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Große Pfeife @, Samstag, 15. Februar 2014, 13:31 (vor 4628 Tagen)

Ich habe im Laufe der Zeit ein paar Photos und Dispositionen abseitig gelegener Orgeln zusammengetragen.
Die würde ich gern kostenlos einer Datenbank überlassen, die selbst kostenfrei ist.
Welche würdet ihr mir raten?

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Karsten @, Samstag, 15. Februar 2014, 13:53 (vor 4628 Tagen) @ Große Pfeife

Ich habe im Laufe der Zeit ein paar Photos und Dispositionen abseitig gelegener Orgeln zusammengetragen.
Die würde ich gern kostenlos einer Datenbank überlassen, die selbst kostenfrei ist.
Welche würdet ihr mir raten?

Wieso denn nur einer kostenlosen Datenbank? Die Bedingungen, zu denen du die Informationen und Bilder weitergibst, kannst du ja bestimmen. Und das muss ja nicht exklusiv sein.

Gruß
Karsten

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jrbecker @, Samstag, 15. Februar 2014, 14:47 (vor 4628 Tagen) @ Karsten

Ich habe im Laufe der Zeit ein paar Photos und Dispositionen abseitig gelegener Orgeln zusammengetragen.
Die würde ich gern kostenlos einer Datenbank überlassen, die selbst kostenfrei ist.
Welche würdet ihr mir raten?


Wieso denn nur einer kostenlosen Datenbank? Die Bedingungen, zu denen du die Informationen und Bilder weitergibst, kannst du ja bestimmen. Und das muss ja nicht exklusiv sein.

Gruß
Karsten

1. Die grundsätzliche Entscheidung würde ich nicht hinterfragen. Wenn jemand verwertbares Material hat, muss sie/er sich selbst darüber im Klaren werden, wie sie/er es weitergeben möchte.

2. Die Aussage, dass man selbst die Bedingungen bestimmt, ist nicht immer richtig. Es gibt Personen/Organisationen, die klare Vorgaben machen, welche Rechte man abtreten muss, wenn man das Material dort zur Verfügung stellt. Es geht also dann nur um das Ob oder Ob nicht, nicht aber um das Wie.

LG
Jörg

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Karsten @, Samstag, 15. Februar 2014, 15:05 (vor 4628 Tagen) @ jrbecker
bearbeitet von Karsten, Samstag, 15. Februar 2014, 16:43

Wieso denn nur einer kostenlosen Datenbank? Die Bedingungen, zu denen du die Informationen und Bilder weitergibst, kannst du ja bestimmen. Und das muss ja nicht exklusiv sein.

Gruß
Karsten


1. Die grundsätzliche Entscheidung würde ich nicht hinterfragen. Wenn jemand verwertbares Material hat, muss sie/er sich selbst darüber im Klaren werden, wie sie/er es weitergeben möchte.

2. Die Aussage, dass man selbst die Bedingungen bestimmt, ist nicht immer richtig. Es gibt Personen/Organisationen, die klare Vorgaben machen, welche Rechte man abtreten muss, wenn man das Material dort zur Verfügung stellt. Es geht also dann nur um das Ob oder Ob nicht, nicht aber um das Wie.

Hallo!

Die Entscheidung hinterfrage ich ja gar nicht, ich bin der letzte der jemanden davon abhalten würde. Darum gerade meine Nachfrage nach der (scheinbaren?) Beschränkung auf eine Datenbank.
Ich bin mir der Einschränkungen bzgl. der Vorgaben bei der Rechteübertragung durchaus bewusst. So oder so bleibt die Entscheidung ja bei "Große Pfeife". Er hat ja - außer der Vorgabe frei verfügbare Datenbank - keine weiteren Einschränkungen oder Vorgaben genannt. Wenn die Vorgaben bzw. Rechteübertragungen seinen Wünschen entsprechen, umso besser...

Gruß
Karsten

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jrbecker @, Samstag, 15. Februar 2014, 13:56 (vor 4628 Tagen) @ Große Pfeife

Also ich bin seit einiger Zeit daran, meine Daten im OrganIndex einzuarbeiten. Das ist eine Datenbank in Form eines Wikis, d. h., jeder kann dort mitmachen und seine Informationen selbst eintragen. Der Vorteil: Wenn viele mitmachen, kann die Bandbreite der Instrumente regional sehr groß werden. Nachteil: Es ist hin und wieder ein wenig schwierig, eine bestimmte "Einheit" in die Darstellungen der Orgeln hineinzubringen, man muss sich halt an die Regeln halten. - Wenn du deine Daten nicht selbst eintragen willst, könntest du sie auch mir übergeben, ich würde sie dann dort einarbeiten - natürlich mit einem entsprechenden Herkunftsvermerk. Hier einige Beispiele - nicht nur von mir erstellter Seiten!

Rabenau-Rüddingshausen

Bad Sobernheim, St. Matthias, Stumm-Orgel

Saarbrücken, Ludwigskirche

Ich habe meine Sammlung auch schon anderen Datenbanken zur Verfügung gestellt, am besten gefällt mir - wenn ich auch jetzt länger nichts hingeschickt habe und mal wieder etwas zusammenstellen muss - die Datenbank von Piet Bron, der auch persönlichen Kontakten aufgeschlossen und ein sehr netter und hilfsbereiter Mensch ist. Seine Datenbank ist erstaunlich umfangreich und ich greife selbst immer wieder gerne darauf zurück und verweise ja auch hier im Forum häufiger auf sie.

Wenn du noch Fragen hast, schreib bitte einfach!

LG
Jörg

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tombecher @, Saarbrücken, Samstag, 15. Februar 2014, 14:21 (vor 4628 Tagen) @ jrbecker

Hallo Jörg,

kleiner Hinweis zu Deinem Link zur Saarbrücker Ludwigskirche: In der Disposition ist die Manualzuordnung vertauscht: Richtig ist: I. SW, II. HW, III. OW.

Grüße aus Saarbrücken,
Thomas

P.S. Es gibt entsprechend dann auch die Koppel I-II, nicht II-I

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jrbecker @, Samstag, 15. Februar 2014, 14:54 (vor 4628 Tagen) @ tombecher


Grüße aus Saarbrücken,
Thomas

Da habe ich nun zufällig drei Datensätze herausgegriffen und zielsicher einen fehlerhaften erwischt...

Vielen Dank, Thomas, ich habe es geändert - obwohl der Datensatz nicht von mir ist. Das ist auch einer der Vorteile dieses Wikis: Man kann Fehler schnell korrigieren...

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Orlos @, Samstag, 15. Februar 2014, 22:02 (vor 4628 Tagen) @ jrbecker

Beim zweiten Eintrag, den ich mir angesehen habe, steht ein gravierender Fehler. Kann das jeder ändern oder muss man da irgendwie angemeldet sein?

Hier sind mechanische Trakturen angegeben, aber sowohl die Spiel- als auch die Registertraktur sind elektrisch, denn der Spieltisch sollte damals fahrbar sein.
Das Baujahr ist auch falsch, die Einweihung war am 27.2.1983.
In der Disposition steht ein falsches "+" beim Nazard 2 2/3'. Das Scharff steht nach meinen Informationen auf 1', da müsste man in der Orgel nachschauen.

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jrbecker @, Sonntag, 16. Februar 2014, 00:05 (vor 4628 Tagen) @ Orlos

Beim zweiten Eintrag, den ich mir angesehen habe, steht ein gravierender Fehler.

Das kann - leider - in jeder Datenbank passieren, auch bei Weisel und Piet Bron finden sich immer weider einmal verschiedenartigste Fehler, die es mit Geduld zu melden und zu korrigieren gilt.

Kann das jeder ändern oder muss man da irgendwie angemeldet sein?

Ja, grundsätzlich unterscheidet das diese Datenbank von den meisten anderen: Man kann es selbst ändern, man muss sich nur einmalig durch einen der beiden Administratoren registrieren lassen, was aber i d. R. unproblematisch ist.

Hier sind mechanische Trakturen angegeben, aber sowohl die Spiel- als auch die Registertraktur sind elektrisch, denn der Spieltisch sollte damals fahrbar sein.
Das Baujahr ist auch falsch, die Einweihung war am 27.2.1983.
In der Disposition steht ein falsches "+" beim Nazard 2 2/3'. Das Scharff steht nach meinen Informationen auf 1', da müsste man in der Orgel nachschauen.

Ich habe die Änderungen vorgenommen, bitte schau ruhig noch einmal nach, ob es jetzt korrekt ist. Der Eintrag mechanische Registertraktur passte ja sowieso nicht zu den angegebenen Spielhilfen, dass hätte beim Erstellen des Datensatzes auffallen können.

Fehler können korrigiert werden, wenn man sie kennt, also bitte ruhig melden, wenn Unstimmigkeiten auffallen!

LG
Jörg

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Große Pfeife @, Samstag, 15. Februar 2014, 20:45 (vor 4628 Tagen) @ jrbecker

Jo, hab ich. Wie erreiche ich Dich?

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jrbecker @, Sonntag, 16. Februar 2014, 00:46 (vor 4628 Tagen) @ Große Pfeife

Entweder hier im Forum, wenn die Frage(n) für die anderen auch interessant sind oder per Email unter joerg(punkt)r(punkt)becker(ät)gmx(punkt)de

LG
Jörg

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Orlos @, Samstag, 15. Februar 2014, 21:54 (vor 4628 Tagen) @ jrbecker

Hmm.
Den "Organ index" habe ich mir gerade angeschaut. Ein paar Schwächen in dem Konzept sind mir dabei aufgefallen:
Wenn man sich die Bilder anschaut und ein interessantes Instrument findet, ist das Bild nicht mit der Disposition verlinkt. Also muss ich die Disposition erst über die Suche finden. Aber dummerweise gibt es bei der Suche gar keine Rubrik "Ort" (oder habe ich etwas übersehen?). Dann bin ich eben über "Deutschland" gegangen und musste bis zum Anfangsbuchstaben vorklicken. Das dauert lang. Dazu kommt, dass manchmal Bildbezeichnung und Disposition nicht ganz übereinstimmen, z. B. heißt es "Lichtenfels (Bayern)" beim Bild und "Lichtenfels (Oberfranken)" bei der Disposition. Eine gemeinsame Datenbank wäre wohl schlauer.
Weil bei jedem Orgelportrait sich erst eine Karte öffnet, ist das System auch arg langsam.

Benutzerfreundlicher finde ich die Orgel Databank. Nach der Suche erhält man eine Ergebnisseite, bei der gleich zu sehen ist, ob zum Orgelstandort ein Bild (b) und/oder eine Disposition (d) vorhanden ist.

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jrbecker @, Sonntag, 16. Februar 2014, 00:34 (vor 4628 Tagen) @ Orlos
bearbeitet von jrbecker, Sonntag, 16. Februar 2014, 00:40

Hmm.
Den "Organ index" habe ich mir gerade angeschaut. Ein paar Schwächen in dem Konzept sind mir dabei aufgefallen:
Wenn man sich die Bilder anschaut und ein interessantes Instrument findet, ist das Bild nicht mit der Disposition verlinkt. Also muss ich die Disposition erst über die Suche finden.

Das ist eigentlich nur bei den Bildern so, die als "neueste Bilder" auf der Hauptseite angezeigt werden. Wenn du über den Link links auf die Bildersammlung gehst, siehste du, dass
a) unter jedem Bild auch Ort und Kirche stehen und
b) wenn du das Bild dann mit Klick auf den Ortsnamen darunter aufrufst eine vollständige Bildseite erscheint (hier ein Beispiel), die unten auch einen Abschnitt "Dateiverwendung" enthält, in dem der Link zur Orgelseite steht und angeklickt werden kann.

Aber dummerweise gibt es bei der Suche gar keine Rubrik "Ort" (oder habe ich etwas übersehen?).

Nein, hast du nicht! Stimmt tatsächlich! Könnte damit zusammenhängen, dass auf dieser Suchseite eine Eingrenzung über die Kategorien durchgeführt wird, der Ort aber keine Kategorie darstellt.

Ich arbeite jetzt seit ungefähr 1 1/4 Jahr dort mit und habe tatsächlich noch nie eine Orgel über diese Suchseite gesucht. Der Grund ist einfach: Wenn ich den Ort weiß, kann ich ihn gleich auf der Hauptseite rechts oben in das Feld "Suche" eingeben.

Dann bin ich eben über "Deutschland" gegangen und musste bis zum Anfangsbuchstaben vorklicken.

Hilfsweise ist die Auswahl eines Bundeslandes hier u. U. zielführender - wenn man weiß, in welchem Land der gewünschte Ort liegt. Oder aber auch die Suche über die Landkarte selbst, die gescrollt werden kann, bis aus den großen Zahlen kleine rote Punkte werdne, die angeklickt werden können, wenn man eine Vorstellung davon hat, wo in Deutschland der Ort liegt.

Das dauert lang. Dazu kommt, dass manchmal Bildbezeichnung und Disposition nicht ganz übereinstimmen, z. B. heißt es "Lichtenfels (Bayern)" beim Bild und "Lichtenfels (Oberfranken)" bei der Disposition.

Das kann verschiedene Ursachen haben, hier zwei Beispiele:
- wenn Orgelseite und Bild von derselben Person kommen, hat sie beim Hochladen des Bildes nicht aufgepasst (passiert mit selbst auch immer wieder mal) oder
- Orgel und Bild wurden von verschiedenen Personen hochgeladen und die das Bild hochladende Person hat nicht auf den Namen der Orgelseite geachtet.
Man kann das, wenn man es feststellt, relativ leicht korrigieren. Habe ich hier auch schon gemacht. Auch das Bild findet sich jetzt unter "Lichtenfels (Oberfranken)".

Eine gemeinsame Datenbank wäre wohl schlauer.
Weil bei jedem Orgelportrait sich erst eine Karte öffnet, ist das System auch arg langsam.

Ja, aber das stört mich nicht. Mir persönlich gefällt gerade diese Sache mit dem Kartenausschnitt und ich arbeite viel damit.

Benutzerfreundlicher finde ich die Orgel Databank. Nach der Suche erhält man eine Ergebnisseite, bei der gleich zu sehen ist, ob zum Orgelstandort ein Bild (b) und/oder eine Disposition (d) vorhanden ist.

Das ist die auch von mir schon erwähnte Datenbank von Piet Bron, auf die ich ja auch immer wieder verweise...

Danke für die Hinweise!

Gruß
Jörg

P.S.: Eine Wiki-Datenbank wie OrganIndex braucht aufmerksame Leser wie dich, die Fehler melden oder selbst korrigieren!

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Orlos @, Sonntag, 16. Februar 2014, 00:37 (vor 4628 Tagen) @ jrbecker

Recht herzlichen Dank, das sind gute Hinweise.

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Karsten @, Sonntag, 04. Mai 2014, 10:59 (vor 4551 Tagen) @ jrbecker

Hallo!

Bei dem Wiki finde ich es auchein wenig schwierig, Zusatzinformationen die man hat, "einheitlich" unterzubringen. Das alles in die Kategorien im Kopf zu schreiben, wird je detaillierter es wird, unüberichtlich. Ich meine damit z.B. Umfang oder Herkunft einzelner Register, bauliche Besonderheiten etc.
Sinnvoll wäre es bei (größeren) Umbaumaßnahmen eine neue Seite zu kreieren (Zustand im Jahre XXXX) mit Verweis auf die Vorgänger und Nachfolger-Orgel. So ähnlich hat es das NPOR gemacht.

Gruß
Karsten

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Hilbrands @, Sonntag, 16. Februar 2014, 17:15 (vor 4627 Tagen) @ Große Pfeife

Ich bin auch ein großer Fan von Piet Brons Orgeldatabase wegen des großen Datenbestandes und der sorgfältige recherchierten Infos.
Der Vollständigkeit halber sei noch auf Wikipedia verwiesen, wo mittlerweile über 3.000 Dispositionen deutscher Orgeln erfasst sind. Man kann nach dem Ort oder Orgelbauer suchen.
Im Gegensatz zu anderen Datenbanken sind die Bilder auf Wikimedia unter Creative Commons gemeinfrei.
Gruß, Walter

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quintade, Mittwoch, 03. Juli 2019, 13:06 (vor 2664 Tagen) @ Große Pfeife

Vielleicht passt es hierhin: ich würde die Admins/"Poweruser" bitten, die offensichtliche Entscheidung, Digitalorgeln aufzunehmen, nochmal zu überdenken. Ich persönlich hätte die gerne komplett draußen. Die ganzen Dispos dieser Gerätschaften und bspw. Ahlborn unter "Orgelbauer" finde ich auch nicht besonders glücklich.

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Solcena ⌂ @, Mittwoch, 03. Juli 2019, 13:42 (vor 2664 Tagen) @ quintade

Wo fängst du an, wo hörst du auf?

Elektronische Erweiterungen an prominenten Orgeln wie St. Bonifatius, Wiesbaden, oder Malgersdorf totschweigen?

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JSBach @, Mittwoch, 03. Juli 2019, 13:43 (vor 2664 Tagen) @ Solcena

Nein, die würde ich (inkl. Hinweis auf die digitale Natur) aufnehmen, reine Digitalien nicht

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quintade, Mittwoch, 03. Juli 2019, 13:46 (vor 2664 Tagen) @ Solcena

Wie gerade im Forum geschrieben: aus meiner Sicht sind Digitalorgeln keinerlei Kulturgut und gehören da nicht rein. Elektr. Ergänzungen, in welchem Umfang auch immer, gerne, weil sie einem Pfeifeninstrument nochmal einen Charakter aufprägen.

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Solcena ⌂ @, Mittwoch, 03. Juli 2019, 13:50 (vor 2664 Tagen) @ quintade
bearbeitet von Solcena, Mittwoch, 03. Juli 2019, 13:53

Wie gerade im Forum geschrieben: aus meiner Sicht sind Digitalorgeln keinerlei Kulturgut und gehören da nicht rein. Elektr. Ergänzungen, in welchem Umfang auch immer, gerne, weil sie einem Pfeifeninstrument nochmal einen Charakter aufprägen.

Finde ich unlogisch. Wenn ich auf einer solchen (rein digitalen) Orgel in einer Gemeinde, die sich sonst niemals eine Pfeifenorgel leisten könnte, gute Orgelmusik musiziere, ist das dann auch Unkultur?

Rein aus pragmatischer Sicht finde ich es auch bei der Vorbereitung auf eine Aushilfstätigkeit hilfreich zu erfahren, ob irgendwo eine Analogmühle von 1975 oder ein drei Jahre alter digitaler Elektronenbeschleuniger steht ...

Im Sinne einer möglichst umfassenden Doku plädiere ich für Beibehalten.

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quintade, Mittwoch, 03. Juli 2019, 13:54 (vor 2664 Tagen) @ Solcena

Dass ein Spielen darauf "Unkultur" sei, will ich nicht gesagt haben. Und für eine Vorbereitung auf einen fremden Ort wäre die Aufnahme jeglicher Instrumente sicher sinnvoll und hilfreich. Eine Seite aber, die Pfeifenorgeln dokumentieren will (u.a. als "Kulturgut") sollte darauf aber verzichten, finde ich. Ihr habt aber evtl. so abgestimmt, und dann sei es halt so. Ich wollte aber zumindest die Frage nochmal aufkommen lassen...

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Solcena ⌂ @, Mittwoch, 03. Juli 2019, 14:02 (vor 2664 Tagen) @ quintade

Abgestimmt haben wir nicht. Ich mag auch nicht stellvertretend für die Seite sprechen.

Ich sehe allerdings Abgrenzungsschwierigkeiten - wie würdest du es mit Hybridorgeln mit Pfeifen-Prinzipalchor halten? Was „darf“ eingetragen werden, was nicht? Ab wann ist eine Orgel Kulturgut?

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MAT @, Mittwoch, 03. Juli 2019, 14:34 (vor 2664 Tagen) @ quintade
bearbeitet von MAT, Mittwoch, 03. Juli 2019, 15:02

Auch wenn Digitalien nicht als Kulturgut angesehen werden, so lassen sich auf ihnen dennoch alle Orgelwerke interpretieren, und sie dienen gleich ihren pfeifenden Schwestern der Begleitung und Führung des Gemeindegesanges. Deshalb dürfen sie m. E. drin bleiben. Auch gilt es zu bedenken, dass es sich vielfach um kundenspezifisch entwickelte Instrumente handelt, an deren Disposition es nichts zu bemängeln gibt. Es sei der Hinweis gestattet, dass es auch Pfeifenorgeln mit "unglücklichen" Dispositionen geben soll.Vielfach wurden und werden Digitalien angeschafft, weil die Kosten und Folgekosten einer Pfeifenorgel durch die Gemeinden nicht zu stemmen sind. Dennoch legt man dort Wert auf den Klang einer Orgel, selbst mit "nur" gesampelten Klängen. Darüber sollten wir froh sein. Oder wären Klampfen, natürlich echte Instrumente, angemessener? Oder vielleicht Piepspositive mit 3 Registern, die von den Gralshütern der echten Pfeifen gerne empfohlen werden, von ihnen dann aber nicht ein Leben lang bespielt werden müssen? Die Streichung digitaler Instrumente aus dem Index käme einer "damnatio memoriae" der entsprechenden Gemeinden gleich. Ein ziemlich hohes Ross, das da bestiegen werden soll! Vielfach wurde dieses engstirnige Denken, das mit solch einer Ächtung propagiert wird, im Übrigen längst überwunden. Ich empfehle dringend den Blick über die Grenze in die Niederlande. Das weitet manchen Blick, nicht nur wegen der weiten Ebenen. Etwas mehr Gelassenheit und Großzügigkeit täten den bis heute mit Scheuklappen bewehrten Kantoren und solchen, die es mal waren, es mal werden wollen, oder es nie geschafft haben, zu wünschen. Die Zeit der Kreuzzüge sollte lange vorbei sein. Da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass diejenigen, die in dieser Sache die schärfsten Klingen führen, auch die sind, die im tiefsten Tal der Unwissenheit sitzen, was die Entwicklung der Digitalien in den letzten Jahren angeht eine Bitte: Bildet euch fort! Nicht nur auf hochtechnisierte Zweitspieltische, die einem fast ein IT-Studium abnötigen, schielen, sondern die Szene umfassend beäugen und dann mit Augenmaß urteilen.

--
Gruß
MAT

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Nachthorn, Mittwoch, 03. Juli 2019, 14:10 (vor 2664 Tagen) @ quintade

Welche Beziehung zwischen organindex und diesem Forum gibt es, die rechtfertigt, dass in diesem Forum entschieden wird, welche Inhalte im Wiki von organindex abgebildet werden dürfen?

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quintade, Mittwoch, 03. Juli 2019, 14:16 (vor 2664 Tagen) @ Nachthorn

Wieso soll hier entschieden werden sollen? Diskutiert werden kann es hier sicherlich. Zumal das Forum dort mausetot ist.

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jrbecker @, Mittwoch, 03. Juli 2019, 20:18 (vor 2664 Tagen) @ Nachthorn

Welche Beziehung zwischen organindex und diesem Forum gibt es, die rechtfertigt, dass in diesem Forum entschieden wird, welche Inhalte im Wiki von organindex abgebildet werden dürfen?


... zumindest ein Admin liest und schreibt hier mit. (Nein, ich nicht.)

Außerdem ist es manchmal hilfreich, die Meinung Außenstehender zu erfahren, dazu sind wenige andere Plätze besser geeignet als dieses Forum. Ich habe Christopher auch einige Fragen zukommen lassen, von denen es interessant wäre, die Meinung der Leser und Schreiber hier in Erfahrung zu bringen...

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Cmcmcm1 @, Ottobrunn, Mittwoch, 03. Juli 2019, 21:44 (vor 2664 Tagen) @ quintade

Als Admin möchte ich mich nun gerne einmal zu Wort melden und im Prinzip meinen Vorrednern danken, denn eigentlich wurde bereits alles gesagt. Ich freue mich über die rege Diskussion und dieses Thema ging uns lange durch den Kopf bis wir die Aufnahme von Digitalorgeln letztendlich beschlossen haben. Abschließend zu diesem Beitrag möchte ich hier noch einmal die Gründe dafür zusammenfassen.

1. Eines der Ziele des Organindex ist die gesamte (möglichst flächendeckende) Beschreibung von Orgeln im deutschsprachigen Raum und darüebr hinaus. Flächendeckung bedeutet für uns auch, dass wir Hybridinstrumente aber auch reine Digitalorgeninstallationen eintragen, damit diese Kirchen eben nicht als weiße Flecken zurückbleiben.

2. Es gibt schlichtweg (auch größere) Kirchen, in denen Digitalorgeln zur dauerhaften Beschallung eingesetzt werden (siehe hier). In Aussegnungshallen ist es sogar ein außergewöhnlich großer Anteil. Als Vertretungsorganist bspw. möchte man sich eben auch darüber informieren können. Mancherorts werden auch Pfeifenorgeln durch Digitale ersetzt - so geschehen hier -. Ohne die Erfassung von Elektronien würden hier Lücken in der Orgelgeschichte auftauchen.

3. Außer uns macht das niemand. Es gibt viele Orgeldatenbanken im Netz und es wäre schlicht langweilig wenn alle das ein und selbe Konzept verfolgen. Wir heben uns zum einen durch das Wiki-System von anderen Datenbanken ab, aber eben auch dadurch, dass auch Digitalorgeln bei uns wilkommen sind.

4. Eine neue Kategorie von (Kirchen-)Instrumenten ZUSÄTZLICH zu erfassen empfinde ich persönlich als eine Bereicherung der Datenbank. Auch hier gilt dieselbe Regel, wie bei der Setzer-Dogmatik: Wer's nicht will soll's einfach nicht benutzen.
(Streng genommen würden auch Harmonien dazu zählen, doch aufgrund der äußerst geringen Verbreitung erscheint eine Aufnahme hier zurzeit nicht zweckmäßig.)

5. Das Argument mit dem Kulturgut halte ich insofern für fragwürdig, da wir auch die schlimmsten zusammengebastelten Positive erfassen. Gehören auch diese zum Kulturgut? Ob an in einem trockenen Raum ein 3-Register-Schreipositiv oder eine gute Digitale bevorzugt ist letztendlich Geschmackssache (oder Dogmatik). Mancherorts ist eine Digitalorgel rein pragmatisch gesehen einfach die bessere Wahl. Pauschal kann man aber eben nicht sagen was nun mehr oder weniger als Kulturgut anzusehen ist.

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fluteceleste @, Donnerstag, 04. Juli 2019, 10:49 (vor 2664 Tagen) @ Cmcmcm1
bearbeitet von fluteceleste, Donnerstag, 04. Juli 2019, 11:04

Danke, volle Zustimmung. Ich sehe den praktischen Nutzen auch vorwiegend für Organisten, und die müssen leider immer öfter auf Elektronenbeschleunigern spielen. Vorteil an Organindex ist ja: die Erfassung des Kulturguts Pfeifenorgel erfolgt trotzdem.
Bei Piet Bron (orgbase.nl) sind übrigens auch an die 800 Digitalien erfasst (auch wenn die Aufnahme von deren Dispo eher die Ausnahme ist).
Nervig wirds natürlich wenn man sich um die Anzahl Transmissionen bei einer 1970 Farfisa streitet..

(Bin übrigens nicht an Organindex beteiligt).

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stein @, Donnerstag, 04. Juli 2019, 22:24 (vor 2663 Tagen) @ fluteceleste

Danke, volle Zustimmung. Ich sehe den praktischen Nutzen auch vorwiegend für Organisten, und die müssen leider immer öfter auf Elektronenbeschleunigern spielen. Vorteil an Organindex ist ja: die Erfassung des Kulturguts Pfeifenorgel erfolgt trotzdem.
Bei Piet Bron (orgbase.nl) sind übrigens auch an die 800 Digitalien erfasst (auch wenn die Aufnahme von deren Dispo eher die Ausnahme ist).
Nervig wirds natürlich wenn man sich um die Anzahl Transmissionen bei einer 1970 Farfisa streitet..

(Bin übrigens nicht an Organindex beteiligt).

Die von Glebe und mir kann ich nicht finden.

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MAT @, Freitag, 05. Juli 2019, 08:02 (vor 2663 Tagen) @ stein

Du musst Dir zuerst eine Kirche um Deine Orgel bauen.

--
Gruß
MAT

organindex - Hausorgeln, war:welche Orgeldatenbank unterstützen?

fluteceleste @, Freitag, 05. Juli 2019, 08:14 (vor 2663 Tagen) @ MAT
bearbeitet von fluteceleste, Freitag, 05. Juli 2019, 08:19

etliche Hausorgeln gibts schon in organindex!
Und Steinorgeln in Frankreich werden demnächst in einer eigenen Kategorie erfasst.
[image]

Hausorgel Suche

Karsten @, Freitag, 05. Juli 2019, 09:08 (vor 2663 Tagen) @ fluteceleste

Hallo!

A propos Hausorgel. Vor zehn Jahren war diese Verkaufsannonce für eine recht große, ziemlich clever konzipierte Hausorgel (Kubak) geschaltet:

[image]

Weiß zufällig jemand, wo die gelandet ist? (Meine bisherige Recherche ergab leider keine Treffer). Sofern die Orgel keinen Privatbesitzer mehr hat, könnte man vielleicht den aktuellen Aufstellungsort nennen.

Gruß
Karsten

Hausorgel Suche

fluteceleste @, Freitag, 05. Juli 2019, 09:20 (vor 2663 Tagen) @ Karsten
bearbeitet von fluteceleste, Freitag, 05. Juli 2019, 09:32

Die sieht ja gut aus! Ich wusste gar nicht, dass der so schöne Romantik gebaut hat. Ich frage mal den Roland Behrens während der GdO-Tagung, der müsste es eigentlich wissen..

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quintade, Freitag, 05. Juli 2019, 19:18 (vor 2662 Tagen) @ Cmcmcm1

Sorry, sehe ich anders. Was "Kulturgut" ist, hat mit Qualität auch erstmal nichts zu tun, sondern mit Erscheinungsform (und Authenzität). Unpassend sowieso, dass Firmen, die manchmal nicht mehr machen als irgendwas von Elektronikindustrie-Zulieferern einzukaufen und am Ende das Firmenschild draufpappen, als "Orgelbauer" bezeichnet und schön alphabetisch eingeordnet werden. Und wenn dann noch "ausgeliehene Klänge" (auch wenn sie gottseidank meist nicht nur ansatzweise wiedererkannt werden können) in der Öffentlichkeit abgespielt werden, hört für mich der Spaß auf. Schade, dass nichtmal abgestimmt wurde. Werde mir überlegen, ob ich unter diesen Umständen noch dazu beitragen möchte.

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MAT @, Freitag, 05. Juli 2019, 19:53 (vor 2662 Tagen) @ quintade

Dieser Beitrag beweist einmal mehr die völlige Unkenntnis des Verfassers.

--
Gruß
MAT

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Poupoulcorouse @, Elberfeld, Freitag, 05. Juli 2019, 19:56 (vor 2662 Tagen) @ quintade

*räusper* Ohne, daß ich jetzt zu deiner Auffassung Stellung beziehen möchte, aber: "Einkaufen bei Zulieferern und dann das eigene Firmenschild draufpappen", das soll es ja auch bei "echten" Pfeifenorgelbauern geben, wie man so hört ;-)

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MAT @, Freitag, 05. Juli 2019, 19:59 (vor 2662 Tagen) @ Poupoulcorouse

Ich finde solche Behauptungen einfach nur unter der Gürtellinie. Vielleicht setzt das Orgelregister mal seinen Hintern in Bewegung und fährt z. B. nach Ede zu einer Werksbesichtigung, vielleicht merkt es dann, wie unangebracht solche Behauptungen sind.

--
Gruß
MAT

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hintersatz, Samstag, 06. Juli 2019, 13:33 (vor 2661 Tagen) @ MAT
bearbeitet von hintersatz, Samstag, 06. Juli 2019, 13:46

Ich finde solche Behauptungen einfach nur unter der Gürtellinie. Vielleicht setzt das Orgelregister mal seinen Hintern in Bewegung und fährt z. B. nach Ede zu einer Werksbesichtigung, vielleicht merkt es dann, wie unangebracht solche Behauptungen sind.

Der Blick in den Innenraum einer "Edenerin" genügt allerdings auch, um sich zu vergewissern, dass so ein Dings in Qualität, Aufbau und Klang mit einem wertigen Positiv oder gar nur einer Truhenorgel nun eben nur die Bezeichnung "Orgel" gemein hat. Und sonst nichts.

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quintade, Freitag, 05. Juli 2019, 20:04 (vor 2662 Tagen) @ Poupoulcorouse

Klar, aber der Klang entsteht am Ort und wird nicht abgespielt.

Bist Du nicht aus der Frankfurter Gegend? Kürzlich war ich in Limburg und konnte ein Werk eines mir bislang unbekannten OBs anspielen (Fa. erloschen), das sogar als "Vorführinstrument" gedacht war. Zu groß, zu eng, zu indifferent. Leider enttäuschend. Man sollte viel mehr kleine qualitätvolle Einmanualige bauen (bei nicht zu großen Räumen). Reicht für den Gottesdienst völlig. Oder Gitarren, Flöten etc. nehmen.. Eben Authentisches.

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MAT @, Freitag, 05. Juli 2019, 20:19 (vor 2662 Tagen) @ quintade

Gitarren und Flöten, hahaha, selten so gelacht. Wolfgang?!

--
Gruß
MAT

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link1907 @, Freitag, 05. Juli 2019, 20:24 (vor 2662 Tagen) @ quintade

Was hast Du denn heute morgen geraucht?

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quintade, Freitag, 05. Juli 2019, 20:28 (vor 2662 Tagen) @ link1907

Wieso, ich habe die immerhin mit einigen Fotos bisher unterstützt...

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link1907 @, Freitag, 05. Juli 2019, 22:18 (vor 2662 Tagen) @ quintade

Man sollte viel mehr kleine qualitätvolle Einmanualige bauen (bei nicht zu großen Räumen). Reicht für den Gottesdienst völlig. Oder Gitarren, Flöten etc. nehmen.. Eben Authentisches.<

Meine Anspielung (etwas geraucht) bezog sich lediglich auf diese Aussage.
Diesem Instrumentarium, das Du hier auf zählst, ziehe ich jede brauchbare DO vor.

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quintade, Freitag, 05. Juli 2019, 23:02 (vor 2662 Tagen) @ link1907

Ach so, nein, dazu brauch ich nichts geraucht zu haben, ist schon lange meine Meinung. Ergänzt vielleicht mit Flügel, mit guten Klaviersätzen kann man auch "normale Choräle" gar nicht schlecht unterstützen. Immer vorausgesetzt, dass der Raum nicht zu groß ist. Aber da der Trend ja zu Glaswänden, Verkleinerung etc. geht... Der hier so gehasste Bornefeld hätte mit seiner Kantoreipraxis wirklich jedes denkbare Instrument mit Gewinn integrieren können.

Ganz interessant zB in Limburg, Ev. Kirche. Von außen erwartet man eine "normale", nicht zu kleine Kirche, und innen zeigt sich dann, dass eine Zwischendecke eingezogen wurde und die Kirche selbst nur im obersten Stockwerk sich befindet, fast als Gemeindesaal, trotzdem schöne Akustik. Eine große, für die Verhältnisse neu gebaute Orgel (wenn ich es richtig weiß)...

Diese große Arbeit eines Orgel—/Pfeifen- usw. -bauers quasi gleichzusetzen mit diesen in Großserie hergestellten nervigen "Sakral"orgeln, trotz vieler Intonierknöpfchen, ist einfach total unpassend. Und das tut man in so einer "allgemeinen" Orgeldatenbank. Die verderben auch total das Klangempfinden.

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MAT @, Samstag, 06. Juli 2019, 05:57 (vor 2662 Tagen) @ quintade

Freuen wir uns auf die schönen alten Choräle aus dem Genfer Psalter, begleitet mit Flügel, Gitarre und Flöte. :-)

--
Gruß
MAT

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link1907 @, Samstag, 06. Juli 2019, 09:50 (vor 2662 Tagen) @ MAT

Freuen wir uns auf die schönen alten Choräle aus dem Genfer Psalter, begleitet mit Flügel, Gitarre und Flöte. :-)

kanns kaum erwarten...
hebt die kirchenmusik nochmals auf ein ganz anderes niveau...
herrliche zeiten stehen uns bevor.

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Poupoulcorouse @, Elberfeld, Samstag, 06. Juli 2019, 14:04 (vor 2661 Tagen) @ MAT

Ich wäre ja schon froh, wenn überhaupt mehr Leute die alten Genfer Psalmen noch wertschätzen würden. Von mir aus auch mit Flöte begleitet, wenn's nicht anders geht. Ist mir alles noch lieber als Sakropop.

https://youtu.be/a2cd2pHSdXU?t=73

(jaja, da ist zugegebenermaßen noch 'ne Orgel dabei)

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MAT @, Samstag, 06. Juli 2019, 18:21 (vor 2661 Tagen) @ Poupoulcorouse

Warte ab, Du kriegst Deinen Genfer Psalter noch auf der Klampfe! ;-)

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Gruß
MAT

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Poupoulcorouse @, Elberfeld, Samstag, 06. Juli 2019, 14:09 (vor 2661 Tagen) @ quintade

Die verderben auch total das Klangempfinden.


Das halte ich tatsächlich auch für ein bedenkenswertes Argument. Ich denke da nur an die Digitalquetsche in der katholischen Friedhofskapelle auf dem Friedhof, auf dem ich neben dem Studium arbeite. Das Ding ist eigentlich eine Beleidigung. Klar, es funktioniert und es ist besser als gar nichts und die Musiker, die dort spielen, machen das Beste daraus und sind allesamt tapfere, gute Leute. Aber was da klingt, ist halt keine Orgel im engeren Sinne. Weißer Salzlakenkäse aus Kuhmilch ist halt auch kein griechischer Feta. Und "Schnitzel Wiener Art" ist kein Wiener Schnitzel. Und beides ist ebenfalls dazu geeignet, das Geschmacksempfinden für das Original zu verderben.

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quintade, Samstag, 06. Juli 2019, 14:28 (vor 2661 Tagen) @ Poupoulcorouse
bearbeitet von quintade, Samstag, 06. Juli 2019, 14:38

Wenn die wenigstens eine eigene Klangästhetik hätten... So oder so, Handwerk ist es garantiert nicht und daher gehören die auch nicht in solch ein Umfeld. Lese gerade einen Restaurierungsbericht einer kleinen einmanualigen Barockorgel im bayerischen Raum. Nicht, dass ich es nicht schon geahnt hätte, aber der handwerkliche Aufwand war (bescheidene Mittel zur Erbauungszeit) und ist immens. Da kann der Abstand zu diesen Abspieleinrichtungen nicht groß genug sein.

PS das letzte Mal, dass ich auf so einem Ding spielen musste, war zur Beerdigung meines Vaters in der Aussegnungshalle. Nervig bis dorthinaus. Als ich ankam war Tutti registriert und das Lautstärkepoti runtergedreht. Wenn ich sowas schon sehe... Da will auch keiner dazu singen. Wie schön, danach eine solide Reiser-Orgel bespielen zu können, wozu auch eine Altistin gerne sang.

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quintade, Freitag, 05. Juli 2019, 21:17 (vor 2662 Tagen) @ link1907

Da stand vorher aber noch was anderes: Ja, ich sehe meine bisherigen Fotos durchaus als eine Art von Mitarbeit. Am Handy Seiten komplett zu erstellen, ist quasi unmöglich, ich hätte aber durchaus noch einiges Material, was ich zuhause auch einpflegen könnte.

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Poupoulcorouse @, Elberfeld, Freitag, 05. Juli 2019, 20:53 (vor 2662 Tagen) @ quintade

Ursprünglich, ja. Lebe aber seit 2004 in NRW. Und ich komme nicht aus Limburg, sondern aus dem Vortaunus.

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quintade, Freitag, 05. Juli 2019, 21:14 (vor 2662 Tagen) @ Poupoulcorouse

Ok.
Was ich aber sagen wollte: selbst ein vergleichsweise schlechtes (auch in gewisser Weise Ansichtssache) Instrument gehört m. E. unbedingt rein als Kulturgut (die Arbeiten daran waren trotzdem viel und hart und weiß man alle Umstände? Wir sind schon sehr verwöhnt geworden... ), Sakralorgeln dafür nie, weil sie ja noch nichtmal eigenständige Klänge formen (wollen). Wenn nur ich hier das so sehe, macht mir das auch nichts aus, aber mitarbeiten will ich dann wohl wirklich nicht.

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fluteceleste @, Freitag, 05. Juli 2019, 21:31 (vor 2662 Tagen) @ quintade
bearbeitet von fluteceleste, Freitag, 05. Juli 2019, 21:36

ich finde es auch grenzwertig, aber sehe den praktischen Nutzen einer zuverlässigen Infoquelle, wenn man in einer fremde Kirche spielen soll, überwiegen. Wie oft hab ich schon Vertretungen/Hochzeiten gespielt, ohne genau herausfinden zu können, was einen erwartet, weil das Pfarramt unfähig/unzuverlässig/überfordert und/oder kein zuständiger Musiker existierte oder erreichbar war. Und in immer mehr Kapellen und Kirchen steht eine DO.
Vielleicht kann man ja die Priorität bei OI trotzdem erst mal auf die Pfeifenorgeln setzen.
Ich fände es sehr schade, wenn die wertvollen Informationen, die Du beitragen könntest, dem Projekt und damit dem Zielkreis (insbes. Organisten/Organologen/Orgelfreunde) nicht zugänglich gemacht werden können.

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jrbecker @, Samstag, 06. Juli 2019, 15:40 (vor 2661 Tagen) @ fluteceleste

...
Ich fände es sehr schade, wenn die wertvollen Informationen, die Du beitragen könntest, dem Projekt und damit dem Zielkreis (insbes. Organisten/Organologen/Orgelfreunde) nicht zugänglich gemacht werden können.

Das unterschreibe ich sofort!
LG
Jörg

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fluteceleste @, Freitag, 05. Juli 2019, 21:18 (vor 2662 Tagen) @ quintade

Dass die DO-Firmen in einer Liste mit Pfeifen-OB stehen, finde ich auch schwierig, nicht nur weil es da irgendwann unübersichtlich wird. Das könnte man ja nochmal überdenken - die OI-Admins sind da sicher auch diskussionsbereit.

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Solcena ⌂ @, Freitag, 05. Juli 2019, 23:14 (vor 2662 Tagen) @ fluteceleste

Dass die DO-Firmen in einer Liste mit Pfeifen-OB stehen, finde ich auch schwierig, nicht nur weil es da irgendwann unübersichtlich wird. Das könnte man ja nochmal überdenken - die OI-Admins sind da sicher auch diskussionsbereit.

Das reduziert sich doch bei DO-Herstellen auf höchstens 10-20 (wenn überhaupt). Vielleicht sollte man „(Digitalorgel)” da ergänzen.

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