Tastatur-Umfang

Daniel, Donnerstag, 27. Februar 2014, 08:39 (vor 4624 Tagen)

Der Tastaturumfang der Manuale hat sich im Laufe der Jahrhunderte nach oben immer mehr erweitert. Von c3 über d3, f3, g3 bis zu a3 und c4, im Pedal dementsprechend von 1 Oktave bis zu 2 ½ Oktaven. Ist diese Erweiterung nach oben ein Grund dafür, daß (vor allem im Pedal) höhere Register seltener disponiert werden? Gibt es hierzu Gründe für Unterschiede zwischen Kirchen- und reiner Konzertorgel?

Da selber nicht organistisch tätig, ist mit nicht geläufig, wie weit Bach / die französischen Romantiker / die derzeitige Gesangsbegleitung / die neueren Kompositionen im Manual und Pedal „raufgehen“. Gibt es bereits Kompositionen, die ein c4 erfordern? Man könnte sie zwar 1 Oktave tiefer spielen, verliert dann aber zu viel Bassbereich.

Mit Sub- und Super-Koppeln lässt sich zwar einiges arrangieren, aber das Problem ist dabei die meist fehlende untere und obere Oktave, was zwar akustisch sinnvoll ist, aber den Spielbereich einschränkt.

Tastatur-Umfang

Florian-L @, Donnerstag, 27. Februar 2014, 09:21 (vor 4624 Tagen) @ Daniel

Gibt es bereits Kompositionen, die ein c4 erfordern?

Ja, so einige, z. B. hier werden c4 im Manual und g1 im Pedal benötigt.

Gruß, Florian

Tastatur-Umfang

Daniel, Donnerstag, 27. Februar 2014, 09:31 (vor 4624 Tagen) @ Florian-L

Danke, ja sieht man sehr schön.

Tastatur-Umfang

untersatz32, Donnerstag, 27. Februar 2014, 14:12 (vor 4624 Tagen) @ Daniel

Naja, bei Marcel Dupre kommt das so manchesmal vor, es gibt aber immer Möglichkeiten, dies zu umgehen, bzw. saubere. Alternativlösungen.
Die vielzitierte Orgel in NDdP geht auch "nur" bis g''' und trotzdem wird da alles rauf- und runtergeorgelt ohne, dass sich jemand beschwert.
Fazit: schön, wenn man's (Klaviaturen bis a''' oder c'''') hat - vor allem für Oktavierungen in alter Musik- eine Katastrophe ist's auch nicht, wenn nicht...

Grüsse
TH

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