Stimmung der Zungenregister
Guten Morgen,
eine total orgelbautechnische Frage - gestern abend, bei etwa 13 Grad in der Kirche, klang das Regal 8' ziemlich verstimmt. Im Gottesdienst, bei 17 bis 18 Grad, ist die Verstimmung nicht ganz weg, aber viel besser. Wenn ich jetzt bei 13 Grad nachstimmen würde, klingt das dann bei 5 Grad mehr auch noch "rein"? Wie ist da die "Bandbreite"?
Gruß Hardy
Stimmung der Zungenregister
Nee, 5° wird man hören.
http://www.musik-news.org/thread/37319/Orgelstimmung.html
In Beitrag 4 der verlinkten Debatte ist der entsprechende Abschnitt aus dem Klotz zitiert.
Grüße
Axel
Stimmung der Zungenregister
Danke! Also am besten bei 16 Grad stimmen.
Gruß Hardy
Stimmung der Zungenregister
Hallo,
Es gibt so eine Faustregel: (Gilt für Labialpfeifen und für die Kammertonfrequenz 440 Hz)
Eine Temperaturänderung um ± 1 °C bewirkt eine Frequenzänderung um ± 0,8 Hz.
Zungenpfeifen ändern ihre Frequenz nicht (oder nur in vernachlässigbarem Maß) bei Temperaturänderung.
Gruß,
Thomas
Stimmung der Zungenregister
Am besten ist es natürlich, auf die "durchschnittliche Gottesdiensttemperatur" zu stimmen - bei mir heißt das im Winter 13, im Sommer 23 Grad. Das ist schon ein sehr hörbarer Unterschied, und daraus resultiert meist eine Stimmung an Weihnachten, Ostern und Pfingsten und je nach Temperaturentwicklung nochmal im Sommer. Ist ja auch ein bißchen Aufwand, wenn man einen Tastenhalter braucht...
Stimmung der Zungenregister
Hallo an die Zungenstimmer!
Bitte beachten, dass es eine gewisse Zeit dauert bis die Raumtemperatur auch das Orgel-Innere erreicht. Sonst stimmt nach wenigen Stunden schon gar nichts mehr.
Auch wichtig, der Temperatur-Messer in der Kirche muss auf Höhe der Labien der höchsten Prospektpfeifen angebracht sein.
Viel Erfolg dabei
Stimmung der Zungenregister
Gute Idee, werde ich mal in Angriff nehmen, danke!