Rostock Johannis

Subbass1, Freitag, 12. Juni 2026, 15:03 (vor 126 Tagen)
bearbeitet von Subbass1, Freitag, 12. Juni 2026, 15:12

Ich möchte hier keine Gerüchteküche anheizen, aber es ist doch bemerkenswert (und ein Kantor ist schon eine "öffentliche Person"): es geht dort eben nicht um ein "Auseinanderleben" und geplanten Stellenwechsel, sondern um eine Freistellung(!), gefolgt von einer "eigenen Kündigung". Ganz klar, dass z.B. die Chormitglieder das so "simpel" nicht mittragen wollen. Google selber, wer mag. Könnte es sein, dass die Konfliktbewältigung und evtl. Mediation dort auch "ausbaufähig" ist? Wäre wahrlich nicht das erste Mal...
PS Das komplette Schweigen ist hier am Schlimmsten, man befürchtet fast juristisch relevante Vorwürfe. Wäre dem so, sollte das eben mitgeteilt werden.

Rostock Johannis

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Freitag, 12. Juni 2026, 16:52 (vor 126 Tagen) @ Subbass1

Es gibt keine juristisch relevanten Vorwürfe. Isso. Diese Causa eignet sich auch nicht zur Bewältigung Deiner Traumata. Punkt. Die offizielle Pressemitteilung ist ganz in Ordnung. Natürlich hat die Öffentlichkeit Fragen. Wer mehr wissen will, kann BILD drauf ansetzen. Mich kann man auch frsgen, aber ich werde kaum mehr erzählen als öffentlich bekannt ist. Hier unter Kollegen (":innen" kann ich im Forum ja weglassen) kann ich sagen: die Sache beschäftigt uns in Rostock sehr. Und es ist gut, dass Persönlichkeitsrechte gewahrt werden. Würdest Du Dir auch wünschen.

Rostock Johannis

Subbass1, Freitag, 12. Juni 2026, 17:20 (vor 126 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
bearbeitet von Subbass1, Freitag, 12. Juni 2026, 17:35

Es gibt keine juristisch relevanten Vorwürfe. Isso. Diese Causa eignet sich auch nicht zur Bewältigung Deiner Traumata. Punkt. Die offizielle Pressemitteilung ist ganz in Ordnung. Natürlich hat die Öffentlichkeit Fragen. Wer mehr wissen will, kann BILD drauf ansetzen. Mich kann man auch frsgen, aber ich werde kaum mehr erzählen als öffentlich bekannt ist. Hier unter Kollegen (":innen" kann ich im Forum ja weglassen) kann ich sagen: die Sache beschäftigt uns in Rostock sehr. Und es ist gut, dass Persönlichkeitsrechte gewahrt werden. Würdest Du Dir auch wünschen.

Na, der erste Punkt ist ja schonmal was. Wieso wird das nicht klipp und klar gesagt? Völlig naheliegend, dass dahingehend spekuliert wird. Über die Öffentlichkeitsarbeit so mancher Kirchengemeinden kann ich nur den Kopf schütteln. Also, mal angenommen, es geht nur um "Atmosphärisches" oder auch Fachliches. Wäre es nicht zur Abwechslung mal angebracht, dass die "Gegenseite" (Pfarrer, Kirchenvorstand) "geht"? Aber nein, es ist IMMER (!) der Kantor, auch wenn Hunderte(!) das nicht verstehen oder sogar drunter leiden. Keine Ahnung, ob ich ein Trauma habe, ich denke, was ich erlebt habe, mehrfach, meist ohne jede eigene Beteiligung, lässt dieses "Anspringen" sehr verständlich werden. Übrigens spielten da auch mehrmals Kirchenmusiker als Mega-Feiglinge (sorry) eine Rolle. Vorne so, hinten so - pfui. Naja, denkt über mich, was ihr wollt. Schweigen zu solchen Fällen werde ich definitiv nicht. Auch wenn man die Leute bewusst nichts wissen lässt. Die Art und Weise reicht alleine schon.

PS Man soll also glauben, es gehe um "Meinungsverschiedenheiten", die aber plötzlich zu einer Freistellung geführt haben....

Rostock Johannis

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Freitag, 12. Juni 2026, 17:41 (vor 126 Tagen) @ Subbass1

Ruf mich gerne an
01522 6092879

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Subbass1, Freitag, 12. Juni 2026, 17:51 (vor 126 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

ach nö.. Ich will auch nichts wissen, was die Allgemeinheit nicht weiß. Ganz ehrlich: wäre ich dort Chorsänger mit immer unglaublich viel ehrenamtlichem Engagemnt (vergessen das so manche?), würde ich auch kritisieren, Petition starten, Hintergrund erfahren wollen...

Rostock Johannis

Violonbass @, Freitag, 12. Juni 2026, 20:36 (vor 126 Tagen) @ Subbass1

Wenn dieses Thema im Forum behandelt werden soll - bisher ist es ein Dialog zweier Foristen -, wäre es für alle, die den Sachverhalt nicht kennen, schon beim ersten Post hilfreich gewesen, den Fakt an sich klar zu benennen. Freilich kann man daraufhin selbst auf die Suche gehen und z.B. die Nachricht wie auch den Offenen Brief der Pröpstin von heute im Internet finden. Vielleicht ist dieses Forum aber auch nicht der richtige Ort, darüber zu diskutieren.

Rostock Johannis

Subbass1, Freitag, 12. Juni 2026, 20:53 (vor 126 Tagen) @ Violonbass

Ob ich KBK glauben soll, dass hier alles ganz anders ist und ich auf dem Empörungsholzweg bin, weiß ich nicht so recht.
Wenn ein Kirchenvorstand jemanden, auch noch kurz vor einem Konzert, freistellen kann, dann muss er sich eben auch unbequeme Fragen dazu gefallen lassen. Man könnte ja glauben, er hätte tags zuvor eine Bank überfallen. Und welche "Meinungsverschiedneheiten" wiegen so schwer, dass man zig oder hunderten Leuten die Freude an einem lang vorbereiteten Konzert nimmt?
Wenn er nun selber gekündigt hat, dann bekommt er nichtmal eine Abfindung nach jahrzehntelanger (hochgelobter) Tätigkeit.
Wenn es immer nur um den angeblichen Schutz von ihm geht, wieso hat dann seine Frau die Petition namens "Offener Appell für Verhältnismäßigkeit und Transparenz" unterschrieben?

Rostock Johannis

thermopylus, Freitag, 12. Juni 2026, 21:31 (vor 126 Tagen) @ Subbass1

Bei Kirchens wird niemals Klartext geredet. Man hat eine "Kultur der Achtsamkeit" entwickelt, die teilweise nur noch lächerlich ist. Da könnte ich "Geschichtchen" erzählen...

Rostock Johannis

Grundstimmenplenum, Freitag, 12. Juni 2026, 22:14 (vor 126 Tagen) @ thermopylus

Hurzzzzzz

Rostock Johannis

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Freitag, 12. Juni 2026, 22:52 (vor 126 Tagen) @ Grundstimmenplenum

Kein Schwein ruft/rief mich an.

Es geht eben nicht um Sachverhalte, sondern um die Festigung der vorgefassten Meinungen. Dieser Unterhaltungswert bleibt Boulevardmedien und selbstverständlich unserem Forum unbenommen.
Alle wollen nur ihre eigene Geschichte erzählen.
Ich sicher auch.

Rostock Johannis

elias.orgel, Samstag, 13. Juni 2026, 07:05 (vor 125 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Paraphrage? Manche Fragen wirkten doch wie eine Frage um des Fragenden willen, weil es halt unwesentlich ist. Derartige Frage sind auch nur für jene unattraktiv, deren UnWesen es ist, sogar Ungefragtes ungerne zu beantworten.

--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...

... für Gott

Rostock Johannis

Subbass1, Samstag, 13. Juni 2026, 09:24 (vor 125 Tagen) @ thermopylus

Richtig. Ich frage mich immer nur noch nach den prozentualen Anteilen von "nicht können" und "nicht wollen".

Rostock Johannis

MAT @, Samstag, 13. Juni 2026, 09:18 (vor 125 Tagen) @ Violonbass

Der offene Brief der Pröbstin spricht Bände. Sie erwähnt die Kantorei, bedankt sich bei den Sängerinnen und Sängern, sorgt sich um die Kirchenmusik und erwähnt den Kantor, der jahrelangen Dienst geleistet hat nur nebenbei. Kein Wort des Dankes, nichts. Dieses Gewäsch von "wird hören zu, wir nehmen sie ernst" hätte sie sich sparen können.

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Gruß
MAT

Rostock Johannis

Subbass1, Samstag, 13. Juni 2026, 09:22 (vor 125 Tagen) @ MAT

Völlig richtig. Die Chöre sollten geschlossen aussetzen. Dann können die "wichtigen Leute" Solo singen und reden.

Nicht nur Rostock

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Samstag, 13. Juni 2026, 10:42 (vor 125 Tagen) @ Subbass1

Völlig richtig. Die Chöre sollten geschlossen aussetzen. Dann können die "wichtigen Leute" Solo singen und reden.

Die Nordelbische Kirche hat bekanntlich mindestens ein schweres Missbrauchsereignis hinter sich.
Im Zuge dieses und weiterer hat man Strukturen und Methoden aufgebaut, die einerseits derlei Vorfälle verhindern bzw. reduzieren sollen, und andererseits natürlich der Öffentlichkeit signalisieren: Wir lernen dazu (langsam, aber doch). (Ich bin selbst Mitautor des Schutzkonzepots unserer Gemeinde, habe drei mal die vorgeschriebenen Schulungen besucht etc.). Sicherlich darf angefragt werden (und das passiert in der Region gerade), ob diese Mechanismen inzwischen zu schnell und zu stark reagieren.

Ich finde es von Euch hier äußerst geschmacklos und erinnert mich an die blau-braunen Kommentatoren in den Netzwerken (zumindest wie sie in M-V klingen), dass grundsätzlich alles Mist ist. Wird Missbrauch vertuscht: Mist. Werden Strukturen dagegen aufgebaut und angewendet: Auch Mist.
So wie die, die in meiner Region motzen, dass die Straßen jahrzehntelang repariert werden, und wenn sie dann endlich und gründlich repariert werden, dann ist auch alles Mist wegen Stau.

Ich kenne viele der in der Angelegenheit involvierten Personen und Funktionsträger persönlich, teilweise per Du. Nicht zuletzt den betreffenden Kollegen, mit dem mich viele Zusammenarbeiten verbinden.

Jede/r hier kann froh sein, nicht in so ein Ereignis zu geraten, nicht mal als Nebenfigur. Denn es ist nahezu unmöglich, hilfreich zu agieren oder zu kommunizieren, ohne einer Seite eine Ungerechtigkeit zuzumuten.
Folgendes ist festzuhalten: Anders als die hier neulich verlinkte Kantorin aus B-W (Akteneinsicht etc.) hatte der hiesige Kollege Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Vorwürfen. Es sind keinerlei Anzeigen erstattet worden.
Auch die Zeitachse - Donnerstag Freistellung, Montag Aufhebung - ist nicht geeignet, von außen rückzuschließen darauf, wann was passiert ist oder nicht, wie lange diskutiert wurde oder nicht, darüber beraten oder nicht.

Der Kollege hat hier in Rostock vergleichsweise eine Ausstrahlung wie vielleicht Karl Richter einst in München. Natürlich sind alle in Stadt und Region, die vor allem diese Ausstrahlung kennen, schockiert. Wer schlechte Erfahrungen mit Kirchens hat (Ihr üblichen Verdächtigen hier), ruft dann schnell nach Entfernung des Pastors, verlangt eine Austrittswelle, Generalstreik. Derartige "Feinfühligkeit" bewegt sich auf jenem Niveau, was Ihr zu beobachten und anzuklagen berechtigt zu sein meint.

Da jener Donnerstag und Montag gerade erst mal eine Woche zurückliegen, sollte man erst mal abwarten. Wenn Unrecht geschehen ist, auch seitens der kirchlichen Gremien, wird das zutage treten und aufgearbeitet werden. Dafür würden allein schon alle Fans des Kantors, vielleicht auch irgendwann er selbst, sorgen.

Wenn nicht, bleibt die Würdigung seiner großen Leistungen als äußere Aufgabe, und letztlich der kluge Umgang mit dem bedrückenden Gefühl (mehr oder weniger, je nach grad der Einbindung), dass der Umgang mit solchen Situationen, die öffentlich nachgefragt werden, aber echte Menschen betreffen, als innere Aufgabe.

Nicht nur Rostock

Subbass1, Samstag, 13. Juni 2026, 11:23 (vor 125 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
bearbeitet von Subbass1, Samstag, 13. Juni 2026, 12:20

Ich hatte ja gefragt, ob es um juristisch relevante/sein könnende Vorwürfe geht (wurde verneint). Bei einem bedingten Antragsdelikt (die StA könnte vermutlich, wenn sie wollte) müsste man das bejahen. Es mag sein, dass die Öffentlichkeit das Ganze/die Details dazu nichts angehen (auch zum Schutz der/des Betroffenen), aber ein Chorvorstand gehört in eine Entscheidungsfindung eingebunden (grobe Darstellung reicht ja). Das war hier ja offensichtlich nicht so.
Ich maße mir nicht an, darüber zu urteilen, warum keine Anzeige erstattet wurde (manchmal ändern sich Sichten Betroffener wohl erst Jahrzehnte später) und was ein evtl. BetroffenEr von der jetzigen Situation hält.
Um nicht weiter Ärger zu verursachen, schreibe ich dazu nichts mehr.

PS Keine Ahnung, was das alles mit den offiziell kolportierten "Meinungsverschiedenheiten" zu tun hat, da denkt man an Anderes.
PPS Den verlinkten Fall kannte ich nicht, aber den Fall aus Lütjensee (der meiner Erinnerung nach nur deswegen aufflog, weil jemand aus der früheren Düsseldorfer Gemeinde warnte), es sich hier also um einen Wiederholungstäter handelte.

Nicht nur Rostock

Poupoulcorouse @, Elberfeld, Samstag, 13. Juni 2026, 12:01 (vor 125 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Danke.

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