Panflöte
Ich besitze mehrere ältere Schallplatten „Orgel mit Panflöte“ - passt gut zusammen.
Ein Orgelregister „Panflöte“ (das auch danach klingt) habe ich bisher kaum wo in einer Disposition angetroffen.Von der Bauweise her wäre es sicher möglich:
Tonlage: 4‘ oder 2‘
gedackt, Mensur eher eng, eventuell sogar überblasend wie das Register „Zauberflöte“
hoher gewölbter Aufschnitt
viel WindLiegt der Vorteil des Zusammenklingens am Klang einem mit dem Mund gespielten Instrument „Panflöte“ an seiner unvermeidlichen belebenden Abweichung in Ansatz, Tonhöhe und Lautstärke, im Gegensatz zu einem Orgelregister mit weitgehend starrer Intonation/Stimmung?
Oder taugt der Klang der Panflöte nur zu 1-chörigem Spiel (+Begleitung)?
Nun, ich habe mir mal den Spaß gemacht, die gesamte Datenbank von Piet Bron zu durchsuchen: Das Register "Zauberflöte" gibt es weltweit immerhin 38 mal, davon nicht einmal in Deutschland.
Das Register Panflöte gibt es allerdings auch, aber nur 3 mal. Und zwar nur in Deutschland...:
Böbingen an der Rems, Deutschland (Baden-Württemberg) - Katholische Pfarrkirche Sankt Josef
Freudenstadt, Deutschland (Baden-Württemberg) - Evangelische Stadtkirche
Traunwalchen, Deutschland (Bayern) - Katholische Pfarrkirche Mariä Geburt
In den ersten beiden Fällen als 8', im letzten als 1'. Der letzte Fall wird allerdings nicht mehr zu besichtigen sein, die Orgel wurde 2009 abgebrochen. Über die Bauart wäre nun an den noch übrig gebliebenen beiden Orten einmal zu forschen, ich wage aber die Behauptung, dass es in beiden Fällen eher "normale" Pfeifenbauarten sind.
Wer kennt die Orgeln näher und kann berichten?
LG
Jörg
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Daniel,
23.02.2014, 13:55
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jrbecker,
23.02.2014, 15:23
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jrbecker,
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