Grüße
Oktavkoppler
Öl für Gebläseschmierung
stein
, Donnerstag, 27. März 2014, 19:59 (vor 4590 Tagen) @ Oktavkoppler
Als Tankstellenkind habe ich da voll die Ahnung.
Schon beim Auto ist es wichtig regelmässig Oelwechsel zu machen. Die Viskosität ist absolut zweitrangig. Nicht das optimale Oel ist weniger gefährlich wie zu spät.
Bei den kleinen Harmonium Motoren reicht das billigste Nähmaschinenoel. Macht der Motor aber schon einmal Geräusche, sind trotz Oelung seine Tage gezählt.
Öl für Gebläseschmierung
jori, Donnerstag, 27. März 2014, 20:25 (vor 4590 Tagen) @ Oktavkoppler
Öl für Schnell-Läufer findest Du
im Laukhuff-Katalog Kapitel 6, Seite 6.45 Artikelnummer 6 410 00,
Langsamläuferöl Nr. 6 410 10.Grüße
Oktavkoppler
Danke für den Tipp.
Gruß
jori
Öl für Gebläseschmierung
tombecher
, Saarbrücken, Freitag, 28. März 2014, 17:38 (vor 4590 Tagen) @ Oktavkoppler
warum taugt es nicht für Motoren mit Dochtschmierung? zu zähflüssig? Welche Eigenschaften von Auto-Motorenöl sprechen denn gegen den Einsatz in Orgelgebläsen?
Viele Grüße,
Thomas
Öl für Gebläseschmierung
Schreipositiv, Freitag, 28. März 2014, 12:42 (vor 4590 Tagen) @ tombecher
Hallo,
ich nehm immer konventionelles Motorenöl (für's Auto)... 15W40 oder 10W40.
Viele Grüße, Thomas
Das sollte man tunlichst vermeiden, das kann nämlich einen Elektromotor zerstören.
Nähmaschinenöl oder Öl aus dem Modellbaubedarf reicht vollkommen.
Öl für Gebläseschmierung
Clemens Schäfer
, Düsseldorf, Freitag, 28. März 2014, 17:22 (vor 4590 Tagen) @ Schreipositiv
Daß Autooel Elektromotoren zerstört, wage ich zu bezweifeln. Märklin hat in den 60/70-igern für seine Lokmotoren Winterautooel empfohlen. Die Loks von damals laufen noch heute.
Gruß Clemens Schäfer
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Piano heißt nicht schwach sondern leise, Forte nicht laut sondern kräftig (Artur Rubinstein)
Öl für Gebläseschmierung
Schreipositiv, Samstag, 29. März 2014, 13:13 (vor 4589 Tagen) @ Clemens Schäfer
Daß Autooel Elektromotoren zerstört, wage ich zu bezweifeln. Märklin hat in den 60/70-igern für seine Lokmotoren Winterautooel empfohlen. Die Loks von damals laufen noch heute.
Gruß Clemens Schäfer
Damals war Autoöl ja noch Öl, heutzutage hat man da alle möglichen Zusatzstoffe und Additive drin, die dem E-Motor schaden könnten.