Tastatur-Umfang

Daniel, Donnerstag, 27. Februar 2014, 08:39 (vor 4622 Tagen)

Der Tastaturumfang der Manuale hat sich im Laufe der Jahrhunderte nach oben immer mehr erweitert. Von c3 über d3, f3, g3 bis zu a3 und c4, im Pedal dementsprechend von 1 Oktave bis zu 2 ½ Oktaven. Ist diese Erweiterung nach oben ein Grund dafür, daß (vor allem im Pedal) höhere Register seltener disponiert werden? Gibt es hierzu Gründe für Unterschiede zwischen Kirchen- und reiner Konzertorgel?

Da selber nicht organistisch tätig, ist mit nicht geläufig, wie weit Bach / die französischen Romantiker / die derzeitige Gesangsbegleitung / die neueren Kompositionen im Manual und Pedal „raufgehen“. Gibt es bereits Kompositionen, die ein c4 erfordern? Man könnte sie zwar 1 Oktave tiefer spielen, verliert dann aber zu viel Bassbereich.

Mit Sub- und Super-Koppeln lässt sich zwar einiges arrangieren, aber das Problem ist dabei die meist fehlende untere und obere Oktave, was zwar akustisch sinnvoll ist, aber den Spielbereich einschränkt.


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