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MCVL @, Dienstag, 12. Mai 2026, 09:25 (vor 107 Tagen) @ Dorforganist
bearbeitet von MCVL, Dienstag, 12. Mai 2026, 09:40

Danke, da bist du mir jetzt zuvorgekommen. Ich wollte auch etwas über die Publikation schreiben welche mir seit gut zwei Wochen vorliegt, aber erst nachdem ich mich etwas eingelesen habe, was bei dem gewichtigen Opus seine Zeit dauert.

Alles in allem kann ich bisher nur sagen: ich bin begeistert von der Akribie, von der Gliederung, vom fachlichen Inhalt und von der Aufmachung. Das ist alles von ungewöhnlich hoher Qualität.

Harald Nehr darf sich hier als legitimer Nachfahre der zu Standardwerken gewordenen Fischer/Wohnhaas-Bände sehen und hat vermutlich alles, was diese im Nachlaß hinterlassen haben, zu einem großen Ganzen zusammengeführt. Daß der Preis für dieses Buch unter 50 EUR gehalten werden konnte, ist ein zusätzlicher Kaufanreiz; bestellt werden kann es unter diesem Link beim Imhof-Verlag.

Und nicht nur das: vergleicht man Harald Nehrs Buch mit anderen Monographien über bayerische Orgelbauer des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wird man sofort feststellen, daß es sich auf einem ganz anderen Niveau bewegt. Das Werk wird in dieser Hinsicht für die Zukunft Maßstäbe setzen, es zeigt auf, daß es auch anders geht, als sich auf Fragebogenaktionen, Sekundärliteratur, "mündliche Mitteilungen" zu verlassen und statt dessen ein solches Opus mittels systematischer Arbeit in Archiven und Bibliotheken sowie gründlicher Untersuchungen der erhaltenen Instrumente anzugehen.
Ich kann hier nur noch einmal sagen: meinen allerhöchsten Respekt. Das Buch ist ein Must-have für jeden, der sich für den süddeutschen Orgelbau auch nur ein wenig interessiert.

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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)


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