Orgelforschung Württemberg - Matthäus Maurer
Hallo.
Durch einen Privatkunden bin ich einer Windlade und 30 Holzpfeifen begegnet, die zu einem kleinen Positiv (labial 4' mit Regal, 48 Töne!) gehörten. Die Lade ist mehrfach signiert mit" Matthäus Maurer 1637 Giengen a. d. Brenz"
Ich habe deshalb Kontakt mit dem Kloster St Ottilien (dem letzten Standort) , Orgelbau J. Führer (München) als Nach-Nachfolger von Nenninger (er hat die alten Teile um 1960 in ein modernes Positiv eingebaut), Reinhard Böellman, Matthias Reichling, Alois Linder und Friedrich Lieb aufgenommen, um nähere Informationen zuerhalten, leider ohne Erfolg
. Ein doppelseitiges A4 Blatt ist beim Instrument, auf dem einige Daten und die Disposition der Maurerorgel Neresheim zusammengefasst sind.
Meine Fragen: wie sahen Positive dieser Zeit in Württemberg aus (erhalten ist anscheinend nichts), gibt es noch weitere Informationen zu Matthäus Maurer. Die Windlade ist sehr speziell konstruiert: Fichtenholz 35 mm stark mit Faserrichtung von vorn nach hinten, wie die Kanzellen, eingefasst mit starken Hirnholzleisten an Vorder- und Rückseite, die Kanzellen der großen Oktave strahlenförmig. Auffällig auch der Tonumfang von 48 Tönen =C bis c''' ohne Cis.
Vielleicht kann hier jemand weiterhelfen.
Gruß Burkhard
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